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Ü30 ohne berufliche und private Perspektive

hallo dioneus,
voll schön, dass es dich noch gibt! Und es tut mir leid, dass du aus diesem Unternehmen raus geekelt worden bist.

Ich freu mich von dir zu lesen, weil ich ü30 bin und leider auch unemployed.
Ich würde mich sehr gern mit dir austauschen, weil wir ein paar ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Das was du beschreibst, klingt auch sehr nach Neurodivergenz auf mich, aber eventuell täusch ich mich da.
Ich verfasse diesen Post übrigens um fast 4 Uhr morgens.
Ich weiß auch nicht mehr weiter und bereue meine beruflichen Entscheidungen sehr.

Darf ich dir aber sagen, worauf du stolz sein kannst? ✅ dein abgeschlossenes Studium ✅ deine Berufserfahrung in einer auch keinen einfachen Branche..
und tatsächlich beneide ich dich etwas darum, dass du zu deinen Eltern ziehen kannst.

Lass den Kopf nicht hängen. Du wirkst ziemlich selbstreflektiert und ich bin mir sicher, dass du Schritt für Schritt weiter kommst.

Ich hoffe, ich auch 🥺
 
Ich möchte nächstes Jahr einen neuen Job anfangen, weiß aber nach wie vor nicht, was ich machen soll

Na ja, wenn du nicht weißt, wo du hinwillst, dann ist jeder Weg der falsche.
..Oder der richtige.
Kommt ganz auf die Sichtweise an.

Warum ist das überhaupt so wichtig, was du "willst"?
Fang doch mal bescheiden an und such dir nen Job, mit dem du deine Rechnungen bezahlen kannst und halbwegs sinnvoll beschäftigt bist.
Auf "Seelensuche" kannst du auch parallel gehen.
Wenn du mit Ü30 nicht weißt, was du willst, dann halte ich es für unwahrscheinlich, dass es dir plötzlich doch noch einfällt.
Such dir nen Job, zur Sicherung deines Lebensunterhaltes und lebe deine "Träume" und "Ambitionen" halt privat aus.
Das machen wohl die allermeisten Menschen so.
Daran ist nichts verkehrt.

Wenn du in irgendeinem Ballungsgebiet bist mit 1000€ Miete für ein kleines Apartment oder sowas, dann weg dort.
Deutschland hat so viel mehr zu bieten, als die grauen Großstädte🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe meinen ersten Beitrag hier im Forum vor fast 10 Jahren geschrieben und es fühlt sich komisch an zu sehen, wie blind ich damals auf der Suche nach Hilfe war. Tatsächlich musste es erst noch viel schlimmer kommen, bevor es besser wurde. Ich bin glaube ich auf einem guten Weg der Heilung von CPTSD, aber es ist manchmal wirklich demotivierend, weil es ein langer Prozess ist und ich so viel Zeit verloren habe.
Ich möchte aber jedem der das liest Mut machen, sich mit den eigenen Problemen/Symptomen auseinanderzusetzen und nicht aufzugeben sich die Hilfe zu suchen, die man braucht. Manchmal liegt die Lösung wirklich da, von man nicht hinsehen kann. Und am Ende sind die einfachsten Ratschläge die besten, auch wenn sie schwer zu begreifen sind. Sich selbst zu lieben und seine Sichtweise zum Positiven zu verändern. Es ist ein Prozess.

Tatsächlich stehe ich heute vor genau zwei Fragezeichen, die Folge meines Entwicklungstraumas sind.
Was den Job angeht ist nicht einmal so wichtig, was ich mache, aber da ich vollkommen entwurzelt bin, weiß ich gar nicht *wo* ich hingehen soll. Aber da könnte @MisterEko natürlich berechtigterweise sagen, dann kann jeder Ort der falsche oder der richtige sein. Ich werde am Ende irgendein Angebot annehmen, das mir sinnvoll erscheint und alles andere wird sich daraus ergeben. Nur diese Ungewissheit und Entscheidungsunfähigkeit betäubt mich.

