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Unser Sohn ist faul

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Ach ja, wer ist nicht alles angeblich hochbegabt..... 🙄 So ziemlich jeder, der irgendwelche Verhaltensstörungen hat. Ich kenne eine Frau, die ihre Tochter für hochbegabt hält. Selber ist sie nicht mal in der Lage, eine einfache Einladung zu einem beruflichen Termin zu verfassen, und feiert andauernd krank. Teilweise über Monate. Und wenn sie da ist, quatscht sie stundenlang über irgendwelche privaten Banalitäten, statt ihre Arbeit zu erledigen. Wahrscheinlich hat bei ihrer Tochter eine genetische Mutation stattgefunden.

Ich würde dem Sohn Grenzen setzen, fürchte aber, dass es dafür mit 16 nun schon zu spät ist. Ansonsten hilft vielleicht ein erfahrener Psychologe.

Übrigens: Nicht jeder, dem mal etwas gesagt wird, was ihm nicht passt, wird deswegen gleich "gemobbt".
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde ihm die Alternativen zu guten Schulleistungen aufzeigen: Niedriglohnjob, Langzeitpraktikum, HartzIV etc..
Er wird erst handeln, wenn es ungemütlich wird.
Ich sehe auch keine Hochbegabung, wenn ein 16jähriger so dumm ist, einfach mit einem "Ich bin eben faul!" zu reagieren.
 
Genau so etwas meine ich! 🙂
Konsequenzen der Faulheit anschaulich erleben lassen.
Solange man warm und trocken vor der Konsole sitzt und Mutti kocht, wird man nicht fleißig...
 
@Sarnade
Sie hat doch geschrieben, die Hochbegabung wurde „festgestellt“? Ich ging davon aus, der Bub wurde offiziell getestet und dann kann man das Ergebnis schon ernstnehmen.

Menschen mit Hochbegabung sind völlig normale Menschen - die entwickeln keine Überkräfte und benehmen sich als 8-Jährige wie kleine Erwachsene. Entsprechend durchleben die auch eine normale Pubertät mit Unordnung, verknitterten und verlorenen Heften und „Ist mir egal“.

Tatsächlich sind sie emotional-sozial oft völlig normal, und wenn, dann nur leicht überdurchschnittlich entwickelt. Der richtig sozial-emotional problematische Hochbegabte ist selten - hier sehe ich bei zerknitterten Heften jedoch gar keine handfeste Problematik. Er stört laut Beschreibung weder den Unterricht, noch ist er aggressiv. Wird meiner Ansicht nach alles unnötig aufgeblasen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich gehe ganz bei Santinos Beiträgen mit.
Wenn eine Hochbegabung vorliegt, langweilt er sich vermutlich tot.

Da fehlt die Herausforderung, Spannung, und da fehlen meist Lehrer, die damit umgehen können, Wissensdurst fördern statt ersticken.
Euer Sohn hält es halt aus.

Habt ihr denn irgendwie reagiert, als diese Hochbegabung (gesichert?) festgestellt wurde?

Eine weitere Möglichkeit:
Gab/gibt es einen AD(H)S-Verdacht?


Deine ganze Schilderung lässt mich in diese Richtung denken.



Er hat Null Ordnungssinn, seine Ordner und Hefte sind verknittert, unordentlich und nicht vollständig.
In der Schule hatte er immer das Glück durch zu kommen und eine zeitlang sind wir davon ausgegangen, dass er sich gefangen hat.

Ich kann das nicht nachvollziehen, denn wenn ich ihn zu Hause um etwas bitte, dann macht er es gleich. ZB Müll runter bringen.. alles kein Problem, aber sobald es um etwas Schulisches geht, blockt er.

Hier stellst Du Äpfel Birnen gegenüber. Müll weg, ein kurzer Auftrag.
Wird hilfsbereit erledigt. Fertig.

Ordnung halten, den Überblick über die Hefteinträge und Arbeitsblätter mehrerer Fächer zu behalten, ist ein ganz anderes Thema.

