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Unglücklich im Job

Krank schreiben lassen traue ich mich nicht so richtig. Was soll ich dem Arzt denn sagen? :-( Na ja, so ein bisschen wie burn-out fühlt es sich schon an, denke ich. Aber nicht wegen Überlastung... :-(

Ich weiß natürlich, dass Burnout eigentlich was anderes ist, aber trotzdem sind die Symptome letztlich so ähnlich, und irgendwie ist man ja trotzdem dauernd überfordert mit der Situation. Ich bin vor einigen Jahren deswegen auch mal eine Zeitlang krankgeschrieben gewesen, und während meiner Abwesenheit vom Büro gings mir auch sehr bald sehr viel besser. Aber es ist halt keine Dauerlösung, und irgendwann muss man wieder zurück...

Meine Stelle habe ich auch schon mehrmals gewechselt, aber meine Erfahrung hat leider gezeigt, dass die meisten EDV-Jobs sich doch recht stark ähneln. Jedenfalls hat noch kein Jobwechsel innerhalb derselben Branche eine deutliche Verbesserung gebracht. Es war quasi "dasselbe in grün".
 
Ich weiß natürlich, dass Burnout eigentlich was anderes ist, aber trotzdem sind die Symptome letztlich so ähnlich, und irgendwie ist man ja trotzdem dauernd überfordert mit der Situation. Ich bin vor einigen Jahren deswegen auch mal eine Zeitlang krankgeschrieben gewesen, und während meiner Abwesenheit vom Büro gings mir auch sehr bald sehr viel besser. Aber es ist halt keine Dauerlösung, und irgendwann muss man wieder zurück...
Wie lange warst du damals krank geschrieben, wenn ich das wissen darf? Meinst du, man kann sich also deswegen krank schreiben lassen? Ich kann ja auch einfach mal zum Arzt gehen und ihm meine Situation schildern. Vielleicht hat er eine andere Idee, wie mir geholfen werden kann?

Meine Stelle habe ich auch schon mehrmals gewechselt, aber meine Erfahrung hat leider gezeigt, dass die meisten EDV-Jobs sich doch recht stark ähneln. Jedenfalls hat noch kein Jobwechsel innerhalb derselben Branche eine deutliche Verbesserung gebracht. Es war quasi "dasselbe in grün".
Die Befürchtung habe ich bei mir auch. Aber ich will es jetzt wenigstens mal versuchen, falls ich die eine Stelle kriegen sollte. Wenn das mit der Stelle allerdings nichts wird, werde ich vermutlich sehr, sehr ratlos sein.
 
Wie lange warst du damals krank geschrieben, wenn ich das wissen darf? Meinst du, man kann sich also deswegen krank schreiben lassen? Ich kann ja auch einfach mal zum Arzt gehen und ihm meine Situation schildern. Vielleicht hat er eine andere Idee, wie mir geholfen werden kann?

Einen verständnisvollen Arzt zu konsultieren kann auf jeden Fall eine Hilfe sein. Ich weiß nicht mehr genau, wie lang ich krank geschrieben war, ich war während der Krankschreibung ja auch fünf Wochen lang in einer psychosomatischen Klinik gewesen, aber ich war vor- und nachher auch krankgeschrieben. Die psychosomatische Klinik hatte mir übrigens sehr gut getan, und nach dem Aufenthalt kam ich auch vorübergehend wieder besser mit der Arbeitssituation zurecht.
 
Hallo zusammen,

mit geht es ähnlich, ich habe eigentlich Bürokauffrau gelernt und eigentlich mit sollte ich mit EDV nix zu tun haben außer als Anwender. Das ist leider nicht so....
Ich kümmer mich mehr um die EDV als ich normale Aufgaben habe...Ich bin da halt so reingerutscht.
Oft hieß es wir haben keine anderen dem wir das zu trauen oder wir haben keinen der Besser dafür wäre.
Das Problem war in meinen Augen, da ich damals die jüngeste war (da geht amn anders mit TEchnik um) und jetzt komme ich das nicht mehr raus.
Ich befasse mich stänig um die EDV Lösungen und organistasion mache mir den ganzen Tag über Server, elektronische Ablage und Telefonanlagen und Strategien der EDv gedanken. Warte und Pflege einige Programme.
Das war ursprüglich nicht mein Job. Nix mehr mit Briefe schreiben und Presentationen vorbereiten. Wenn cih glück habe ,darf ich mal zwischen druch einen Flug buchen...
Mir wächst meine Aufgabe langsam über dem Kopf, ich komme an den Punkt, wo ich die Technik auch nicht mehr verstehem, weil ich es nciht gelernt habe. Das ist nciht das was ich will und ich schleppe mich mit unter nur auf die Arbeit. Aus lauter Hilfe sucherei, haben mein Mann und ich beschlossen jetzt Kinder zu planen und dann kann ich endlich aufhören mit dem Job und nach den drei Jahren versuche ich wieder woanders in eine anderen Job, der meinem Ausbildungsberuf nahe liegt, zu kommen.
Ich bin der Meinung, das mich mein Arbeitgeber total verheizt hat. Wenn ich daran denke wie gerne ich früher zur Arbeit gegangen bin und nun das. Ich bin froh, wenn ich es schaffe morgens noch aus dem Bett zu kommen.... Echt Schade, ich bin 25 Jahre alt!!!!
 
