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Trennung - Passte es doch? Weiß ich was ich will - bin ich egoistisch? Ich bin ratlos....

Ich fühlte mich zunehmend vereinnahmt
Zwei Menschen können sich noch so gut verstehen, noch so gut harmonieren, aber wenn es einen essentiellen Punkt gibt wo ein Kompromiss nicht möglich ist, weil die Einstellungen oder Lebensweisen zu verschieden sind, wird dies immer wieder zu Differenzen und nie enden wollenden Diskussionen führen. Das zermürbt beide und wird die Gefühle füreinander langsam aber sicher abtöten.

Sie hat die Einstellung, dass man einen Partner immer an die erste Stelle stellt und Hobbys, Freunde, einfach alles was einem lieb und wert ist hinten anstellt und diese Einstellung erwartet sie auch von einem Partner.

Du aber bist zwar bereit da und dort für sie zurückzustecken (zB keine ausufernde Sauftour nach dem Training sondern mit Schatzi Couch sitzen und einen Liebesfilm gucken), aber deine Hobbys und Freunde lässt du dir nicht nehmen. Da bin ich übrigens ganz bei dir, niemand soll sein Leben völlig umkrempeln nur damit es keinen Stunk gibt.

In diesem Punkt würdet ihr euch niemals einig werden, weil eure Einstellungen völlig gegensätzlich sind. Kompromisse würden euch beide zu sehr einschränken und das macht unzufrieden und würde früher oder später sowieso zur Trennung führen.

An deiner Stelle würde ich den Kontakt erstmal ruhen lassen. In ein paar Wochen hat sich der gröbste Trennungsschmerz gelegt und du kannst wieder klar denken. Erst dann solltest du dir mal in aller Ruhe vorstellen wie dein Leben aussehen würde, wenn du ganz oder teilweise auf ihre einnehmende Einstellung eingehen würdest. Was müsstest du dafür aufgeben und wie wichtig ist dir dieser Bereich für deine Zufriedenheit. Als Beispiel: Wärst du bereit, das Fussballtraining und alles was damit zusammen hängt für sie aufzugeben nur damit sie zufrieden ist? Wärst du dann auch zufrieden? Vermutlich nicht. Was würdest du voraussichtlich mit der Zeit anfangen, die du jetzt für’s Training aufwendest? Vielleicht händchenhaltend mit ihr spazieren gehen? Ist das ein Zeitvertreib der auf Dauer befriedigt? Bestimmt nicht. Sowas ist nur in der ersten Verliebtheitsphase schön, aber nach wenigen Wochen nervt das nur noch.

Wie gesagt, wenn Kompromisse nur schlechte Kompromisse für beide sein können, ist eine Beziehung zum scheitern verurteilt. Verabschiede dich innerlich von ihr. Auch du wirst deinen Deckel noch finden.
 
Als Beispiel: Wärst du bereit, das Fussballtraining und alles was damit zusammen hängt für sie aufzugeben nur damit sie zufrieden ist? Wärst du dann auch zufrieden?

Dieses Schwarz-Weiß denken verstehe ich nicht.

Es muss doch unter zwei Erwachsenen möglich sein, dass man sich da, falls man es wirklich ernst meint miteinander, einfach arrangiert. Wer das nicht kann oder will, der ist dann ein Stück weit Beziehungsunfähig.
Den perfekten Partner, bei und für den man nichts ändern muss, den kann es nicht geben.

Auch du wirst deinen Deckel noch finden

Oder auch nicht.

Kompromisse würden euch beide zu sehr einschränken und das macht unzufrieden und würde früher oder später sowieso zur Trennung führen.

Sehe ich komplett anders.
Ein echter vernünftiger Kompromiss kann durchaus auch mit einer gewissen Zufriedenheit einhergehen. Und weil du das Thema "Unzufriedenheit" erwähnst.
Das aktuelle Leben des TE scheint ja auch nicht gerade mega zufriedenstellend zu sein. Ich lese da prinzipiell schon den Wunsch nach einer Partnerin heraus.
By the way.
Wenns am Ende sowieso zur Trennung führt, hat man doch rein gar nichts zu verlieren, wenn man es vorher mal mit ein paar Kompromissen versucht🙂 Schluss machen kann man dann ja immer noch...
 
Du aber bist zwar bereit da und dort für sie zurückzustecken (zB keine ausufernde Sauftour nach dem Training sondern mit Schatzi Couch sitzen und einen Liebesfilm gucken), aber deine Hobbys und Freunde lässt du dir nicht nehmen. Da bin ich übrigens ganz bei dir, niemand soll sein Leben völlig umkrempeln nur damit es keinen Stunk gibt.

In diesem Punkt würdet ihr euch niemals einig werden, weil eure Einstellungen völlig gegensätzlich sind. Kompromisse würden euch beide zu sehr einschränken und das macht unzufrieden und würde früher oder später sowieso zur Trennung führen.
Wo liest Du das denn mit der Sauftour und dem Liebesfilm?

Und grundsätzlich könnte es stimmen, was Du schreibst. Da die beiden das aber offenbar nie richtig miteinander besprochen haben, weiß das keiner.

Vor der Trennung sollte immer das Reden kommen.
 
