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Unsere Gesellschaft was kann der Einzelne tun

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Eines der Dinge, die ich ganz schrecklich finde, ist, dass es unter den Menschen und vor allem unter den Jugendlichen, immer mehr gibt, die sich das Leben nehmen wollen oder es irgentwann auch tun.

Was mich auch sehr schockiert, ist, das es immer mehr Jugendliche gibt, die sich aus lauter Verzweiflung selber verletzen.
Es scheint mir fast wie eine "Seuche" zu sein, dass das immer mehr zunimmt.
Ich finde, da müßte man versuchen, so viel wie irgentwie möglich, schon in den Schulen entgegen zu wirken.
ich finde nicht unbedingt dass es aufgabe der schulen ist SVV zu verhindern oder dagegen vorzubeugen, es wäre aus meiner sicht viel besser, wenn sog. freunde die behaupten man wäre wichtig und man mache sich sorgen um einen und blabla vielleicht solchen leuten ein bisschen mehr beachtung schenken und sich um sie kümmern ... ich weiß wovon ich rede 🙄
 
Das ist natürlich genauso wichtig. Nur leider werden die Menschen irgentwie immer ichbezogener, und zeigen oft wenig Interesse daran, wie es ihren Mitmenschen geht - bzw. wollen sie sich so eine "Last" nicht aufbürden. So nach dem Motto,"Jeder ist sich selbst der Nächste"




ich finde nicht unbedingt dass es aufgabe der schulen ist SVV zu verhindern oder dagegen vorzubeugen, es wäre aus meiner sicht viel besser, wenn sog. freunde die behaupten man wäre wichtig und man mache sich sorgen um einen und blabla vielleicht solchen leuten ein bisschen mehr beachtung schenken und sich um sie kümmern ... ich weiß wovon ich rede 🙄
 
[...]


positiver machen...

keine ahnung.. ich mach was ich kann... obwohl das manchmal so ist wie sandburgen am strand zu bauen, wo die wellen immer wieder daran nagen und es zerstören....

> transparenz,
> bereitschaft, das eigene zu hinterfragen,
> bereitschaft sich zu ändern,

> bereitschaft zu lernen

> bereitschaft sich anzuschauen

> bereitschaft sich zu spüren, hinzuschauen

> nationalitätsgetue aufgeben
> pseudo-konkurrenz aufgeben

> entschleunigen

> diskutieren können

> nicht in rache stecken bleiben

zu den schulen und kommunalen arbeiten. es wird viel getan und es wurde immer viel getan. vielleicht menschen nicht ausgrenzen, miteinbeziehen.
an einem treff für migration in der gemeinde, wo ich gross geworden bin, wo ich durch zufall war, fand ich erstaunlich, dass bei den leuten, die das organisiert hatten und unter den anwesenden sozialpädagogen nur schweizer waren. von hundert anwesenden personen waren 60% schweizer, 5% Türken, 10% Tamilen und 20% Italiener.

das ist völlig schwachsinnig, wenn die leute da unter sich bleiben und lokal wenig werbung machen und viele andere ausländer nicht miteinbeziehen. ich finde es ja super, dass sie sone veranstaltung machen, aber lustig ist, dass die ausländer, um die es ging, fast nicht anwesend waren.
warum wohl? secondos miteinbeziehen! viele schweizer sozialpädagogen haben voll berührungsängste mit gewissen ausländern, so wie gewisse ausländer berührungsängste mit gewissen schweizern haben (und vorurteile). da nützt es nichts, wenn die gruppen unter sich versammlungen organisieren. lustig ist, dass dann gewisse schweizer sozialpädagogen mit türken arbeiten, ohne ne ahnung davon zu haben!!! sie kommen dann mit ihrem verständnis auf diese menschen zu. und ihnen käme es wirklich wirklich wirklich nciht in den sinn, secondo-türken miteinzubeziehen und einen erfahrungsaustausch zu machen.
solange kulturen so einanderprallen, und integration assimilation bedeutet, ist das geld, das man für so sachen aufwendet, völlig für die katz ausgegeben. ok, es ist ein anfang, und es ist gut, dass man sowas macht. es könnte effizienter sein. und was ich nicht verstehe, dass man dort die extremen exemplare aufzeigt. diejenigen die gut schyzerdütsch können. vertretungen aus unterschiedlichen gruppen miteinbeziehen. in meiner gemeinde hat es noch viele andere nationalitäten mehr. das ist so ein komisches stammesverhalten. kann man tun, hat aber nicht viel mit integration und nachhaltigkeit und miteinander zu tun.

