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Umwelthilfe fordert Feuerwerk-Stopp in Innenstädten

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Ich bin eher für eine strengere Maßnahme des Silvester Feuerwerks z.b darf es um Punkt Mitternacht anfangen und darf auch nur eine Stunde gehen. Das würde auch vollkommen reichen.
Und was auch gut wäre ein Alkohol verbot für die Menschen die Knallen wollen.
Auf diese Weise würden sicher auch viel weniger Unfälle passieren.
Ein Verbot würde nichts bringen dann würden noch mehr Menschen sich illegale Böller und Raketen aus dem Internet kaufen.

Im Prinzip stimme ich Dir zu. Aber man könnte ja erstmal die Verbotszonen wirken lassen oder ausweiten.

Und bei den Zeiten wäre es doch okay von 48 Stunden erstamal auf 12 Stunden zu gehen.

In meiner Stadt darf man in den erlaubten Bereichen vom 30.12. 24:00 Uhr bis 1.1. um 24:00 Uhr knallen. Also 48 Stunden.

Bei meinen Eltern darf man seit 50 Jahren nur vom 31.12. 18:00 Uhr bis 1.1. 6:00 Uhr Feuerwerk zünden. Und das empfand ich immer als ganz okay und plausibel. Insbesondere für die Hundebesitzer. (Wobei ich hier dieses Jahr noch um 19:30 leute mit Hund gesehen hab. Das muß ja nicht sein. Zumindest ohne Gehörschutz nicht.)
 
Wie wärs denn mit einem Führerschein für Böller?🙂

Bei den Motorsägen gehts ja auch. Sollte natürlich alle Arten von Knallkörpern beinhalten - also auch zutreffend für alle Knallfrösche hier - und dann der gehobene Schein für Leute ab 30, Raketen.
 
Das habe ich ehrlich gesagt noch nicht so mitbekommen. Es grassieren zwar derzeit alle möglichen Hysterien, aber eine echte Verbots-Hysterie ist mir bisher entgangen. Eigentlich ging es in meiner Wahrnehmung nur um ein paar Themen, die in (vielen) anderen Ländern ohnehin längst verboten sind, ohne dass sich dort jemand darüber empören würde (Feuerwerkskörper, unbegrenztes Tempo auf Autobahnen).

Mag sein, dass ich es nur bewusster wahrnehme aber ich neige dazu Wolfimschafspelz zuzustimmen, dass Verbote im Trend liegen. Es wird definitiv mehr als früher geregelt, überwacht und verboten.

Vorratsdatenspeicherung, Kameras im öffentlichen Raum, Einschränkung des Internets, Umweltverbote und Grenzwerte.... die Deutschen scheinen sehr kribbelig und leicht erregbar. Die Zustimmung bei Verboten ist schnell da.

Klar kann man über Themen wie Tempo 130 auf Autobahnen diskutieren (ich fahr selten schneller), aber es ist populistisch. Warum soll zb ein E-Auto maximal 130 fahren dürfen? Warum überhaupt 130 und nicht überhaupt erstmal eine Grenze um den Rasertourismus zu verhindern, vielleicht 160?

AfD, Grüne, CDU und co überschlagen sich mit Verboten während Linke gerne alles möglich begrenzen wollen. Ich habe manchmal das Gefühl nur noch danach zu wählen, welche Partei mir nicht immer mehr verbietet.....
 
Die drei Frauen haben zu Silvester Himmelslaternen gestartet weil sie es für erlaubt gehalten haben. Verbietet man das gesamte Silvester Tamtam, werden die meisten Menschen auch davon ausgehen, dass Himmelslaternen verboten sind.

Nee. Weil Himmelslaternen kein (zumindest kein klassisches) "Silvestertamtam" sind. Zumindest nicht in Europa. Ich habe noch NIE Himmelslaternen zwischen Silvesterfeuerwerk im Verkauf gesehen! Zuletzt im Einzelhandel gesehen habe ich sie bei Nanunana! Vor ca. 10 Jahren. Im Sommer. Da hab ich mir damals 2 gekauft. (Und bis dato noch nicht gestartet. Evtl. lasse ich die mal mit Band dran steigen und mach sie fest.)

