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Unterschied Arroganz und Stolz

Man hat mich in meinem Leben unzählige Male als arrogant beschimpft.
Das wird dann wohl stimmen.
Was bringt es auf sich selber stolz zu sein ?
Das wertet mich nicht auf.
Ich hätte früher,als es noch Menschen in meinem Leben gab,meine Seele
dafür verkauft das meine Bezugspersonen vor Dritten sagen das sie
stolz auf mich sind,das sie mit mir,damit wie toll ich bin,angeben.
Natürlich ist das nie passiert.
Was man selber über seine Leistung denkt/fühlt ist völlig bedeutungslos.
Genau so, wie du es beschreibst. Durch das Feedback von Bezugspersonen wird das Selbstwertgefühl aufgebaut.
Das ist aber sicher nicht die einzige Quelle.
 
Genau so, wie du es beschreibst. Durch das Feedback von Bezugspersonen wird das Selbstwertgefühl aufgebaut.
Das ist aber sicher nicht die einzige Quelle.
Nein, das ist kein echtes Selbstbewusstsein, wenn ich das von den Meinungen anderer nähren muss.
Damit macht Mensch sich abhängig von einer Herde. bzw. von deren Urteil.
Ich muss zu mir selbst stehen, was andere Denken schon beachten aber der Einzelne sollte sich nicht davon lenken lassen.

Den Herdentrieb bei Menschen, finde ich manchmal schon recht merkwürdig.
 
Nein, das ist kein echtes Selbstbewusstsein, wenn ich das von den Meinungen anderer nähren muss.
Damit macht Mensch sich abhängig von einer Herde.
Ich muss zu mir selbst stehen, was andere Denken schon beachten aber der Einzelne solle sich nicht davon lenken lassen.

Den Herdentrieb bei Menschen, finde ich manchmal schon recht merkwürdig.
Richtig. Aber um sich unabhängig von den Meinungen anderer zu machen, ist ein stabiles Selbstwertgefühl erforderlich.

Aber niemand ist eine Insel. Und kein Mensch wird als perfekter, selbstsicherer Mensch geboren, der in sich ruht. Um das zu entwickeln, brauchen wir wohl positives Feedback von außen.
 
Richtig. Aber um sich unabhängig von den Meinungen anderer zu machen, ist ein stabiles Selbstwertgefühl erforderlich.

Aber niemand ist eine Insel. Und kein Mensch wird als perfekter, selbstsicherer Mensch geboren, der in sich ruht. Um das zu entwickeln, brauchen wir wohl positives Feedback von außen.
Stimmt schon, doch es ist auch keiner als Mitläufer geboren.
Erziehung und überhaupt die Kindheit spielen sicher dabei auch eine große Rolle.
Die Erziehung sollte Eigenständigkeit fördern, heute geht doch vieles in Richtung Kollektiv.
Gruppenzwang finde ich z. B. schrecklich. Da würde ich lieber auf eine Insel ziehen.
 
Stimmt schon, doch es ist auch keiner als Mitläufer geboren.
Erziehung und überhaupt die Kindheit spielen sicher dabei auch eine große Rolle.
Die Erziehung sollte Eigenständigkeit fördern, heute geht doch vieles in Richtung Kollektiv.
Gruppenzwang finde ich z. B. schrecklich. Da würde ich lieber auf eine Insel ziehen.
Leben ist permanenter Gruppenzwang.
Wer dem gerade herrschenden Mainstream nicht nach dem Mund redet,sich dem nicht
völlig unterordnet der wird abgelehnt und ausgegrenzt.
Das war immer schon so aber heute mehr denn je.
Eigenständigkeit ist unerwünscht.
Im Alltag des RL ist es sehr viel sicherer erst mal die Stimmung,die Lage auszuloten,
herauszufinden was von einem erwartet wird und dann sein Fähnchen nach dem
Wind zu hängen als eigenständig zu sein.
Die Gemeinschaft,das Kollektiv stehen nach der heutigen,gerade aktuellen Sicht
über allem und dem hat sich der Einzelne bedingungslos zu unterwerfen.
 
Das finde ich nicht.
Und das fände ich auch Schade!
Wenn es gerecht zu ginge in dieser Welt dann wäre der Lohn für Leistung
Lob,Anerkennung,Bestätigung,das meine Anstrengung mir gemocht/geliebt
werden,meinen Platz,Zugehörigkeit,dabei sein dürfen zu verdienen
gewürdigt wird. Nur die existenzielle Aufwertung durch das Außen
könnte mir einen Wert als Mensch verleihen.
Lob kommt nie. Statt dessen immer nur Kritik.
Alles ist selbstverständlich,nicht erwähnenswert.
Es ist nie genug.
Nein,es macht mich nicht stolz wenn ich mit völliger Überforderung und riesiger
Angst vor dem Versagen trotzdem etwas geschafft habe.
Früher musste ich mich nicht mit lästiger,anstrengender,schweißtreibender Aktivität
abquälen/abkämpfen da waren meine Menschen für alles zuständig.
 
