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Trennung trotz Liebe

Tatsächlich bin ich zwar in manchen Bereichen Kontrollfreak. Das ist hier allerdings hoffentlich nicht zutreffend. Ich werde das hinterfragen. Hier nerven mich halt diese häufigen Diskussionen, dieses Gequengel, weil sie eben wissen, dass das Nein selten Bestand hat.
Im Moment klappt das mit deinem 8- jährigen Sohn sehr gut, mit dem Vertrag schließen und das Einhalten der Regeln.
Aber ob das noch klappt, wenn dein Sohn mal 13 Jahre alt ist?
Mitten in der Pubertät?
Da kann das Blatt sich nämlich ganz schnell ändern, haben andere Eltern auch schon auf die harte Tour lernen müssen…

Die Sache mit der Marmelade finde ich auch seltsam.
Noch nie im Leben hat mir jemand gesagt, wie viel Marmelade ich mir aufs Brötchen schmieren darf, umgekehrt habe ich das auch noch niemals gemacht…

Warum hängst du dich an solchen Kleinigkeiten auf?

Vielleicht wäre es die einfachste Lösung, wenn du deiner Freundin erklärst, dass dich ihr „Gejammere“ über die Diskussionen mit ihren Söhnen nervt und du wegen ihrer Inkonsequenz an Trennung denkst, weil dich die Streitereien mit ihr deshalb zu sehr belasten/stören.

Ein Kompromiss für dich wäre es, wenn sie über die ständigen Diskussionen mit ihren Kindern (verursacht durch ihre Inkonsequenz in der Erziehung) nicht mehr mit dir spricht, dass Gejammere also dir gegenüber einstellt.

Und dir täte es wahrscheinlich sehr gut, wenn du dich in ihre Kindererziehung nicht mehr einmischen würdest.

Das würde eure ganze Partnerschaft sehr entlasten und ihr könntet euch wieder vermehrt auf die positiven Aspekte eurer Beziehung konzentrieren.
Diese hören sich nämlich sehr vielversprechend an.

Da ihr eh nicht zusammenwohnen könnt, wäre dieser Kompromiss für mich eine gute Option.
 
@Floridah.
Dass Thema mit der Marmelade: könnte mir wurscht sein. Sie gibt jedoch immer die Menge vor und dann halten sie sich nicht dran und es wird diskutiert. Darum geht es., nicht um die Menge an sich.
Was mit meinem Sohn ist wenn er 13 ist darüber mache ich mir keine Gedanken. Das wird sich zeigen. Soll ich es deshalb jetzt schon ändern, wenn es gut läuft oder was willst du damit sagen?

Besprochen haben wir vieles. Allerdings noch nicht, dass sie sich regelmäßig bei mir über ihre Kinder beschwert. Ist ein Ansatz, den ich besprechen werde, wenn es nicht schon vorbei ist. Ich weiß nicht, wie weit der Gedanke bzgl. Trennung bei ihr geht. Gesprochen über eine Trennung haben wir. Aber endgültig vollzogen habe ich es nicht. sie lässt mich noch im Unklaren.
 
Warum willst du an ihr herumerziehen, sie formen, biegen?
2 Gründe: Weil sie es selber verbessern will und weil es mich nervt. Wichtig, sie sagt selbt immer wieder, dass es sie stört und dann will sie es mal ändern und mal wieder nicht.

Letztlich war aber meine Ausgangsfrage und Ansage, ob ich zu intolerant bin. Den Versuch was zu verbessern habe ich, wie oben bereits geschildert aufgegeben. Es geht jetzt darum lösungen zu finden, ohne an ihrem Erziehungsstil was zu verändern.
 
Mit deinem Hochbegabten wirkst du recht streng.
Nein. Das sind nur wenige Themen: Medien, Aufräume, Hygiene. Asonsten darf er übertrieben gesagt vieles machen ohne, dass ich eingreife. Mein Konzept ist: viel Freiheit und da wo es keine Freiheit gibt klare einzuhaltende Regeln.

Wenn er z.B. was süßes will, dann schreibe ich ihm keine Menge vor. Dadurch keine Diskussion
 
Vllt nochmal zur Klarstellung:

Marmelade etc. ist letztlich lächerlich. Sie litt als Jugendliche, junge Erwachsene an einer Essstörung. Wog bei fast 1,80 m mal nur 44 kg. Für sie ist Zucker ein Riesenproblem. Darüber reden wird recht häufig (Anm.: Übergewicht ist wegen Bewegungsmangel und zu viel Zucker auch weit verbreitet). Nun will sie vermutlich aus diesem Grund den Zuckerkonsum bei ihren Kindern massiv begrenzen und schafft es nicht, das durchzuhalten. Das ist letztlich bei Thema Süßigkeiten / Marmelade etc. der Hintergrund. Es ist sozusagen ihr urgeigenes Thema.

Warum es bei der Mediennutzung nicht klappt kann ich nur erahnen.

