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Unglaubliche Angst dsvor alleine zu sein

  • Starter*in Starter*in Angelika L
  • Datum Start Datum Start
Liebe Angelika, herzlichen Glückwunsch, du bist das perfekte Opfer und ein perfekter Spielball für böse Menschen ! DAS MÖCHTEST DU SICHER NICHT SEIN, ODER ?

Such dir einen Job und mach eine Therapie; löse dich sowohl von emotionaler als auch ökonomischer Abhängigkeit...
Der Weg wird sicher kein leichter werden, aber es wird sich für dich lohnen. Meist sind wir Angsthasen mutiger als wir es meinen zu glauben. Somit fass dir ein Herz und pack es an, denn wir haben nur dieses eine Leben und es wäre schade es nicht zu nutzen solange wir es können und hey mit 32 geht doch noch einiges 🙂
Das Prinzip der kleine Schritte ist ein guter und gangbarer Weg, vieles hast du schon selber genannt, den angepeilten Aushilfsjob beim Bäcker, oder die Möglichkeit sich in einem Ehrenamt zu erproben. Und was das Alleinsein betrifft könntest du deinen Freund vieleicht mal über ein Wochenende ausquatieren und es dir zuhause nett machen, wie auch immer es dir beliebt und 1.tolle positive Erfahrungen sammeln.

Nur Mut, anbei noch einen Buchtip für dich

Wege Aus Der Abhängigkeit Heinz Peter Röhr

Alles gute für dich, der Casper
 
Angst vor dem Alleinesein hat einen evolutionären Ursprung. Anders als heute bedeutete in der früheren Menschheitsgeschichte der Ausstoß aus der Sippe den Tod. Ohne die eigene Gruppe drohte Hunger, Kälte und fehlender Schutz vor Bedrohungen. Daher ist es ganz natürlich, Angst vor dem Alleinesein zu haben. Das geht uns allen so und ist keine sonderbare Erscheinung. Aber die Angst davor verändert auf Dauer die Wahrnehmung auf andere Menschen. Wir beginnen nach längerer Einsamkeit empfindlicher die Reaktionen anderer einzuordnen, auf unsere Person zu beziehen, entsprechend gereizt, aggressiv, abwertend oder sogar unterwürfig zu reagieren und bewerten über. Das eigene Verhalten stellen wir in Folge in Frage. Unsicherheit kommt auf und wir tun uns zunehmend schwerer, uns selbst wertzuschätzen. Wir verstellen uns in der Hoffnung, von den anderen akzeptiert zu werden. Das
ist die unausweichliche Folge von unfreiwilliger Einsamkeit.

Deine Angst wirkt sich bereits negativ auf deine Psyche, auf deinen Schlaf und damit auf deinen Körper aus. Diese Angst macht dich folglich krank. Der erste Schritt ist es dann, dies zu akzeptieren und dich jemanden anzuvertrauen. Vertrauenspersonen sind i.d.R. der Ehepartner, die Eltern, ein Geschwister. Über Sorgen und Ängste zu sprechen verschafft für eine kurze oder längere Zeit Befriedigung und befreit und schafft den Zugang für die zweite Stufe. Es ist wichtig, dass die Vertrauensperson weiß, dass das Problem nach dem ersten Gespräch immer noch nicht gelöst ist und die Gefühle, die es in dir auslöst, mindestens wiederkehrend sind. Das bedeutet für dich, dass sich die Vertrauensperson für einen unvorhersehbar langen Zeitraum für dich Zeit nehmen sollte. Dies ist vergleichbar mit der Trauer um einen verstorbenen Menschen, der einem nahestand. Anfangs wird dir kondulliert, nach einem Monat ist dein Verlust bei anderen im Vergessenheit geraten, aber deine Trauer kann Jahre zur Verarbeitung bedürfen. Daher ist die Wahl der Vertrauensperson enorm wichtig. Ich empfehle i.d.R. jemanden aus deinem engen Familienkreis, weniger den Lebenspartner.
Der zweite Schritt ist die Veränderung herbeizuführen. Ändere deinen Fokus auf dich und deine Gedühle, lerne dein Glück nicht von anderen abhängig zu machen, kehre Negatives in Positives um und bleib am Ball. Zusätzlich überwinde deinen inneren Schweinehund und trete z.B. einem Sport-Verein bei. Sprich mit deinem Lebenspartner über deine Beweggründe deiner plötzlichen Veränderung deines Alltags. Ein guter Partner unterstützt dich dabei entweder, dass er dich begleitet oder mit Verständnis für deine Entscheidung.
 
