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Übernachtung beim sehr guten Freund- auf einmal was sexuelles

"American Pie" gemütlich zu Zweit gucken, einkuscheln, ausgiebige Massege - klar wird der heiß.

In anderen threads hast du bereits ausführlich dargelegt, dass "alle Männer immer deinen Körper wollen".

Wenn du das weißt, warum massierst du an SEINEM nackten Körper rum und wunderst dich dann, wenn er dich betatscht?

Verstehe ich nicht.

Keiner von euch hat Schuld, aber die ganze Nummer ist verkrampft.
 
Hä ? Also wenn er in einer Beziehung wäre dann hättest/würdest Du dich anders verhalten ?
Ups, also wenn ich mit jemanden gut befreundet bin dann verhalte ich mich gleich, ob er nun mit oder ohne Freundin ist.

Kann es sein das Tief in deinem Unterbewußtsein mehr zu ihm da ist als nur Freundschaft ? Das würde dein Verhalten erklären.
 
Jetzt habe ich mittlerweile das Gefühl, dass ich daran Schuld bin, dass es so weit gekommen ist.. dass ich damit hätte rechnen müssen und wenn ich das nicht gewollt hätte, hätte ich mir einen Sack anziehen müssen und ihn nicht berühren dürfen (drastisch ausgedrückt).. hab ich die Sache verbockt?

Schuld? Nein. Es wäre falsch, das so zu sehen. Es würde absolut nicht dem entsprechen, was vorgefallen ist.

Ich sehe es so: Sexualität entsteht nicht "da unten", jedenfalls nicht nur, sondern ist Teil unserer Psyche.. Sexualität ist nicht nur etwas Körperliches.

Eine Beziehung, nicht nur eine intime, sondern eine zwischenmenschliche, freundschaftliche Beziehung zwischen zwei Menschen hat eine Basis - umso mehr, wenn es sich um eine enge, gute Freundschaft handelt.

Die Frage wäre: Ist eine gemeinsame Basis vorhanden (gewesen)? Wenn zwei Menschen die gleiche Basis teilen und wenn sie tief, sehr tief geht, dann kann so eine Freundschaft viel tragen, weil die Basis da ist.

Ich habe ja erwähnt, dass ich sehr ähnliche Erfahrungen wie du gemacht habe und sehr lange. Das war möglich, weil wir beide die gleiche Basis hatten. Hätte eine der Frauen eine eindeutig sexuelle Handlung gemacht, dann wäre das auch gar kein Problem gewesen, auch wenn ich es nicht gewollt hätte, denn die Basis wäre dadurch nicht zerstört - ganz und gar nicht.

Damit will ich nicht sagen, dass eine gemeinsame Basis auch Sexuelles tragen können muss - mitnichten! Sie muss es nicht.
Es gibt ja nicht nur die eine Basis.

Nicht jede Freundschaft wird von der gleichen Basis getragen.
Für die einen ist es die, für die anderen eine andere Basis.. Überspitzt könnte man sagen, so viele wie es eben Beziehungen gibt.
Entscheidend ist nur: Haben zwei Menschen die gleiche Basis oder nicht?

Und das ist jetzt möglicherweise der Punkt bei euch: Hattet ihr die gleiche Basis?
Deine Schilderungen erwecken in mir den Verdacht, dass ihr beide nicht die gleiche Basis hattet.
Dann kann leider das passieren, was geschehen ist.

Ich finde es sehr sehr schade, sehr.

Denn so ein Urvertrauen, wie du es hattest, kann eine Art Paradies auf Erden sein, ein Geschenk des Lebens - so etwas vergisst man nicht so leicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Janna,

ich finde, dass in dieser Antwort von dir sehr sehr gute Erkenntnisse stecken, aus denen du nur noch die richtigen Schlüsse ziehen musst... Ich hoffe, dass ich dabei ein bisschen helfen kann.

Ich glaube ich hab Angst davor, dass er mich verletzt.
Ausgerechnet bei ihm, dem du viel mehr vertraust als allen anderen, hast du Angst, verletzt zu werden...

Es ist total blöd: wenn da jemand ist, dem ich nicht so sehr vertraue, habe ich nicht so viele Hemmungen was Berührungen angeht. Da hab ich aber auch nicht so die emotionale Bindung zu der Person, weil ich weiß dass ich seine Reaktion auf eine rein körperliche Art und Weise ist, nicht, weil ICH es bin- ist bei mir in dem Moment ja auch so (hinterher fühl ich mich trotzdem ungut aber das ist ein anderes Thema).
Du erkennst selber wie blöd das ist... (Es geht aber glaub ich vielen Menschen so. Die meisten merken gar nicht so recht, wie blöd es ist...) Wenn ich das richtig verstehe, bist du schon öfter verletzt worden, von Männern, die nur deinen Körper wollten. Bei dem, was du hier schreibst, wird deutlich, dass du was anderes gar nicht zulässt. Du lässt dich nur von denen intimer berühren, zu denen du keine so enge emotionale Bindung hast. Und irgendwie hast du ja sogar Recht. Jemand der dich gut kennt, dem du viel anvertraut hast, der dir wirklich viel bedeutet, der könnte dich theoretisch viel tiefer verletzen, als jemand, den du nicht so an dich heran lässt. Du machst dich verletzbarer, wenn du dich jemandem emotional öffnest. Das ist richtig.

