Moin alle zusammen. Ich entschuldige mich schon einmal im Vorraus ich muss mich mal auslassen. ^^"
Ich bin im Moment in einer Berufsbegleitenden Ausbildung zum Erzieher. Ich hab nur noch ein Semester vor mir und dann bin ich fertig. Dann bin ich durch mit der Ausbildung und habe (hoffentlich) meinen Abschluss.
Momentan muss ich sagen, dass mich meine Arbeit nur noch ankotzt, ich hasse meine Stelle und meine Arbeit.
Ich habe ständig das Gefühl nicht auszureichen oder das ich den Anforderungen nicht entspreche.
Ich habe Probleme mich im Team einzufügen, wenn es um Smalltalk oder andere Sachen geht und bin auch nicht so beliebt bei meinen Kollegen. Der Beliebtheitsgrad ist mir auch ehrlich gesagt ziemlich egal, "hauptsache ich kann mit meinen Kollgen gut zusammenarbeiten", das war jedenfalls immer meine Einstellung. Man muss sich ja nicht in allem einig sein, es reicht ja, wenn man respektvoll miteinander umgeht und zusammenarbeitet, Pustekuchen. Es scheint nicht darum zu gehen, ob man seine Arbeit macht oder ob man sich Mühe gibt. Wie dicke man mit Kollegen ist, ist viel wichtiger...:wein:
Ich habe keine Lust mich mit Leuten anzufreunden, die mir beim reden kaum zuhören, da meine Hobbies oder Erlebnisse mit Bekannten nicht interessieren und sich in der Pause nur über Klamotten, Brustvergrößerung, Vorurteile über Männer (bin männlich), Schminke unterhalten und über die Kinder und Eltern ablästern. Klar, kann man sich auch mal beschweren, aber das bedeutet nicht, dass man Personen von Grund auf schlecht darstellt und sie dann im Alltag auch so behandelt. Sich über Kinder mal zu beschweren, kann ich nachvollziehen, aber Kinder von Grund auf böse einzuschätzen, ist irgendwie für mich nicht stimmig. Ich kann auch nicht nachvollziehen, wie man über die Penisgröße eines 2 jährigen redet und dann Vermutungen äußert, wie er später Frauen behandeln wird. Ich will mich mit diesen Leuten nicht wirklich anfreunden, mit ihnen zu arbeiten ist schon schwer genug.🙁
Ich bin irgendwie in vielen Situationen der A**** und das kotzt mich wirklich an. Egal, was wo vergessen, falsch gemacht wurde. Ich bin der erste, bei dem vermutet wird, es sei seine Schuld. Ich gebe zu, dass ich auch Fehler mache, aber ich bin nicht der Sündenbock für alles. Man muss mir auch nicht direkt zu Arbeitsbeginn reinknallen, was ALLE denken, was ich falsch machte, obwohl es sehr oft nicht einmal mein vergehen war. BSP: "Du hast dein Obst hinten in der Küche in den Eimer geworfen und die Tüte nicht weggeworfen, jetzt haben wir Fruchtfliegen und es stank auch sehr stark heute morgen. Das hat einen sehr schlechten Eindruck gemacht und sowas sollte nicht passieren, Mario. Solche Kleinigkeiten müssen klappen, auf sowas musst du achten." "Ich kann das aber gar nicht gewesen sein, ich habe meine Obsttüte in meinem Raum und hab sie gestern ausversehen nicht in die Tonne auf dem Hof geworfen sondern sie mit in die Bahn getragen, da ich in Gedanken war. Ich bin mir also sicher, dass ich es nicht war." "Mario, die anderen Kollegen waren es aber auch nicht und es kann ja nicht einfach dort aufgetaucht sein. Du musst wirklich mal dein Zeitmanagement besser ausarbeiten, solche Dinge dürfen nicht passieren. Das macht vor den Eltern und deinen Kollegen einen schlechten Eindruck." Nach solchen Dingern bin ich immer extrem geladen. Wenn ich weiterdiskutiere oder ähnliches, dann wird mir vorgeworfen, ich sei nicht kritikfähig und man fängt an andere Fehler, die ich begangen habe oder ihrer Meinung begangen habe, ins Spiel zu bringen, was ich noch mehr hasse.
