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Unser Sohn ist faul

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Ich würde dir raten hart durchgreifen wenn er nicht lernen will Handy abnehmen, Fernsehr Pc und zu Not das Taschengeld streichen.
Wahrscheinlich haben die Eltern sich viel zu lange von ihm auf der Nase herumtanzen lassen und ihn zu sehr verwöhnt. Faule Schüler haben sich oft nie für etwas anstrengen oder mal auf eine Belohnung warten müssen. Hat er eigentlich Geschwister?

Ich rate zum Besuch einer Erziehungsberatungsstelle. Da bekommt man gewiss kompetenteren Rat als von selbsternannten Hobbypsychologen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wahrscheinlich haben die Eltern sich viel zu lange von ihm auf der Nase herumtanzen lassen und ihn zu sehr verwöhnt. Faule Schüler haben sich oft nie für etwas anstrengen oder mal auf eine Belohnung warten müssen. Hat er eigentlich Geschwister?

Ich rate zum Besuch einer Erziehungsberatungsstelle. Da bekommt man gewiss kompetenteren Rat als von selbsternannten Hobbypsychologen.
Was für Hobbypsychologen? Habe ich was überlesen?
 
Hallo,

unser Sohn ist 16 Jahre alt und ein richtiger Faulpelz.
Seine ganze schulische Laufbahn hat er rum geiert. Anfangs haben wir versucht ihn zu unterstützen, in dem wir mit ihm gelernt haben, HA zusammen gemacht (Grundschule)..
Er hat Null Ordnungssinn, seine Ordner und Hefte sind verknittert, unordentlich und nicht vollständig.
In der Schule hatte er immer das Glück durch zu kommen und eine zeitlang sind wir davon ausgegangen, dass er sich gefangen hat.

Ich kann das nicht nachvollziehen, denn wenn ich ihn zu Hause um etwas bitte, dann macht er es gleich. ZB Müll runter bringen.. alles kein Problem, aber sobald es um etwas Schulisches geht, blockt er.

Er wurde in der Grundschule gemobbt, könnte das ein oder der Auslöser sein?
Alle Lehrer der weiterführenden Schulen sagten über ihn, dass er intelligent sei aber einfach faul.
Immer wieder hatten wir Gespräche mit Lehrern und dachten, dass er sich nun am Riemen reißt. Aber stattdessen lies er es wieder einreißen und wurde nicht aktiv.

In diesen Gesprächen beteuert er aber auch nicht, dass er sich nun bemühen würde.
Irgendwie prallt das an ihm ab, so als würde es gar nciht um ihn gehen.

Auf die Frage woran es hängt sagt er nur: Ich bin halt faul. Oder: Ich hab keine Lust.

Wenn wir das Gespräch "mal wieder" haben, dann sitzt er nur da und reagiert nicht. Wundert mich nicht, wenn da ein Lehrer laut wird.

In der Grundschule wurde mittels eines Tests eine Hochbegabung festgestellt.. könnte das der Grund dafür sein?
Denn verstehen tut er den Lernstoff. Er hat auch eine schnelle Auffassungsgabe. Besonders Sprachen liegen ihm.
Aber sobald er einen Lehrer nicht mag, tut er nichts mehr..
In der Grundschule damals wurde er auch von seinem Klassenlehrer gemobbt.

Ich weiß nicht ob das noch heute eine Rolle spielt.

