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Unmotiviert im Studium

L

Langweiler

Gast
Hallo,

ich habe vor Kurzem angefangen, zu studieren und merke leider, dass sich mein demotiviertes Dasein seit der Oberstufe nicht geändert hat.
Schon die Oberstufe schwänzte ich regelmäßig und war undiszipliniert. Jetzt geht es genau so weiter und ich weiß nicht, woran es liegt. Wie kann ich das ändern?
 

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Zitronentorte

Aktives Mitglied
Hast du denn Dinge, die dich motivieren? Hattest du schonmal einen Nebenjob und es war dort anders? Vielleicht liegen dir einfach die praktischen Dinge mehr.

Möglicherweise bist du unterfordert?

Mir wird schnell langweilig, wenn ich auf der Arbeit nicht genug zu tun habe. Dann schaffe ich es kaum, das wenige zu erledigen. Habe ich aber mega viel zu tun, schaffe ich total viel und noch mehr. Beim Studium ging es mir immer so, dass ich erst unter Zeitdruck so richtig loslegen konnte.
 

recuperation

Mitglied
Nach meiner Erfahrung hast du die Fähigkeit zur Selbstmotivation entweder oder du hast sie nicht. Wenn sie dir fehlt, dann gewöhn dir nach Möglichkeit einen festen Rhythmus an, indem du täglich kleine Portionen erledigst und nichts auf später verschiebst. Mach dir klar, dass "Bulimielernen" vor wichtigen Prüfungen bei dir nicht funktionieren wird und plane diese Tatsache entsprechend frühzeitig ein.

Ich habe mir im Studium teilweise Excel-Tabellen gemacht, um z.B. ein bestimmtes Buch noch rechtzeitig vor der Prüfung lesen zu können. Das Buch hatte meinetwegen 543 Seiten und bis zur Prüfung waren es noch 76 Tage. Heißt 7,x Seiten pro Tag. Solche Portionen sind auch mit wenig Motivation zu schaffen. Nach Erledigung immer schön abhaken, nie in die Versuchung kommen zu sagen "heute mache ich mal einen Tag Pause, dafür lese ich dann morgen die doppelte Menge". Funktioniert nicht. Dann schiebst du wieder einen kleinen Stapel an unerledigten Aufgaben vor dir her, und aus dem kleinen Stapel wird schnell ein riesiger Berg. Und jede Motivation ist sofort wieder weg.
 
Auch im Studium gibt es Vorlesungsfreie Zeit. Für den Fall, dass Du in dieser Zeit nicht nur mit Projekten, Hausarbeiten zu tun und somit etwas Zeit hast, würde ich in der restlichen Vorlesungsfreien Zeit mal ein Praktikum machen. Da kann man auch merken, ob ein Beruf etwas für einen ist.
Was ich auch hilfreich fand, war es, mit den Dozenten zu sprechen und zu fragen, was man mit dem Studiengang mal machen kann. Ich habe so von Möglichkeiten erfahren, die ich vorher nie auf dem Schirm gehabt hätte.
 

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