Das zweite und größere Problem ist das zwischenmenschliche. Ich habe hier sehr viel gelernt in den letzten Monaten, aber bevor ich weiß wo ich mich "niederlasse" macht es nicht viel Sinn mir ein soziales Netzwerk aufzubauen. Momentan bin ich komplett isoliert und habe keine Freunde mehr, da ich mich von vielen Menschen gelöst habe, die mir nicht gut getan haben. Inzwischen erkenne ich schon besser, welche Menschen "gesund" sind, aber durch meine Defizite habe ich Angst auf Unverständnis zu treffen und abgelehnt zu werden. Ich will ja auch nicht bemitleidet werden. Am Ende muss ich auch hier versuchen neue Beziehungen einzugehen, sobald ich weiß wo ich hinziehe. Ich glaube hier kann mir wahrscheinlich auch niemand einen guten Rat geben, den ich gerne hätte.
 
aber bevor ich weiß wo ich mich "niederlasse" macht es nicht viel Sinn mir ein soziales Netzwerk

naja, aber das eine hängt mit dem anderen ja auch elementar zusammen.
Erst kommt das "niederlassen" dann das soziale Netzwerk.
Aber auch hier sollte man kleine Brötchen backen.
Nimm irgendeinen Job an, der dir halbwegs passt und versuche dann ganz allgemein Kontakte zu knüpfen. Vielleicht werden Freundschaften daraus, vielleicht auch nicht.
Egal. Du kommst aber mit Menschen in Kontakt.

die Folge meines Entwicklungstraumas sind

Was dein Trauma angeht, musst du dir professionelle Hilfe suchen, falls das bisher noch nicht ausreichend geschehen ist. Aber das ändert nichts daran, dass du auch selbst "aktiv" werden musst.
Der erste Schritt ist es dir einen Job zu suchen, damit du überhaupt mal wieder regelmäßig Kontakt zu Menschen hast und dein Tag einer halbwegs sinnvollen Struktur folgt.

Manchmal liegt die Lösung wirklich da, von man nicht hinsehen kann.

Du ist nicht böse gemeint, aber aktuell bist du eigentlich noch in keiner Position, in der du Ratschläge geben kannst. Du hast deine eigenen Themen ja nicht im Griff bzw. selbst noch keine "Lösung" gefunden.

Ich habe bei dir auch bisschen die Befürchtung, dass sich Dinge miteinander vermischen, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben müssen.
z.B. hier:

Nur diese Ungewissheit und Entscheidungsunfähigkeit betäubt mich.

Das muss alles ursächlich überhaupt nichts mit deinem Trauma zu tun haben.
Meine Mutter ist z.B. Langzeitarbeitslos und sitzt seit 10 Jahren nur auf ihrer Couch rum, die hat keine Diagnosen usw. aber die kommt dennoch nicht aus dem Quark und beschreibt das Gleiche, was du beschreibst. Selbst jemand der "völlig gesund" ist, bekommt irgendwann den Hintern nicht mehr hoch, wenn er nur lange genug zuhause gehockt ist. Da werden dann plötzlich selbst simpelste Aufgaben zu gigantischen Hürden.
Wenn das schon bei jemanden ohne Traumata passiert, dann ist es bei jemandem wie dir doch erst recht schädlich und von daher, kann ich nur nochmal raten.
Nimm den nächstbesten Job an und komme wieder ins "Tun".
 
naja, aber das eine hängt mit dem anderen ja auch elementar zusammen.
Erst kommt das "niederlassen" dann das soziale Netzwerk.
Aber auch hier sollte man kleine Brötchen backen.
Nimm irgendeinen Job an, der dir halbwegs passt und versuche dann ganz allgemein Kontakte zu knüpfen. Vielleicht werden Freundschaften daraus, vielleicht auch nicht.
Egal. Du kommst aber mit Menschen in Kontakt.



Was dein Trauma angeht, musst du dir professionelle Hilfe suchen, falls das bisher noch nicht ausreichend geschehen ist. Aber das ändert nichts daran, dass du auch selbst "aktiv" werden musst.
Der erste Schritt ist es dir einen Job zu suchen, damit du überhaupt mal wieder regelmäßig Kontakt zu Menschen hast und dein Tag einer halbwegs sinnvollen Struktur folgt.