in den schulen, das weiss ich von einer angehenden lehrerin für die grundschule, (das war aber in zürich, keine ahnung wie es landesweit ausschaut), wird viel gemacht. hut ab! das gabs zu meiner zeit noch nicht, zu meiner zeit gabs bloss ostern und weihnachten. die erstklässer müssen da neu ihre herkunftsreligion in der klasse präsentieren und dann wird darüber geredet. oder sie machen so "workshops": zu dritt sind sie dann mit einem rollstuhl unterwegs und müssen eine vorgegebene tramstrecke absolvieren und dann über ihre erfahrungen berichten. einer der dreien hockt sich dann in den rollstuhl. damit sie sehen, was es bedeutet, mit einem rollstuhl mitten in der stadt unterwegs ist. (nämlich ohne hilfe seitens dritte fast unmöglich und zum teil kommt man mit so einem gefährt gar nicht in ein tram rein). in bern hat es so abfallwochen. find ich zwar schade, dass man den kindern zeigt, wie sich die litteringgesellschaft äussert, und nicht den älteren, die das verursachen.. ..
oder das kind eines arbeitskollegen, das in der schule so nen job als "schlichterin" hat. ich weiss nicht, wie das jetzt genau heisst. aber, es wird viel gemacht.

es gibt auch immer wieder workshops in den schulen zu speziellen themen (jahr des wassers). als ich noch klein war, mussten wir an weihnachten in altersheimen singen gehen.

ethik/philosophie-unterricht ist auch verbreitet. unser lehrer damals hatte zeitungsartikel über die neue "single-gesellschaft" gebracht und wir haben dann drüber diskutiert.. (da durfte man allerdings "blöde" antworten liefern!).

ich könnte jetzt noch vieles mehr aufzählen.

einsichten.. der mensch hat immer wieder einsichten. das leben verändert sich aber ständig und damit die anforderungen. als ich klein war, dachte ich, ich werde nie gross. aber danach ging es volle pulle los.. es ist so viel, das um einen herum geschieht. wirtschaft, überleben, politik, .. all das, das bestehende soziale-lebensstrukturen immer wieder auseinanderreisst.
wir sind dem immer wieder permanent auseinandergesetzt.

aber so spielplätze, die vielleicht sogar betreut werden, durch balkan-mediatoren (gibt es tatsächlich!) und interkulturelles-management, sind super!!

es gibt ja so ein studienfach "sozio-kulturelle animatorin". auch wenn die gelebte oder zu realisierende, angestrebte realität immer wieder an irgendwelche - sehr enge - grenzen stösst (strukturgrenzen). vielleicht muss man deshalb auch immer irgendwie locker bleiben. das kleine schätzen. und tun, was man tun kann. manchmal ist sogar nichts-tun ein bewährtes mittel fürs überleben. und sich auch zugestehen, dass man selber irrt wie der rest. und dass nichts scheinbar so ist, wie man meinte, dass es ist.

lg camus
 
Zuletzt bearbeitet:
was wurde unsere Gesellschaft positiver machen?

- einmal mehr hinsehen und nachfragen
- über seine Grenze gehen und auf andere Menschen zu
- einfach mal nett sein (ein freundliches "Guten Morgen" oder "schönen Feierabend" macht auch das Leben einer Kassiererin erträglicher
- sich Zeit nehmen für andere


Ich denke, dass es wichtig ist, offen zu sein und nicht in seinen starren Denkmustern zu verbleiben...
 
Ich finde es schon mal sehr positiv Moma, dass Du so ehrlich und selbstkritisch bist.
So wie Du denken aber glaube ich fast alle Menschen. Jeder möchte tolerant sein. Aber in Wirklichkeit akzeptieren wir Menschen einfach mehr, die uns irgentwie ähnlich sind.
Sei es, dass sie sich so ähnlich kleiden wie wir, so eine ähnliche Meinung haben wie wir, oder die Gleiche Religion haben wie wir.
Ich persönlich finde, man muß nicht immer alles tolerieren. Denn da fängt es dann auch schon an, das wir Menschen, die das eine oder Andere nicht tolerieren, aus bestimmten Gründen, auch wiederum nicht tolerieren können.
Menschen sind nun mal einfach unvollkommen.
Ich persönlich halte es so (versuche es zu mindest), das ich vom Verhalten nicht alles was andere Menschen tun, toleriere, oder ich sage mal gut heiße.
Ich schreibe mal irgent ein Beispiel. "Ein junges Paar liegt auf einer öffendlichen Wiese, wo es von allen Menschen beobachtet werden kann, und hat dort Sex miteinander.
Oder, eine Gruppe Jugendlicher zieht grölend und saufend die Straße lang und einige rotzen ständig auf die Straße.
Jetzt könnte man sagen, man sollte tolerant sein und die Menschen so wie sie eben sind tolerieren.
Ich unterscheide dann, indem ich das, was bestimmte Menschen tun, oder auch glauben, nicht gut heiße. Das auch gegebenenfalls zum Ausdruck bringe.
Auch bei äußeren Sachen, die anderen Menschen vielleicht nicht unmittelbar schaden, finde ich, muß man nicht alles gut heißen. So finde ich es zum Beispiel nicht gut, wenn Frauen fast unbekleidet durch die Gegend laufen, und damit die Männer extrem provozieren.Ich würde sagen, solche Frauen fordern es damit heraus vergewaltigt zu werden. Aber ich verachte deshalb nicht die Person, die sich so oder so kleidet.Ich liebe und toleriere den Mensch, aber nicht immer sein Verhalten.

