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Trennung von Ehefrau wegen Affäre. Direkt mit offenen Karten spielen?

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Für weitere Antworten geschlossen.
Die große Unbekannte ist die sich stoisch ausschweigende Noch-Frau und dass sie nicht preisgibt, wie sie sich ihr weiteres Leben nun zunächst vorstellt. Klar ist die Trennungsabsicht noch frisch, allerdings nicht mehr so frisch, dass sie sich noch keine Gedanken zu wesentlichen Punkten gemacht haben wird.
Sieht sie sich in der Rolle der Mutter, bei der das Kind vornehmlich lebt?
Kann/will sie sich so kümmern, wie der Junge es bräuchte?
Will sie in der Wohnung bleiben oder sich etwas Neues suchen? (Falls dem so wäre: Wäre diese Wohnung eine Option, in die auch deine Freundin (später) einziehen würde? (Ich weiß, NOCH wäre der Gedanke für die Noch-Frau wohl unerträglich, aber die Situation wird irgendwann herunterkühlen... und der Junge hätte da ja sein eigenes Zimmer).

Ich denke, dass es da schon konkrete Überlegungen bei ihr gibt. Es wäre gut, wenn du sie zum Reden bringen könntest; noch kostet sie diese Ignoranz aus, die dich zur Weißglut treibt, die am Ende aber niemanden zur Ruhe kommen lässt.

Wenn euer Sohn jetzt sogar den Wunsch äußert mit zu dir zu kommen, kommt ja womöglich etwas ins Rollen. Ich würde noch einmal versuchen ihr klarzumachen, dass ihr euren Streit nicht auf dem Rücken eures Kindes austragt. Der Junge dürfte ziemlich durch den Wind sein. 😞
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gab ein großes Theater mit viel weinen, weil er bei mir bleiben will. Er hat seine Mama lieb, aber möchte bei mir bleiben.
Für die Realität: Er möchte nicht lieber bei Dir bleiben, sondern er hat Angst Dich zu verlieren. Er möchte nicht, dass Du gehst. Um die Mutter muss er nicht weinen, die geht ja schließlich nicht weg. Er hat Dich nicht lieber.

Das ist für mich natürlich sehr schön, aber für sie jetzt nicht so.
Völlig irrelevant. Die wichtige Frage ist: Wie ist es für das Kind?

Meine Freundin kommt später noch vorbei und bringt mir ein paar Sachen.
Krass. Du mutest Deiner Frau eine Menge zu.
 
Mal was anderes, du schilderst deine noch-Frau hier ja immer ziemlich unkommunikativ und desinteressiert, was das Kind und euer früheres Familienleben angeht. War das schon immer so, daß sie sich am liebsten ausgeschwiegen hat, wenn es Probleme gab? Ist das also so eine Art Charakterzug bei ihr?
Und hat sie wirklich nie etwas geantwortet, wenn du mit ihr über eure nicht mehr vorhandenes Gefühle und euer Nebeneinander herleben reden wolltest?

Daß dein Sohn deine Freundin hassen wird, das glaube ich übrigens auch nicht, so schnell hassen Kinder nicht! Er wird wahrscheinlich eher etwas neugierig auf die Freundin sein, denn daß sich die Eltern nicht mehr gut verstehen, wird er ja in den letzten Jahren gemerkt haben.

Und zumindest hat deine Frau darauf verzichtet, in Gegenwart des Jungen über den bösen Papa mit seiner noch böseren Freundin herzuziehen, das ist wenigstens etwas Gutes an der Sache.
Und der Junge hängt schließlich an dir, also wird er sich da auch nichts einreden lassen, denke ich.

Es ist vielleicht wirklich keine schlechte Idee, daß du vorübergehend bei deiner Frau wohnen bleibst, so könnt ihr wenigstens endlich die nötigen Dinge klären, und sie kann sich dem nicht mehr so einfach entziehen.
Vielleicht kommt zwischen euch dann wenigstens noch so eine Art vernünftiges und konstruktives Abschlussgespräch zustande...