Habt ihr das nicht bemerkt? Man entscheidet- zum Beispiel: habe ich Angst? Ich entscheide mich dafür, ja zu sagen. ..also in diese Richtung geht es weiter - ist das zwingend?

Hätte ich entschieden: nein, wozu Angst? Dann macht man anders, wenn man in diese Richtung denkt.

Beides ist ein und dasselbe, nur eben in einer anderen Version- ein Erlebnis, eine Erfahrung.

Ich habe überhaupt keine Angst vor der Angst. Ich fühle ihr nach, erspüre sie, geh in sie hinein und erfasse, was diese macht mit mir und dann besinne ich mich auf die Furchtlose, frag mich, wie geht diese vor?
Man kann doch spielen mit diesen Mustern- die denken wir uns aus, das sind Geschichten, in die wir eintauchen und aus denen wir jederzeit wieder auftauchen können. Das wird etwas mit Training zu tun haben- wie Schwimmen lernen. Untergehen, auftauchen- wer das nicht beherrscht, der kriegt Panik, ertrinkt, geht unter ( gefühlt) und wie es eben mit Gefühlen so auf sich hat, sie beeinträchtigen, wenn man diese ernst nimmt und für "wahr" hält.

In fernöstlichen Religionen sagt man "Maya" dazu. Trugwelten- und mir kommt oft vor, als würde man lieber in dieser emotionalen Achterbahn rumdüsen, als ganz pragmatisch, normal, nüchtern seine Aufgaben erfüllen.
Hilfe zur Selbsthilfe: raus aus dem Kopf, rein in die Hände. Töpfe müssen gescheuert werden, Kinder versorgt, Essen zubreitet, die Ernte eingeholt, der Fußboden gefegt, mit dem Hund Gassi gehen, die Rechnungen zur Bank bringen...- so etwa.
Nicht über Gefühle nachdenken, sondern überlegen, was brauchts, damit es so richtig lustig wird, genüßlich und behaglich, was muss ich machen, damit es mir und meinen Leuten wohl ergeht?
Ich war heute zwei Stunden wandern ( unter anderm), hab meinem Lebensgefährten Rahmgulasch machen gelernt, damit er niemanden braucht, falls er Gusto hat drauf und nachher habe ich meine Werkstatt aufgesucht, bis jetzt. Zwischendrin habe ich mich gefragt, wie lässt sich das vermitteln? Wie kann man jemanden bewusst machen, dass das eine Illusionswelt ist, dieses Bibbern und Zähneknirschen.
 
Habt ihr das nicht bemerkt? Man entscheidet- zum Beispiel: habe ich Angst? Ich entscheide mich dafür, ja zu sagen. ..also in diese Richtung geht es weiter - ist das zwingend?

Hätte ich entschieden: nein, wozu Angst? Dann macht man anders, wenn man in diese Richtung denkt.

Beides ist ein und dasselbe, nur eben in einer anderen Version- ein Erlebnis, eine Erfahrung.

Ich habe überhaupt keine Angst vor der Angst. Ich fühle ihr nach, erspüre sie, geh in sie hinein und erfasse, was diese macht mit mir und dann besinne ich mich auf die Furchtlose, frag mich, wie geht diese vor? Damit reißt man alte traumatische Erlebnisse auf,das ist nicht in Zuhause übungen zu empfehlen.
Man kann doch spielen mit diesen Mustern- die denken wir uns aus, das sind Geschichten, in die wir eintauchen und aus denen wir jederzeit wieder auftauchen können. Das wird etwas mit Training zu tun haben- wie Schwimmen lernen. Untergehen, auftauchen- wer das nicht beherrscht, der kriegt Panik, ertrinkt, geht unter ( gefühlt) und wie es eben mit Gefühlen so auf sich hat, sie beeinträchtigen, wenn man diese ernst nimmt und für "wahr" hält.
Sorry, Wir reden hier von Borderline, Traumatas o.ä schlimmen und wirklich grausamen Erlebnissen, da geht es um tiefen-Psychologie die Jahre zur aufarbeitung brauchen und,..meist ein ganzes Leben begleiten.
Es gibt seelische Behinderungen die nicht so einfach weg zu Bügeln sind.


