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Du bist in einer Institutsambulanz? Dann wird es vielleicht wirklich schwierig.
Hast Du einen Psychiater zusätzlich?
Je nachdem wie Dein Bedarf gerade aussieht kann Ergotherapie eine gute Idee sein.
P.S.
Wie die Psychologin reagiert hat, finde ich schon harten Tobak. Da käme ich auch nicht mit zurecht.
Ja, ich bin in einer Institutsambulanz und habe dort einen Psychiater der mich seit 15 Jahren begleitet. Dieser hört aber im Februar komplett auf und hatte mir schon lange gesagt, dass ich mehr Therapie bräuchte damit man noch weiter stabilisieren kann. Die Gespräche bei ihm waren immer nur sehr begrenzt, er durfte eigentlich nur Medikamente verschreiben. Die letzte richtige Therapie war eine stationäre Traumatherapie, die ich abgebrochen habe, da das über Jahre dauert mit immer wiederkehrenden Aufenthalten. Eigentlich tat mir die gut, aber ich für meine berufliche Zukunft war das schwierig. Es ist so ein abwägen Therapie oder berufliche Zukunft.

Ergotherapie ist eine tolle Idee grad akut, danke. Ich werde das mal in der Ambulanz ansprechen und auch ob ich nach dem Schulabschluss für eine kurze Zeit doch stationär kann. Meine ambulante Betreuerin meinte eben ich hätte wohl ein Burnout gerade und auf der Arbeit sagte man, dass es völlig verständlich sei meine Reaktion nach diesen Diagnosen/OP. Ich solle mir ruhig diese Hilfe suchen und man kriegt das hin. 🙂 die waren auch geschockt von der Reaktion der Therapeutin.
Weil es mich zusätzlich belastet keine Freunde mehr zu haben und sozialen Kontakte verloren zu haben. Mit meinem Partner und meiner Schwester kann ich nicht über alles sprechen. Die Beziehung zu ihr war früher lange schwierig durch unsere Kindheit und mein Partner kann nicht so gut über Gefühle reden. Er zockt sehr viel. Bis letztes Jahr hatte ich noch 1-2 Menschen mit denen ich mal quatschen, telefonieren, schreiben oder mal einen Kaffee trinken konnte. Das ist jetzt ganz weg. Du hast doch auch dein Umfeld, würde dir das nicht fehlen?
 
Das ist ein Punkt, der sicher viele Kinder und Jugendliche, die unter Mobbing leiden, betrifft und interessiert. Wie schafft man es, ein Kind der Schulpflicht zu entheben?
Wenn man keine weiterführende Schule besucht, beendet man dann die Schullaufbahn nach der Grundschule?

Eine meiner ehemaligen Kolleginnen hat ihren Sohn schon im ersten Grundschuljahr herausgenommen. Das soll machbar sein unter bestimmten Auflagen. Ihr Sohn ist damals mit etwa dreißig Jahren Eventmanager gewesen, mit gutem Verdienst.

Was wäre wenn.... es zb keine Schulpflicht gäbe, ich frag mich das selber oft und bin froh, dass es diese Institution Schule gibt. Zugleich hoffe ich, dass jedes Kind die Chance bekommt, sich individuell entwickeln zu dürfen.
Bei meiner Kollegin gab es daheim Unterricht und regelmässiges Abliefern von Aufgaben, die weiterhin erfüllt werden mussten. Also Abschluss gab es bei diesem Kind.

Meine Enkelin wird den Hauptschulabschluss sicher auch nachholen, jetzt ist sie bei einem Coaching-Programm untergebracht und darf sich Zeit lassen für "Genesung" von diesem Umerziehungsversuch, der gut gemeint war, aber für sie echt schwer war und ihre Antwort war Streik. Das verstehe ich total.
 
Ich habe mein Einkommen, mein Auskommen und finde mich zurecht- mehr bräuchte es nicht, das sage ich immer zur Kleinen. Es ist egal, welche Prüfungen du nicht hast, du musst nur durchkommen, das wäre auch machbar ohne vor einer Jury anzutreten.
Mich wundert das immer, Einkommen schaffen hat doch nichts mit Noten zu tun und Schulabschlüssen. Wer will, soll diesen Weg einschlagen, wer nicht will, der soll seine eigenen Wege gehen- was durchaus lukrativ sein kann.
 
