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Über meine Gruppentherapie

oder zukünftig in der Gruppe vorbeugend passiv bleiben.
Diese Gefahr sehe ich derzeit tatsächlich bei mir. Nach der gestrigen Sitzung habe ich momentan grade irgendwie das Gefühl verloren, was ich überhaupt noch sagen könnte, ohne dass ich zerpflückt werde. Bzw. es besteht meine Angst, dass mir vieles (erneut) negativ ausgelegt wird.

Es fällt mir halt generell oft schwer, mich vor einer Gruppe zu äußern, und der gestrige Tag hat meine Befürchtungen genährt, weswegen ich mich oft stark zurückhalte.
 
Per E-Mail. Ich zögere aber, weil er selbst im weiteren Verlauf der Sitzung zunehmend vorwurfsvoll auf mich eingeredet hatte. Momentan habe ich da kein großes Vertrauen, dass er mich verstehen könnte oder würde.
"Verstehen" ist der eine Punkt.

Der andere Punkt ist, dass es schlichtweg sein Job ist, eine Gruppe aktiv zu leiten und ggf. auch einzugreifen.
 
Es fällt mir halt generell oft schwer, mich vor einer Gruppe zu äußern, und der gestrige Tag hat meine Befürchtungen genährt, weswegen ich mich oft stark zurückhalte.
Das geht mir genauso.
Du musst selber wissen, ob du stark genug bist, dich gegen die Gruppe durchzusetzen oder es sein zu lassen. Bei mir damals war ich in einer schwer depressiven Phase, ich hatte da überhaupt nicht die Kraft dazu. Kann bei dir ja anders sein.
 
Ganz dumme Frage (unter dem Hintergrund, dass ich beispielsweise zuweilen einiges zu sehr gegen mich gerichtet fühle) wäre es möglich beim nächsten Mal direkt zum Start eine Frage an die Gruppe nebst "Chef" zu richten und genau Deine Gedanken rüberzubringen. Verbunden mit der Frage ob es nur Dein Gefühl war oder ob die einzelnen Gruppenteilnehmer sich tatsächlich Deine Gedanken nicht vorstellen können??

Im Sinne von: Ich hatte beim letzten Mal den Eindruck der Mittelpunkt von Angriffen zu sein. Mich würde nun interessieren, ob das tatsächlich so war oder ob ich mich da getäuscht habe?

Ich gehe nun nicht davon aus, dass Dir alle ihre Wahrheiten sagen, Du wirst aber an der Reaktion bemerken können ob Dein Gefühl richtig ist oder nicht. Es könnte auch sein, dass der eine oder andere sich später mal erklären will. Einfach, dass diese letzte Sitzung, mehr Kommunikation zwischen Dir und einzelnen hergibt als eine Runde, in der man/frau sich fühlt, als wäre man/frau zum Fraß vorgeworfen.

Gruß von Grisu

aus meiner Erfahrung mit meinem Schmerztherapeuten kann ich Dir sagen, der war alles andere als Neutral. Der konnte auch beleidigt sein, weil ich bspw. auf seine Hypnose nicht reagiert habe. Nicht professionell, aber menschlich.....
 
ob die Mehrheit einer Gruppe das tut. Insbesondere, wenn man - so wie ich - generell Angst davor hat, von einer Gruppe abgelehnt zu werden (und dies langjährige Befürchtungen und Ängste triggert).
Das ist der Knackpunkt, willst du an dieser jetzigen Erfahrung wachsen?
Wenn du einen Rückzieher machst werden sich die Ängste wahrscheinlich eher festigen.

Warum ist dir das wichtig, dass eine Gruppe dich nicht ablehnt?
Auch wenn das alles Vollidioten wären, wäre dir das wichtig?

Und warum gehst du davon aus, das sie dich als Person ablehnen?
Es ging doch nur um ein bestimmtes Thema und unterschiedlichen Sichtweisen. Fändest du es berechtigt bzw nachvollziehbar das man deswegen jemand ablehnt?
Steht das überhaupt zur Frage? Ist da nicht jeder für sich und geht am Ende der Therapiegeschichte wieder seinen eigenen Weg?
Du brauchst dich von diesen Leuten niemanden. 🤔

Ihr habt in dem Sinne kein gemeinsames Ziel nehme ich an, jeder verfolgt sein eigenes?
Willst du lernen mit Ablehnung klar zu kommen, ist dieser Vorfall gerade perfekt um es zu lernen.

Wie schätzt du den Therapeuten ein, bewertet er deine Aussagen auch in Einzelstunden?
Es besteht noch die Option das er diese Situation sich absichtlich hat zu spitzen lassen.
Wenn alles nur locker flockig und harmonisch läuft zeigen sich die persönlichen Schwierigkeiten mit bestimmten Situationen ja kaum.
Alle nett, alle toll, du fühlst dich angenommen, wunderbar.
So soll das wohl eher nicht laufen. 🤔
Dafür gibt es andere Gruppenveranstaltung.
Sicher auch bestimmte Arten der Gruppentherapie.

Du könntest dieser Angst vor Ablehnung einen Namen geben zb Otto. Und dann gehst du mit Otto an der Hand wieder zu dieser Gruppentherapie.

Wäre aber wirklich interessant zu erfahren was die anderen so empört hat. Evtl zeigt das deren Problem. 😉
 
n den letzten Minuten der Sitzung redeten alle auf mich ein, auch der Therapeut, aber ich konnte gar nichts mehr sagen und mir war ganz heiß geworden.
In diesem Moment hätte - meiner Meinung nach - der Therapeut eingreifen müssen und dich z.B. fragen: Arktur, wie geht es dir mit den Reaktionen der anderen etc. Aber da noch mitzumischen, finde ich unprofessionell.
 

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