Ein echter vernünftiger Kompromiss kann durchaus auch mit einer gewissen Zufriedenheit einhergehen.
Es kommt drauf an worum es geht. Geht's darum ob Urlaub am Strand oder in den Bergen, dann ist ein Kompromiss keine grosse Sache. Aber wenn es um einen wichtigen Teil des Lebens geht, der diesen Menschen als solches auch ausmacht und (ich betone) ein Kompromiss für beide nicht wirklich befriedigen wäre, dann sollte man sich trennen. Ich würde mir niemals mein Pferd, die Reiterei und die Ausflüge hoch zu Ross nehmen lassen. Wenn meine Frau dies nicht akzeptiert hätte, wäre sie heute nicht meine Frau.
 
Wenn man wirklich Interesse/Gefühle oder sonst was hat, dann ist wohl am allerwichtigsten, dass man auch bereit ist, sich auf diesen Menschen, mit all seinen Stärken und Schwächen einzulassen.

Wenn ich heute mit einer blonden Frau eine Beziehung anfange, dann kann ich mich nicht darüber ärgern, oder noch schlimmer, ihr Vorwürfe machen, dass sie blond ist, weil ich ja eigentlich lieber ne brünette Frau hätte.
Was ihre Bedürftigkeit und vielleicht auch Eifersucht angeht, ist es ähnlich.
Ich behaupte, dass man durchaus mit so jemandem eine Beziehung führen kann, aber man muss es halt vernünftig machen und mit dem entsprechenden Mindset dran gehen.
Wenn man das Verhalten nur als ein "kontrolliert werden" und "unter Druck setzen" sieht, dann wird es immer nur das sein.
Man kann es aber auch wohlwollend (weil man ja Gefühle für den Menschen hat) auch anders sehen.
Da hat jemand einfach Verlustängste, vielleicht viel Schlimmes erlebt, kein Vertrauen mehr usw. Und ich als Partner schaffe das entsprechende Vertrauen, in dem ich vielleicht am Anfang dann bewusst mal die ein oder andere Nachricht mehr schicke, als ich es normalerweise tun würde, oder mir bewusst auch mal Zeit nehme und was anderes hinten runterfallen lasse.
Das muss ja nicht für immer so sein, aber vielleicht halt so lange bis eine echte Vertrauensbasis da ist und dann kann das auch klappen.

Aber ich bin ohnehin mit einem anderen Mindset unterwegs.
Wenn ich Single wäre und ne Frau kennenlernen würde, die ich gut finde, dann gibts doch am Anfang fast kein "zu viel". Da bin ich dankbar um jede Sekunde, die ich mit ihr verbringen kann.

In der heutigen Zeit ist irgendwie jedem klar, dass gute Dinge nicht von alleine kommen.
Für einen guten Job muss man was tun.
Für einen guten Körper muss man was tun.
Nur der Partner, der soll von alleine und ohne jegliche Arbeit kommen..

Sind nur meine Gedanken dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da sie mich sofort als den tollsten Mann überhaupt betrachtete, super attraktiv und so besonders, "wenn du wüsstest wie ich dich sehe". Ich war eher verunsichert, kannte ich nämlich nicht. Sie war aber wirklich so liebevoll, für mich da, immer für mich gesprächsbereit und einfach ein richtig richtig lieber Mensch, auf den man sich verlassen kann. Abgesehen davon sehr attraktiv und wir hatten in vielen Hinsichten die gleiche Sichtweise,
Tja, das hast du leider weggeworfen, weil du dich in deiner Freiheit beschränkt fühltest, da du ihr nicht klar sagen konntest, ob ihr euch nach der Beerdigung noch seht oder nicht und dich bedrängt fühltest.
Kann es sein, dass du schlechte Ratgeber hast? Die dir eingeredt haben, du müssest ihr zeigen, wo der Hammer hängt?
Natürlich lebt man in einer Beziehung nicht wie ein Single. Und pickt sich nur die Rosinchen raus. (endlich Sex, endlich eine Begleitung bei Unternehmungen, endlich was fürs Selbstwertgefühl uswusw).
Überlege, was du willst.
Wenn du des Beenden der Beziehung bereust, lase sie zum Essen ein. Entschuldige dich. Sage ihr, dass du sie vermisst und deine Fehler siehst.
Vielleicht hast du Glück.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja, das hast du leider weggeworfen, weil du dich in deiner Freiheit beschränkt fühltest, da du ihr nicht klar sagen konntest, ob ihr euch nach der Beerdigung noch seht oder nicht und dich bedrängt fühltest.
Kann es sein, dass du schlechte Ratgeber hast? Die dir eingeredt haben, du müssest ihr zeigen, wo der Hammer hängt?
Natürlich lebt man in einer Beziehung nicht wie ein Single. Und pickt sich nur die Rosinchen raus. (endlich Sex, endlich eine Begleitung bei Unternehmungen, endlich was fürs Selbstwertgefühl uswusw).
Überlege, was du willst.
Wenn du des Beenden der Beziehung bereust, lase sie zum Essen ein. Entschuldige dich. Sage ihr, dass du sie vermisst und deine Fehler siehst.
Vielleicht hast du Glück.
Du bist schon lustig.

Was sie da alles bestimmt und verbietet.
Wenn das eine Frau über einen Mann geschrieben hätte.

Aber das kennen wir ja.
 
Ich fühlte mich zunehmend vereinnahmt und dann eskalierte es, als ich auf der Beerdigung eines Sportverein Mitglieds war. Ich wusste nicht, wie lange es dauert, eigentlich wollten wir uns abends sehen, aber so richtig klar war es nicht. sicher auch ein Missverständnis. Sie rief mich während dessen ständig an und ich schrieb ihr zurück, dass ich nicht telefonieren kann.
Allein das hier.

Sie ruft dich ständig an, während du auf einer Beerdigung bist?
What the..?

Lass die Finger von ihr.
 

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