Du hast doch auch dein Umfeld, würde dir das nicht fehlen?

Dieses Umfeld hat jeder. ( Kollegen, Nachbarn, Bekannte, Verwandte, Geschäftspartner, Sportsfreunde etc) wir leben nicht alleine. Offenen Austausch, Freundlichkeit, Herzlichkeit nehme ich mir, für das eignen sich ganz viele, nicht nur meine erklärten Freundinnen. Wo immer ich bin, fühle ich Kameradschaftlichkeit, ich tu mir da nicht schwer, weil ......?? Keine Ahnung, ich bin ein "Miteinandermensch", hab das Miteinander einfach gern und immer findet jemand Lieber zum Quatschen.
 
Dieses Umfeld hat jeder. ( Kollegen, Nachbarn, Bekannte, Verwandte, Geschäftspartner, Sportsfreunde etc) wir leben nicht alleine.
Dem ist nicht so, leider. Nicht wenige Menschen, die in Alten- und Pflegeheimen leben, haben niemanden mehr aus deiner Aufzählung. Von denen ist auch nicht jeder ist in der Lage, mit anderen Bewohnern neue Kontakte zu knüpfen. Auch jüngere, gesündere Menschen können Phasen in ihrem Leben erleben, in denen sie (ungewollt) alleine sind. Als selbstverständlich sehe ich ein stützendes Umfeld nicht an.
 
Ja, ich bin in einer Institutsambulanz und habe dort einen Psychiater der mich seit 15 Jahren begleitet. Dieser hört aber im Februar komplett auf und hatte mir schon lange gesagt, dass ich mehr Therapie bräuchte damit man noch weiter stabilisieren kann. Die Gespräche bei ihm waren immer nur sehr begrenzt, er durfte eigentlich nur Medikamente verschreiben. Die letzte richtige Therapie war eine stationäre Traumatherapie, die ich abgebrochen habe, da das über Jahre dauert mit immer wiederkehrenden Aufenthalten. Eigentlich tat mir die gut, aber ich für meine berufliche Zukunft war das schwierig. Es ist so ein abwägen Therapie oder berufliche Zukunft.

Ergotherapie ist eine tolle Idee grad akut, danke. Ich werde das mal in der Ambulanz ansprechen und auch ob ich nach dem Schulabschluss für eine kurze Zeit doch stationär kann. Meine ambulante Betreuerin meinte eben ich hätte wohl ein Burnout gerade und auf der Arbeit sagte man, dass es völlig verständlich sei meine Reaktion nach diesen Diagnosen/OP. Ich solle mir ruhig diese Hilfe suchen und man kriegt das hin. 🙂 die waren auch geschockt von der Reaktion der Therapeutin.

Weil es mich zusätzlich belastet keine Freunde mehr zu haben und sozialen Kontakte verloren zu haben. Mit meinem Partner und meiner Schwester kann ich nicht über alles sprechen. Die Beziehung zu ihr war früher lange schwierig durch unsere Kindheit und mein Partner kann nicht so gut über Gefühle reden. Er zockt sehr viel. Bis letztes Jahr hatte ich noch 1-2 Menschen mit denen ich mal quatschen, telefonieren, schreiben oder mal einen Kaffee trinken konnte. Das ist jetzt ganz weg. Du hast doch auch dein Umfeld, würde dir das nicht fehlen?
Verstehe. Dann brauchst Du wohl trotz Institutsambulanz noch psychologische Hilfe. Da würde ich sagen, war die Reaktion der Psychologin äußerst unprofessionell. Gib nicht auf, such weiter. Du kannst auch wieder einen Termin über die 116 117 versuchen, dann sagst Du, dass Du dort unprofessionell zurück gewiesen wurdest. Jedenfalls ist das so meine Idee.
Drücke Dir die Daumen.
 
