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Gast
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Hilfe, hilfe, hilfe!
Ich bin Mitte 20 und suche einen Beruf. Bisher habe ich immer nur die schulische Ausbildung gekannt, wo ich nur stur den Stoff lernen musste und mich nicht weiter mit der konkreten Planung des Danachs beschäftigt habe.
Nach der Schule folgten viele Praktika, Messen und andere Events. Allesamt immer mit dem Ergebnis, dass ich mich nicht zurechtfinde und merke, dass ich in meiner Kindheit zu wenig Interesse für irgendwas hatte. Ich hatte keine Hobbys, habe mich nicht für andere interessiert, habe meist nur TV gesehen. Wenn ich jetzt z.B. eher präsentieren möchte, Marketing oder Refernt oder so, dann fehlt mir überall das Grundwissen. Mir fallen dann auch immer nur Fragen ein, bei denen mir erstmal Begriffe erklärt werden müssen. Nachlesen ist gar nicht, mir fehlt die Disziplin, ich musste beim Lernen immer alles auf brutale Weise erzwingen. Mittlerweile habe ich kapiert, dass Lesen einfach nichts für mich werden kann, wenn mein Körper nicht macht.
Bei meinen Talenten sieht es mau aus. Alles im Bereich Wirtschaft, Industrie, akademische Berufe, ist schlecht. Da fehlen mir zu viele Fähigkeiten. Mit akademisch meine ich nicht nur Forschung, sondern auch die Fähigkeit, intellektuelle Aufgaben zu übernehmen und potentiell als "Manager"/"Forscher" zu arbeiten. Ich hoffe, das war verständlich. Soziale Kompetenzen sind ein ganz schwieriges Thema. Ich habe mich mal für den sozialen Bereich entschieden, weil ich etwas Akademisches tun wollte. Wie oben beschrieben, fehlt mir dazu die nötige "Leuchtkraft"... Organisatorisch ist dementsprechend auch schlecht. Pflegerische oder betreuende Berufe sind leichter an sich, weil es nah an meinen Alltag kommt. Jedoch braucht man dafür viel Sensiblität und muss an Menschen Interesse zeigen können. Ich bin kein Einzelgänger, aber es geht in diese Richtung. Ich bin einfach zu still und ziehe mich oft zurück, weil ich mit anderen doch schlechter kann als gedacht. Gerade mit Kollegen. Bei didaktischen Sachen bin ich vermutlich zu streng, das merke ich auch öfters. Wäre aber vielleicht noch am ehesten im sozialen Bereich vorstellbar.
Also bin ich gerade etwas überfragt, wo ich überhaupt könnte. Rechnen, denken, reden ist nicht so passend. Ich gerate seit ein paar Jahren schnell in Stress. Mit Daten arbeiten ist momentan also etwas eingeschränkt. Ein Handwerk habe ich nie gelernt. Mir gefällt die Idee, mal nicht denken zu müssen, sondern nur zu handeln. Also so ungefähr. Aber ich weiß nicht, ob das auf Dauer meines wäre. Ansonsten fällt mir nur noch die Kreativwirtschaft ein, aber der denkbarste Bereich wäre für mich das Arbeiten als Gestalter (z.B. Designer, Maler, Schauspieler, ...) und die Konkurrenz ist riesig... und schlecht bezahlt. Auf der anderen Seite kann bei einem Künstler auch mal behauptet werden, dass Fehler beabsichtigt sind, schätze ich. In anderen Berufen ist eher schwer.
Ihr seht also, ich bin etwas unflexibel in den meisten Bereichen. Andere freuen sich auf Herausforderungen, bei mir wäre das jetzt eher keine gute Idee. Ich sehe auch keine Lösung, wie ich auf absehbare Zeit entspannter werde und mehr Fähigkeiten erwerbe. Vielleicht war es tatsächlich gerade viel unnötiger Stress durch den ich so bedeppert und uninteressiert war, aber ich bin es eigentlich seitdem ich klein war...