Bei diesem Freund hatte ich eine Art Urvertrauen. Egal was war, ich konnte immer auf ihn zählen, ihm alles erzählen. Er wusste alles von meinem Ex, dass ich nicht grad an die nettesten Männer gekommen bin, was sexuellen Kontakt angeht, von denen ich nur auf das körperliche reduziert wurde und er gehörte einfach nicht zu diesen Männern.
Hier wird deutlich, wie sehr du das brauchst. Wie sehr du dich nach jemandem sehnst, dem du so vertrauen kannst, bei dem du dich so geborgen fühlen kannst. Du wünschst dir, dass du von Männern eben NICHT nur auf das Körperliche reduziert wirst, aber gleichzeitig, kannst du nicht zulassen, dass jemand, der wirklich DICH meint, dich auch berührt und begehrt.

Er war einfühlsam, fürsorglich, machte sich sorgen um MICH nicht darum, ob ich bei Laune bleibe... aber dadurch, dass er mich auf diese Art und Weise angefasst hat ist er irgendwie.... ähnlich wie die anderen... er wollte was körperliches von mir. Und das macht mich total traurig und verletzt mich ziemlich.
Oh Mann. 🙁 Ich kann verstehen, wie schwer das ist. Fühl dich mal ganz doll gedrückt von mir!

Aber weißt du, ich glaube nicht, dass er so ist wie die anderen. Es ist klar, dass in deinem Kopf aufgrund deiner Erfahrungen, so eine Teilung da ist. Auf der einen Seite Männer, die sexuelle Gefühle haben, auf der anderen Seite Männer, die ganz ehrlich DICH meinen. Rational gesehen ist dir vielleicht schon klar, dass es auch Männer geben kann, bei denen beides vereint ist. Aber in deinem Herzen kannst du das nicht glauben und hast Angst, sowas zuzulassen.

Trifft das alles (wenigstens ein bisschen) zu? Wenn ja, musst du genau darüber mit ihm reden. Es zu verschweigen und zu verdrängen, wird eure Freundschaft auf Dauer erst recht zerstören. Wenn ihr nicht ehrlich zueinander seid, wird das ab jetzt immer wieder irgendwie komisch sein zwischen euch. Er wird bei jeder (vorher normalen Berührung) Angst haben, zu weit zu gehen, wird überlegen, was du wohl jetzt denkst etc. Und du wirst dauernd im Hinterkopf haben, dass er vielleicht mehr will, als er zugibt. Euer gegenseitiges Vertrauen, wird weg sein, wenn ihr euch damit jetzt nicht ehrlich auseinandersetzt.

So gute Freunde sind auch was tolles... aber ich weiß nicht wie ich weiter handeln soll (s.o.). Auch, wenn wir uns aussprechen, wird es für mich nicht mehr so sein wie vorher :wein:
Nein, so wie vorher nicht mehr, da hast du Recht. (Wie vorher wirds aber auch nicht, wenn du es totschweigst.) Wenn ihr euch aussprecht, besteht aber die ganz große Chance, dass es sogar noch besser wird als vorher. Weil ihr euch noch mehr vertraut, weil er noch besser versteht, was in dir vorgeht. Und auch du sowohl dich als auch ihn noch besser kennenlernst.

...aber ich möchte nicht, dass er mehr für mich empfindet, weil das die Freundschaft noch mehr gefährden würde, vorallem, weil wir den gleichen Freundeskreis haben und ich bei ihm und seiner Exfreundin (die auch mit im Freundeskreis drin war) gesehen habe, dass es nicht funktioniert hat nach der Trennung,
Versteh ich gut, aber du wirst nichts, aber auch gar nichts retten, wenn du jetzt so tust, als sei nichts gewesen.

Du hast geschrieben, dass es dir sehr schwer fällt, dieses Thema ihm gegenüber nochmal anzuschneiden und hast nach Tipps gefragt, über welche Punkte du nochmal mit ihm sprechen sollst... Ich hoffe, du merkst, dass diese Frage recht seltsam ist. Dir geht zu diesem Thema noch so viel durch den Kopf und du fragst uns, worüber du mit ihm sprechen sollst? Na über alles, was dir dazu noch durch den Kopf geht. Sag ihm einfach ehrlich, was du denkst und fühlst, was dir Angst macht und was du dir wünschst.