Sie hat noch nie gerne über Probleme geredet. Das habe ich aber erst gemerkt, nachdem unser Sohn geboren ist. Wir hatten vorher nie wirklich große Probleme. Mal kleinere Streits, aber das war schnell wieder vergessen. Ich habe immer und immer und immer wieder versucht zu reden, aber wirklich Interesse hatte sie nicht. Sie ist immer ausgewichen.

Wo ist denn Deine Frau jetzt?

Auch hier in der Wohnung.

Ist ja schön für dich, für sie weniger wie du schon sagst. Aber so oder so, in deiner neuen Wohnung die du mit deiner Freundin hast, ist kein extra Zimmer für ihn oder wie war das nochmal? Bietet sich überhaupt jetzt die Möglichkeit, dass er bei dir wohnen kann? Würd ihm jetzt keine falschen Hoffnungen oder Versprechen machen, die du dann vielleicht doch nicht halten kannst.

Die Freundin soll jetzt auch noch vorbeikommen und dir Sachen vorbei bringen, während du wieder bei deiner Frau in der Wohnung bist und über Nacht bleibst... hmm. Ich wäre sicherlich selbst rübergefahren und hätte meine Sachen geholt, niemals hätte ich die Freundin jetzt in dieser Situation gebeten Sachen zu bringen. Denn das kann ein Zusammentreffen von Frau auf Freundin verursachen, welches bestimmt unter den Bedingungen jetzt nicht die beste Idee ist und eskalieren kann, nett gesagt.

Meine Freundin war nicht hier in der Wohnung. Sie war nur draußen im Auto. Ich hätte nicht selber losfahren können, weil mein Sohn an mir hin. Er hätte nicht zugelassen, dass ich mal eben eine Stunde weg bin. Ich musste ihm vor dem schlafengehen auch hoch und heilig versprechen, dass ich am Morgen noch da bin.

Die große Unbekannte ist die sich stoisch ausschweigende Noch-Frau und dass sie nicht preisgibt, wie sie sich ihr weiteres Leben nun zunächst vorstellt. Klar ist die Trennungsabsicht noch frisch, allerdings nicht mehr so frisch, dass sie sich noch keine Gedanken zu wesentlichen Punkten gemacht haben wird.
Sieht sie sich in der Rolle der Mutter, bei der das Kind vornehmlich lebt?
Kann/will sie sich so kümmern, wie der Junge es bräuchte?
Will sie in der Wohnung bleiben oder sich etwas Neues suchen? (Falls dem so wäre: Wäre diese Wohnung eine Option, in die auch deine Freundin (später) einziehen würde? (Ich weiß, NOCH wäre der Gedanke für die Noch-Frau wohl unerträglich, aber die Situation wird irgendwann herunterkühlen... und der Junge hätte da ja sein eigenes Zimmer).

Ich denke, dass es da schon konkrete Überlegungen bei ihr gibt. Es wäre gut, wenn du sie zum Reden bringen könntest; noch kostet sie diese Ignoranz aus, die dich zur Weißglut treibt, die am Ende aber niemanden zur Ruhe kommen lässt.

Wenn euer Sohn jetzt sogar den Wunsch äußert mit zu dir zu kommen, kommt ja womöglich etwas ins Rollen. Ich würde noch einmal versuchen ihr klarzumachen, dass ihr euren Streit nicht auf dem Rücken eures Kindes austragt. Der Junge dürfte ziemlich durch den Wind sein. 😞

Ich weiß nicht, ob es konkrete Überlegungen bei ihr gibt, weil sie nicht redet. Ich habe gestern Abend noch versucht ein Gespräch zu führen. Keine Chance! Es ging darum, wie wir die Situation mit unserem Sohn jetzt lösen. Und auch generell die Wohnsituation. Ihre Aussage dazu war nur „Ja, dann nimm ihn doch mit zu deiner Behinderten. Los, pack seine Sachen zusammen und dann kannst du gucken wo du ihn unterbringst.“ Das Gespräch war damit von ihrer Seite beendet. Ohne Ergebnis.
 
Meine Freundin war nicht hier in der Wohnung. Sie war nur draußen im Auto.

Habe ich als selbstredend empfunden. Während andere offenbar automatisch glauben, dass du deine Freundin in die Wohnung einlädst und ihr auf der Couch einen Kaffee anbietest....