Ich glaube wir haben einiges Falsch gemacht.
Wie können wir ihn auf Spur bekommen?
Okay manche Erziehungstipps in diesem Thread fande ich ja schon krass. Da bin ich froh, dass meine Eltern entspannter waren.
Vielleicht beruhigt dich das: Ich und viele Andere die ich kenne waren auch ähnlich. In der Grundschule habe ich auch sehr oft „rumgeeiert“ und es war ein Graus wie schlampig und undiszipliniert ich mit meinem Material umging. Ich konnte nichts dafür. Ordnung war damals nie eine Priorität für mich (Heute bin ich ein Fan von Struktur und Ordnung). Bis ich 14 Jahre alt war, war Schule eher so ein Nebending. War schön mal eine 2 zu haben, aber ein Dreierzeugnis war auch kein Problem. Meine Eltern haben es versucht, mich mehr zur Schule zu bewegen. Ich erinnere mich, dass wenn ich mal äußerte, dass ich kein Bock auf Schule oder Hausaufgaben hatte, man versuchte mich zu „motivieren“ durch Verbote oder harte Arbeit. Das kam aber wirklich selten vor und hat nie gefruchtet, weil dann ein gewisser Trotzmodus in mir aufkam.
Alles hat sich geändert, als ich in der 8.Klasse mit einem schlechten Test (meine einzige 6) knapp an einer 5 im Zeugnis vorbeigeschrammt bin. Ich weiß bis heute nicht, was genau in meinem Kopf lief, aber im folgenden Jahr war ich plötzlich im selben Fach auf einer 2-3 und im darauffolgenden Jahr hat es sogar zu einer Belobigung (1,9) gereicht.
Ich würde also nicht mit Verboten an deinen Sohn per se herangehen. Entweder wird er sich mit Trotz wehren oder aber dir ein Scheinbild aufbauen. 16 finde ich zwar schon eher spät, aber ich würde mir eher Gedanken machen, was deinem Sohn den Ernst verdeutlichen kann. Was macht er in seiner Freizeit? Hat er ein Ziel nach der Schule? Hat er einen Nebenjob oder zahlt ihr ihm Alles? Und lässt sich daraus eine motivierende Verknüpfung ziehen?

Wenn er in der Schule immer knapp der Versetzung gefährdet ist, vielleicht reicht das ja schon, wenn er sich bewusst wird, dass er seine Freunde und Klasse voranziehen sieht, während er in einer Stufe verharrt.
 
Ich hatte ne Nachbarin, ungefähr so alt wie ich.
Dann hieß es von der Mutter: Meine Tochter ist hochbegabt.
Damals hab ich nur gestutzt.
Und da ich die Nachbarin (die Mutter) nicht besonders mag, hab ich immer gedacht:
die erzählt nen Quark.

Vor ein paar Tagen hab ich aus Neugierde meine Mutter gefragt was eigentlich aus der Tochter geworden ist.
Ich hab dann mal gegoggelt.
Das Mädel von damals ist Diplom-Informatikerin und hat nen Dr. in Philosophie.
Und leitet jetzt ein recht großes Unternehmen.
 
Also für mich klingt das alles nach einem ganz normalen 16-jährigen Jungen.
Ich halte den Ansatz des minimalen Aufwands für maximalen Ertrag für relativ gewöhnlich bei Jungs in dem Alter.
Ich glaube solange er nicht intrinsisch motiviert ist, wird er nicht anfangen mehr zu tun und solange er auch so akzeptabel durchkommt. Offensichtlich motivieren es ihn nicht, gute Noten zu schreiben, um dann möglichst schnell möglichst viel Geld zu verdienen. Ich denke, dass auch nicht jeder so eine Performance-getriebene Sichtweise auf die eigene Zukunft haben muss. Ich bezweifle, dass da irgendwelche Verbote oder ständigen Gespräche über das Thema helfen. Ich finde auch nicht, dass Jugendliche in dem Alter unbedingt ganz viel Druck brauchen, um möglichst gut zu performen. Es schreiben zwar ganz viele hier, dass er ja bald Erwachsen sei, aber für mich ist ein 16-jähriger heutzutage eher noch ein Kind. Das Leben wird früh genug stressig.
Ich kann mir gut vorstellen, dass er nach dem Abi etwas findet, was ihn motiviert und worin er dann aufgeht. Vielleicht wird er sich zwischendurch mal ärgern, dass er wegen zu schlechter Noten Wartesemester einlegen oder vielleicht doch etwas anderes studieren oder lernen muss. Aber ich bezweifle, dass er sich sein Leben damit verbaut, dass er jetzt kein 1er Abschlussanstrebt.