Die Dinger werden jedenfalls das ganze Jahr über mal gestartet. In China zum Laternenfest. Hierzulande auf Feiern aller Art. (Wahrscheinlich oft, ohne zu wissen, dass sie verboten sind. Denn man bekam sie ja legal auf Amazon etc.)

Übrigens steht aber selbst auf den alten Packungen drauf, dass man die Gesetzeslage beachten soll. Zumindest auf meinen alten von Nanunana.
 
Mag sein, dass ich es nur bewusster wahrnehme aber ich neige dazu Wolfimschafspelz zuzustimmen, dass Verbote im Trend liegen.
Mein Eindruck wiederum ist, dass Empörung und Hysterie im Trend liegen. Normales Diskutieren wird immer seltener gepflegt, stattdessen regt man sich tierisch auf, und reagiert mit Drohungen, Beleidigungen, Gezeter.

Man kann natürlich über die Sinnhaftigkeit jedes geplanten Verbots diskutieren, wenn man das sachlich tut. Argumente austauschen, ohne gegenseitige Vorwürfe, Sarkasmus, grüne Grinse-Smileys, unfreundliche Worte, das würde ich gut finden.

Also z.B. schreiben "Ich bin gegen ein allgemeines Böllerverbot, weil ich finde, dass....". Dann kann man auch ebenso ruhig und sachlich seine eigene Ansicht dazu schreiben, und mit etwas Glück ergibt sich ein guter Meinungsaustausch.

Zu meinen ganz persönlichen Vorsätzen gehört, dass ich zukünftig versuchen möchte, nur noch so zu diskutieren. Vielleicht gelingt es mir nicht gleich von Anfang an, aber ich werde es versuchen. Sollte mir doch mal ein Beitrag emotional entgleiten, würde ich mich über eine sachliche "Zurechtweisung" freuen.
 
Eine Sprinkleranlage ist weder heute geschweigedenn 1975 vorgeschrieben gewesen. Auch deren Nutzen ist fraglich, da es sich um ein TROPENhaus handelt. Die hohe Luftfeuchtigkeit löst oft Fehlalarme aus. Das Affenhaus hat überdies die Brandschutzprüfung erst kürzlich bestanden.

Ich finde es recht hart, die Mitschuld beim Zoo zu suchen, der überwiegend durch Spenden so halbwegs über die Runden kommt und ein 45 Jahre altes Gebäude natürlich nicht mit dem Brandschutzkonzept eines Neubaus besitzen kann.

(Ich bin wie gesagt kein Freund von kilometerweit herumfliegenden brennenden Objekten, davon abgesehen halte ich sie wie gesagt nicht für Feuerwerk.)

Nehmen wir aber mal an, es gäbe 100.000 solcher Affenhäuser und wir betrachten sie über 10 Jahre. Dann werden ganz sicher einige Häuser abbrennen. Und ich wette mal, an die 100% aus anderen Gründen als Himmelslaternen.
Mit genausovielen toten Tieren, die bei der Bauweise keine Zuflucht haben. Mit Material, das ohne Sprinkleranlage genauso brennt. Tragisch, abgesehen von jeder Ursache.

Brände treten sehr häufig auf, aus verschiedensten Gründen. Eher sehr selten wegen solcher Himmellaternen. Die Ursachenstatistik wird über 100.000 Affenhäuser gemittelt sehr ähnlich aussehen wie diese hier: https://www.ifs-ev.org/schadenverhuetung/ursachstatistiken/brandursachenstatistik/
...meist wird Elektrizität der Grund sein.

Um es vorsichtig zu formulieren: Ich suche hier nicht die Mitschuld bei den Leuten vom Zoo. Aber für andere Zoos wäre es schon interessant zu überlegen, was sie daraus lernen könnten.

LG
Wolf
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Prinzip stimme ich Dir zu. Aber man könnte ja erstmal die Verbotszonen wirken lassen oder ausweiten.

Stimmt.

https://www.gesetze-im-internet.de/sprengv_1/__23.html

(1) Das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen ist verboten.

