Quatsch.
Mensch ist Mensch.
Unter allen Berufsgruppen finden sich Kotzbrocken und Schätze.
Und wenn keiner leckere Backwaren ausliefern würde, wäre die Welt ärmer! 🙂
Da hast du recht! Und ob diesen Job manch Akademiker bringen würde, da hab ich auch meine Zweifel!
Mitten in der Nacht aufstehen, beim Laden voll konzentriert sein, ständig gegen die Uhr arbeiten, ja auch mein Job stellt gewisse Anforderungen. Ohne Auffassungssgabe, Stressressistenz etc. geht da nichts!
Auch steht für mich fest: ich brauch mich für meine Arbeit nicht zu schämen! (schon gar nicht wenn man bedenkt, dass wir zum Grossteil Altenheime, Krankenhäuser etc. eliefern)
Aber wisst ihr, was das Problem ist heutzutage: das Pferd, was den Hafer verdient, bekommt ihn nicht!!!
Gerade die wahren Leistungsträger dieser Gesellshaft sind es, die mit Hungerlöhnen abgespeist werden und zu unmöglichen Bedingungen arbeiten müssen. Das ist das Problem!!!
Stellt euch mal vor: alle "Brotkutscher", Altenpflegerinnen, Müllfahrer, Landwirte und Reinigungskräfte würden heute tot umfallen.
Am nächsten Tag würden alle Investmentbanker, BWL-Absolventen, Juristen und Bundeswehrgeneräle tot umfallen.
Wer würde wohl mehr vermisst?
Und gerade hier im Osten ist die situation noch extremer: eine Altenpflegehelferin (befristet eingestellt) geht mit 850 netto heim (sonn-und feiertagszuschlag schon mir drin!)
eine gleichaltrige Stanesbeamtin (ausgesorgt auf Lebenszeit) mit knapp 2400!! und das bei 38-Stunden-Woche.
Wer von beiden erbringt denn ehr für die Solidargemeinschaft?
Erstere, die die alten Leutchen pflegt, und die Sch... wegmacht oder letztere, die dann ihren Tod beurkundet?
Versteht ihr was ich damit sagen will?