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Trotz klarer Sicht im trüben fischen

Also ich glaube schon, dass es eine höhere Macht gibt, lasse mich davon aber überhaupt nicht beeinflussen.

Deine Schilderung lässt auch ein wenig an "De-Realisation" = Symptom bei depressiver Verstimmung denken.
>darauf bin ich im Internet auch schon gestoßen, allerdings spricht überhaupt nichts dafür, sprich ich hatte weder ein Trauma noch andere schlimme Dinge, die ich irgendwie verdrängen würde
Du hast eine Begabung, die vielen fehlt. Man genießt und nachher ist es vergessen, Platz da für den nächsten Genuss.
Die meisten ziehen einen vollen Rucksack mit sich herum, wo alles dauernd präsent ist, was im Moment gar nicht da ist, da ist längst ein neues Ereignis da.
Machen es Kinder nicht auch so? Von Augenblick zu Augenblick leben, sofort umwechslen können, sofort umschalten können.
Bei mir ist das auch auffällig, ich bilde mir immer wieder ein, nein, das ist etwas Unbekanntes, dabei erlebe ich das nur so. Das ist, wie immer von Neu hinsehen können.
 
@ Straße123
Falls Dir unser Geplauder hier Spaß macht und für Dich (jetzt !!) von Interesse ist, bin ich gespannt, wie es Dir geht, wenn du heute abends den PC schließt, ob es Dir dann auch so geht: 'Jetzt interessiert mich das alles nicht mehr. - Aber wieso?'

DANN könnte das alles etwas nicht so leicht zu Erklärendes sein.
 
Für mich ist das, wie wenn man effizient aufräumt immer im Hirn. Gestern war gestern, heute ist heute. Belangloses wird sofort abgespeichert in: lass los, nicht wichtig.. manche schaffen das nicht, die merken gar nicht, was sie gerade vor sich haben, weil sie abschweifen dauernd- entweder ins Gestern, oder ins Morgen und deshalb erleben sie nie ein intensives HEUTE, JETZT.
Das Hilfeforum ist voll von Beiträgen über das, was mal war. DAS ist lästig, wenn man so veranlagt ist. Man geht nicht mit der Zeit- wie du Straße123.
in zwei Minuten werde ich abgeholt, umschalten, Neues ist dran. Tschüß.. wandern kommt nun auf mich zu.
 
Zum Wort "belanglos".

DAS ist das alles, was Du da erlebst, jedenfalls nicht.
Sonst würde es Dich nicht stören.

Üblicherweise schaltet man ja von einem Thema weg, soald es sein muß, erinnert sich aber gern daran.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also:
Du erlebst etwas Interessantes, aber nachfolgend erinnerst Du Dich nicht gern daran, obwohl Du es kannst.
Das scheint mir eben eine psychologische Störung zu sein.
Denn Dein Gehirn funktioniert ja.
Sonst könnest Du Dich überhaupt nicht daran erinnern, woran Du Dich nicht erinnern möchtest.
 
Zuletzt bearbeitet:
ErinnerungsSTÖRUNGEN sind ja ein Thema bei Demenz-Erkrankten: 'Wo habe ich das und das hingelegt?' ... und Ähnliches.
Hier handelt es sich tatsächlich um Funktionsstörunggen eines kranken Gehirns (<-- als Organ gesehen).

Betrifft Dich nicht!!
 
Etwas macht Dir Spaß.
Später, wenn Du Dich daran erinnerst, macht Dir das jetzt keinen Spaß mehr.
Und das verstehst Du einfach nicht.

So ist es doch - gemäß Deinem Eingangstext - nicht wahr?
Es geht hier nicht ums Vergessen, sondern um den Verlust von Freude an etwas, das einem vorher Spaß gemacht hat.
Alles psychologisch - nicht organisch.

Überschrift:
"Trotz klarer Sicht im Trüben fischen."
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,
ich habe seit einer Weile das Problem, dass ich kurz nachdem ich etwas gemacht habe keinerlei Gefühle/Bindung zu dieser Handlung habe. Zum Beispiel gucke ich eine Serie, finde sie in diesem Moment auch richtig klasse, aber eine halbe Stunde später habe ich dieses Gefühl nicht mehr, es fühlt sich dann auch an als hätte ich sie nie gesehen. Ich weiß zwar, dass ich die Serie gesehen habe, aber ich empfinde diesbezüglich nichts mehr. So ist das auch mit anderen Dingen, zum Beispiel unterhalte ich mich mit Leuten und kurz danach fühlt es sich an, als hätte ich mich nie mit der Person unterhalten.
Mir fällt es ein bisschen schwer das Problem zu beschreiben, da ich es nicht richtig einordnen kann, aber ich hoffe es war verständlich.

War das denn früher anders für dich?

Bei mir ist es auch so, dass das Gefühl bei einer Handlung im Nachhinein recht schnell abflaut, aber das habe ich mein ganzes Leben lang für ziemlich normal gehalten.

Wie sollten wir sonst in der Gegenwart funktionieren?

Liebe Grüße
 

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