Ich versuche so zu handeln wie Jesus es uns vorgelebt hat.
"Die Sünde zu hassen,( oder das falsche Verhalten ab zu lehnen) aber den Sünder zu lieben.



LG

Lena


toleranz

ich glaube, dass würde ich gerne ändern.

und vorallem bei mir!
denn ich sage immer, dass ich ein so tolleranter mensch bin....
wenn ich aber durch die stadt gehe...tja....dann fällt mir immer wieder auf, dass ich alles andere als tollerant bin!
es kommt natürlich auch darauf an, was man für toleranz hält!
ich habe immer gesagt, ich bin für randgruppen....
ha...das ich nicht lache...ich bin nur für die randgruppen, zu denen ich selber auch gehören könnte.
mir fällt fast zu jeden menschen, der mir über den weg läuft und nicht so direkt in mein menschenbild passt, ein blöder spruch ein.
ich habe das schon versucht zu ändern....denn wer würde nicht gerne von sich behaupten, er sei tollerant!
aber das klappt nicht!
ich sage der frau mit dem dicken hintern jetzt halt nicht mehr, dass sie solche röcke nicht tragen sollte....aber innerlich...in meinem kopf, da sage ich es! und da denke ich auch noch viele andere dinge, über menschen die "anders" sind.
mit anders, meine ich keine
homosexuellen...behinderte.....oder nicht aus deutschland stammenden menschen. nein....
menschen, die mit ihrem aussehen einfach etwas in meinem kopf auslösen, was mich dazu anstiftet, über sie zu urteilen.....witze über sie zu machen....
das wären dinge, die ich gerne ändern würde.
nicht mehr so zu denken......durch die stadt gehen zu können, ohne mir zu überlegen, warum die blauen lidschatten benutz und damit aussieht wie eine russische prostituierte! dann frage ich mich, warum ich an eine russische prostituierte denke....
kann ich nicht sagen.....es ist einfach so.
einfach nicht mehr über menschen zu urteilen, die ich nicht kenne....
leben und leben lassen!
das könnte ich gerne! denn damit würde ich die gesellschaft schon als besser empfinden!

lg moma
 
positiver fände ich auch, dass es auf den strassen

- keine offroader mehr gäbe (und keine doofe werbung dazu)
- und keine vespas. und keine dieselbusse. da verstickt man
hinterdran.

- positiver würden sich auch viele reichliche gute naherholungsziele auswirken, die gut zu fuss oder per fahrrad erreicht werden können. und mit dem öv.

- viel grünes. wirkt sich günstig auf das stadtklima aus. ein baum = 5° kühler im sommer. wäre sicher auch für das asthma günstig. und den vögeln beim zwitschern zuhören ist irgendwie was schönes.

- verbot von stöckelschuhen, die kein dämpfendes material am absatz haben. ja, ja, ich weiss.. sexy und so.. und cool.. ich habe selber viel davon getragen (steinigt mich, denn ich habe gesündigt!).. ich finde es nicht so sexy, wenn nachts ne etage ober mir wieder dieses stöckelschuhgetrappel losgeht..... !

- eine 15-stunde-woche. (arbeit..offizielle)

- ja.. und vieles vieles mehr, dass das leben zum positiveren wenden könnte.. so aus meiner warte aus gesehen..
 
das sich selbst mehr hinterfragt wird, ob die eigene Toleranz den Respekt hat, welchen mein Gegenüber braucht um mit freude bezweifeln zu dürfen.


LG
°°°abendtau°°°
 
Oh, bei Deiner Aussage hab ich jetzt fast einen Knoten ins Gehirn bekommen. Aber jetzt hat s klick gemacht 🙂
Hmmm, meine Auffassung von Toleranz habe ich ja schon etwas erklärt.



das sich selbst mehr hinterfragt wird, ob die eigene Toleranz den Respekt hat, welchen mein Gegenüber braucht um mit freude bezweifeln zu dürfen.


LG
°°°abendtau°°°
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh, bei Deiner Aussage hab ich jetzt fast einen Knoten ins Gehirn bekommen. Aber jetzt hat s klick gemacht 🙂
🙂 Tja... Du siehst, ich lasse immer etwas Raum zur Erkenntnis. Bei der ist der Lernefekt am größten. Aber ich wußte das Du mich verstehst.😉 Sich Zeit nehmen für den andern, dass wird leider immer seltener. Und in einer Gesellschaft wo nur noch ja oder nein akzeptiert wird, bleibt einfach zuwenig Raum.

Es braucht nur Respeckt und Toleranz und wir haben es alle leichter, keinesfalls perfekt, "nur" leichter im friedlichen Nebeneinander.


Danke
°°°abendtau°°°
 
Status
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