Du hast geschrieben, dass es dir unangenehm ist, das Thema nochmal anzusprechen, obwohl du doch bereits gesagt hast, dass die Sache für dich durch sei. Ich glaube, dass er das gar nicht blöd finden wird, wenn du nochmal damit ankommst. Im Gegenteil kann ich mir vorstellen, dass er erleichtert ist. Wahrscheinlich hat er eh schon gespürt, dass du das nicht so leicht wegsteckst, wie du gesagt hast. Er wird froh sein, wenn du das ehrlich zugibst und ihm sagst, was du fühlst. Deshalb sei ehrlich. Meld dich so schnell wie möglich bei ihm, und sag ihm, dass dich das doch immer noch beschäftigt. Und frag ihn, ob er einverstanden ist, nochmal drüber zu reden.

Ach ja noch was... Bei solchen eher kurzen Aussagen, wie dass sein Körper auf deinen Körper reagiert hat, darfst du ihm ruhig Rückmeldung geben, wie du das interpretierst. Du hast hier ausführlich erklärt, wie du seine Aussage verstehst, aber gleich hinzugefügt, dass du das ja nicht sicher weißt, weil er sich bei sowas eher kurz fasst und das nicht so ausführlich erklären kann. Das ist auch völlig okay, aber dann musst du erklären, wie das bei dir ankommt, wie du es interpretierst, dann kann er das bestätigen und du weißt bescheid. Oder er kann es verneinen, dann könnt wir weiter versuchen, euch gegenseitig zu verstehen. Das ist m. E. ganz, ganz wichtig für eine solche Kommunikation. Glaubst du, du kannst das versuchen?

Ich wünsch dir dazu ganz viel Mut!

Liebe Grüße
M.
 
Im Nachhinein vielen Dank für die ganzen Antworten- besonders deine, Bergsteigerin, war toll. Danke dafür dass ihr euch die Zeit genommen habt.

Ich war mit der Situation überfordert und naja habe so blöd gehandelt wie immer- ich habe nichts getan.
Ich wollte ihn nicht direkt darauf ansprechen und ihm sagen, dass ich ihn treffen will, vorallem, weil er erstmal 3 Wochen wieder nicht in der Stadt war und naja... ich wollte nicht dass jemand dafür in die andere Stadt fährt. Und telefonieren mag ich auch nicht bei sowas. Oder sms schreiben... ihr merkt ich hab mich ziemlich gedrückt und nach Ausreden gesucht.
Wir haben uns seitdem trotzdem mehrmals wieder gesehen, weil wir ja einen gemeinsamen Freundeskreis haben und feiern waren. Als ich als einziges weibliche Person mit den Jungs feiern war (das kommt sehr oft vor), hat mich einer angemacht, dass er mich ja schon immer geil gefunden habe, und an den Hintern gepackt, nachdem er mir im nüchternen Zustand noch gesagt hat, dass er seine Freundin ja so toll fände. Ich hab ihm nur trocken geantwortet, dass er doch bitte seine Freundin geil finden soll und ihren Hintern anfassen soll. Damit war die Sache für mich auch erledigt, aber der Freund, von dem ich in dem Thread berichtet hatte, kam dann dazu und meinte zu dem anderen, dass er mich in Ruhe lassen soll und jetzt Schluss ist (er war ziemlich betrunken und wird dann leicht gereizt).
Dann war auch alles vorbei, es ist nicht zu irgendwas gekommen, aber ich war sowohl gerührt, dass er mich verteidigt hat, als auch ängstlich, dass da von ihm aus wirklich mehr sein könnte.

In der zwischenzeit ist auch eine Freundin von mir nach einem Jahr aus den USA wiedergekommen, und ich denke, man kann sie als seine hmm beste Freundin beschreiben, aber nicht so, dass er sie eben selber beste Freundin nennen würde oder sie einen besonderen Status hat, sondern dass sie einfach eine richtig richtig gute Freundin von ihm ist (von mir war- unsere Freundschaft hat sich irgendwie ein wenig auseinandergelebt).
Eines abends waren wir drei und noch 3 andere (mit denen ich weniger zu tun habe, er aber mehr) in der Stadt was trinken und die beiden sind zu zweit gelaufen, haben sich die ganze Zeit unterhalten und auch wenn ich daneben gelaufen bin, haben sie zu zweit weiter geredet. nach dem motto "du warst so lange weg wir müssen über so vieles reden".
Die anderen 3 haben auch nur unter sich miteinander geredet und ich hatte auch nicht so das Bedürfnis, mich ihnen anzuschließen, so bin ich also alleine in der Mitte gelaufen und hab mich total verletzt und allein gefühlt. So als würde er mich ignorieren oder total vergessen haben.
Seitdem vermied ich es, wenn wir in unserer Gruppe was gemacht haben, viel mit ihm zu reden oder seine Nähe zu suchen. Nicht so, dass es auffällig aabsichtlich war, ich hab mich einfach nur von ihm zurückgezogen, weil ich das nicht nochmal so miterleben wollte.
 

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