Ich habe auch irgendwie Probleme mit Kritik.
Immer wenn ich kritisiert werde, kommt es mir so vor als würde absichtlich, weiß ich wie lange, auf dem Fehler oder dem Unangebrachtem rumgeritten, anstatt mir Möglichkeiten zu nennen, wie ich es besser machen könnte oder wo scheinbar meine Fehleinschätzung oder der Irrtum liegt zu besprechen. Es wird auch immer alles wieder und wieder und wieder erklärt, auch wenn ich sage, dass ich es schon lange verstanden habe.
Mich stört auch, dass jeder in meinem Team unterschiedliche Auffassungen von den Arbeitsregeln hat und andere Ansprüche. So finde ich doch nie heraus, wie ich zu arbeiten habe und wie ich am besten meine Pflicht erfülle.
Ebenso stört mich, dass manchmal Kollegen zu mir in die Gruppe kommen und Dinge sagen wie: "Wie? Du bist noch nicht fertig?" oder wenn ich alleine in meiner Gruppe bin, kommen die Kollegn vorbei und sagen Dinge wie "Du weißt schon, dass du dann und dann das erledigt haben musst?", was mich nur noch viel mehr durcheinanderbringt und den Druck erhöht. Genauso kommen sie meist, wenn es laute Situationen gibt (ich habe eine schwierige Gruppe und arbeite allein), erst, wenn sich der ganze Mist wieder gelegt hat und fragen, ob ich hilfe bräuchte. Wenn keiner kam und Hilfe anbot, ich aber in der Pause sage, dass eine Situation schwierig war und ich sie gut gelöst habe, dann meckern alle, dass ich hätte nach Hilfe fragen sollen. Wenn ich vor Arbeitsbeginn meine Kollegen anspreche, dass etwas schwierig werden könnte (meist, wenn ich allein bin) und ich vielleicht später Hilfe brauchen könnte, heißt es nur: "Du willst Erzieher werden, dass musst du alleine hinbekommen. In manchen Kitas ist sowas viel schwerer und die sind noch schlechter besetzt als wir es schon sind." Hä? Was denn nun?:mad:
Wenn dann doch etwas passiert wird mir vorgeworfen, dass ich nicht nach Hilfe frage.
Ich werde nach der Ausbildung wahrscheinlcih nicht weiter als Erzieher arbeiten und vor allem nicht in diesem Betrieb.
Leider bin ich in letzter Zeit auch sehr geknickt, da ich nichts mit mir anzufangen weiß und ich keinen Plan habe, was ich für einen Beruf ausüben möchte...
Ich ringe in letzter Zeit immer mehr mit Angst und weiß nicht was nach der Ausbildung passieren wird. Ich bin im Moment voll am A****.. Ich habe es wirklich versucht, ich weiß, dass ich auch nicht einfach bin und so, aber ich verstehe einfach nicht, was ich tun soll, wo ich hin soll und so.🙁
Ich weiß, dass es im Grunde kein richtig und falsch gibt, aber irgendwie mache ich trotzdem alles immer falsch...
Am liebsten würde ich am Ende der Ausbildung sagen: "F*** you, Berufswelt. Ich schnappe mir einen Minijob, lasse meinen Lohn aufstocken und gehe Boxen, wie ich es mir immer geträumt habe, oder lerne zu Musizieren oder schreibe ein Buch. 😱
Ich weiß nicht mehr, wohin ich soll. Ich hab das gefühl, egal was ich tue, es ist immer meine Schuld und egal wie ich auf Menschen zugehe, sie wollen mir nur Böses.
Wenn sich jemand dazu äußert, eagl wie, danke. Ich freue mich über jeden der seine Gedanken dazu mit mir teilt.
