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Unangenehme Situation mit Mitbewohnerin

Ich sollte vielleicht ein Update geben, wie sich das ganze entwickelt hat.
Wir haben uns auf meinen Willen letzte Woche alle 5 zusammen gehockt mit einem Bier. Ich bin dann mal systematisch die anderen Punkte durchgegangen, um festzustellen, ob es noch Vertrauen in mich gibt. Da ich nichts gegenteiliges feststellen konnte, habe ich dann vertraulich gesagt, ohne auf andere zu schauen, dass ich auf dem neurodivergenten Spektrum unterwegs bin. Dass ich manchmal sehr belastend und gleichzeitig wenig belastbar sein kann. Ich habe sie auch darum gebeten, sich nicht anders gegenüber mir jetzt zu verhalten. Das ist so akzeptiert worden, es kamen Nachfragen wie „was bedeutet das konkret“ oÄ. Grundsätzlich waren alle der Meinung, dass hier offene und tolerante Menschen leben.
 
Ich finde gut, dass du dich hier nochmal gemeldet und berichtet hast, wie es gelaufen ist. So etwas ist wertschätzend all jenen gegenüber, die sich hier Gedanken gemacht und dir Tipps gegeben haben.

Wie hast du dich im Gespräch gfühlt? Und wie ist jetzt die Stimmung in der WG? Hat sich etwas geändert? Wie ist insbesondere das Verhalten besagter Frau dir gegenüber?

Ich finde auch gut, dass sie nachgefragt haben, um zu verstehen, welche Besonderheiten und Herausforderungen sich hinter deiner Problematik verbergen. Und ich hoffe bzw. würde dir wünschen, dass du jetzt auch mit dem Silvester-Vorfall mit deiner Mitbewohnerin besser abschließen kannst. 😊
 
Wie hast du dich im Gespräch gfühlt?
In mich gekehrt, ängstlich. Ich wurde auch gefragt, ob ich Angst vor Konsequenzen durch meine Aussage gehabt hätte, was ich bejaht habe.

Und wie ist jetzt die Stimmung in der WG? Hat sich etwas geändert? Wie ist insbesondere das Verhalten besagter Frau dir gegenüber?
Ich bin seitdem eigentlich recht wenig in der WG gewesen und habe kaum jemanden gesehen, also fällt es mir schwierig, ein Fazit daraus zu ziehen.
 
Mal ein ganz großes Kompliment:

Hier wirklich noch denen, die dir geholfen haben, zu berichten, das finde ich sehr angenehm. Das ist ein Sozialverhalten, das viele nicht mehr beherrschen, und darauf darfst du gerne auch mal stolz sein.

Und das Gespräch ist doch gut gelaufen. Du bist auf Menschen getroffen, die mit der Begrifflichkeit was anfangen konnten und vermutlich wissen, was dir dann schwerfällt.

Vielleicht gelingt dir irgendwann noch eine gewisse Leichtigkeit im Umgang damit. Du bist halt anders. Aber letztlich sind auch alle anders, wenn auch natürlich eine Neurodiversität noch mal was anderes ist als reine Persönlichkeitsmerkmale. Aber vielleicht merkst du, dass du durchaus akzeptiert wirst!?
 
Auch von mir: Danke für dein Update!
Ich wünsche dir, dass du dich, wenn sich alles einmal etwas "gesetzt" hat, wohl fühlst in der WG, und das Gefühl hast, dort angenommen zu sein, so wie du bist. Dass es ein harmonisches Miteinander ist, es müssen ja keine dicken Freundschaften werden, aber eben ein gutes Zusammenleben, das dir keine Energie raubt, die du für andere Dinge, wie z.B. dein Studium brauchst.
Dein spezielles Thema, der Autismus, ist ja zum Glück heute sehr häufig Thema in den Medien, und vielen Menschen schon bekannt, auch durch eigene Anschauung oder autistische Menschen in der Famile oder im Bekanntenkreis, also nicht soo exotisch. (Das habe ich in jungen Jahren anders erlebt, ich hatte eine Freundin, deren Verhalten mich ein paarmal vor Rätsel gestellt hat, und mir ist erst Jahrzehnte später klar geworden, dass sie im Autismus-Spektrum war - das hätte ich gerne damals gewusst).
Ich wünsche dir alles Gute weiterhin!
 

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