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Trennung von Ehefrau wegen Affäre. Direkt mit offenen Karten spielen?

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Daß deine Frau den Jungen aus ihrem Film rauslässt, den sie gerade fährt, ist wirklich ein großer Vorteil für ihn und für dich!
Deshalb finde ich, du solltest diese Beleidigungen nicht so sehr ernst und wichtig nehmen.

Wissen wir, ob sie den Sohn wirklich raushält? Ich würde diese Beleidigungen sehr ernst nehmen, denn es kann auch immer sein, dass sie wirklich kurz vor einem Nervenzusammenbruch oder eine Psychose steht. Und dann ist der Sohn nicht mehr sicher bei ihr.
 
Ich habe die Befürchtung, dass als nächstes das Kind ihren Hass oder wie man das auch immer nennen mag, abbekommt.
Der TE ist ihr gegenüber ruhig, die Freundin wehrt sich.
Ja, sie schießt über die normalen Grenzen hinweg.
Egal, wie klein die Wohnung deiner Freundin ist, besteht nicht doch die Möglichkeit, dass ihr beide im Wohnzimmer wohnt und das Kind im Schlafzimmer?
Es ist ja nicht für immer, sondern nur bis ihr eine Wohnung habt. Zur Not auch außerhalb des bisherigen Suchkreises.
Und informiere umgehend den Anwalt.
Ja, das finde ich als vorübergehende (!) Lösung auf jeden Fall sehr viel besser, als sich und das Kind weiter dieser vergifteten und feindseligen Atmosphäre auszusetzen!

Außerdem sehen die Familiengerichte es heutzutage auch nicht mehr so eng, wenn die Wohnsituation nach einer Trennung nicht optimal ist.
Schließlich haben wir eine Wohnungsnot, von der auch die Mittelschicht betroffen ist!
Deshalb gibt's auch genug getrennt Lebende mit Kindern, die längere Zeit bei Verwandten auf der Couch schlafen, und denen deshalb noch lange nicht die Kinder entzogen werden.

Wenn z.B. eine Frau mit zwei oder drei Kindern vor einem prügelenden Choleriker abhaut, dann lebt sie schließlich auch meistens die nächsten Monate bei Freunden, Familie oder im Frauenhaus in beengten Verhältnissen, und normalerweise wird ihr das beim Gericht auch nicht negativ angekreidet.

Ich finde, ein Zimmer zu wenig in einer ruhigen und liebevollen Atmosphäre ist immer noch 100mal kindgerechter, als ein schönes großes Kinderzimmer in so einer angespannten, teilweise sogar haßerfüllten Umgebung.
Und das sehen hoffentlich die Gerichte dann auch so, wenn es erstmal so weit ist...
 
Ich könnte mir auch vorstellen, dass dieser jüngste Auftritt von ihr nochmal Bewegung in den Prozess bringt. Kläre doch mal mit deinem Anwalt ab, ob du unter diesen Umständen mit dem Sohn nicht doch in die Wohnung der Freundin ziehen darfst. Quasi aus Sorge, dass die nächste Aktion von ihr womöglich das Kind trifft.
 
Ich habe bei meiner Trennung meine Kinder mitgenommen und bin nicht bestraft worden.

Ja, genau. Vielleicht weil es den Typen den du hattest sowieso nicht interessiert hat oder er keine Ahnung von der Sachlage hat. Die meisten Männer machen da wohl nix und denken sich eh das das Kind bei der Mutter bleiben wird.

Ansonsten ist Kind mitnehmen eine ganz schlechte Idee.


Er kann es mit vorübergehend begründen, die Mutter befindet sich (nachweislich) in einer schwierigen Situation.

Weil er ja auch jetzt schon Psychologe ist und diese Dinge fachgerecht einschätzen kann. 😆
Schwierige Lage ist nicht damit gleichzusetzen, dass man das Kindeswohl gefährdet oder das man seine Wut an dem Kind auslässt.

Weisst du, beim Mietverhältnis rum jammern das man doch die Zahlungen nicht einfach sein lassen dürfe. Dabei geht es hier zunächst "nur" um finanzielles.
Aber in Sachen Kind dann dafür gefährliche Geschütze auffahren die zum einen ein Gezerre um das Kind entfachen, als auch dafür sorgen können das er nachher das nachsehen hat wenn es darum geht wo das Kind wohnen soll.
Also ich persönlich differenziere da schon, obwohl ich generell keine härtere Gangart scheue.
Aber hier das wäre mir zu heiss, da ich die Nachwehen nicht konkret einschätzen kann.
Das Risiko wäre mir zu hoch es zu verspielen - möchte ich das mein Sohn bei mir lebt. 🤷‍♂️

Oder wenigstens abklären wie Pfefferminzdrops es vorschlug.

Ich könnte mir auch vorstellen das sie nur auf einen Fehler von ihm wartet. Sie tut doch jetzt alles womit sie ihm schaden kann.
 
Hi, finde die Idee nicht schlecht.
Was ich mich aber jetzt sofort gefragt habe ist, dass die beiden das doch mit der aktuellen Wohnung seiner Freundin doch dann genauso machen könnten? Oder ist diese noch viel kleiner?

