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Unterschied Arroganz und Stolz

@Pfefferminzdrops

Schöne zukünftige Erfahrungen. Machst du Witze ?
In dieser immer rasanter zusammen brechenden Horrorwelt da draußen gibt
es nichts Schönes und nichts Positives.
Das Leben ist ein brutales,gnadenloses Haifischbecken. Fressen oder gefressen
werden. Angegriffen und verletzt werden,abgelehnt,zurück gewiesen,beschämt,
gedemütigt,fertig gemacht werden oder sich zurück ziehen und sich bestmöglichst
zu schützen versuchen.
Man lockt mich aus mir heraus um mich vorzuführen,mich zur Zielscheibe von
Hohn und Spott,Kritik und Vorwürfen zu machen,mich zu verletzen,mir weh
zu tun,mich als wertlos,nicht liebenswert,dumm bloß zu stellen.
So bald ich in der Hoffnung auf Aufmerksamkeit meine Deckung verlasse fällt
man verbal über mich her.
Der abstoßende Freak,die schwer kranke Irre,guckt mal die,igitt,ha,ha,ha.
Man treibt zur allgemeinen Belustigung sein böses Spiel mit mir,lässt
mich nach der Karotte Aufmerksamkeit,Zugehörigkeit,lieb gehabt werden
hopsen und springen und stößt mich dann hohnlachend zurück.
Du doch nicht. Hast du wirklich gedacht wir wollen dich haben,ha,ha,ha.
Meine Mutter war der festen Überzeugung das die Menschen in ihrer
Gesamtheit böse und schlecht sind.
Und ja,sie hatte damit tausendprozentig recht.

Höchste Zeit zum Rückzug bevor ich mir mal wieder Ärger für OT einhandele.
 
A

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Re: Unterschied Arroganz und Stolz
Ja das glaube ich auch. Dabei ist aber Voraussetzung, dass der Therapeut gut ist.
Ich sehe viel mehr die Gefahr darin, dass augenblicklich den Menschen eingebläut wird, dass man alles aus sich selbst schöpfen kann. Dazu trägt auch die Psychologie ihren Teil bei.
wir sind und bleiben aber Herdentiere.
Du musst an einen guten Therapeuten geraten, aber noch viel, viel wichtiger: Du musst es auch selber wollen - oder wenn die Kraft dazu anfangs noch nicht reicht, dich zumindest darauf einlassen und dich das erste Stück des Weges tragen lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Pfefferminzdrops

Schöne zukünftige Erfahrungen. Machst du Witze ?
In dieser immer rasanter zusammen brechenden Horrorwelt da draußen gibt
es nichts Schönes und nichts Positives.
Das Leben ist ein brutales,gnadenloses Haifischbecken. Fressen oder gefressen
werden. Angegriffen und verletzt werden,abgelehnt,zurück gewiesen,beschämt,
gedemütigt,fertig gemacht werden oder sich zurück ziehen und sich bestmöglichst
zu schützen versuchen.
Man lockt mich aus mir heraus um mich vorzuführen,mich zur Zielscheibe von
Hohn und Spott,Kritik und Vorwürfen zu machen,mich zu verletzen,mir weh
zu tun,mich als wertlos,nicht liebenswert,dumm bloß zu stellen.
So bald ich in der Hoffnung auf Aufmerksamkeit meine Deckung verlasse fällt
man verbal über mich her.
Der abstoßende Freak,die schwer kranke Irre,guckt mal die,igitt,ha,ha,ha.
Man treibt zur allgemeinen Belustigung sein böses Spiel mit mir,lässt
mich nach der Karotte Aufmerksamkeit,Zugehörigkeit,lieb gehabt werden
hopsen und springen und stößt mich dann hohnlachend zurück.
Du doch nicht. Hast du wirklich gedacht wir wollen dich haben,ha,ha,ha.
Meine Mutter war der festen Überzeugung das die Menschen in ihrer
Gesamtheit böse und schlecht sind.
Und ja,sie hatte damit tausendprozentig recht.

Höchste Zeit zum Rückzug bevor ich mir mal wieder Ärger für OT einhandele.

Es ist in Ordnung. Das ist mein Thread und ich sage: das ist kein OT.
Rede ruhig!
Erzähl mal was passiert ist.
 
Magst du mir erläutern, was du mit dieser Metapher konkret meinst, indem du ein Beispiel nennst?
Eine Therapie ist immer ein Weg, der an einem gewisssen Punkt beginnt. Wer sich darauf einlässt kommt mit ganz unterschiedlichen Päckchen zur Sitzung. Beim einen dauert die Therapie dann auch nicht lange, wenn die Wunden nicht zu tief sind und er schnell erkennt, worauf es ankommt, Hilfe annehmen kann und intrinsisch motiviert ist etwas zu ändern. Andere haben sehr schlimme Dinge erlebt, womöglich über lange Zeit, sind richtig kaputt, verletzt, misstrauisch... Da dauert es dann wesentlich länger, bis sich etwas zum Guten wendet. Womöglich gelingt es auch nicht immer; so manches Mal werfen die Betroffenen aber auch zu früh die Flinte ins Korn.