Ja, ich bin in einer Institutsambulanz und habe dort einen Psychiater der mich seit 15 Jahren begleitet. Dieser hört aber im Februar komplett auf und hatte mir schon lange gesagt, dass ich mehr Therapie bräuchte damit man noch weiter stabilisieren kann. Die Gespräche bei ihm waren immer nur sehr begrenzt, er durfte eigentlich nur Medikamente verschreiben. Die letzte richtige Therapie war eine stationäre Traumatherapie, die ich abgebrochen habe, da das über Jahre dauert mit immer wiederkehrenden Aufenthalten. Eigentlich tat mir die gut, aber ich für meine berufliche Zukunft war das schwierig. Es ist so ein abwägen Therapie oder berufliche Zukunft.

Ergotherapie ist eine tolle Idee grad akut, danke. Ich werde das mal in der Ambulanz ansprechen und auch ob ich nach dem Schulabschluss für eine kurze Zeit doch stationär kann. Meine ambulante Betreuerin meinte eben ich hätte wohl ein Burnout gerade und auf der Arbeit sagte man, dass es völlig verständlich sei meine Reaktion nach diesen Diagnosen/OP. Ich solle mir ruhig diese Hilfe suchen und man kriegt das hin. 🙂 die waren auch geschockt von der Reaktion der Therapeutin.

Weil es mich zusätzlich belastet keine Freunde mehr zu haben und sozialen Kontakte verloren zu haben. Mit meinem Partner und meiner Schwester kann ich nicht über alles sprechen. Die Beziehung zu ihr war früher lange schwierig durch unsere Kindheit und mein Partner kann nicht so gut über Gefühle reden. Er zockt sehr viel. Bis letztes Jahr hatte ich noch 1-2 Menschen mit denen ich mal quatschen, telefonieren, schreiben oder mal einen Kaffee trinken konnte. Das ist jetzt ganz weg. Du hast doch auch dein Umfeld, würde dir das nicht fehlen?
Apropos, mir kommt noch eine Idee. Wie wäre es mit Gruppentherapie? Meine Erfahrung damit ist, das trainiert sozial.
 
Dem ist nicht so, leider. Nicht wenige Menschen, die in Alten- und Pflegeheimen leben, haben niemanden mehr aus deiner Aufzählung. Von denen ist auch nicht jeder ist in der Lage, mit anderen Bewohnern neue Kontakte zu knüpfen. Auch jüngere, gesündere Menschen können Phasen in ihrem Leben erleben, in denen sie (ungewollt) alleine sind. Als selbstverständlich sehe ich ein stützendes Umfeld nicht an.
Alleine sind auch jene im Altenheim nicht, da gibts Mitbewohner. Wenn jemand keinen Kontakt pflegt, dann hat er keinen, das ist klar. Es wären aber Menschen da!!!
Mir haben schon sehr oft total Fremde geholfen und umgekehrt, ich habe nicht selten mit ganz Unbekannten guten Austausch gehabt, wo man mich ansprach.
 
Alleine sind auch jene im Altenheim nicht, da gibts Mitbewohner. Wenn jemand keinen Kontakt pflegt, dann hat er keinen, das ist klar. Es wären aber Menschen da!!!
Mir haben schon sehr oft total Fremde geholfen und umgekehrt, ich habe nicht selten mit ganz Unbekannten guten Austausch gehabt, wo man mich ansprach.
Wenn man von einer sozialen Phobie betroffen ist, hat man nicht die Möglichkeiten, einen "guten Austausch" zu initiieren oder sich locker-flockig mit Menschen über alles und nichts zu unterhalten.
Natürlich SIND viele Menschen in Heimen einsam. Nur, weil du eine begnadete Plaudertasche bist, muss das doch nicht anderen auch gegeben sein.
Keine Ahnung, ich bin ein "Miteinandermensch", hab das Miteinander einfach gern und immer findet jemand Lieber zum Quatschen.
Schön für dich. Hilft der TE kein Stück weiter, aber es ist immer wieder interessant zu lesen, wie perfekt dein Leben läuft und wie einfach es doch ist. Sicher geht es einem Menschen mit sozialen Schwierigkeiten bei der Lektüre dieser Ausführungen sofort besser.
 

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