Bingenervt
Aktives Mitglied
@Gwynneth
Ich glaube, ich kann Dich verstehen. Ich denke, es geht dir gar nicht so sehr um die Hinterlassenschaften, sondern du würdest gerne mehr darüber erfahren, warum deine Grossmutter so geworden ist, wie sie war. Und damit das Leben deiner Mutter und dein eigenes so beeinflusst hat, wie sie es hat. Sie scheint ja kein Kriegsflüchtling gewesen zu sein, sondern hatte anscheinend ein recht privilegiertes Leben - während und auch nach dem Krieg. Wenn du mehr wissen willst, versuche es vielleicht einmal über das Bundesarchiv, welche Tätigkeit genau sie dort inne hatte. Diese ganze Geheimnistuerei mit dem Müll macht mich schon stutzig.
Was ich noch anmerken möchte: nicht alle Kriegsflüchtlinge waren verbittert, auch wenn sie nach der Flucht oft nicht gut behandelt wurden. Meine Grosseltern gehörten zu dieser Generation. Opa als Soldat im Krieg, anschliessend in amerikanischer Kriegsgefangenschaft, Oma mit 2 Kindern auf der Flucht. Als sie starben gab es keine Reichtümer, die hinterlassen wurden. Aber es gab die liebevollen Front-Briefe, die sie sich geschrieben haben und es gab den Fotoapparat meiner Oma (sie war tatsächlich gelernte Fotografin) und natürlich diverse Fotoalben.
Meine Eltern sortieren auch immer kräftig aus - eben aus dem Grund, das wir Kinder so wenig Arbeit wie möglich mit ihren Hinterlassenschaften haben - aber persönliche Dinge wie Briefe, Fotos etc. - werden nicht weggeschmissen.
Ich glaube, ich kann Dich verstehen. Ich denke, es geht dir gar nicht so sehr um die Hinterlassenschaften, sondern du würdest gerne mehr darüber erfahren, warum deine Grossmutter so geworden ist, wie sie war. Und damit das Leben deiner Mutter und dein eigenes so beeinflusst hat, wie sie es hat. Sie scheint ja kein Kriegsflüchtling gewesen zu sein, sondern hatte anscheinend ein recht privilegiertes Leben - während und auch nach dem Krieg. Wenn du mehr wissen willst, versuche es vielleicht einmal über das Bundesarchiv, welche Tätigkeit genau sie dort inne hatte. Diese ganze Geheimnistuerei mit dem Müll macht mich schon stutzig.
Was ich noch anmerken möchte: nicht alle Kriegsflüchtlinge waren verbittert, auch wenn sie nach der Flucht oft nicht gut behandelt wurden. Meine Grosseltern gehörten zu dieser Generation. Opa als Soldat im Krieg, anschliessend in amerikanischer Kriegsgefangenschaft, Oma mit 2 Kindern auf der Flucht. Als sie starben gab es keine Reichtümer, die hinterlassen wurden. Aber es gab die liebevollen Front-Briefe, die sie sich geschrieben haben und es gab den Fotoapparat meiner Oma (sie war tatsächlich gelernte Fotografin) und natürlich diverse Fotoalben.
Meine Eltern sortieren auch immer kräftig aus - eben aus dem Grund, das wir Kinder so wenig Arbeit wie möglich mit ihren Hinterlassenschaften haben - aber persönliche Dinge wie Briefe, Fotos etc. - werden nicht weggeschmissen.