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Ungerechte Einzelbestrafung

Das Problem ist aber leider, dass es mittlerweile schon so weit gekommen ist. Die Maßregelung vor der Klasse und das alleinesitzen halte ich nicht nur für pädagogisch sinnlos, sondern sogar für destruktiv.
Und anscheinend ist das Kind ja jetzt bei der Lehrerin "unten durch". Die Lehrerin hat ja mit ihrer Aussage, das Mädchen hätte zwei Gesichter, nicht das Verhalten des Kindes angeprangert, sondern deren Charakter. Das darf man doch als Autoritätsperson vor den Klassenkameraden und Freunden nicht tun. Das hat doch zwangsläufig zur Folge, dass die anderen Kinder, die die Situation nicht richtig einschätzen können, den Umgang mit dem Mädchen meiden könnten.
Zumal das ja, soweit ich das richtig verstanden habe, eine direkte Folge auf das Handeln der Mutter war. Also jetzt mal ehrlich: Bei so einer Lehrerin würde ich mir wirklich ernsthafte Sorgen machen. Jeder kann mal einen Fehler machen, aber das Verhalten der Lehrerin lässt für mich darauf schliessen, dass sie im allgemeinen nicht in der Lage ist, sich konstruktiv mit Problemsituationen auseinander zu setzten. Das hat mich halt so empört. Ich würde mein Kind ungerne in solche Hände geben.
 
Hi Eskarina55,

da stimme ich dir zu. Aber ich würde z.B. versuchen durch ein ruhiges Gespräch, und damit meine ich wirklich ein ruhiges, die Wogen zu glätten, schon alleine zum Wohle des Kindes. Das wäre in meinen Augen der richtige Weg, damit es nicht weitergeht.
 
Ja, das stimmt natürlich. Bei manchen sachen fällt es mir halt schwer ruhig zu bleiben.
Also ich hoffe mal, dass Rheba zum Wohl der Kleinen den richtigen Weg findet.
Wahrscheinlich ist ein ruhiges Gespräch wirklich erstmal das Beste. Also Rheba,halte uns mal auf dem Laufenden und viel Glück für euch beide.
Gruß Esk
 
Also Leute,

das ist jamal wieder ein typisches Beispiel dafür, warum die Kinder heutzutage NULL aber auch NULL Respekt für Erwachsenen haben. Weil die Eltern ihnen beistehen, egal was sie getan haben. Sie dürfen alles und selbst die Autorität der Lehrer wird durch die Eltern total untergraben.

Das ist mehr als schlimm!!!!

LG,
Stella
 
Stella1967 meinte:
Also Leute,

das ist jamal wieder ein typisches Beispiel dafür, warum die Kinder heutzutage NULL aber auch NULL Respekt für Erwachsenen haben. Weil die Eltern ihnen beistehen, egal was sie getan haben. Sie dürfen alles und selbst die Autorität der Lehrer wird durch die Eltern total untergraben.

Das ist mehr als schlimm!!!!

LG,
Stella

Solche Lehrer sind keine Autorität. Sie sind mit ihrem Job einfach überfordert. Und lehren somit in der Schule was Mobbing ist bzw. praktizieren es selbst.

Was mischt sich die Schule in Dinge ein, die nicht in der Schule stattgefunden haben, falls sie überhaupt stattgefunden haben.

Sowas können die Eltern unter sich klären. Das geht die Schule nichts an. Und den Lehrer erst Recht nichts. Also Mobbing ohne Grund. Das hat mit Autorität absolut nichts zu tun.

Vor diesem Hintergrund sollte sich Rheba diese Vorgehensweise der Schule nicht gefallen lassen.
 
Störer meinte:
Was mischt sich die Schule in Dinge ein, die nicht in der Schule stattgefunden haben, falls sie überhaupt stattgefunden haben.

Na, da denke ich mal, dass sich diese eine Mutter, die das jetzt bestreitet, wohl an die Direktorin der Schule gewandt hat. Wie sollte sie sonst darauf kommen.
 