Mir geht es genauso. Ich bin Mediengestalterin, arbeite in einem Verlag und dachte meinen Traumjob gefunden zu haben. Drei Jahre lang im sich immer schneller drehendem Hamsterrad. Und ich bin gut. Man erlaubt es mir meine kreative Ader ab und an pulsieren zu lassen - 1x/Monat für 2-3 Stunden, der Rest ist schematische Routine, was gut ist, aber dermaßen stumpfsinnig macht... Es gibt Projekte, die ich gerne mache, weil diese orthogonal sind und meinem Perfektionismus Genugtuung verschaffen. Die anderen finde ich für diese vergängliche, verwöhnte Welt wohl sinnvoll, allerdings stehe ich nicht dazu, weil es nur dem verwöhntem Gaumen der Gesellschaft dient, die mit ihrem Geld um sich schmeißen und durch die Produktion und Müll die Umwelt belasten (dies gibt es wohl in jedem Beruf...?). Zudem noch, es gibt immer sinnlose Diskussionen um 0,2mm Abstand oder andere Korrekturvorgänge, die ein Leser niemals merken würde. Zeitraubend, nervig und sinnlos. Anstatt, dass die Leute sich um das "Gemeinsame" Gedanken machen, wird hier die Hierarchie auch noch stark aufgebauscht, ohne dass man den Respekt verdient hat, bevor die Hierarchie-Leiter besteigen werden kann. (Wie wäre die Welt ohne Hierarchie...?)

Dass ich evtl falsche Firma habe, mag wohl sein, nur sehe ich die Welt etwas objektiver und weitsichtiger, und die Nachhaltigkeit ist erschreckend. Atomkraftwerke; der verschwenderischer, unnötiger Luxus; verlorene Seelen und kalte Herzen der verkorksten, sexistischen, maßlosen Gesellschaft; Massentierhaltung und Umweltverschmutzung - was soll ich arbeiten, denn fast alles dient ja dem "Wohl" des Menschen in perversen Ausmaß! Nach dem ich auch noch den Film "Earthlings" sah, änderte sich meine Weltanschauung deutlich stärker. Soll ich zu Greenpeace gehen? Dort sitze ich auch vor der Glotze und habe machsüchtige und egozentrische Kollegen. Meine Sehstärke hat in den letzen zwei Jahren so stark abgebaut, dass ich weine.

Meine männlichen Kollegen sind eifersüchtig, da ich die kreativen Projekte machen darf, diese besser mache, falls es zum Vergleich kommt, und dazu noch eine Frau bin - was momentan zu einem Mobbing ausgeartet ist. Ich bin immer mit Männern gut klar gekommen, schon als Kind war ich lieber mit dem direkten, mutigen und einfachem Geschlecht zusammen. Jetzt habe ich ein Neandertalergehabe durch den Tag und hasse es im Büro zu sein.
Ausgebrannt von zu viel Arbeit.
Ausgelaugt von dem alltäglichen Kampf um Recht und Unrecht.
Abgestumpft in kreativer Hinsicht.
Abgeschottet im Herzen, trage Unzufriedenheit, bin unglücklich

Mit 33 bin ich zu alt für manche Schulen. Die meisten Ausbildungen muss ich selber finanzieren. Eine mit 2,5 abgeschlossene Umschulung habe ich hinter mir, ein Fachabitur und eine Berufsausbildung im Lebensmittelbereich. ...Ich würde gerne Menschen helfen. Psychologiestudium wäre schön, dann könnte ich z.Bsp. im Gefängnis mit Menschen arbeiten um die Gesellschaft zu verbesseren (was zu hoch gegriffen ist, aber das Bedürfnis ist da) - nur kann ich fast eine Phobie zu Mathematik und kann kein Englisch (was zwingend ist). Ich würde so gerne der Gesellschaft verhelfen eine bessere zu werden, stärker, bewusster und sicherer zu werden - aber welche Berufe sind es?

Ich will raus aus dem ewigen sinnlosen und stumpfsinnigen Kreis.
 

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