Alles was ich schreibe ist natürlich mit absoluter Vorsicht zu genießen (ich habe keine Kinder), aber ich erkenne mich extrem in deinem Sohn wieder. Mir wurde ebenfalls in der Grundschule eine hohe Intelligenz attestiert. Ich habe ebenfalls so gut wie nichts für die Schule getan. Meine Eltern konnten das ebenfalls nicht nachvollziehen. Ich habe ein mittelmäßiges Abi gemacht und dann im Informatikstudium etwas gefunden, was mich motiviert hat.
 
Ich hatte ne Nachbarin, ungefähr so alt wie ich.
Dann hieß es von der Mutter: Meine Tochter ist hochbegabt.
Damals hab ich nur gestutzt.
Und da ich die Nachbarin (die Mutter) nicht besonders mag, hab ich immer gedacht:
die erzählt nen Quark.

Vor ein paar Tagen hab ich aus Neugierde meine Mutter gefragt was eigentlich aus der Tochter geworden ist.
Ich hab dann mal gegoggelt.
Das Mädel von damals ist Diplom-Informatikerin und hat nen Dr. in Philosophie.
Und leitet jetzt ein recht großes Unternehmen.
Klar, dass hier wieder die üblichen Verdächtigen applaudieren. 🙄 😉 Kann auch sein, dass du tatsächlich so einen Ausnahmefall kennst. Überprüfen kann deine Behauptung hier niemand.

Ask Doctor Wikipedia: Hochbegabt ist man ab einem IQ von 130. Dazu zählen 2 % der Bevölkerung. Immerhin in einer 2000-Seelen-Gemeinde schon 40 Personen, in einer 20.000-Einwohner-Kleinstadt 400. Ich habe allerdings schon so vielen Leuten gehört, die sich oder ihre Kinder für hochbegabt halten, dass der Prozentsatz danach wesentlich höher sein müsste.

Übrigens gibt es auch Hochbegabte geben, die nicht durch Faulheit oder andere Verhaltensweisen auffallen. Nur betonen sie und ihre Eltern ihre Hochbegabung nicht so sehr. Woran das wohl liegen mag... Und warum muss man eigentlich in die Welt hinausposaunen, wenn jemand hochbegabt ist? Meine Schwester konnte bereits mit vier Jahren lesen und hat sogar schon eine kleine, selbst erfundene Geschichte geschrieben. Wahrscheinlich ist sie auch hochbegabt, zumindest im sprachlichen Bereich. Meine Eltern, die keine Angeber waren, sondern eher tief stapelten, haben das aber nicht testen lassen. Der höchstwahrscheinlich hohe IQ hat meine Schwester übrigens nicht davor bewahrt, im Erwachsenenalter schizophren zu werden. Nicht umsonst heißt es: Genie grenzt an Wahnsinn.

Ach ja: Von 100.000 Einwohnern sind demnach 2.000 hochbegabt. Sind dagegen von 100.000 Einwohnern 50 Personen, sprich 0,05 Prozent, innerhalb von 7 Tagen mit dem Corona-Virus infiziert, ist bereits Alarmstufe rot gegeben. Nettes vergleichendes Rechenspielchen, für das man zwar ohne Hochbegabung auskommt, aber immerhin ein bisschen Motivation benötigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar, dass hier wieder die üblichen Verdächtigen applaudieren. 🙄 😉 Kann auch sein, dass du tatsächlich so einen Ausnahmefall kennst. Überprüfen kann deine Behauptung hier niemand.
Die üblichen Verdächtigen?
Aha.
Sogar Santino hat mir ein like gegeben, obwohl er das gar nicht mag wenn man ein bestimmtes Thema anschneidet.

Also: nööö, nix mit üblich.

Bin ja mal gespannt wer dir so applaudiert ^^
 
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