Blocken bei schulischen Themen wundert mich kein bisschen, wenn das fast ausschließlich mit negativen Erfahrungen verknüpft ist: Lehrer meckern, Eltern meckern, Mobbing, gefühlt (und ja auch real) Druck von allen Seiten.

Ich kann nicht verstehen, weshalb ein 16-Jähriger nicht längst selbst verantwortlich ist für seinen Job, die Schule. Für mein Empfinden seid ihr viel zu stark involviert. Und behindert ihn so auch in seiner Entwicklung, bei der Übernahme von Eigenverantwortung, beim Selbständig-werden.
Er ist fast erwachsen, kein Grundschulkind mehr! Da sollte es ein Gespräch geben, Einsicht vermitteln und ihm die Verantwortung übertragen. Unterstützend da sein, für Fragen zur Verfügung stehen, keine Frage. Aber kein eigenmächtiges Einmischen, keine Bevormundung.

Ich glaube wir haben einiges Falsch gemacht

Vielleicht. Vielleicht etwas versäumt. Niemand ist perfekt.
Sag ihm, dass Du das jetzt so siehst, dass Du im Nachhinein damals gerne gewusst hättest, wie Du es besser hättest machen können.

Was Du Dir für ihn wünscht (Dass er glücklich wird? Einen Beruf ergreifen kann, der ihm Freude macht? ...)

Und dass Du gerne versuchen willst, ab jetzt ein Team zu sein.
Jeder hat seinen Job außer Haus, jeder hat seine Aufgaben im Haus und einer ist für den anderen da wenn gewünscht.
Frag ihn, was er davon hält und welche Ideen, Vorschläge er hat.
Vielleicht findet ihr geneinsam gute Wege.

Wie können wir ihn auf Spur bekommen?

Falscher Ansatz. Er ist kein entgleister Zug. Er ist ein fast erwachsener Mensch.

Was könnt ihr gemeinsam verändern, um zu besserer Teamwork zu finden?

Wie stellt er sich seine Zukunft vor, was wünscht er sich?
Welche Wege gibt es dahin?
Was kann er tun, um dahin zu kommen?
Wie könnt ihr ihn dabei unterstützen?

Was ist mit Ferienjobs?

Zerknitterte Blätter interessieren keine S.. - die sind gerade sowas von unwichtig...
 
Ich war auch faul.
Aber mir hat es halt immer halbwegs gut durchgereicht.
Zitat Ende

Das war bei mir auch so.
Und ich habe trotzdem Abi gemacht und ein abgeschlossenes Studium .
Die harte Arbeit mit den Niedriglöhnen bei fehlender guter Schulbildung hat mich auch abgeschreckt.
 
Ich kann mir auch vorstellen dass er vil normale sein will damit er Anschluss findet oder es ist schon so schlimm dass jeder Mensch ihm egal ist weil ihm nicht vertraut wird.
 
@Sarnade
Sie hat doch geschrieben, die Hochbegabung wurde „festgestellt“? Ich ging davon aus, der Bub wurde offiziell getestet und dann kann man das Ergebnis schon ernstnehmen.
Wer weiß, was für fragwürdige Tests das in der Grundschule waren. Mich würden mal der Inhalt des Tests und die wissenschaftliche Qualifikation derjenigen interessieren, die ihn konzipiert haben. Außerdem können wir hier sowieso nicht überprüfen, ob die Behauptung stimmt oder nur der Wunsch der Vater des Gedanken ist. Manchmal bezieht sich die Hochbegabung auch nur auf eine ganz bestimmte Nische - die Eltern bilden sich jedoch ein, ihr Kind sei ein Genie. Wer dagegen in vielen Bereichen hochbegabt ist, sollte normalerweise auch über einen überdurchschnittlichen IQ verfügen. Dieser wiederum sollte ihn auch im jugendlichen Alter von 16 bereits zu der Erkenntnis befähigen, was aus ihm wird, wenn er weiterhin null Bock auf Lernen hat.

Der mir bekannte lernunwillige Pflasterer hat übrigens in der Grundschule auch mal einen Lesewettbewerb gewonnen.... 😉
 
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