Hallo Forum,
Hallo User(s),
mein Name ist Tobias und ich bin knapp 33 Jahre alt. Wie auch alle anderen hier habe ich eine Geschichte, welche mehr oder weniger anderen Schicksalen gleich kommt. Da diese Geschichte sehr lange ist versuche ich hier eine verkürzte Fassung zu schreiben, da es sonst den leserlichen Rahmen deutlich sprengen würde. Sollte jemand trotzdem die Zeit haben sich das alles hier durchzulesen bin ich sehr dankbar darüber.
Beginnen wir im Jahr 2009... ich hatte mich damals dazu entschieden zur Bundeswehr zu gehen. Da meine Zeugnisnoten und meine abgebrochenen Lehren zu einem Problem für die Wirtschaft geworden sind und ich zu spät erkannt hatte, wo ich jahrelang geschwänzt habe, musste ich einen finanziellen und zukunftssicheren Ausweg finden. Die einzige naheliegende Entscheidung war die Bewerbung bei der Bundeswehr. Man hatte mich nach den Einstellungstests für die Feldwebellaufbahn eingestellt. Die Aussicht auf einen Meistertitel und eine Ausbildung war sehr verlockend, daher entschied ich mich für 12 Jahre zu unterschrieben.
Nach vielen Jahren Dienst und 1 Auslandseinsatz (welchen ich unbeschadet überstand) fing ich leider an zu begreifen, dass sich vieles im Laufe der Zeit geändert hat. Kameraden wurden unzufriedener, der Arbeitsplatz unattraktiv, die Untergebenen wiederspenstig und launisch, die Vorgesetzten genervt und kalt.
Ende 2011 begann ich meine heutige "Noch-Frau" kennenzulernen und bereits zu Neujahresanfang waren wir beide zusammen. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits 26 Jahre alt und Sie ebenfalls. Ende 2012 entschieden wir uns zu heiraten, da es für uns keinen Grund gab damit zu warten. Wir waren beide im perfekten Alter, hatten uns lieben gelernt und wollten beide Kinder haben.
Bereits während unserem Beziehungsstart hatte meine Noch-Frau arbeitstechnische Probleme bzgl. mobbing und unzufriedenheit. Diese Probleme begleiteten uns ständig und wurden dann nach meinem Auslandseinsatz 2013 so stark, dass sich meine Frau für eine Abfindung entschieden hat. Zu diesem Zeitpunkt war Sie bereits stark nervlich geschädigt von den ganzen Jahren zuvor. Ihre berufliche Situation hat auch mir stark zu schaffen gemacht.
Ende 2014 wurde meine Noch-Frau schwanger, nachdem wir es monatelang vergeblich probiert hatten. Der Arzt stellte die kurzdiagnose, dass die nervliche Anspannung bzgl. des Jobs bei meiner Frau nun nachgelassen hatte.
Unser Sohn wurde im August 2015 geboren und kam gesund und munter zu Welt. Meine Frau hatte bis dahin und auch danach keinerlei berufliche Perspektiven, weshalb ich sehr lange Zeit der Alleinverdiener gewesen bin.
Ende 2016 entschied ich mich aufgrund vieler Probleme in unserer Ehe einen Schlussstrich zu ziehen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich selbst enorme Probleme mit meinem Job und meinen Lehrgängen. Der Hauptgrund weshalb ich aber die Reißleine zog, war die andauernden Streitkeiten wegen NICHT ÄNDERBAREN Persönlichkeiten meiner Frau. Sie zwangsneurotische Perfektionistin und konnte vieles nicht unangetastet lassen.
Auch unser Sexualleben und unsere Gefühle zueinander wurden immer schwächer und gingen immer mehr auseinander, sodass ALLES auf der Strecke blieb.
Ich hielt die Trennung für eine gute Idee, somit hätte jeder von uns einen Neustart verdient und ich würde mich trotzdem soviel es geht um meinen Sohn kümmern.
Nach der Trennung gab es sehr viele Streitigkeiten, vor allem ums Geld. Ich habe immer versucht meinen Sohn aus dem Spiel zu lassen, aber es wurde oft gedroht und gestänkert.
Während dieser Trennungsphase musste ich natürlich Unterhalt bezahlen... und dies nicht wenig. Mein Leben schränkt sich BIS HEUTE sehr sehr ein. Selbst ein guter Anwalt konnte in vielen Dingen nicht mehr heraus handeln als der Gesetzgeber zulies.
Während der Trennungsphase war ich gerade auf Lehrgang und versuchte meinen Meister zu bestehen, an welchem ich natürlich im ersten Anlauf kläglich scheiterte...