Ich würde es als sehr mühsam empfinden, mich an deiner Stelle hier immer wieder zu erklären nur weil user merkwürdige Gedankenspiele haben und dir nichts anderes als negative Verhaltensweisen andichten können.
 
Ich finde deine Schilderungen wertvoll, und zwar nicht als Rechtfertigung, sondern um besser einordnen zu können, ob die Tipps, die dir hier der eine oder andere zu geben versucht, auch zur tatsächlichen Situation passen.

Zugegebenermaßen fällt es nicht immer ganz leicht, neutral zu bleiben, denn du mutest deiner Noch-Frau auch ganz schön etwas zu und bist mittlerweile auch sehr egozentrisch und rücksichtslos unterwegs. Das gibst du ja sogar offen zu, dass sie dir eigentlich völlig egal ist. Hier finde ich deine Sicht übrigens kritisch, denn sie ist fester Bestandteil auch des zukünftigen Konstrukts und wird es auch noch viele Jahre bleiben - es sei denn, sie überträgt dir das alleinige Sorgerecht. Falls sie tatsächlich so eine vernachlässigende Mutter in der Vergangenheit war, wie du sie hier dargestellt hast, wäre solch ein sie entlastender Vorschlag ja womöglich auch eine Option?! Womöglich überfordert sie die alleinige Verantwortung für den Jungen ja und hat es auch schon in der Vergangenheit?
Ob sie deine entwertende und kalte Behandlung "verdient" hat ist für uns Außenstehende schwer zu beurteilen. Dass sich User, die aus Sicht deiner Frau Ähnliches erlebt haben, dir gegenüber daher nicht neutral äußern ist völlig normal - auch wenn das vereinzelte Usern, die genau anders herum für alles Verständnis zu haben scheinen, was dir so an Rücksichtslosigkeiten einfällt, nicht nachvollziehen können. Diese Sicht ist übrigens mindestens genauso... limitiert.

Danke jedenfalls, dass du dich immer wieder erklärst. Vielleicht geht es tatsächlich nicht ohne Tal der Tränen für alle. Das wäre aber wohl genau der Punkt, an dem ich ansetzen würde: Ihr immer und immer wieder, gerne mantrartig, verdeutlichen, dass ihre Verweigerungshaltung vor allem eurem Sohn schadet. Je länger, desto massiver. Vielleicht dringt dann ja endlich mal etwas zu ihr durch, sofern da irgendwo Muttergefühl oder zumindest Verantwortungsbewusstsein schlummert. Ich würde auch nochmal überlegen, ihre Eltern als Vermittler mit ins Boot zu holen. Nicht für dich, sondern für den Enkel wäre es das beste, zügig Klarheit zu schaffen. Da kannst du die als Großeltern ruhig in die Mitverantwortung nehmen, wenn sich schon die Mutter zu entziehen versucht.

Der Anwalt muss natürlich parallel tätig werden. Aber er muss eben tatsächlich tätig werden und nicht nur weiter Infos zusammentragen. Wurde der dir eigentlich empfohlen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Kind liebt zumeist beide Eltern und spürt ganz genau, was ein Elternteil in der jeweiligen Situation hören möchte.
Zumindest hat er es geschafft, dass er wieder beide Elternteile um sich hat.
Ja, das ist ein wichtiger Punkt. Oftmals ist es ein Wechselspiel, je nachdem bei welchem Elternteil das Kind gerade ist, was absolut verständlich ist. Ich würde das nicht als sehr belastbar werten.
 
Möchtest du mit deiner Freundin in die Ehewohnung einziehen?
Will deine Freundin ihre Wohnung aufgeben?

Das könnte man alles klären, wenn es soweit ist oder überhaupt dazu kommt. Es ist auch nicht in Stein gemeißelt, dass ich für immer in diese Wohnung bleiben würde.

Ich finde deine Schilderungen wertvoll, und zwar nicht als Rechtfertigung, sondern um besser einordnen zu können, ob die Tipps, die dir hier der eine oder andere zu geben versucht, auch zur tatsächlichen Situation passen.

