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Trennung trotz Liebe

Verstehe ich deinen neuen Ansatz richtig? Man muss ein Kind also immer in den Arm nehmen, sobald es weint und dann sogar noch trösten? Auch wenn das Kind einen Bock geschossen hat, indem es dich beleidigt hat? Was lernt es denn daraus? Ich muss nur flennen, kann ansonsten eigentlich machen, was ich will, denn ich werde dann sogar moch in den Arm genommen? Spätestens in der Schule stößt es damit an seine Grenzen und versteht die Welt nicht mehr.
So ist es ja nicht. Ich sage ihm ganz klar, dass das nicht in Ordnung ist. Ich sage auch, dass Gefühle in Ordnung sind. Aber Beleidungen gehen nicht. Aber Strafen in form von: es gibt kein Eis finde ich maximal unglücklich.
 
Mir geht es besser. Ich geh mal in den Schnee. Dennoch würde ich gerne wieder über meine Beziehung reden. Mit der Erziehung, bin ich weitestgehend zufrieden und habe nur selten derartige Zweifel. Wir sind selten im Streit miteinander und er diskutiert wenig, will wenig durchsetzen.
 
Ich finde schon die Haltung seltsam, den Ort als "wegsperren" i. S. eines Gefängnisses zu betrachten. Ich hätte ihm gesagt "Du bekommst jetzt mal 10 Minuten Zeit, um über dein Handeln nachzudenken und danach reden wir. Bitte geh dazu ins.. z. B. Schlafzimmer, ich komme später nach."
Das ist kein Wegsperren, sondern man schafft einen ansonsten reizfreien Raum für das Kind, in dem es in sich gehen kann. ich würde mich sehr wundern, wenn die Beratung dir gesagt hat, das sei nicht in Ordnung.

Weißt du, ich denke noch immer an etwas, was ich als Kind erlebt habe und was mich entsetzt hat. Ein Nachbarsjunge hat der (eigenen) Katze einen Tritt verpasst, dass sie meterweit durch die Luft geflogen und jaulend gelandet ist. Die Mutter hat das gesehen, ging auf den Jungen zu und sagte "Jan, so etwas tut man nicht, das tut der xxxx doch weh!" Damit war es das dann auch. Der Junge drehte sich um und verdrehte die Augen. Er quälte weiterhin regelmäßig Tiere, die ihm unterkamen. Mir stellen sich die Nackenhaare auf, wenn du dich durch Heulerei deines Filius so manipulieren lässt. Ich fand das sogar als Kind furchtbar.

Erziehung bedeutet zu lernen, dass es Regeln gibt, an die man sich zu halten hat. Dazu gehören auch klare Ansagen, vor allem aber Zeit, das falsche Verhalten zu reflektieren. Im Vorbeigehen funktioniert das nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
An diejenigen, die das "Wegsperren" gut finden. Ich habe meine Art des Handels auch in einer Beziehungsberatungstelle kennengelernt
Du sperrst ihn doch nicht weg?
Oder hast du seine Türe verriegelt?

Du hast ihm die Möglichkeit gegeben, sich 10 Minuten lang zur Ruhe zu kommen und zu überlegen, ob sein Verhalten angemessen war…

Wenn man mehrere Kinder hat und diese sich übel streiten oder gar kloppen, dann trennt man diese doch im besten Falle auch und schickt sie in andere Räume, damit jeder mal zur Ruhe kommen kann…

Und nach den 10 Minuten hast du doch die Situation mit deinem Sohn besprochen und die Sache war erledigt?
 
Mir geht es besser. Ich geh mal in den Schnee. Dennoch würde ich gerne wieder über meine Beziehung reden. Mit der Erziehung, bin ich weitestgehend zufrieden und habe nur selten derartige Zweifel. Wir sind selten im Streit miteinander und er diskutiert wenig, will wenig durchsetzen.
Okay, deine Beziehung - allerdings ist deine Erziehung doch maßgeblicher Bestandteil, indem es dazu immer wieder Diskussionen gibt. Mich wundert das nicht, ich finde beide Arten zu erziehen merkwürdig. Dass ihr da häufiger aneinandergeraten seid kann ich nachvollziehen. Da müsste wohl jeder den anderen machen lassen.

Ansonsten kann man doch gar nicht viel sagen, weil wir hier gar nicht wissen, wie euer Miteinander ausgesehen hat. Du sagst ansonsten war alles supi, sie sagt, es lag wohl vieles im Argen. Man müsste hören, was sie wirklich bewegt. Und das musst doch du selber erst einmal herausfinden.
 
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