Wenn es gerecht zu ginge in dieser Welt dann wäre der Lohn für Leistung
Lob,Anerkennung,Bestätigung,das meine Anstrengung mir gemocht/geliebt
werden,meinen Platz,Zugehörigkeit,dabei sein dürfen zu verdienen
gewürdigt wird. Nur die existenzielle Aufwertung durch das Außen
Erst einmal gibt es keine Gerechtigkeit in der Welt.
Aber warum muss die Anerkennung von außen kommen?
Warum kann man nicht selbst schätzen ,was man geschafft hat? Und darauf stolz sein?
Natürlich reagieren wir alle positiv auf Anerkennung und Lob von anderen.
Aber besonders,wenn das von anderen nicht kommt,ist es doch wichtig,dass wir es uns selber geben.
Nur die existenzielle Aufwertung durch das Außen
könnte mir einen Wert als Mensch verleihen.
Wir alle haben unseren Wert als Menschen.
Ich denke die Anerkennung von uns selbst ist noch wichtiger,als die Anerkennung von außen!
 
Nichts was ich mir selbst geben kann ist auch nur das Geringste wert.
Beim Thema Selbstliebe da kriege ich echt die Krise.
Die ist aus meiner Sicht Augenwischerei.
Der Trostpreis für die 2. Sieger die es nicht geschafft haben sich Liebe
im Außen zu erarbeiten,zu verdienen.
Wer für das Außen wertlos und nicht liebenswert ist soll sich dann
eben als Ersatz selbst lieben.
Ein trauriger,ein erbärmlicher Abklatsch der zu gar nichts führt.
Daran das man einen angeborenen Wert als Mensch hat,das jeder einen
Wert hat glaube ich nicht.
Der eigene Wert wird ausschließlich vom Außen verliehen,hängt von der
Menge an Aufmerksamkeit und Bestätigung durch das Außen ab.
Prasselt mal wieder die Kritik,werde ich mal wieder allein gelassen/verlassen
ist mein Wert als Mensch futsch.
Jeder noch so kleine Fehler bei dem ich erwischt werde treibt meinen Wert
als Mensch weiter und weiter ins Minus.
Hier meinte mal einer sehr treffend ich wäre eine Lampe ohne eigenes
Licht die nur leuchtet wenn man sie von außen anstrahlt.
Stimmt. So sieht es aus.
Ich würde ohne eine einzige Sekunde zu zögern alles,wirklich alles tun um
mir Lob,Anerkennung,Bestätigung zu verdienen.
Ein das hast du gut/toll gemacht,ich bin/wir sind stolz auf dich.
Wenigstens einmal richtig gut da stehen.
Mein Lebenstraum von der öffentlichen Ehrung ist schon lange tot.
Deshalb habe ich das tun schon vor längerer Zeit eingestellt.
Es führt zu nichts. Es wird nicht belohnt.
 
Man merkt an den Antworten schon sehr stark, wie stark die eigenen Erfahrungen einfließen und auch eine neutrale Sicht auf die Dinge beeinflussen bzw. eine positive gar unmöglich machen. @Lizy15 Ich finde sehr bedrückend, wie tief dein Schmerz zu sitzen scheint und wie schlecht du über die Gesellschaft sprichst. Ich glaube auch, dass wenn man so aus einem gepanzerten Kokon heraus urteilt, man sich viele Chancen auf schöne zukünftige Erfahrungen nimmt. Das hat auch ein bisschen etwas mit self fulfilling prophecy zu tun: Man redet sich aufgrund seiner Vergangenheit ein, dass die Welt schlecht ist. Dann ist m.E. auch die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich das nicht ändert - oder eher dass man das Schöne gar nicht erst wahrnimmt. Das finde ich doch sehr traurig.
 
Da gebe ich dir völlig recht.
Aber man muss in seiner Kindheit erst gelernt haben, sich selbst anzuerkennen.
Wenn das nicht geschehen ist (durch Anerkennung der Eltern oder andere Menschen, die einem gezeigt haben, dass man anerkennenswert ist), dann ist diese Form der Selbstgenügsamkeit leider nicht möglich.
Leider nicht möglich,oder schwieriger zu erreichen?
Du hast Recht,dass das schon früh in der Kindheit vermittelt werden sollte.
Und es gibt auch Menschen,die es schaffen,das Selbstwertgefühl des anderen zu zerstören.
Aber ich glaube,dass es etwas ist ,dass man das neu oder wieder erlernen kann.
Einige vielleicht nur mit Hilfe,einige vllt auch nur mit Therapie .
 

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