Erstmal kennt dieses Gesetz kaum jemand. Zweitens wird es kaum kontrolliert.
Drittens ist "in unmittelbarer Nähe" sehr schwammig. Gemeint sind 200 Meter. Allerdings wären 500 Meter notwendig.

Und warum Zoos, Tiergehege und Tierheime dort nicht erwähnt sind, ist mir auch ein Rätsel.
 
(Ich bin wie gesagt kein Freund von kilometerweit herumfliegenden brennenden Objekten, davon abgesehen halte ich sie wie gesagt nicht für Feuerwerk.)

Nehmen wir aber mal an, es gäbe 100.000 solcher Affenhäuser und wir betrachten sie über 10 Jahre. Dann werden ganz sicher einige Häuser abbrennen. Und ich wette mal, an die 100% aus anderen Gründen als Himmelslaternen.
Mit genausovielen toten Tieren, die bei der Bauweise keine Zuflucht haben. Mit Material, das ohne Sprinkleranlage genauso brennt. Tragisch, abgesehen von jeder Ursache.

Brände treten sehr häufig auf, aus verschiedensten Gründen. Eher sehr selten wegen solcher Himmellaternen. Die Ursachenstatistik wird über 100.000 Affenhäuser gemittelt sehr ähnlich aussehen wie diese hier: https://www.ifs-ev.org/schadenverhuetung/ursachstatistiken/brandursachenstatistik/
...meist wird Elektrizität der Grund sein.

Um es vorsichtig zu formulieren: Ich suche hier nicht die Mitschuld bei den Leuten vom Zoo. Aber für andere Zoos wäre es schon interessant zu überlegen, was sie daraus lernen könnten.

LG
Wolf

Natürlich kann der Brand zumindest zu einem Nachdenken führen, ob es nicht doch Möglichkeiten gibt, die Sicherheit zu erhöhen. Ich bin kein Brandexperte.

Wobei deine Analogie ohne statistisches Fundament ist. Du sagst, dass es extrem selten ist, dass Himmelslaternen Affenhäuser in Brand setzen. Dem stimme ich ungeprüft zu.

Ist das aber deswegen so selten, weil (wie du implizierst) andere Affenhäuser besser geschützt sind (was wir aber auch hier nicht erörtert haben) ODER weil statistisch nur alle 100 Jahre eine Himmelslaterne auf einem Affenhaus landet?

Man kann hier nur vermuten, dass es eine Verkettung von Umständen war. Denn selbst wenn ich Kerzen auf ein Gebäude werfe, brennt es nicht unbedingt. Die Himmelslaterne hätte am Betonfundament des Affenhauses landen können, ohne eine Gefahr zu verursachen. Der Wind hätte sie ausblasen können oder die Feuchtigkeit im Tropenhaus hätte die angehende Flamme löschen können oder oder ....
Vermutlich rechnet niemand damit dass ein großes Gebäude durch eine so kleine Flamme so schnell abbrennen kann.

Einigen wir uns einfach drauf, dass es hoffentlich nie wieder passiert und falls (!) man Zoogebäude besser gegen sowas sichern kann, man dies künftig tut.
 
Ich frage mich auch, ob es erlaubt sein muss, in der Nähe von Zoos Feuerwerk zu veranstalten.

In den Niederlanden ist ja glaubich in besonderen Bereichen wie Altersheimen die Böllerei verboten.
 
Wenn diese Dinger erlaubt wären, würde alle furzlang irgendwas brennen. Das wurde doch verboten, weil es eine latente Gefahr ist. Ich habe mal aus Versehen in meinem Arbeitsraum ein Feuerchen gemacht. Und da gab es genau wie dort einen Kunstoff-Brand. ( dort Plexi-Glas, bei mir Schaumstoff, Kunstleder ) Ich kann nur sagen daß kein Mensch dort 5 Atemzüge überlebt. Und ein Affe auch nicht. Das geht alles sofort auf die Lunge - ich bin mehrmals auf die Straße raus, habe einen Atemzug genommen, die Ludft angehalten und bin wieder rein. War nur Glück das meine Hütte nicht abgebrannt ist.
 
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