An dieser Stelle versuche ich einen Zeitsprung zu machen, da es sonst schwer wird die Situation letzendlich richtig darzustellen:
Ich sitze aktuell vor dem Computer und weiß nicht mehr weiter in meiner Lage. Ich habe wegen der ganzen Scheidungssache einen riesen Knacks im Hirn davongetragen. Ich war bereits auf einer Reha Maßnahme in einer Psychathrischen Einrichtung. In meiner Arbeitsstelle weiß man natürlich von ALL diesen Dingen. Fast jeder Untergebene weiß von meinen Problemen, von meinen Trinkanfällen die ich im Laufe der Zeit hatte und von meinen Eskapaden um wenigstens ein bisschen Glückseeligkeit zu erfahren. Aktuell versuche ich mich vom Standart VERSETZEN zu lassen, was sich aber als überaus schwierig gestaltet. Da es keinen ersichtlichen Grund gibt aufgrund von Entfernung oder familiärischen Gründen sich versetzen zu lassen, müssen natürlich die normalen Wege eingehalten werden. Allein schon die Vorstellung jeden Tag in die Arbeit gehen zu müssen zu diesen Leuten treibt mich in den Wahnsinn und in die Angst...
Vor kurzem hatte ich eine Schulteroperation, welche dringend notwendig war. Ich sah diese Möglichkeit eigentlich als Zeitpunkt um abzuschalten. Aber selbst am ersten Krankheitstag verfolgten mich die Gedanken an den "baldigen" Arbeitstag so stark, dass ich seither unter enormen Depressionen leide. Ich weiß zwar, dass mein Vorgesetzter mich in jede erdenkliche aktuelle freie Stelle ins Bewerbungsverfahren mit eingeschrieben hat, dennoch ist keinerlei Versetzung in Aussicht. Die aktuelle Situation treibt mich sogar soweit, dass ich viele Momente darüber nachdenke einfach den Job zu kündigen. Das hätte als Folge keinerlei Anspruch auf Berufsförderungsdienst oder Abfindung zu haben, was mich EIGENTLICH in den Karriereruin treiben wird.
Ich will einfach nur raus aus dieser Hölle und irgendwo anders NEU starten ohne eine GESCHICHTE im Nacken zu haben, welche mich tagtäglich auffrisst. Mein Karriereleben hängt am seidenen Faden und ich bin oftmals so verzweifelt, dass ich täglich soviel Angst habe wieder in den Dienst gehen zu müssen, dass ich nur noch Kopfschmerzen und Müdigkeit mit mir herum trage.
Auch die Gewissheit dass ich die nächsten Jahre weiterhin auf äußerst finanziellem engen Pass leben muss ist eine zusätzliche Belastung und mindert meine anderen Sorgen nicht weniger.
Ich habe mir schon so häufig darüber Gedanken gemacht, was ich tun soll..... aber bislang blieb mir jede Lösung verwehrt...
Und ich weiß leider nicht weiter....
Hallo User(s),
mein Name ist Tobias und ich bin knapp 33 Jahre alt. Wie auch alle anderen hier habe ich eine Geschichte, welche mehr oder weniger anderen Schicksalen gleich kommt. Da diese Geschichte sehr lange ist versuche ich hier eine verkürzte Fassung zu schreiben, da es sonst den leserlichen Rahmen deutlich sprengen würde. Sollte jemand trotzdem die Zeit haben sich das alles hier durchzulesen bin ich sehr dankbar darüber.
Beginnen wir im Jahr 2009... ich hatte mich damals dazu entschieden zur Bundeswehr zu gehen. Da meine Zeugnisnoten und meine abgebrochenen Lehren zu einem Problem für die Wirtschaft geworden sind und ich zu spät erkannt hatte, wo ich jahrelang geschwänzt habe, musste ich einen finanziellen und zukunftssicheren Ausweg finden. Die einzige naheliegende Entscheidung war die Bewerbung bei der Bundeswehr. Man hatte mich nach den Einstellungstests für die Feldwebellaufbahn eingestellt. Die Aussicht auf einen Meistertitel und eine Ausbildung war sehr verlockend, daher entschied ich mich für 12 Jahre zu unterschrieben.
Nach vielen Jahren Dienst und 1 Auslandseinsatz (welchen ich unbeschadet überstand) fing ich leider an zu begreifen, dass sich vieles im Laufe der Zeit geändert hat. Kameraden wurden unzufriedener, der Arbeitsplatz unattraktiv, die Untergebenen wiederspenstig und launisch, die Vorgesetzten genervt und kalt.
Ende 2011 begann ich meine heutige "Noch-Frau" kennenzulernen und bereits zu Neujahresanfang waren wir beide zusammen. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits 26 Jahre alt und Sie ebenfalls. Ende 2012 entschieden wir uns zu heiraten, da es für uns keinen Grund gab damit zu warten. Wir waren beide im perfekten Alter, hatten uns lieben gelernt und wollten beide Kinder haben.
Bereits während unserem Beziehungsstart hatte meine Noch-Frau arbeitstechnische Probleme bzgl. mobbing und unzufriedenheit. Diese Probleme begleiteten uns ständig und wurden dann nach meinem Auslandseinsatz 2013 so stark, dass sich meine Frau für eine Abfindung entschieden hat. Zu diesem Zeitpunkt war Sie bereits stark nervlich geschädigt von den ganzen Jahren zuvor. Ihre berufliche Situation hat auch mir stark zu schaffen gemacht.