Ich bin Mitte 20 und suche einen Beruf. Bisher habe ich immer nur die schulische Ausbildung gekannt, wo ich nur stur den Stoff lernen musste und mich nicht weiter mit der konkreten Planung des Danachs beschäftigt habe.
Nach der Schule folgten viele Praktika, Messen und andere Events. Allesamt immer mit dem Ergebnis, dass ich mich nicht zurechtfinde und merke, dass ich in meiner Kindheit zu wenig Interesse für irgendwas hatte. Ich hatte keine Hobbys, habe mich nicht für andere interessiert, habe meist nur TV gesehen. Wenn ich jetzt z.B. eher präsentieren möchte, Marketing oder Refernt oder so, dann fehlt mir überall das Grundwissen. Mir fallen dann auch immer nur Fragen ein, bei denen mir erstmal Begriffe erklärt werden müssen. Nachlesen ist gar nicht, mir fehlt die Disziplin, ich musste beim Lernen immer alles auf brutale Weise erzwingen. Mittlerweile habe ich kapiert, dass Lesen einfach nichts für mich werden kann, wenn mein Körper nicht macht.
Bei meinen Talenten sieht es mau aus. Alles im Bereich Wirtschaft, Industrie, akademische Berufe, ist schlecht. Da fehlen mir zu viele Fähigkeiten. Mit akademisch meine ich nicht nur Forschung, sondern auch die Fähigkeit, intellektuelle Aufgaben zu übernehmen und potentiell als "Manager"/"Forscher" zu arbeiten. Ich hoffe, das war verständlich. Soziale Kompetenzen sind ein ganz schwieriges Thema. Ich habe mich mal für den sozialen Bereich entschieden, weil ich etwas Akademisches tun wollte. Wie oben beschrieben, fehlt mir dazu die nötige "Leuchtkraft"... Organisatorisch ist dementsprechend auch schlecht. Pflegerische oder betreuende Berufe sind leichter an sich, weil es nah an meinen Alltag kommt. Jedoch braucht man dafür viel Sensiblität und muss an Menschen Interesse zeigen können. Ich bin kein Einzelgänger, aber es geht in diese Richtung. Ich bin einfach zu still und ziehe mich oft zurück, weil ich mit anderen doch schlechter kann als gedacht. Gerade mit Kollegen. Bei didaktischen Sachen bin ich vermutlich zu streng, das merke ich auch öfters. Wäre aber vielleicht noch am ehesten im sozialen Bereich vorstellbar.
Also bin ich gerade etwas überfragt, wo ich überhaupt könnte. Rechnen, denken, reden ist nicht so passend. Ich gerate seit ein paar Jahren schnell in Stress. Mit Daten arbeiten ist momentan also etwas eingeschränkt. Ein Handwerk habe ich nie gelernt. Mir gefällt die Idee, mal nicht denken zu müssen, sondern nur zu handeln. Also so ungefähr. Aber ich weiß nicht, ob das auf Dauer meines wäre. Ansonsten fällt mir nur noch die Kreativwirtschaft ein, aber der denkbarste Bereich wäre für mich das Arbeiten als Gestalter (z.B. Designer, Maler, Schauspieler, ...) und die Konkurrenz ist riesig... und schlecht bezahlt. Auf der anderen Seite kann bei einem Künstler auch mal behauptet werden, dass Fehler beabsichtigt sind, schätze ich. In anderen Berufen ist eher schwer.
Ihr seht also, ich bin etwas unflexibel in den meisten Bereichen. Andere freuen sich auf Herausforderungen, bei mir wäre das jetzt eher keine gute Idee. Ich sehe auch keine Lösung, wie ich auf absehbare Zeit entspannter werde und mehr Fähigkeiten erwerbe. Vielleicht war es tatsächlich gerade viel unnötiger Stress durch den ich so bedeppert und uninteressiert war, aber ich bin es eigentlich seitdem ich klein war...