Zugegebenermaßen fällt es nicht immer ganz leicht, neutral zu bleiben, denn du mutest deiner Noch-Frau auch ganz schön etwas zu und bist mittlerweile auch sehr egozentrisch und rücksichtslos unterwegs. Das gibst du ja sogar offen zu, dass sie dir eigentlich völlig egal ist. Hier finde ich deine Sicht übrigens kritisch, denn sie ist fester Bestandteil auch des zukünftigen Konstrukts und wird es auch noch viele Jahre bleiben - es sei denn, sie überträgt dir das alleinige Sorgerecht. Falls sie tatsächlich so eine vernachlässigende Mutter in der Vergangenheit war, wie du sie hier dargestellt hast, wäre solch ein sie entlastender Vorschlag ja womöglich auch eine Option?! Womöglich überfordert sie die alleinige Verantwortung für den Jungen ja und hat es auch schon in der Vergangenheit?
Ob sie deine entwertende und kalte Behandlung "verdient" hat ist für uns Außenstehende schwer zu beurteilen. Dass sich User, die aus Sicht deiner Frau Ähnliches erlebt haben, dir gegenüber daher nicht neutral äußern ist völlig normal - auch wenn das vereinzelten Usern, die genau anders herum für alles Verständnis zu haben scheinen, was dir so einfällt, nicht nachvollziehen können. Diese Sicht ist übrigens mindestens genauso... limitiert.

Danke jedenfalls, dass du dich immer wieder erklärst. Vielleicht geht es tatsächlich nicht ohne Tal der Tränen für alle. Das wäre aber wohl genau der Punkt, an dem ich ansetzen würde: Ihr immer und immer wieder, gerne mantrartig, verdeutlichen, dass ihre Verweigerungshaltung vor allem eurem Sohn schadet. Je länger, desto massiver. Vielleicht dringt dann ja endlich mal etwas zu ihr durch, sofern da irgendwo Muttergefühl oder zumindest Verantwortungsbewusstsein schlummert. Ich würde auch nochmal überlegen, ihre Eltern als Vermittler mit ins Boot zu holen. Nicht für dich, sondern für den Enkel wäre es das beste, zügig Klarheit zu schaffen. Da kannst du die als Großeltern ruhig in die Mitverantwortung nehmen, wenn sich schon die Mutter zu entziehen versucht.

Der Anwalt muss natürlich parallel tätig werden. Aber er muss eben tatsächlich tätig werden und nicht nur weiter Infos zusammentragen. Wurde der dir eigentlich empfohlen?

Sie ist mir total egal, aber das lasse ich sie nicht spüren. Wir reden ja sowieso so gut wie gar nicht miteinander. Die einzigen Gespräche die zustandekommen enden damit, dass sie meine Freundin beleidigt. Die Gespräche haben ansonsten keinen Inhalt und führen zu nichts. Ich sage entweder gar nichts oder gehe weg, bevor ich etwas falsches sage. Ich habe nie etwas schlechtes zu ihr gesagt.

Der Anwalt wurde mir empfohlen. Er hat vielleicht auch schon was auf den Weg gebracht. Das werde ich heute bei dem Termin erfahren.
 
Ja, das ist ein wichtiger Punkt. Oftmals ist es ein Wechselspiel, je nachdem bei welchem Elternteil das Kind gerade ist, was absolut verständlich ist. Ich würde das nicht als sehr belastbar werten.
Es zeigt m.E. auch die jetzt schon bestehende Überforderung des Jungen. Ich halte es für eine Mär zu glauben, dass ein 9-jähriger die Gesamtsituation gut wegsteckt, nur weil er gegenüber einzelnen Aspekten wie der neuen Freundin entspannt reagiert hat.

Von einer Freundin, die eine Scheidung hinter sich gebracht hat, weiß ich, dass es auch die Möglichkeit gibt, Kinder sehr früh (und somit präventiv) therapeutisch an die Hand nehmen zu lassen und nicht erst, wenn Auffälligkeiten offenbar werden. Vielleicht ist ja auch das noch ein Tipp, über den du mal nachdenken magst, wenn dir das Kindswohl so am Herzen liegt.
 
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