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Überlegungen unsere Ehe zu öffnen

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Das sind wieder sehr vereinfachte Sichtweisen, @Erdbeerfee78 schrieb doch, dass sie miteinander im Gespräch sind und der Partner sich das auch für sie wünscht. Es kann natürlich auch Verlustangst etc. dahinterstecken, aber ich denke seine Frau wird das besser beurteilen können. Es gibt viele Menschen, bei denen offene Beziehungen wunderbar klappen (was nicht heißt, dass es keine Probleme gibt, die gibt es aber in monogamen Beziehungen auch).
Ich kann da eben nur von meiner Gefühlswelt ausgehen.
Keine Ahnung wie der Mann das verkraften wird....

Ich könnte damit nicht Leben, zum jetzigen Zeitpunkt.
 
Vielleicht macht sich dein Mann Gedanken darum, dass du unglücklich werden könntest, weil es mit dem Sex nicht mehr funktioniert und kam deshalb auf die Idee.
Dies sollte klar kommuniziert werden.
Vielleicht hat er Angst dich zu verlieren?

Die Beweggründe kennt nur dein Mann, ich würde ihn beobachten, sagt er das nur so oder geht ihm innerlich gerade das Herz zu Bruch?
 
Um das aus zuschließen , man nimmt einen 18 Jährigen oder 22 jährigen , geht es dann aus moralischer Sicht?
Du kannst dich auch in einen 20jährigen Studenten verlieben, und der muss auch nicht unerfahren und irgendwie naiv sein. Solche Dinge hat man nicht unter Kontrolle, weil sie dem Wesen der Liebe
widersprechen.
Trotzdem denke ich ein jüngerer Mann wäre besser. Der hat trotz aller Liebe am Ende weniger zu bieten als dein Mann, und damit ist die Gefahr für deine Ehe geringer. Aber irgendetwas ohne Risiko gibt es nicht. Und so ein wenig Drama denke ich ist auch imner dabei. Das ist alles viel zu persönlich, als dass man da sichere Sachen machen könnte
 
Ich weiß genau was die ganzen Frauen hier schreiben wenn ein Mann das geschrieben hätte. Also, das die Frau krank ist , er aber weiterhin vögeln möchte. Egal...
Mir tut der Mann einfach nur leid.
 
Ja, mir auch und ich bin eine Frau.

Man muss nicht zwanghaft aus allem einen Geschlechterkampf machen.
Ja mir tut er auch leid. Das Unmoralische ist für mich, dass es zu diesen Überlegungen kommt. weil er krebskrank ist und nicht mehr kann und nicht weil ihr beide das Modell mal ausprobieren wollt . Es ist einseitig und nicht auf Augenhöhe.Ich könnte mir denken, das der Mann es vorschlägt oder damit mit einverstanden ist, weil er Angst hat sie ganz zu verlieren, weil ihr Sex so wichtig ist. Wegen ein bisschen Penetration von einem x beliebigen Typen willst du deinem kranken Mann das antun. Ich kann es überhaupt nicht nachvollziehen, wenn mein Mann Krebs hätte hätte ich andere Sorgen als mit von einem 18 Jährigen vögeln zu lassen.
 
Ich könnte das auch nicht machen. Mir wäre mein Partner schlicht und einfach wichtiger. Schliesslich gibt es auch Lõsungen und Hilfsmöglichkeiten bei Impotenz, viele Möglichkeiten trotzdem seine sexuelle Befriedigung zu bekommen.

Ich persönlich würde mich in Grund und Boden schämen und mir viel mehr Gedanken und Sorgen um die Erkrankung meines Partners machen als um meinen eigenen Spass. Wie gefùhlskalt müsste ich sein, um die Gefühle meines Partners derart mit Füssen zu treten? Nur weil er sagt, das er damit einverstanden ist, heisst das nicht das er tatsächlich auch so fühlt bzw es so empfinden wird, wenn es tatsächlich passiert ist. Nach jedem Fremdgang würde ich mich wie eine Bitch fühlen, ganz ehrlich.

Hinzu kommt, was willst du denn noch von deinem Mann ausser Freundschaft? Wenn der Sex nicht mehr stimmt, leidet jede Beziehung und man entfernt sich voneinander.

Das kannst du sowieso nur für dich selbst entscheiden. Ich stelle mir unter Liebe, Vertrauen, Partnerschaft definitiv was anderes vor. Stell dir mal vor, es wäre genau umgekehrt. ....😔
 
@Erdbeerfee78
Mich würde ja jetzt mal interessieren, wie du dich selbst und wie du deinen Mann so einschätzt, gesetzt dem Fall, es würde sich jetzt so ein - keine Ahnung - , nennen wir es Sextreffen mit einem anderen Mann anbahnen...

Denkst du, du kannst Liebe und Sex gut trennen? Das du dich also in den anderen Mann verliebst, dass meinst du, kann dir eher nicht passieren? Die Liebe zu deinem Mann ist durch sowas nicht mehr zu ersetzen?

Seid ihr (du und dein Ehemann) denn schon soweit in euren Gesprächen, dass ihr euch über den Tag X (ein Sexdate und seine Folgen finden statt) unterhalten habt?

Möchte er was davon mitbekommen oder eher nicht, weil es ihn dann noch mehr kränken würde, aks er schin krank ist (auf leider unschöne, andere Art und Weise)?