In fernöstlichen Religionen sagt man "Maya" dazu. Trugwelten- und mir kommt oft vor, als würde man lieber in dieser emotionalen Achterbahn rumdüsen, als ganz pragmatisch, normal, nüchtern seine Aufgaben erfüllen.
Hilfe zur Selbsthilfe: raus aus dem Kopf, rein in die Hände. Töpfe müssen gescheuert werden, Kinder versorgt, Essen zubreitet, die Ernte eingeholt, der Fußboden gefegt, mit dem Hund Gassi gehen, die Rechnungen zur Bank bringen...- so etwa.
Nicht über Gefühle nachdenken, sondern überlegen, was brauchts, damit es so richtig lustig wird, genüßlich und behaglich, was muss ich machen, damit es mir und meinen Leuten wohl ergeht?
Ich war heute zwei Stunden wandern ( unter anderm), hab meinem Lebensgefährten Rahmgulasch machen gelernt, damit er niemanden braucht, falls er Gusto hat drauf und nachher habe ich meine Werkstatt aufgesucht, bis jetzt. Zwischendrin habe ich mich gefragt, wie lässt sich das vermitteln? Wie kann man jemanden bewusst machen, dass das eine Illusionswelt ist, dieses Bibbern und Zähneknirschen.
Ich glaube Dir , Hollunderzweig du meinst es Gut.
Ich meine es auch Gut.^^
Dennoch möchte ich erklären, wenn Menschen z.B Kriegstrauma haben,weil neben Ihnen immer wieder Bomben einschlugen,selbst verletzt und die eigene Familie und andere Menschen unmittelbar vor dir starben ,im "Anblick des Todes" diese erschreckende tiefe Angst erleben..
Oder wenn heute erwachsene Menschen als Kleinkind innerhalb der Familie Jahre lang schwere Schläge auf den Körper erhielten ,zur Züchtigung oder/und verbalen emotionalen Missbrauch, der dich Klein macht und Demütigt bis ins Mark und Dir immer wieder der Atem gefriert,
der Körper stockt und schockt und du niemanden hast, der dir hilft, dich schützt, dich tröstet,
Tag ein Tag aus, gerade im Kleinkindsalter/..Alkohlikerkinder-Persönlichkeitsstörungen der Eltern Sadismus, usw usw.
Dann tut es (mir) WEH zu lesen,das Angst nur eine Einbildung sein soll.
Oder das man über Gefühle nicht nach denken soll, ..diese dich aber trotz guter Einstellungen triggern, denn der Körper und alle die Sinne sind auf Alarm gestellt .
Viele haben "Schwimmen nicht gelernt", weil Sie gefangen gehalten wurden,weil Sie gedrillt wurden,
nicht gefördert, nicht geliebt, nicht gesehen.
Es ist für Menschen die es nicht kennen wahrscheinlich unvorstellbar,aber das macht mit einem etwas.