Du ist nicht böse gemeint, aber aktuell bist du eigentlich noch in keiner Position, in der du Ratschläge geben kannst. Du hast deine eigenen Themen ja nicht im Griff bzw. selbst noch keine "Lösung" gefunden.

Ich habe bei dir auch bisschen die Befürchtung, dass sich Dinge miteinander vermischen, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben müssen.
z.B. hier:



Das muss alles ursächlich überhaupt nichts mit deinem Trauma zu tun haben.
Meine Mutter ist z.B. Langzeitarbeitslos und sitzt seit 10 Jahren nur auf ihrer Couch rum, die hat keine Diagnosen usw. aber die kommt dennoch nicht aus dem Quark und beschreibt das Gleiche, was du beschreibst. Selbst jemand der "völlig gesund" ist, bekommt irgendwann den Hintern nicht mehr hoch, wenn er nur lange genug zuhause gehockt ist. Da werden dann plötzlich selbst simpelste Aufgaben zu gigantischen Hürden.
Wenn das schon bei jemanden ohne Traumata passiert, dann ist es bei jemandem wie dir doch erst recht schädlich und von daher, kann ich nur nochmal raten.
Nimm den nächstbesten Job an und komme wieder ins "Tun".
👍👍

wenn ich etwas Trittbrettfahren darf unter ihrem Thread. Würdest du unter jeden Job annehmen, um die Rechnungen wieder selber bezahlen zu können, auch Jobs wie Reinigung nicht ausschließen?
Ich weiß nämlich persönlich nicht mehr weiter und Lager oder Gastro ist nichts für mich und fürs Handwerk bin ich nicht geschickt genug 😔
 
Hallo.

@MisterEko, meine Beiträge sind vielleicht nicht immer so gut formuliert, auch weil sich vieles vermischt. Deshalb verbringt man ja Jahre damit zu grübeln und zu sortieren.
Die "Lösung" die ich meinte, ist die Erkenntnis des Problems, dass ich kein Selbstwert gefühlt hatte und dadurch an ungesunde Menschen geraten bin und sich das immer weiter hochgeschaukelt hat. Diese Erkenntnis an sich ist schon ungemein befreiend gewesen, weil sie einen Weg aus dem Loch aufzeigt.
Aus dieser Erkenntnis heraus und auch weil ich meinen Job verloren habe, bin ich gerade sozial ziemlich isoliert. Aber der Wunsch und die Erkenntnis sind da, "gesunde" neue Kontakte zu finden und zu pflegen und da brauche ich dann auch Unterstützung. Gerade kommt das aber ohne Job und ohne Wohnung und ohne soziales Umfeld nicht in Frage, bzw. ist es mir seit 14 Monaten nicht gelungen Hilfe zu finden.

Da ist dann das zweite Problem, was nicht direkt mit dem ersten in Zusammenhang steht, dass ich meinen Job verloren habe. Das ist das Problem das mich seit Dezember intensiv beschäftigt und aus dem ich immer noch keinen Weg gefunden habe. Denn einfach irgendeinen Job anzunehmen um ins Tun zu kommen ist nicht so einfach. Ich habe seit Dezember 50 Bewerbungen geschrieben, 10 Interviews geführt und nichts erreicht. Diese Lage hat mich jetzt in eine schwere Depression gestürzt. Ich war davor nicht depressiv. Und die Lage ist gerade aussichtslos. Zu allem bekomme ich viel zu viel ALG um "irgendeinen" Job anzunehmen. Aber um mit dem ALG irgendwohin zuziehen fehlt mir auch der Mut ohne einen Job oder zu wissen ob ich da bleiben kann. Die Depression ist jetzt das neue Problem und ein Job wäre auch nicht die direkte Lösung. Ich habe überhaupt keine Motivation zu arbeiten. Ein Job müsste erst einmal gut laufen, dass ich wieder Freude und Vertrauen darin finden kann. Aber das ist gerade eine enorme Hürde für mich zumal ich sowieso kein Angebot bekomme und ein neuer Job auch nicht unmittelbar eine Perspektive bietet. Vielleicht wenn das dann gut läuft und man übernommen/befördert würde. Da ist eben das Problem, dass ich keine sinnvolle Ausbildung gemacht habe (geisteswissenschaftliches Studium) und auch keine einschlägige Berufserfahrung habe. Und auf alles und nichts, was ich so gemacht habe, Marketing, Redaktion, Presse, Social Media, Mediaplanung, Journalismus usw. usw. habe ich aufgrund der schlechten Erfahrungen gar keine Lust mehr. Und ich muss bei einem Job wahrscheinlich mit bis zu 1000€ weniger Monatsnetto rechnen.