Habt ihr etwas ausgemacht, wie du (quasi als Entgegenkommen, weil ihr euch sehr liebt und verbunden fühlt), ihm entgegenkommen kannst? (Wäre ja kein muss, aber vielleicht eine Art schöne Geste). Wie du quasi als Gegenleistung etwas Gutes für ihn tun kannst?

Geht es dir beim ,"Öffnen der Ehe" überhaupt nur um Sex oder wünschst du dir dann doch mehr, wie z.B romantische Candlelight Dinner, ein netter Abend, eine tolle, erotische Nacht mit einem schönen Frühstück mit dem anderen Mann oder gar mit verschiedenen, noch anderen Männern?

Wie sieht dein Ehemann das Ganze? Bis wohin würde er überhaupt mitgehen?
Wie hat er dir das gesagt, als er meinte, er wolle dass du weiterhin sexuell nefriedigt werden sollst? Was meinte er genau? Kann er selbst mit den Konsequenzen, die daraus entstehen können, überhauotvsel stbumgehen?

Was sagt dir dein moralischer Kompass? Was sagt der moralische Kompass deines Ehemannes? Stimmen die beide überein? Hört und fühlt in euch rein. Hier entscheidet nicht nur Kopf und Verstand, sondern auch Moral, Liebe, Verbundenheit und Herz! Und zwar alles von dem von euch Beiden!

Bedenke bei Allem: Dein Mann ist immerhin schwer krank. Wir können aus der Ferne nicht beurteilen, wie es in euch ausschaut und wie eure Gesinnung da ist.

Ich selbst kann auch eihentlich gar nicht mitreden, als 40- Jähriger, verheirateter Familienfater mit Frau und zwei Kindern. Ich würde vermutlich, wenn es soweit kommen würde, warum auch immer, ebenfalls Hilfe suchen wollen. Ich wollte nur vielleicht ein paar Denkanstöße hier einbringen.
 
Bevor ich mich mit anderen Männern treffe, Risiken eingehe (auch gesundheitliche und psychische; bitte auch an eventuelle Gewalterfahrungen denken und Drama durch eine dritte Person), eventuell einen anderen Mann in mein Leben lasse, die Ehe gefährde (mit einem ohnehin angeschlagenen Partner), meine Kinder verwirre (ist ja auch besonders toll, wenn sich die Mutter mit anderen trifft, wenn der Vater Krebs hat):

Kauf Dir einen Dildo oder Vibrator und bitte Deinen Mann den zu benutzen. Ein anderer Mensch ist kein Kompensationstool für gesundheitliche Probleme des Partners. Und so etwas kann nicht gut gehen.

Bedenke mal bitte die weitreichenden Folgen für alle: Für Dich selbst (spätere Schuldgefühle, wenn Dein Mann an Krebs stirbt und Du die Zeit mit wem anders verplempert hast), für Deine Kinder(da werden auch in Zukunft extreme Vorhaltungen auf Dich zukommen, wenn das offenkundig wird, was Deine Beziehung zu den Kindern ziemlich versauen wird), für Deinen Mann (der ohnehin schon mit Angst und Selbstwertproblemen kämpfen wird)
 
... Wegen ein bisschen Penetration von einem x beliebigen Typen ...

Naja, @lilli40 , wenn Du "es" darauf reduzierst, dann liest sich das alles natürlich schon etwas zum Augenbrauen hochziehen. Aber ist das nicht einer der so schwierig zu besprechenden Punkte? Mit jemandem sexuellen Kontakt zu haben der eigentlich wollen würde, aber nicht kann, bewirkt ja bei beiden Partnern Dinge in Kopf und Körper, die nicht selten alles noch mehr komplizieren. Schlaf mal mit jemandem, den allein schon dieser Wunsch verletzt. Oder was machst Du mit dem eigenen womöglich schlechten Gewissen, dass Du Dich nach unkomplizierter Nähe und Zärtlichkeit sehnst, die es aber in Deiner Beziehung einfach gerade nicht mehr gibt?

Darf einem als Partner auch einfach mal alles zu viel sein? Und darf sich das nicht in einem Anflug von Egoismus äußern, BEVOR das schlechte Gewissen die eigene Person mit erhobenem Zeigefinger "eindampft", bis man nichts mehr spüren mag und kann? Ich finde es bewundernswert mutig und kraftvoll zu fragen, ob es das nun gewesen sein muss. Das bedeutet ja (wie geschrieben) nicht, alles aufzugeben und in die Tonne zu treten. Aber für eine sinnvolle Suche nach einem gangbaren Weg sollte ich erst einmal ALLE Alternativen betrachten dürfen, ohne dass mir moralische Scheuklappen eine innerlich gekrümmte Haltung aufzwingen.

Auf sexuellem Gebiet reißen oft gerade die nicht besprochenen und wenig sichtbaren Fragen die meisten und tiefsten Wunden. Was, wenn er wozu auch immer ja sagt und doch auf Dauer nicht dazu stehen kann? Wie "repariert" man eine Kluft, die schon zu groß wurde? Wie gehe ich meiner eigenen Angst, meiner Trauer und meiner Wut um? Im Bett sind das keine guten "Bettgenossen". Muss frau/man sich grundsätzlich erst einmal für ihre/seine Lust schämen? Das empfinde ich als eine ziemlich aggressive Haltung gegen sich selbst und andere.

@Erdbeerfee78 Danke für Deine bewundernswerte Courage mit diesem Thread. Dein Mann kann auf Dich wirklich stolz sein.

Irgendwie sollte man eines nicht vergessen: alles hat einmal ein Ende.
 
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