Ein Kennzeichen einer Depression ist ja z. B. die Antriebslosigkeit, keine Kraft für nichts zu haben und es auch nicht zu schaffen, sich überhaupt Hilfe zu suchen. Da ist es schon sehr wertzuschätzen, wenn diese Menschen erkennen, dass sie Hilfe brauchen. Trotzdem führen die ersten Sitzungen dann nicht gleich dazu, dass sie wieder vor Kraft strotzen und es bedarf allein enormer Kraft, immer wieder den Weg zum Therapeuten zu finden. Sich darauf trotzdem einzulassen, zu vertrauen, dass es gut oder mindestens besser werden KANN, das meinte ich damit, sich zunächst tragen zu lassen. Die Steuerung also dem Therapeuten ein Stückweit anzuvertrauen bis man selber soweit ist, auch selber konstruktiv beizutragen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Leben ist permanenter Gruppenzwang.
Wer dem gerade herrschenden Mainstream nicht nach dem Mund redet,sich dem nicht
völlig unterordnet der wird abgelehnt und ausgegrenzt.
Das war immer schon so aber heute mehr denn je.
Eigenständigkeit ist unerwünscht.
Im Alltag des RL ist es sehr viel sicherer erst mal die Stimmung,die Lage auszuloten,
herauszufinden was von einem erwartet wird und dann sein Fähnchen nach dem
Wind zu hängen als eigenständig zu sein.
Die Gemeinschaft,das Kollektiv stehen nach der heutigen,gerade aktuellen Sicht
über allem und dem hat sich der Einzelne bedingungslos zu unterwerfen.
Ja das ist derzeit so, aber das ist nicht gut so.
War auch nicht immer so, das lebt nur derzeit erneut wieder auf und wohin sowas führen kann, zeigt uns ja die Geschichte.
Doch wenn die Mehrheit nicht mitmacht funktioniert es nicht.
Jetzt soll jeder machen was er für richtig hält, nur bitte nicht der Herde aus Bequemlichkeit ohne weitere Refelktion einfach hinterherlaufen,
 
Ich befürchte, dass auch einige der Herde aus Angst und nicht aus Bequemlichkeit hinterherlaufen. Die Cancel Culture ist für weitere Reflektionen nicht unbedingt förderlich. Für eine ausgewogene Reflektion ist eben auch ein gesundes Selbstwertgefühl (hier braucht man keinen Stolz) notwendig.
Meine Frage: Wachsen Selbstwertgefühl und ein gesunder Stolz auf demselben Humus?
Angst spielt sicher auch eine große Rolle und wird teilweise auch aus diesen Gründen von Machthabern strategisch geschürt.
Ich würde mal behaupten, wer wirklich frei von Angst usw. ist, bin ich ja auch nicht 😉 der braucht kein Selbstwertgefühl und auch kein Stolz, was ihn von außen bestätigt.
Er handelt nach seinem Feeling für das Gerechte für das Gute ohne auf seine eigene Beurteilung dafür zu schauen.
Heute stellt sich der Mensch gerne im Mittelpunkt und will von allen bewundert werden, wie der Pfau, Das ist Stolz, und doch eigentlich keine gute Eigenschaft.

Selbstwertgefühl ist ein Begriff aus Psychologie (meine ich zumindest)
Wenn ich aber den Leitsatz habe, alle Menschen sind gleich viel wert, muss ich doch nicht ewig messen.
 
Sind alle Menschen gleich viel wert?
Wenn ich das als Leitsatz habe, bedeutet das, dass ich das einfach so übernommen habe?
(Die Fragen sind nicht als Provokation gemeint, ich habe da wirklich momentan keine Antwort darauf)
Ich habe nur den Leitsatz übernommen, dass die Würde des Menschen unantastbar ist. Da muss ich wenigstens nichts messen (in Bezug auf „gleich viel wert“).
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mir ein ausgewogene Selbstwertgefühl Angst nimmt.

Für mich ist immer noch nicht geklärt, inwiefern der Begriff Stolz einerseits positiv, andererseits negativ zu werden ist. Für mich beinhaltet er beides. Ich würde hier aber noch gerne etwas besser differenzieren können.
Wenn ich sage, jeder Mensch ist gleich viel Wert, dann muss ich nicht ewig messen.
Ich habe mich auch eine Zeit sehr mit anderen gemessen, doch irgendwann habe ich das auch als Zeitverschwendung empfunden, ist es ja eigentlich auch.