Mein Thema könnte sein, dass ich als Kind einen extrem schweren Verkehrsunfall hatte und diesen gerade so überlebt habe. Danach waren insbesondere meine Mutter extrem inkonsequent. Das hat mich dann vermutlich spätesten mit 12 derart geprägt, das es mich heute vllt zu sehr triggert
 
@Floridah.
Dass Thema mit der Marmelade: könnte mir wurscht sein. Sie gibt jedoch immer die Menge vor und dann halten sie sich nicht dran und es wird diskutiert. Darum geht es., nicht um die Menge an sich.
Was mit meinem Sohn ist wenn er 13 ist darüber mache ich mir keine Gedanken. Das wird sich zeigen. Soll ich es deshalb jetzt schon ändern, wenn es gut läuft oder was willst du damit sagen?

Besprochen haben wir vieles. Allerdings noch nicht, dass sie sich regelmäßig bei mir über ihre Kinder beschwert. Ist ein Ansatz, den ich besprechen werde, wenn es nicht schon vorbei ist. Ich weiß nicht, wie weit der Gedanke bzgl. Trennung bei ihr geht. Gesprochen über eine Trennung haben wir. Aber endgültig vollzogen habe ich es nicht. sie lässt mich noch im Unklaren.
Nee, damit will ich nicht mal ansatzweise sagen, dass du eine gut funktionierende Erziehung verändern solltest…
Wie kommst du darauf?

Ihr Sohn ist halt inzwischen 13 und mitten in der Pubertät und außerdem hat sie einen jüngeren Sohn, der sich ganz genau anschaut, was der größere Bruder so alles macht, um seinen Willen zu bekommen.

Und dein Sohn ist ein Einzelkind und hat keinen pubertierenden Bruder, bei dem er sich so einiges „abschauen“ kann.

Außerdem ist es viel anstrengender, zwei Kinder zu erziehen, als nur ein Kind.

Du kannst deine ganze Energie auf ein Kind anwenden, während sie sich ständig mit zwei Kindern auseinandersetzen muss, die durch den vierjährigen Altersabstand der Jungen auch noch viel herausfordernder sind.

Ihre Situation ist also mit deiner nicht vergleichbar.

Du hast so viel darüber geschrieben, wie sehr ihr euch liebt und wie gut ihr euch versteht, wenn man die Erziehungsfrage außer Acht lässt.

Und dieses Problem ist wirklich lösbar, wenn sie sich nicht mehr darüber beschwert und du sie ihr Ding machen lässt.

Sie soll sich halt in Zukunft darüber bei ihren Eltern oder Freunden „auskotzen“, und dich damit verschonen.

Ihr werdet eh nie zusammen wohnen, so lange die Kinder nicht erwachsen sind.

Da könnt ihr euch in der gemeinsamen Zeit auf all die positiven Dinge konzentrieren.

Mit der nächsten Partnerin würde es bestimmt auch nicht ohne Kompromisse klappen…
Da wären es vielleicht die gleichen Differenzen und womöglich kämen noch weitere hinzu…
 
2 Gründe: Weil sie es selber verbessern will und weil es mich nervt. Wichtig, sie sagt selbt immer wieder, dass es sie stört und dann will sie es mal ändern und mal wieder nicht.

Abgrenzung.
Das ist ihr Thema, ihr Problem.

Letztlich war aber meine Ausgangsfrage und Ansage, ob ich zu intolerant bin. Den Versuch was zu verbessern habe ich, wie oben bereits geschildert aufgegeben. Es geht jetzt darum lösungen zu finden, ohne an ihrem Erziehungsstil was zu verändern.

Wurde schon geschrieben und ist einfach:
Das Thema rausnehmen soweit möglich.
Konzentriert euch auf eure Paarzeit und jeder auf seinen Nachwuchs und seine Erziehungsmethoden.
Schluss mit Gejammer, woanders abladen.
 
Wie kommst du darauf?
Weil ich selbst mag, dass man auf Fragen antwortet: Weil du geschrieben hast, ich solle mal abwarten, wenn er in der Pubertät ist, ob das auch noch so klappt. Bei ihrem Älteren ist es z.B. ganz spannend. Das er noch vor mehr als einem Jahr diskutieren (streiten) wollte, damit man diskutiert. Völlig egal über was einfach sinnlos. Das hat er schon lange nicht mehr.
Ihre Situation ist also mit deiner nicht vergleichbar.
Das stimmt, erkenne ich an und ist uns beiden bewusst. Es ist viel einfacher einem Kind Grenzen zu setzen. Das erkenne ich an. Wir haben zusammen versucht Dinge umzusetzen und haben beide genau aus diesem Grund aufgegeben.
Du hast so viel darüber geschrieben, wie sehr ihr euch liebt und wie gut ihr euch versteht, wenn man die Erziehungsfrage außer Acht lässt.
Und deshalb müssen wir am Wochenende klären, ob wir die Beziehung retten oder getrennte Wege gehen. Wir haben uns gegenseitig schon des Öfteren gesagt, dass es schade ist, dass wir uns erst jetzt begegnet sind, weil es eben oft sehr sehr gut und leicht ist. Wir sagen uns gegenseitig Dinge, gegen uns Tipps, die wir annehmen und umsetzen. Das wäre bei unseren Expartnern nie möglich gewesen
 

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