Ende 2014 wurde meine Noch-Frau schwanger, nachdem wir es monatelang vergeblich probiert hatten. Der Arzt stellte die kurzdiagnose, dass die nervliche Anspannung bzgl. des Jobs bei meiner Frau nun nachgelassen hatte.
Unser Sohn wurde im August 2015 geboren und kam gesund und munter zu Welt. Meine Frau hatte bis dahin und auch danach keinerlei berufliche Perspektiven, weshalb ich sehr lange Zeit der Alleinverdiener gewesen bin.
Ende 2016 entschied ich mich aufgrund vieler Probleme in unserer Ehe einen Schlussstrich zu ziehen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich selbst enorme Probleme mit meinem Job und meinen Lehrgängen. Der Hauptgrund weshalb ich aber die Reißleine zog, war die andauernden Streitkeiten wegen NICHT ÄNDERBAREN Persönlichkeiten meiner Frau. Sie zwangsneurotische Perfektionistin und konnte vieles nicht unangetastet lassen.
Auch unser Sexualleben und unsere Gefühle zueinander wurden immer schwächer und gingen immer mehr auseinander, sodass ALLES auf der Strecke blieb.
Ich hielt die Trennung für eine gute Idee, somit hätte jeder von uns einen Neustart verdient und ich würde mich trotzdem soviel es geht um meinen Sohn kümmern.
Nach der Trennung gab es sehr viele Streitigkeiten, vor allem ums Geld. Ich habe immer versucht meinen Sohn aus dem Spiel zu lassen, aber es wurde oft gedroht und gestänkert.
Während dieser Trennungsphase musste ich natürlich Unterhalt bezahlen... und dies nicht wenig. Mein Leben schränkt sich BIS HEUTE sehr sehr ein. Selbst ein guter Anwalt konnte in vielen Dingen nicht mehr heraus handeln als der Gesetzgeber zulies.
Während der Trennungsphase war ich gerade auf Lehrgang und versuchte meinen Meister zu bestehen, an welchem ich natürlich im ersten Anlauf kläglich scheiterte...
An dieser Stelle versuche ich einen Zeitsprung zu machen, da es sonst schwer wird die Situation letzendlich richtig darzustellen:
Ich sitze aktuell vor dem Computer und weiß nicht mehr weiter in meiner Lage. Ich habe wegen der ganzen Scheidungssache einen riesen Knacks im Hirn davongetragen. Ich war bereits auf einer Reha Maßnahme in einer Psychathrischen Einrichtung. In meiner Arbeitsstelle weiß man natürlich von ALL diesen Dingen. Fast jeder Untergebene weiß von meinen Problemen, von meinen Trinkanfällen die ich im Laufe der Zeit hatte und von meinen Eskapaden um wenigstens ein bisschen Glückseeligkeit zu erfahren. Aktuell versuche ich mich vom Standart VERSETZEN zu lassen, was sich aber als überaus schwierig gestaltet. Da es keinen ersichtlichen Grund gibt aufgrund von Entfernung oder familiärischen Gründen sich versetzen zu lassen, müssen natürlich die normalen Wege eingehalten werden. Allein schon die Vorstellung jeden Tag in die Arbeit gehen zu müssen zu diesen Leuten treibt mich in den Wahnsinn und in die Angst...
Vor kurzem hatte ich eine Schulteroperation, welche dringend notwendig war. Ich sah diese Möglichkeit eigentlich als Zeitpunkt um abzuschalten. Aber selbst am ersten Krankheitstag verfolgten mich die Gedanken an den "baldigen" Arbeitstag so stark, dass ich seither unter enormen Depressionen leide. Ich weiß zwar, dass mein Vorgesetzter mich in jede erdenkliche aktuelle freie Stelle ins Bewerbungsverfahren mit eingeschrieben hat, dennoch ist keinerlei Versetzung in Aussicht. Die aktuelle Situation treibt mich sogar soweit, dass ich viele Momente darüber nachdenke einfach den Job zu kündigen. Das hätte als Folge keinerlei Anspruch auf Berufsförderungsdienst oder Abfindung zu haben, was mich EIGENTLICH in den Karriereruin treiben wird.
Ich will einfach nur raus aus dieser Hölle und irgendwo anders NEU starten ohne eine GESCHICHTE im Nacken zu haben, welche mich tagtäglich auffrisst. Mein Karriereleben hängt am seidenen Faden und ich bin oftmals so verzweifelt, dass ich täglich soviel Angst habe wieder in den Dienst gehen zu müssen, dass ich nur noch Kopfschmerzen und Müdigkeit mit mir herum trage.
Auch die Gewissheit dass ich die nächsten Jahre weiterhin auf äußerst finanziellem engen Pass leben muss ist eine zusätzliche Belastung und mindert meine anderen Sorgen nicht weniger.
Ich habe mir schon so häufig darüber Gedanken gemacht, was ich tun soll..... aber bislang blieb mir jede Lösung verwehrt...
Und ich weiß leider nicht weiter....