Rheba meinte:
Im nachhinein erfuhren wir von einer anderen Mutti, das die Lehrerin in der Versammlung auch über dieses Thema gesprochen hat. und es stellte sich heraus, daß noch eine Mutter behauptet hat unsere Tochter rufe ständig bei ihnen an und würde ihre Tochter in der Schule ärgern. Nur komisch daß das genau dieses Kind ist, welches voriges Jahr und auch heute noch diese bösen Anrufe bei uns getätigt hat und unsere Tochter, als sie in die Klasse kam nicht in Ruhe gelassen hat. Aber, als ich mich damals mit den Eltern darüber unterhalten habe, bekam ich nur zur Antwort, es wären ja nur Kinder. Ich finde es nicht schön, daß die Mutter nicht mal mit mir darüber geredet hat und gleich an die Lehrerin und Direktorin heran getreten ist.
Rheba

Ich meine, wir waren ja alle nicht dabei, aber vom spontanen Eindruck her: Das Verhalten dieser anderen Eltern finde ich ja nun unter aller Kanone. Wenn das eigene Kind jemanden terrorisiert, dann sind es "ja nur Kinder". Geschieht es aber umgekehrt, wagt man nicht einmal, das direkte Gespräch zu suchen, sondern verschanzt sich hinter schulischen "Autoritäten". Das ist ja wohl vollkommen daneben. Würde eher sagen, dass diese Eltern ihrem Kind damit nichts Gutes tun.

An sich finde ich Telefonterror überhaupt nicht lustig und auch nicht tolerabel. Es scheint nur leider unter den kleinen Schulmädchen heute Volkssport zu sein (war es vielleicht früher auch schon, ich habe wohl nur nichts davon mitbekommen). Ich glaube, das würde ich meinem Kind schon auch so sagen. Auch, dass Telefonterror unter Erwachsenen gewisse Straftatbestände erfüllen würde.

Das Kind deswegen in der Klasse an den Pranger zu stellen und zu isolieren, ist aber sicherlich keine geeignete "pädagogische Maßnahme". Wie sehen denn die Mitschüler deine Tochter?

Den Rechts- oder Beschwerdeweg zu beschreiten, bringt wahrscheinlich gar nichts. Ich würde auch eher noch einmal in Ruhe das Gespräch mit der Lehrerin suchen. Vielleicht diesmal nur ein Elternteil, das könnte die Atmosphäre entspannen.
 
Micky II meinte:
Na, da denke ich mal, dass sich diese eine Mutter, die das jetzt bestreitet, wohl an die Direktorin der Schule gewandt hat. Wie sollte sie sonst darauf kommen.

Ist doch traurig genug wie sich diese Mutter verhalten hat. Hat noch nicht mal den Mumm, es mit den Eltern des Kindes zu klären. Ist die Schule jetzt die Strafverfolgungsbehörde, Richter und Vollstrecker in Personalunion für Sachen, die Kinder in der Freizeit außerhalb der Schule anstellen?

Der Klassenlehrer hätte m.E. allgemein mit der gesamten Klasse über das Thema (Telefonterror, Stalking, etc.) reden können ohne Kinder beim Namen zu nennen. Das wäre sicherlich eine schöne Lektion in Sachen soziales Verhalten gewesen. Leider hat hier die Schule versagt. Die Chance wurde nicht genutzt.
 
@ Stella:
Wer sich auf diese Art und Weise den Kindern gegenüber verhält, der verschafft sich keinen Respekt, sondern der schafft Angst. Und das ist keine Leistung von der Lehrerin, das schafft bei einem Haufen 4.-klässler jeder Volltrottel. Und meistens machen das die Menschen, die nicht in der Lage sind, sich Respekt zu verschaffen.
Esk
 
@ Störer

Was du geschrieben hast, ist vollkommen richtig. Es gab Fehler in der Kommunikation zwischen den Eltern und natürlich den Kindern, was vollkommen ausgereicht hätte, um diesen Telefonterror zu beenden.

Dazu die Art und Weise, wie die Lehrerin vorgegangen ist. Hätte deine Lösung auch besser gefunden.

Allerdings bleibe ich bei meiner Meinung, dass diese Rüge seitens der Direktorin, ohne irgendwelche Mithörer, seitens der Eltern nicht hätte so aufgebauscht werden müssen. Ein ruhiges Gespräch mit dem Kind zuhause wäre angebrachter gewesen. Sicherlich ist man sauer, wenn dem eigenen Kind Fehlverhalten vorgeworfen wird. Aber es stimmte ja in diesem Fall. Dann ist es Aufgabe der Eltern, dem Kind dieses abzugewöhnen. Man kann doch nicht alles damit rechtfertigen, dass das andere auch machen. Erziehung beginnt im eigenen Haus.
 

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