Ich würde jetzt nicht direkt als Reinigungskraft anfangen. Dafür würde ich durchs Arbeitsamt evtl. auch etwas anderes finden, vielleicht nicht unbedingt an meinem Wunschort. Aber Social Media Manager in Osnabrück zu werden oder so löst jetzt auch nicht unmittelbar meine Probleme. Und ich weiß nicht ob das ausreichen würde, um mich aus dem Loch zu holen. Denn ich will kein Social Media Manager sein und auch nicht in Osnabrück leben.
 
Ich habe seit Dezember 50 Bewerbungen geschrieben, 10 Interviews geführt und nichts erreicht.

Die Quote ist gar nicht schlecht. Ich würde mich fragen, warum du in den 10 Interviews nichts erreicht hast. Weil

Und die Lage ist gerade aussichtslos. Zu allem bekomme ich viel zu viel ALG um "irgendeinen" Job anzunehmen. Aber um mit dem ALG irgendwohin zuziehen fehlt mir auch der Mut ohne einen Job oder zu wissen ob ich da bleiben kann. Die Depression ist jetzt das neue Problem und ein Job wäre auch nicht die direkte Lösung. Ich habe überhaupt keine Motivation zu arbeiten.

du überhaupt nicht motiviert bist, einen Job anzunehmen?

Ein Job müsste erst einmal gut laufen, dass ich wieder Freude und Vertrauen darin finden kann. Aber das ist gerade eine enorme Hürde für mich zumal ich sowieso kein Angebot bekomme und ein neuer Job auch nicht unmittelbar eine Perspektive bietet.

Dazu muss man sich aber erst in einen Job begeben, vorher weiß man nie, wie ein Job läuft.
Mir fällt auf, dass du vieles spekulativ aufzählst, was NICHT geht, damit stehst du dir selbst im Weg und drehst dich in deinem Hamsterrad. Job, Wohnung, soziale Kontakte wäre mMn die Reihenfolge.

Und ich weiß nicht ob das ausreichen würde, um mich aus dem Loch zu holen. Denn ich will kein Social Media Manager sein und auch nicht in Osnabrück leben.

Das wirst du auch nie erfahren, wenn du deine Probleme nicht angehst. Manchmal ist einfach machen, versuchen, sich testen besser als jede Gedankenpickerei. Andernfalls schreibst du in einigen Jahren noch hier. Dass du deine Arbeit unter unschönen Bedingungen verloren hast, ist erstmal ein Schlag, aber nichts, was sich nicht neu bewältigen ließe.

Und ich muss bei einem Job wahrscheinlich mit bis zu 1000€ weniger Monatsnetto rechnen.

Ist auch wieder eine Vermutung, die nicht so sein oder so bleiben muss. Wäre es dir nicht wichtig, finanziell unabhängig zu leben, dir ein Leben mit eigener Wohnung aufzubauen?
Du warst auf Therapiesuche im letzten Jahr, warst du damit erfolgreich?
 
Danke für deine Antwort @Kirschblüte.