Auch nicht ganz einfach: Ausziehen geht, aber Kind mitnehmen geht nicht.
Das wäre Kindesentführung. Sowas sollte man nur dann machen wenn es richterlich beschlossen wurde.
Deshalb ist die Situation schon etwas verfahren. Mit Kind darf er nicht ausziehen und ohne Kind würde bedeuten, das seine Chancen sinken das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu bekommen.
Ich hoffe hier arbeitet die Justiz mal etwas schneller. Ist ja wirklich kein Zustand. Normalerweise müsste man einen Eilantrag in die Wege leiten das so etwas sofort entschieden wird. Aber das gibt es diesbezüglich leider nicht, es sei denn das Kindeswohl ist gefährdet.
Kindesentführung, oder richtiger: Kindesentziehung ist es nur dann, wenn das gegen den ausdrücklichen Willen des Kindes und/oder verlassenen Partners passiert.

Und selbst das ist völlig legitim, wenn ein in der Wohnung bleiben eine unzumutbare Härte für das Kind und den ausziehenden Ehepartner darstellt.
Schließlich passiert es sehr oft, daß ein Elternteil zusammen mit dem Kind auszieht, ohne daß es negative juristische Konsequenzen hat!

Es ist in vielen Fällen sogar verdammt wichtig, das Kind aus so einer feindseligen Umgebung zu nehmen, zumal wenn die Frau noch weiter eskalieren würde.
Sollte man dann etwa das Kind aus formaljuristischen Gründen gefährden?

Also, daß man als ausziehender Partner oder Partnerin die Kinder nicht mitnehmen darf, stimmt zum Glück nicht immer so...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe meiner Freundin nichts erzählt. Sie hat es selber mitbekommen. Ich war ja mit ihr am telefonieren und dann hieß es "Telefonierst du wieder mit der Behinderten?". Das ist in dem Fall auch definitiv eine Beleidigung, weil es genau so gemeint ist. Wenn es negativ und abwertend gemeint ist, dann könnte man eine Anzeige erstatten.

Meine Freundin ist bei dem Thema auch sehr rigoros. Es verletzt sie extrem und sie ist auch direkt in Tränen ausgebrochen. Das ist jetzt in letzter Zeit auch für sie schlimmer geworden. Sie hat das Stoma noch nicht so lange, findet es selber total schlimm und nicht mal ich darf das sehen.
Der Kern dahinter ist, dass sie es ja gar nicht kennt gesund zu sein. Sie war als Baby ein paar Monate gesund und danach nie wieder. Sie wird auch nicht mehr gesund. Sie muss aber schon ihr Leben lang gegen Leute ankämpfen, die ihr nichts zutrauen.
Sie hat es auch passend auf den Punkt gebracht und meinte, dass sie sich beleidigen lassen muss von einer Frau, die es gesund nicht mal schafft Vollzeit zu arbeiten.



Bisher nichts gefunden.





Das Problem bei der ganzen Sache, ist einfach erklärt. Wir stehen BEIDE im Mietvertrag und sind GLEICHBERECHTIGT. Wir haben also auch beide die gleichen Pflichten. Dem Vermieter ist es vollkommen egal, ob einer zahlt oder beide. Er will nur sein Geld. Wenn ich die Hälfte bezahle und sie gar nichts, dann muss ich entweder alles bezahlen oder habe dennoch Mietschulden. Sie wird nichts bezahlen. Das hat sie die letzten 9 Jahren nicht und sieht auch nicht ein, dass sie das jetzt machen soll.

Ich soll also die ganze Miete zahlen, damit ich keine Mietschulden habe und gleichzeitig eine 2. Wohnung mieten. Ich komme ja auch dem alten Mietvertrag so schnell nicht raus. Ich kann aber keine 2000€ Miete jeden Monat zahlen.

Ja, aber dafür ist der Anwalt da. Ich habe dir am Anfang schon gesagt, dass kann passieren und wo du im Gehalt liegst
Ich könnte mir auch vorstellen, dass dieser jüngste Auftritt von ihr nochmal Bewegung in den Prozess bringt. Kläre doch mal mit deinem Anwalt ab, ob du unter diesen Umständen mit dem Sohn nicht doch in die Wohnung der Freundin ziehen darfst. Quasi aus Sorge, dass die nächste Aktion von ihr womöglich das Kind trifft.

Geht's noch? Also bei so einer Unterstellung würde ich die Polizei und das JA einschalten. Du unterstellst ihr Kindesmisshandlung. Das ist keine banale Anschuldigung.
 
Der Ehefrau hätte ich gesagt, dass du wegen Grund x und y in der Ehe sehr unzufrieden bist und dich deshalb von ihr trennen willst ....

und nicht wegen der anderen Frau.
Das wäre doch sowieso rausgekommen, dazu wussten viel zu viele Leute davon.
Und der Junge hätte die Freundin dann ja auch kennengelernt, hätte man das Kind dann etwa gegenüber der Mutter zum Lügen verpflichten sollen?

Außerdem, wenn die Frau die wahren Gründe nicht gewusst hätte, dann hätte sie sich sicher Hoffnungen gemacht, daß die Trennung nur vorübergehend ist, und die Ehe noch zu retten ist.
Und das hätte die ganze Sache nur noch schlimmer gemacht.
Lügen hilft in solchen Fällen wirklich gar nichts....
 
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