Auf einen Hund übertragen: ein 12 j. Hund der 11 Jahre nur geschlagen und getreten wurde,wie entwickelt der sich wohl ?
Und dann wundert man sich, warum der komische Köter fast nur in seiner Hütte lebt,kaum Raus geht ,kaum "lebendigkeit" besitzt und wenn nur mit eingezogenen Schwanz demütig heraus kommt , Scheu vor anderen Menschen, nackte ANGST und sehr schnell getresst und überempfindlich ist ???
Sowas geht richtig richtig TIEF ins HERZ, in Mark und Bein und in die SEELE,da geht die Erfahrung und verletzten Gefühle/Schmerzen, vor Vernunft und Verstand,
weil anderes hat man nicht oder kaum kennengelernt.
Was ist denn Glücklich, ?..wie geht das ??
Das geht so Weit das man Angst vor dem sogenannten Glücklich sein hat, weil man es nicht kennt. Man ist Leiden gewöhnt ist.
Ich finde deine Ratschläge nicht verkehrt ,nicht Missverstehen, finde sie sogar sehr Gut bei nicht so sehr tiefen Problemen.
Ich selber Heile mich damit auch,bin da sehr für, aber habe auch mein halbes Leben therapie hinter mir.
Ich hatte zuvor schon ein Text an dich gelöscht,weil du auch da angedeutet hast,das man sich Angst nicht einbilden muss. Deine Leichtigkeit tut mir WEH.
Nix für Ungut.
Ich glaube, du weißt nicht so genau was komplexe Post-traumatische bedeutet im eigenen Erleben.
Das soll auch kein Vorwurf sein.
Aber bitte, gehe nur theoretisch mal davon aus, dir wäre so schweres oder gar grausames passiert.
Dann wärst du schwerst verwundet,auch wenn der Körper und dein Ansehen es nicht mehr zeigen.
Ich bin sicher,das JEDER nach derart schwer traumatischen Erfahrungen, in ähnlichen Schuhen laufen würde. Das ist nicht eben mal mit nur positiven Gedanken je gut wieder gut zu machen, aber sicherlich ist es ein Weg in die richtige Richtung.^^

UND genau aus dieser Schwere enstehen die Psychiosen-Schizophrenie-Borderline, ect..
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube Dir , Hollunderzweig du meinst es Gut.
Ich meine es auch Gut.^^
Dennoch möchte ich erklären, wenn Menschen z.B Kriegstrauma haben,weil neben Ihnen immer wieder Bomeben einschlugen und die eigene Familie und andere Menschen unmittelbar vor dir starben oder schwer verletzt wurden,im Anblick des Todes diese erschrecken Angst erleben..
Oder wenn heute erwachsene Menschen als Kleinkind innerhalb der Familie Jahrelang jeden Tag schläge auf den Körper erhielten zur Züchtigung oder/und verbalen emotionalen Missbrauch, der dich Klein macht und Demütigt bis ins Mark und Dir der immer wieder Atem gefriert, der Körper stockt und schockt und du niemanden hast, der dir hilft, dich schützt,dich tröstet, Tag ein Tag aus, gerade im Kleinkindsalter/..Alkohlikerkinder-Persönlichkeitsstörungen der Eltern usw usw.
Dann tut es (mir) WEH zu lesen,das Angst nur eine Einbildung sein soll.
Oder das man über Gefühle nicht nach denken soll, sie aber trotzdem triggern,der Körper und alle Sinne auf Alarm gestellt sind.
Viele haben "Schwimmen nicht gelernt", weil Sie gefangen gehalten wurden,weil Sie gedrillt wurden,
nicht gefördert, nicht geliebt, nicht gesehen.
Es ist für Menschen die es nicht kennen wahrscheinlich unvorstellbar,aber das macht mit einem etwas.

Auf einen Hund übertragen: ein 12 j. Hund der Jahrelang geschlagen und getreten wurde, und
dann wundert man sich, warum der blöde Köter fast nur in seiner Hütte lebt,kaum Raus geht und wenn nur mit eingezogenen Schwanz demütig raus kommt weil er Hunger hat , Scheu vor anderen Menschen, ANGST und sehr schnell getresst und überempfindlich ist ???
Sowas geht richtig richtig TIEF ins HERZ, in Mark und Bein und in die SEELE,das gehen Erfahrungen und sooo verletzte Gefühle, vor Vernunft und Verstand.
Ich finde deine Ratschläge nicht verkehrt ,nicht Missverstehen, finde sie sogar sehr Gut bei nicht sehr tiefen Problemen.
Ich selber Heile mich damit auch,bin da sehr für, aber habe auch mein halbes Leben therapie hinter mir.
Ich hatte zuvor schon ein Text an dich gelöscht,weil du auch da angedeutet hast,das man sich Angst nicht einbilden muss. Deine Leichtigkeit tut mir WEH.
Nix für Ungut.
Ich glaube, du weißt nicht was Posttraumatisch und komplex bedeutet im eigenen Erleben.
Das soll auch kein Vorwurf sein.
Aber bitte, gehe nur theoretisch mal davon aus, dir wäre so schweres oder gar grausames passiert.
Dann wärst du schwerst verwundet,auch wenn der Körper und dein Ansehen es nicht mehr zeigen.
Ich bin sicher,das JEDER nach derart schwer traumatischen Erfahrungen, vorallem in Missbrauch, in langzeit der Kindheitsentwicklung und ungeschützt, in ähnlichen Schuhen laufen würde.