Ich habe die Stellen nicht bekommen, weil im Interview klar wurde, dass ich nicht die nötige Qualifikation oder Führungserfahrung usw. habe. Aber ich habe wie gesagt auch keine einschlägige Berufserfahrung (Geisteswissenschaft, dies und das). Das frisst mich gerade am meisten auf. Z. B. musste ich in einem Interview kaufmännisches Rechnen demonstrieren und bin gescheitert, da es zwar nicht schwer war, aber ich das noch nie gemacht habe und in der Situation mit Publikum nicht logisch denken konnte. Andere Stellen die nichts mit Mathe zu tun hatten, wollten ein kreatives Portfolio oder Führungserfahrung, die ich auch nicht habe. Ich habe mich also auf alles und nichts beworben um zu schauen, von wo ich Rückmeldungen bekomme, was für Konditionen man dort bekommt und was mir ggf. an Erfahrung fehlt. Insofern war das bisher nützlich, aber nicht zielführend. Am Ende hätte ich jeden Job angenommen (der min. das ALG wieder reinbringt), aber wirklich Motivation habe ich für gar nichts, was natürlich auch an der Depression liegt. Aber ich kann auch nicht sagen in welche Richtung es gehen soll, was insofern bisher nicht tragisch war weil ich sowieso schauen muss was mir angeboten wird. Ich habe auch nicht die Kraft eine Ausbildung oder einen "Minijob" anzufangen und dafür auf ALG das höher ist zu verzichten. Das kann ich mir einfach auch gar nicht leisten. Sollte ich nochmal eine Ausbildung anfangen käme das dann also auch erst 2026 in Frage und die Aussicht dann mit Ende 30 ein Ausbildungs- und irgendwann ein Gesellengehalt zu bekommen von dem ich mir gerade die Miete finanzieren kann, ist auch nicht motivierend (ohne Leidenschaft für den Beruf zu haben).

Die Probleme angehen klingt so einfach. Es ist aus meiner Perspektive einfach gerade nichts möglich. Ich habe keinen Therapeuten gefunden der mir weiterhilft. Und nebenher arbeiten konnte ich auch nicht, da ich erst Krankengeld und jetzt ALG bekomme und man dann keinen Nebenjob machen kann bzw. bis 100€ oder so.
Ich habe ja nicht nur den Job verloren, sondern auch mein soziales Umfeld, in dem ich ja auch gar nicht glücklich war. Insofern war das erstmal ein positiver Schritt, der mich da rausgeholt hat. Es hat sich aber bis heute kein Neuanfang eingestellt. Ich lebe bei meinen Eltern mit denen ich mich anschreie und bin sonst sozial isoliert. Mit der Jobsituation ist das eine ausgewachsene Identitätskrise. Deshalb kam jetzt die Depression dazu. Ich war letztes Jahr nicht depressiv. Das Positive ist, dass mir bewusst geworden bin, dass ich vieles traumatisch verarbeitet und mich im Leben immer an Menschen geheftet habe, die nicht gut für mich waren. Das möchte ich ändern. Aber die Jobsituation gerade ist einfach ein neues, viel tieferes Loch.

Ich bin theoretisch demnächst bei einem Jobcoaching. Aber ich muss auch warten, bis das anfängt. Ich warte seit Anfang Januar. Andere Ressourcen habe ich gerade nicht zur Hand, außer die ein oder andere Flasche Wein. Ich bin leider psychisch relativ am Ende und das Abwarten ist oft unerträglich. Dazu der quälende Gedanke, dass ich im Leben bisher versagt habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist natürlich nicht ganz einfach, sich Selbstbestägigung aus einem Hilfsarbeiterjob zu ziehen, wenn man auf der anderen Seite bereits ein Studium abgeschlossen hat. Wäre das denn keine Option, da nochmal anzudocken? Schließlich hast du doch schon einmal einen Job gefunden, bei dem es zumindest inhaltlich gepasst hat.

Mit 30 noch eine Ausbildung zu beginnen, das würde ich wirklich nur in einem Mangelberuf machen. Vermutlich würdest du zu den ältesten gehören, so dass es auch da nicht mit dem sozialen Anschluss klappt und bei derJobsuche konkurrierst du als Berufseinsteiger mit halben Kids.

Hast du denn schon mal mit dem Jobcenter zu Optionen gesprochen? Vielleicht kannst du ja auf dein Studium mit einer Weiterqualifiziering aufsatteln?
 

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