Sorry fürs auslassen, wer es bis hier geschafft hat, meinen Dank für ihre Aufmerksamkeit und
Liebe Grüße DasWesen
Ich bin im Moment in einer Berufsbegleitenden Ausbildung zum Erzieher. Ich hab nur noch ein Semester vor mir und dann bin ich fertig. Dann bin ich durch mit der Ausbildung und habe (hoffentlich) meinen Abschluss.
Momentan muss ich sagen, dass mich meine Arbeit nur noch ankotzt, ich hasse meine Stelle und meine Arbeit.
Ich habe ständig das Gefühl nicht auszureichen oder das ich den Anforderungen nicht entspreche.
Ich habe Probleme mich im Team einzufügen, wenn es um Smalltalk oder andere Sachen geht und bin auch nicht so beliebt bei meinen Kollegen. Der Beliebtheitsgrad ist mir auch ehrlich gesagt ziemlich egal, "hauptsache ich kann mit meinen Kollgen gut zusammenarbeiten", das war jedenfalls immer meine Einstellung. Man muss sich ja nicht in allem einig sein, es reicht ja, wenn man respektvoll miteinander umgeht und zusammenarbeitet, Pustekuchen. Es scheint nicht darum zu gehen, ob man seine Arbeit macht oder ob man sich Mühe gibt. Wie dicke man mit Kollegen ist, ist viel wichtiger...:wein:
Ich habe keine Lust mich mit Leuten anzufreunden, die mir beim reden kaum zuhören, da meine Hobbies oder Erlebnisse mit Bekannten nicht interessieren und sich in der Pause nur über Klamotten, Brustvergrößerung, Vorurteile über Männer (bin männlich), Schminke unterhalten und über die Kinder und Eltern ablästern. Klar, kann man sich auch mal beschweren, aber das bedeutet nicht, dass man Personen von Grund auf schlecht darstellt und sie dann im Alltag auch so behandelt. Sich über Kinder mal zu beschweren, kann ich nachvollziehen, aber Kinder von Grund auf böse einzuschätzen, ist irgendwie für mich nicht stimmig. Ich kann auch nicht nachvollziehen, wie man über die Penisgröße eines 2 jährigen redet und dann Vermutungen äußert, wie er später Frauen behandeln wird. Ich will mich mit diesen Leuten nicht wirklich anfreunden, mit ihnen zu arbeiten ist schon schwer genug.🙁
Ich bin irgendwie in vielen Situationen der A**** und das kotzt mich wirklich an. Egal, was wo vergessen, falsch gemacht wurde. Ich bin der erste, bei dem vermutet wird, es sei seine Schuld. Ich gebe zu, dass ich auch Fehler mache, aber ich bin nicht der Sündenbock für alles. Man muss mir auch nicht direkt zu Arbeitsbeginn reinknallen, was ALLE denken, was ich falsch machte, obwohl es sehr oft nicht einmal mein vergehen war. BSP: "Du hast dein Obst hinten in der Küche in den Eimer geworfen und die Tüte nicht weggeworfen, jetzt haben wir Fruchtfliegen und es stank auch sehr stark heute morgen. Das hat einen sehr schlechten Eindruck gemacht und sowas sollte nicht passieren, Mario. Solche Kleinigkeiten müssen klappen, auf sowas musst du achten." "Ich kann das aber gar nicht gewesen sein, ich habe meine Obsttüte in meinem Raum und hab sie gestern ausversehen nicht in die Tonne auf dem Hof geworfen sondern sie mit in die Bahn getragen, da ich in Gedanken war. Ich bin mir also sicher, dass ich es nicht war." "Mario, die anderen Kollegen waren es aber auch nicht und es kann ja nicht einfach dort aufgetaucht sein. Du musst wirklich mal dein Zeitmanagement besser ausarbeiten, solche Dinge dürfen nicht passieren. Das macht vor den Eltern und deinen Kollegen einen schlechten Eindruck." Nach solchen Dingern bin ich immer extrem geladen. Wenn ich weiterdiskutiere oder ähnliches, dann wird mir vorgeworfen, ich sei nicht kritikfähig und man fängt an andere Fehler, die ich begangen habe oder ihrer Meinung begangen habe, ins Spiel zu bringen, was ich noch mehr hasse.