Mir ist genau so ein Leben passiert, mit vielen, vielen, extrem schlimmen Blessuren, da war echt viel dabei, von schwerem sexuellen Missbrauch in der Kindheit, über große Gewaltausübung, Schläge, Tritte, Würgen, Knochen brechen, körperliche, wie psychische Verletzungen aufs Gröbste, das gabs viele Jahre, am Höhepunkt dieses Werdegangs landete ich in der Psychiatrie.

Dieses Leben war früher. Ich lebe so nicht mehr.
 
Mir ist genau so ein Leben passiert, mit vielen, vielen, extrem schlimmen Blessuren, da war echt viel dabei, von schwerem sexuellen Missbrauch in der Kindheit, über große Gewaltausübung, Schläge, Tritte, Würgen, Knochen brechen, körperliche, wie psychische Verletzungen aufs Gröbste, das gabs viele Jahre, am Höhepunkt dieses Werdegangs landete ich in der Psychiatrie.

Dieses Leben war früher. Ich lebe so nicht mehr.

Ok, letzendlich meinen wir es beide gut. Ich bin meiner manchmal auch Euphorisiert.^^
Sorry Hollunder, ich wollte dich damit nicht kränken.
Es geht ja in diesen Thread um die "unglaubliche Angst" vor dem Alleine sein,der TE.
Und wir wissen dann ja beide, wie schwer diese Angst wiegen kann und das es nur Schritt für Schritt geht.
So wünsche ich dir liebe TE / Angelika, nach all den gut gemeinten Anregungen ,alles Gute.
Es wäre nett, wenn du dich dann und wann wieder meldest um zu hören, wie es dir geht.
 
Im Nachhinein betrachtet sehe ich das, wie wenn ich "Lektionen" erhalten hätte- schau her, so kann der Mensch sein, zu so etwas ist er fähig und in der Lage, warum ist das so??
Niemand wird von Ungefähr zum Gewalttäter, das hat eine Vorgeschichte. Dieser bin ich nachgegangen, ( hab diese Menschen näher kennengelernt, alles hinterfragt, natürlich auch mich) daher kann ich schon mal sagen, verzeihs, das war menschliches Versagen, praktisch große Dummheit und ich war damals auch nicht gerade "klug"- mich diesen Kreisen auszuliefern, wo es so zugeht, erstens, zweitens heute bin ich kein Kind mehr, ich reagiere anders. Sicher nicht mit "Hilfe!" jemand macht mir Angst, etwas macht mir Angst, ich muss mich verstecken, ich muss mich schützen. Heute bin ich mehr der Beobachter, nicht der Teilnehmer solcher "Rollenmuster".
Irgendwie meine ich, nett, ich konnte diese Welt verlassen. Das habe ich hinter mir.
Darum sage ich: geh lieber den Wäscheberg abarbeiten, als mitzumachen bei diesem emotionalen Kram, wo es ständig um Leid geht und bangen und zittern. Lebe korrekt, halte dich da heraus.
 
Man muss nicht fürchten, alleine zu sein, wenn man investiert in diese Sache. Alleine sein ist dann schrecklich, wenn man sich nicht zu helfen weiß- zum Beispiel Kontakt aufnehmen können mit Menschen, das muss man dann trainieren. Oder man erkennt, das ist gar nicht schlimm!
Da gibt es enorm viele hilfreiche Ratgeber, man kann sich diese mal vorknöpfen und sich bemühen, sich an diese Ratschläge, oder Lebenshilfe zu halten. Gegebenfalls macht man eine Therapie, oder fragt sich durch, wie andere machen.
 

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