Vielen vielen lieben Dank für Eure Meinungen und Ratschläge!
Ihr habt mir wirklich sehr geholfen.
Ich habe dieses Forum ja aufgesucht, weil ich mir Einschätzungen von Menschen gewünscht habe, die mir nicht persönlich verbunden sind.
Von daher trage ich sogar die Spitzelvorwürfe mit Fassung - es liest sich tatsächlich ungut, ist mir auch schon aufgefallen.
Aktiv bespitzeln muss man aber wirklich niemanden, damit einem das beschriebene Verhalten in diesem Umfang auffällt.
Danke für die unterstützenden Kommentare dazu und die hilfreichen konstruktiven Tipps.
Es ist unbestritten auch Teil des Problems, dass mich das - seit es mir so deutlich wurde - so beschäftigt.
Ich komme da nicht mehr raus und fühle mich komplett veräppelt.
Aber ich nehme das mit und werde die Sache mit den falschen Buchungen keinesfalls bei Dritten ansprechen...da beschädige ich mich nur selbst.
Höchstens bei ihr - die Idee das in Form eines Ratschlags anzubringen ist sehr gut!
Müsste ich nicht aktuell so viele Überstunden für das neue Projekt machen, weil ich wirklich jeden Mist selbst mache, dann wäre es vielleicht auch nicht wieder so hochgekocht und ich hätte es (noch) freundlich ansprechen können.
Jetzt bin ich schon so überreizt, dass das kein sachliches, konstruktives Gespräch würde und das hat im beruflichen Kontext wirklich nichts zu suchen - auch da habt ihr völlig recht!
Ich mag so ein Verhalten grundsätzlich nicht, weil ich es egoistisch, unkollegial und auch dem Arbeitgeber gegenüber unfair finde.
Ist es eine andere Abteilung, würde ich mir vermutlich aber nur meinen Teil denken und mich sonst raushalten.
Hier bucht aber jemand Stunden in mein Budget und leistet sie gar nicht... das ist schon mehr als ärgerlich.
Mir fehlt hier auch die Erfahrung. Weder als Führungskraft in der vorherigen Stelle, noch in der Projektarbeit mit anderen Kollegen ist mir das je so aufgefallen.
Die grundsätzliche Arbeitseinstellung hat da scheinbar immer ganz gut zusammengepasst.
Vielleicht war das einfach nur ein großes Glück, das ich bisher gar nicht ausreichend zu schätzen wusste!
Ich bin sehr froh, dass die meisten von Euch mich verstehen oder zumindest nachvollziehen können, warum es mich so stört.
Sie hat jetzt glücklicherweise bald Urlaub.
Ich werde mich wieder beruhigen, Abstand nehmen, zurück zur Sachlichkeit und sie dann nach dem Urlaub erst nochmal persönlich ansprechen.
Wenn sie es dann wieder nicht ändert, verzichte ich auf die Unterstützung - die Möglichkeit habe ich ja auch noch.
Hilft mir zwar nichts bezüglich der Arbeit, stellt aber vermutlich meinen Seelenfrieden wieder her.
Danke nochmal an Euch alle und viele Grüße!