Ich habe auch irgendwie Probleme mit Kritik.
Immer wenn ich kritisiert werde, kommt es mir so vor als würde absichtlich, weiß ich wie lange, auf dem Fehler oder dem Unangebrachtem rumgeritten, anstatt mir Möglichkeiten zu nennen, wie ich es besser machen könnte oder wo scheinbar meine Fehleinschätzung oder der Irrtum liegt zu besprechen. Es wird auch immer alles wieder und wieder und wieder erklärt, auch wenn ich sage, dass ich es schon lange verstanden habe.
Mich stört auch, dass jeder in meinem Team unterschiedliche Auffassungen von den Arbeitsregeln hat und andere Ansprüche. So finde ich doch nie heraus, wie ich zu arbeiten habe und wie ich am besten meine Pflicht erfülle.
Ebenso stört mich, dass manchmal Kollegen zu mir in die Gruppe kommen und Dinge sagen wie: "Wie? Du bist noch nicht fertig?" oder wenn ich alleine in meiner Gruppe bin, kommen die Kollegn vorbei und sagen Dinge wie "Du weißt schon, dass du dann und dann das erledigt haben musst?", was mich nur noch viel mehr durcheinanderbringt und den Druck erhöht. Genauso kommen sie meist, wenn es laute Situationen gibt (ich habe eine schwierige Gruppe und arbeite allein), erst, wenn sich der ganze Mist wieder gelegt hat und fragen, ob ich hilfe bräuchte. Wenn keiner kam und Hilfe anbot, ich aber in der Pause sage, dass eine Situation schwierig war und ich sie gut gelöst habe, dann meckern alle, dass ich hätte nach Hilfe fragen sollen. Wenn ich vor Arbeitsbeginn meine Kollegen anspreche, dass etwas schwierig werden könnte (meist, wenn ich allein bin) und ich vielleicht später Hilfe brauchen könnte, heißt es nur: "Du willst Erzieher werden, dass musst du alleine hinbekommen. In manchen Kitas ist sowas viel schwerer und die sind noch schlechter besetzt als wir es schon sind." Hä? Was denn nun?:mad:
Wenn dann doch etwas passiert wird mir vorgeworfen, dass ich nicht nach Hilfe frage.
Ich werde nach der Ausbildung wahrscheinlcih nicht weiter als Erzieher arbeiten und vor allem nicht in diesem Betrieb.
Leider bin ich in letzter Zeit auch sehr geknickt, da ich nichts mit mir anzufangen weiß und ich keinen Plan habe, was ich für einen Beruf ausüben möchte...
Ich ringe in letzter Zeit immer mehr mit Angst und weiß nicht was nach der Ausbildung passieren wird. Ich bin im Moment voll am A****.. Ich habe es wirklich versucht, ich weiß, dass ich auch nicht einfach bin und so, aber ich verstehe einfach nicht, was ich tun soll, wo ich hin soll und so.🙁
Ich weiß, dass es im Grunde kein richtig und falsch gibt, aber irgendwie mache ich trotzdem alles immer falsch...
Am liebsten würde ich am Ende der Ausbildung sagen: "F*** you, Berufswelt. Ich schnappe mir einen Minijob, lasse meinen Lohn aufstocken und gehe Boxen, wie ich es mir immer geträumt habe, oder lerne zu Musizieren oder schreibe ein Buch. 😱
Ich weiß nicht mehr, wohin ich soll. Ich hab das gefühl, egal was ich tue, es ist immer meine Schuld und egal wie ich auf Menschen zugehe, sie wollen mir nur Böses.
Wenn sich jemand dazu äußert, eagl wie, danke. Ich freue mich über jeden der seine Gedanken dazu mit mir teilt.
Sorry fürs auslassen, wer es bis hier geschafft hat, meinen Dank für ihre Aufmerksamkeit und
Liebe Grüße DasWesen