Ich fühle mich auf jedem mental Fall besser, wenn ich mich nicht ständig mit anderen messe.

Wenn ich Selbstwertgefühl als Vertrauen in sich selbst und ein realistisches Vertrauen in den eigenen Fähigkeiten und Gefühlen interpretiere, dann nimmt das sicher Angst.
Angst ist letztendlich ein Mangel an Hoffnung oder Glaube an sich selbst oder an etwas höheres was einem die Kraft dazu gibt.
 
Was ich mich frage ist,warum man z.B. stolz ist auf seine Kinder.
Eigentlich ist es deren Erfolg,wenn sie etwas erreichen oder etwas gut machen oder besonders begabt sind oder liebevoll sind.
Man freut sich darüber,aber wieso sagt man eigentlich: " Ich bin stolz auf dich!" ?
 
Was ich mich frage ist,warum man z.B. stolz ist auf seine Kinder.
Eigentlich ist es deren Erfolg,wenn sie etwas erreichen oder etwas gut machen oder besonders begabt sind oder liebevoll sind.
Man freut sich darüber,aber wieso sagt man eigentlich: " Ich bin stolz auf dich!" ?

Ich habe dazu einen Vortrag gehört in dem es genau darum ging. Wir sind stolz und loben für die Kinder für selbstverständlichsten Dinge. Ich vermute ein angelernter Impuls.

Früher als die Kinder so nebenbei gelaufen sind, hat Mutti irgendwie mitbekommen das die fünfte Kröte laufen kann. Kurze Freude (Die Freude ist ja auch echt und schön) und schenkte dem vermutlich keine weitere Beachtung.
Heute haben wir Zeit, warten auf die ersten Schritte, haben Zeit und Raum jede Entwicklung mit zu gehen. Der gute Mann sagte, da finde ich hat er nicht unrecht. Wir werden von klein an nur gelobt, wenn wir etwas leisten. Ich fand das so verständlich und nachvollziehbar. Und oh Gott ich bin fern von Supermama, aber mit auch immer wichtig den Kindern unabhängig von Leistung zu signalisieren "Es ist schön das es euch gibt, ich habe euch lieb". Einfach, trotz aller Umstände sie wissen zu lassen, dass sie willkommen sind in der Welt.
Ich glaube um genau auf deine Frage einzugehen, wieso man das sagt: Du hast etwas geschafft, in deinem kleinen Leben. Dabei vergessen wir, dass alle Kinder laufen lernen und das ein ganz normaler Prozess ist? So lernen Kinder am Ende vielleicht: Nur wenn ich etwas leiste bin ich...

Liebe Liz, ich lese dich schon so lange und bin einfach traurig. Deine Mutter war dein Modell (Kinder lernen am Modell) du hast dieses Modell übernommen und die gleiche Sicht entwickelt, dazu wurde ein Grundstein der Transparenz in dir gelegt. Du bist nicht sichtbar, wenn Du nicht.... es hat dir so sehr an Liebe und Zuneigung gefehlt - gesehen werden.
Dieser Mangel ist zu einem Fass ohne Boden geworden. Du kannst heute nicht mehr satt von Versorgen, Aufmerksamkeit usw. werden, weil die Grundsteine schon gelegt sind. Sich selber lieben lernen, da hast Du nicht ganz unrecht mit dem Trostpreis oder zweiten Platz. Denn die, die als Kinder nicht geliebt wurden, müssen erstmal dich selber eine -die Mutter sein, damit sie überhaupt annehmen können, dass es da draußen in der Hölle doch auch Menschen gibt, die auch dich lieben können. Gleichzeitig bist du so hungrig und gierig danach, dass ein Ausgleich schwierig ist.

Und doch verstehe ich all deinen Ärger, deine Wut, dein Misstrauen und auch deine Resignation. Deine Geschichte bewegt mich schon lange sehr. Vielleicht, weil ich sehe du könntest aussteigen, du bist nicht dumm, du verstehst ganz viel. Aber die Verkorksten (auch von den Therapeuten) Erfahrungen haben dich auf dem Weg stehen lassen.

Ich würde dir soo sehr einen Weg aus diesem Dama wünschen und kann aber auch verstehen, dass man irgendwann sagt bis hier hin.

Aber lass dich nicht vorführen, verspotten und wenn scheiß einfach drauf. Das ist ein langer langer Prozess, die Dynamik oft, dass es immer ein Opfer geben muss. Vielleicht kannst du aufhören dich zum Opfer machen zu lassen. Du bist so viel mehr als nur ein gebeutelten ehemaliges Kind.
 

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