Diese Frage muss jeder für sich selbst entscheiden. Männer binden sich nach dem Tod der Partnerin oft ganz schnell wieder. Als du diese neue Beziehung hattest, war dein Mann ja immerhin über ein Jahr tot, das sog. Trauerjahr war vorbei. Ich denke aber, dass die meisten Frauen länger als ein Jahr brauchen, um den Tod ihres Partners so weit zu verarbeiten, dass sie wieder eine neue Beziehung eingehen können.
Ich habe meinen Partner vor zwei Monaten auch plötzlich verloren. Eine neue Beziehung kann ich mir auch in zwei, drei oder fünf Jahren nicht vorstellen. Ich denke, das muss man auch realistisch sehen. Ich bin 59. Mit über 60 findet man als Frau mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Partner mehr, es sei denn, man ist äußerlich superattraktiv. Bis auf Weiteres steht mir der Sinn sowieso nicht danach, da ich ja noch ganz am Anfang der Trauerverarbeitung stehe. Aber selbst, falls es mir in zwei, drei oder fünf Jahren (hoffentlich!) besser geht, habe ich keine Lust, mich aktiv auf Partnersuche zu begeben, mich taxieren und für schlecht befinden zu lassen. Das Kapitel ist für mich abgeschlossen. Ich brauche meine Kraft für etwas anderes und nicht dafür, mich bei der krampfhaft-verzweifelten Suche nach einem Partner einer Enttäuschung nach der anderen oder Schlimmerem auszusetzen. Mein Bedarf an Enttäuschungen und Leiderfahrungen wegen eines Partnerwunsches ist für dieses Leben gedeckt.
Wenn du noch jünger und aufgeschlossen dafür bist, spricht nichts dagegen. Jeder Mensch ist anders. Vor 20 oder mehr Jahren hätte ich vielleicht auch noch anders darüber gedacht.
Ich habe meinen Partner vor zwei Monaten auch plötzlich verloren. Eine neue Beziehung kann ich mir auch in zwei, drei oder fünf Jahren nicht vorstellen. Ich denke, das muss man auch realistisch sehen. Ich bin 59. Mit über 60 findet man als Frau mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Partner mehr, es sei denn, man ist äußerlich superattraktiv. Bis auf Weiteres steht mir der Sinn sowieso nicht danach, da ich ja noch ganz am Anfang der Trauerverarbeitung stehe. Aber selbst, falls es mir in zwei, drei oder fünf Jahren (hoffentlich!) besser geht, habe ich keine Lust, mich aktiv auf Partnersuche zu begeben, mich taxieren und für schlecht befinden zu lassen. Das Kapitel ist für mich abgeschlossen. Ich brauche meine Kraft für etwas anderes und nicht dafür, mich bei der krampfhaft-verzweifelten Suche nach einem Partner einer Enttäuschung nach der anderen oder Schlimmerem auszusetzen. Mein Bedarf an Enttäuschungen und Leiderfahrungen wegen eines Partnerwunsches ist für dieses Leben gedeckt.
Wenn du noch jünger und aufgeschlossen dafür bist, spricht nichts dagegen. Jeder Mensch ist anders. Vor 20 oder mehr Jahren hätte ich vielleicht auch noch anders darüber gedacht.
Zuletzt bearbeitet: