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Trennung von Ehefrau wegen Affäre. Direkt mit offenen Karten spielen?

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Sie hat doch Recht.

Ich habe die Ehe nicht für eine Behinderte beendet. Das ist Blödsinn.

Ich habe eher die Erfahrung, dass Kinder meistens wünschen, dass die Eltern zusammen bleiben. Und wenn sie dann allenfalls die Lösung darin sehen, den neuen Partner/in der Elternteile zu vertreiben, können sie sehr ablehnend sein. Schlimm wenn dann ein Elternteil das auch noch befeuert. Kann ich mir vorstellen, dass Deine Ex das macht
@Klavierspieler.
Aber so wie Du es schilderst, hast Du ja ein sehr gutes und inniges Verhältnis zu Deinem Sohn. Da wird er sich hoffentlich nicht jeden Bären aufbinden lassen.




Das wird sowieso nicht ohne abgehen, so wie es aussieht. Und Du bist ja offensichtlich selber zur Schlammschlacht bereit. Anstatt dass Du den Ball mal ein bisschen flach halten würdest und wartest, bis die Situation sich etwas beruhigt hat.
Der Sohn ist ja zum Glück wieder aufgetaucht und Deine Frau wird auch bald wieder mit Dir reden müssen. Und dass sie über reagiert in ihrer Verletztheit, ist doch schon etwas verständlich. Und da solltest Du nicht gleich jede Spitze von ihr zum Anlass nehmen, zurückzuschlagen und Dich unschuldig zu fühlen.

Eure Ehe war tot. Niemand von Euch beiden hat sich bemüht, daran ernsthaft etwas zu ändern, weil es beiden ganz bequem war. Der Entscheid die Ehe zum jetzigen Zeitpunkt zu beenden, ist aber jetzt von Dir aus gekommen. Ganz ohne Vorwarnung. Für Deine Frau deshalb trotz allem sehr überraschend. Und Du hast Dich zudem auch nicht wirklich vorbereitet, was ich nicht so ganz verstehen kann. Du hast doch den Entscheid für Dich allein getroffen. Da solltest Du doch vorher einen Plan haben. Oder hast Du wirklich gedacht, Deine Frau sagt: "Ach ja... super, es läuft ja eh schon lange nicht mehr. Gut dass Du mit der Trennung ankommst..." ???

Dass sie Deine Freundin als "behindert" bezeichnet hat ist natürlich sehr unschön und nicht richtig. Aber sowas ist schnell gesagt, wenn man grad die überraschende Trennung präsentiert bekommen hat und erfährt, dass man schon ewig betrogen worden ist. Da fragt sich Frau dann als erstes, was hat die Geliebte, was ich nicht habe? Hätte Deine Freundin nicht dieses Handicap, dann wäre sicher das Alter der Grund für eine böse Bemerkung gewesen. Wie z.B. Schlampe oder so (kommt vermutlich sogar noch). Das würde ich deshalb mal nicht gleich überbewerten.

Ich finde es durchaus gut, dass Du Dich endlich trennst. Und besser spät als nie. Aber rumjammern steht Dir nicht zu. Ich würde echt versuchen souverän zu bleiben und Deiner Frau mal die Wutphase zu lassen.

Sie kann so wütend sein, wie sie möchte. Sie soll mir nur meinen Sohn nicht vorenthalten. Ich werde heute versuchen ihn in der Schule abzufangen. Ich hoffe das passt zeitlich mit dem Anwaltstermin.
 
Ich werde heute versuchen ihn in der Schule abzufangen. Ich hoffe das passt zeitlich mit dem Anwaltstermin.
Und was willst du mit so einem kurzen Intermezzo auf dem Schulhof bezwecken? Ihm kurz zurufen "Papi vermisst dich und hat dich lieb!"? Was erwartest du dir von diesem Überfall? Und was denkst du, dass der bei deinem Sohn auslöst? Du hast ja noch nicht einmal Zeit für ihn, sondern musst dann auf die Uhr gucken, weil du dann zum Anwalt musst.
Oder ist das wenigstens danach, so dass du mit ihm auf ein Eis gehen könntest?
Ich würde erst mal mit dem Anwalt klären, was der dir empfiehlt.
Auf mich wirkst du nur noch manisch: Ich WILL meinen Sohn sehen und zwar JETZT. Völlig kopflos!
Ich habe die Ehe nicht für eine Behinderte beendet. Das ist Blödsinn.
Du hast die Ehe für eine Frau beendet, die du liebst - wenn sie mit ihren Einschränkungen einen GdB hat, dann faktisch auch für eine Behinderte. Dass du den Begriff als Beschimpfung wertest liegt allein an dir. Beleidigt zu sein ist keine souveräne Reaktion. Ich hätte ihr höchstens noch gesagt, dass das Handicap für dich gar keine Rolle spielt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber doch sicher nur, weil Ihr es als Eltern geschafft habt, ihn da rauszuhalten. Weil Ihr es geschafft habt, als Eltern weiterhin zusammen zu agieren und Euch keine Schlammschlachten geliefert habt.

Der Vater war kein Mustervater, war unzuverlässig usw., das spielt für ein Kind keine Rolle und mit zunehmendem Alter bilden sie sich ihre eigene Meinung, diese Möglichkeit sollte jedes Trennungskind unbeeinflusst haben. Mit 9 Jahren sind Kinder nicht dumm und sprechen auch in der Schule darüber, es gibt ja viele Trennungskinder.

Auch wenn die Mutter @Klavierspieler jetzt abwertend über deine Freundin spricht, dein Sohn wird sie irgendwann kennenlernen und sich ein eigenes Bild machen. Die Freundin ist die Freundin und nicht die Mutter, diesen Unterschied begreifen Kinder von selbst und so sollten sich alle 3 Parteien auch verhalten.
 
Die von dir angedachte Umgangsvereinbarung gibt es im besten Fall in 3 Monaten und im schlechteren Fall in 3 Jahren. Beratungsstelle, Mediator, Jugendamt, Amtsgericht, Oberlandesgericht. Soll er denn so lange warten das irgendwas passiert?
Ich habe an keiner Stelle geschrieben, dass er die gesamte Zeit warten, nur dass er sich mit dem Anwalt besprechen soll. Das kann auch den Fall betreffen, dass er den Jungen von der Schule abholt und dann den weiteren Nachmittag mit ihm verbringt. Vielleicht ihn sogar bei sich übernachten lässt und die Mutter lediglich in Kenntnis setzt. Der Anwalt kann ihm dann sagen, ob das okay ist oder ob er das lieber lassen sollte. Aus diesem Grund habe ich auch nachgefragt wie das "Abfangen" vonstatten gehen soll.

Theoretisch kann er mit dem Jungen ja auch tagelang (zumindest ab Fr Nami über das Wochenende) verschwinden. Im Moment sehe ich keine behördliche Vorgabe, die ihm das untersagt.
 
Der Vater war kein Mustervater, war unzuverlässig usw.,
Es wird wohl langsam Zeit, dass hier jemand Klavierspieler etwas zur Seite springt.

Gemäss dem von ihm geschilderten Familienleben war er eher der Mustervater, während dem sich die Mutter sehr zurückgehalten hat und mit dem Sohn sehr wenig Freizeit verbracht hat.

Für Klavierspieler spricht zudem, dass er seinen Sohn sehr vermisst.

Und anscheinend hat der TE gemäss einigen ForumsteilnehmerInnen auch hinzunehmen, dass seine Freundin als "Behinderte" bezeichnet wird.
 
Es wird wohl langsam Zeit, dass hier jemand Klavierspieler etwas zur Seite springt.

Gemäss dem von ihm geschilderten Familienleben war er eher der Mustervater, während dem sich die Mutter sehr zurückgehalten hat und mit dem Sohn sehr wenig Freizeit verbracht hat.

Für Klavierspieler spricht zudem, dass er seinen Sohn sehr vermisst.

Ich meinte den Vater meines Sohnes! Sorry, wenn ich mich da mißverständlich ausgedrückt habe.
 
Und was willst du mit so einem kurzen Intermezzo auf dem Schulhof bezwecken? Ihm kurz zurufen "Papi vermisst dich und hat dich lieb!"? Was erwartest du dir von diesem Überfall? Und was denkst du, dass der bei deinem Sohn auslöst? Du hast ja noch nicht einmal Zeit für ihn, sondern musst dann auf die Uhr gucken, weil du dann zum Anwalt musst.
Oder ist das wenigstens danach, so dass du mit ihm auf ein Eis gehen könntest?
Ich würde erst mal mit dem Anwalt klären, was der dir empfiehlt.
Auf mich wirkst du nur noch manisch: Ich WILL meinen Sohn sehen und zwar JETZT. Völlig kopflos!

Du hast die Ehe für eine Frau beendet, die du liebst - wenn sie mit ihren Einschränkungen einen GdB hat, dann faktisch auch für eine Behinderte. Dass du den Begriff als Beschimpfung wertest liegt allein an dir. Beleidigt zu sein ist keine souveräne Reaktion. Ich hätte ihr höchstens noch gesagt, dass das Handicap für dich gar keine Rolle spielt.

Ich habe den Termin beim Anwalt gleich schon. Im Anschluss werde ich meinen Sohn entweder direkt nach dem Unterricht abfangen oder aus der Betreuung holen. Wir können dann ein bisschen Zeit verbringen: Im Anschluss bringe ich ihn zum Training und dann nach Hause. Ich werde ihr das mitteilen, aber erst wenn ich ihn bei mir habe.
 
Ich habe den Termin beim Anwalt gleich schon. Im Anschluss werde ich meinen Sohn entweder direkt nach dem Unterricht abfangen oder aus der Betreuung holen. Wir können dann ein bisschen Zeit verbringen: Im Anschluss bringe ich ihn zum Training und dann nach Hause. Ich werde ihr das mitteilen, aber erst wenn ich ihn bei mir habe.
Frag lieber erst den Anwalt , ob das so eine schlaue Idee ist.
 
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