Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Unser Tierheim (Landeshauptstadt) muss vielleicht nach 100 Jahren schließen

Es ist halt nicht für alles Geld da.
Deshalb sollte sehr genau geschaut werden, wofür es ausgegeben wird.
Kommunen sind rechtlich verpflichtet Fundhunde, Beschlagnahmungen etc. tierschutzgerecht unterzubringen und zu versorgen. Das ist die Ausgangsklage und muss eingehalten werden.
Nimmt das alles Überhand, sollte über wirksame Maßnahmen nachgedacht (Hundführerschein, Einschränkung der Privat-Vermehrung, Prüfung der bestehenden Grundlagen zur Beschlagnahmung) und bis dato geltende gesetzliche Grundlagen durchgesetzt werden.
 
Ich glaube eher, dass dann nicht vermittelbare Tiere eingeschläfert werden.

Auch kein schöner Gedanke.
Aber auch da, muss vorher eine entsprechende Unterbringung erfolgen. Zudem dürfen in D gesunde Tiere nur unter bestimmten Auflagen euthanasiert werden. Das trifft beispielsweise auf "gefährliche Hunde" zu. Hierzu Bedarfs es aber Gutachten und behördliche Einschätzungen. Auch das dauert. Zudem ist der Prozentsatz an Hunden, auf die das tatsächlich zutrifft in THs sehr klein.
Der überwiegende Teil an Hunden wird ausgesetzt/abgegeben aufgrund von Lifestyle oder finanziellen Problemen. Glücklicherweise sträuben sich die meistens TAs hier eine Eutha durchzuführen, zumal es auch dem Grundgesetzt wieder spricht,
 
Vielleicht sollte man das Geld, das man für den Transport der Tiere nach Deutschland verwendet dort in Kastrationsprogramme stecken.
Das wäre langfristig sinnvoller.
Prinzipiell ja, allerdings sehe ich das eh zwiegespalten. Mein ThSch Herz tut weh, wenn ich das Tierleid sehe, auf der anderen Seite denke ich, dass das nicht unser Problem ist und wir bei der Problematik, die wir gerade sehen, erstmal vor unserer Tür kehren.

Hier fände ich tatsächlich eine EU-Richtline mal als willkommen. Statt sich um den Krümmungsgrad von Gurken zu streiten, könnte Tierschutz priorisiert werden.
 
Prinzipiell ja, allerdings sehe ich das eh zwiegespalten. Mein ThSch Herz tut weh, wenn ich das Tierleid sehe, auf der anderen Seite denke ich, dass das nicht unser Problem ist und wir bei der Problematik, die wir gerade sehen, erstmal vor unserer Tür kehren.

Hier fände ich tatsächlich eine EU-Richtline mal als willkommen. Statt sich um den Krümmungsgrad von Gurken zu streiten, könnte Tierschutz priorisiert werden.

Vielleicht ist das ja ganz interessant.
Viele Hunde werden ganz unnötig importiert und sind für ein Leben hierzulande nicht geschaffen.
 

Vielleicht ist das ja ganz interessant.
Viele Hunde werden ganz unnötig importiert und sind für ein Leben hierzulande nicht geschaffen.
Das ist auch ein Teil des Bildes. Genauso, dass es schwarze Schafe unter den Auslandsorganisationen gibt, falsche Betreuung, Vermehrung fördert etc.
Deshalb sehe ich es auch nicht ausschließlich positiv. Das Thema ist komplex und Vielschichtig. Eine nachhaltige Lösung kann nur vom Land selbst gefunden werden.
 
Ich bin großer Fan von dem Verursacher-Prinzip. Nicht der allgemeine Steuerzahler und die klammen Kommunen sollten die Tierheime finanzieren, sondern die Besitzer von Tieren.

Selbst wenn jemand sein Tier total liebt, können immer Lebensumstände (im worst Case der eigene Tod) auftreten, die eine Unterbringung im Tierheim erforderlich macht. Als muss der Besitzer, Tierheime finanzieren.

Wie? am einfachsten über die Steuern. Bereits heute zahlt ein Hundebesitzer Hundesteuer. Das sind aber für einen Hund je nach Kommune gerade mal rund 100 € im Jahr. Diese Steuer muss zwecks Finanzierung der Tierheime rauf. Aber auch für andere Tiere wie Katzen wäre eine Steuer vorstellbar.

Und die Züchter würde ich steuerlich erst recht zur Kasse bitten. Jeder darf bei einem Züchter kaufen, aber diese Vermehrung von Tieren muss so teuer werden, dass die Menschen lieber Tiere aus dem Tierheim holen.

Wir bitten in Deutschland Menschen für alles zur Kasse. Auf den ÖRR bezahlt jeder, selbst wenn er ihn nicht schaut. Dann müssen eben halt auch Tierbesitzer und Tierzüchter die Tierheime zahlen.
 
Ich bin großer Fan von dem Verursacher-Prinzip. Nicht der allgemeine Steuerzahler und die klammen Kommunen sollten die Tierheime finanzieren, sondern die Besitzer von Tieren.

Selbst wenn jemand sein Tier total liebt, können immer Lebensumstände (im worst Case der eigene Tod) auftreten, die eine Unterbringung im Tierheim erforderlich macht. Als muss der Besitzer, Tierheime finanzieren.

Wie? am einfachsten über die Steuern. Bereits heute zahlt ein Hundebesitzer Hundesteuer. Das sind aber für einen Hund je nach Kommune gerade mal rund 100 € im Jahr. Diese Steuer muss zwecks Finanzierung der Tierheime rauf. Aber auch für andere Tiere wie Katzen wäre eine Steuer vorstellbar.

Und die Züchter würde ich steuerlich erst recht zur Kasse bitten. Jeder darf bei einem Züchter kaufen, aber diese Vermehrung von Tieren muss so teuer werden, dass die Menschen lieber Tiere aus dem Tierheim holen.

Wir bitten in Deutschland Menschen für alles zur Kasse. Auf den ÖRR bezahlt jeder, selbst wenn er ihn nicht schaut. Dann müssen eben halt auch Tierbesitzer und Tierzüchter die Tierheime zahlen.
Aha, und die Besitzer, die Hunde aus dem Tierheim aufnehmen oder ihr Tier eben nicht abgeben und ordentlich erziehen etc. sind Mitverursacher?
Zudem führt eine Erhöhung der Steuer zu einer Verschärfung der Tier-Abgaben.
Ich wäre vollkommen damit einverstanden, dass die Hundesteuer zweckgebunden ist und dem TH zu Gute kommt.
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben