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Trennung - Passte es doch? Weiß ich was ich will - bin ich egoistisch? Ich bin ratlos....

Raalf

Neues Mitglied
Guten Abend,
Ich möchte es eigentlich kurz halten, glaube aber, es wird mir nicht gelingen.

Ich nenne mich hier einfach mal Ralf, 47 Jahre alt, wohne auf einem Dorf mit 4000 Einwohnern und Nachbardörfern. Ich habe wegen Wegzug wenige Freunde, eher Familie, die mir auch zuhört, mich sehr gut kennt, mir Ratschläge geben kann, vorrangig meine beiden Schwestern.

Ich verliebe mich selten, hier gibt es aber auch super wenige Single Frauen. Meine letzte Beziehung ist auch schon 6 Jahre her, seither bin ich im Fußballverein als Trainier und auch noch Spieler aktiv.

Entweder ich habe Interesse an einer Frau, die keines an mir hat oder umgekehrt der Fall. In der Regel lerne ich aber schon garkeine kennen, dazu habe ich einfach die falschen Hobbys und den falschen Wohnort. Meine letzte Beziehung ist 6 Jahre her, seitdem widme ich mich vorrangig der Vereinsarbeit und Hobbys.

Im Oktober lernte ich eine Frau kennen, über einen Arbeitskollegen. Super attraktiv, sie zog mich wahnsinnig an und ich merkte, dass das erstmals - so kannte ich das nie - auf Gegenseitigkeit beruht. Wir waren uns sofort sympathisch.

Man kann es jetzt so oder so sehen: Entweder ich blendete wahnsinnig viel aus oder ich bin ein absolut kompromissloser Egoist (ihre Sichtweise).

Als ich sie kennenlernte, war sie viel on Tour mit Freundinnen, Sportverein und Co. Ich hatte sogar damals das Gefühl "Ob die Frau überhaupt Zeit findet für mich?". Es sollte alles anders kommen.

Da sie mich sofort als den tollsten Mann überhaupt betrachtete, super attraktiv und so besonders, "wenn du wüsstest wie ich dich sehe". Ich war eher verunsichert, kannte ich nämlich nicht. Sie war aber wirklich so liebevoll, für mich da, immer für mich gesprächsbereit und einfach ein richtig richtig lieber Mensch, auf den man sich verlassen kann. Abgesehen davon sehr attraktiv und wir hatten in vielen Hinsichten die gleiche Sichtweise, aber nicht die selbe Lebensweise, was sich aber erst später zeigen sollte.

Nach und nach merkte ich, dass ihr Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Nähe deutlich höher ist als ich es je kannte. Sie rief oft an, schrieb oft und fühlte sich auch schnell aussen vor, wenn ich sie nicht fragte, was sie am Wochenende so machen würde. Auch wenn sie keine Zeit hätte.

Auch wollte sie, dass ich meine Freizeitgestaltung runterfahre, so wie sie das tat. Sie machte mir schon klar "Du bist jetzt kein Single mehr, sondern in einer Beziehung". Für mich war das neu, ich kannte das eher so, dass man sein Leben weitgehend lebt und eine Schnittmenge findet. Aber für sie war es eigentlich klar, dass man nahezu alles zusammen plant und möglichst das Meiste zusammen unternimmt und macht.

Die Eifersucht führte dazu, dass sie auch nicht mehr wollte, dass ich mit den Eltern der Fussballmanschaft abends telefonierte oder Absprachen per WA traf, vor allem natürlich nicht mit den Müttern.

Zunehmend fühlte ich, dass ich ihre Unzufriedenheit darüber, das machte mir Sorge, stresste mich auch ziemlich und machte mir Druck.

Das führte dazu, dass wir immer mehr diskutierten, wenn wir uns sahen. Für sie war das garnicht so schlimm wie für mich, aber mich stresste das zunehmend mehr und mehr und irgendwann verlor ich einfach die Lust an den gemeinsamen Treffen. Ein Teufelskreis, den sie wahrnahm und merkte.

Ich fühlte mich zunehmend vereinnahmt und dann eskalierte es, als ich auf der Beerdigung eines Sportverein Mitglieds war. Ich wusste nicht, wie lange es dauert, eigentlich wollten wir uns abends sehen, aber so richtig klar war es nicht. sicher auch ein Missverständnis. Sie rief mich während dessen ständig an und ich schrieb ihr zurück, dass ich nicht telefonieren kann. Ich ging dann aus der Beerdigung weg und war so wütend, dass es richtig eskaliert ist. In diesem Telefonat dann stellte sie alles mit uns in Frage, woraufhin ich kurzfristig und ohne nachzudenken die Beziehung beendete.

Ich schrieb ihr dann noch, dass ich hinterher gern zu ihr komme und wir reden, das lehnte sie ab, die Beziehung sei beendet. Fertig.

Das war jetzt Anfang April, seither schrieb ich ihr noch mal, sie auch zurück, und es ist Funkstille. Ich fühle mich schuldig, fühle mich leer und fühle mich so einsam und glaube, dass ich einen wichtigen und wertvollen Menschen verloren habe.

Nun hadere ich, ich möchte mich auch nicht zum Kasper machen, aber weiß nicht, was richtig ist.

Komischerweise bin ich hin und her gerissen, in der einen Minute denke ich, ich rufe sie nochmal an, was ich schon mal getan hab, aber sie nicht zurück gerufen habe und ich es mir deswegen eigentlich sparen kann, auf der anderen Seite im anderen Moment denke ich mir: Sei froh, dass diese Tür zu ist.

Abends ist es ganz schlimm bzw. nachts. Ich schlafe ganz schlecht seither und die Gedanken lassen sich nicht zerstreuen. Selbst nicht mal mehr beim Sport. Auch nicht, wenn ich mit Freunden weg bin. Ich mache mir große Vorwürfe und fühle Schuld, dass ich es versemmelt habe.
 
Ich lese da garnicht so sehr heraus, dass du SIE wirklich zurück willst. Wenn du überhaupt etwas möchtest, dann ist das eher der saubere Abschluss, der dir die Gewissensbisse verpasst. Nichts weiter.

Die Tür ist zu und darüber bist du auch ziemlich froh, dir fehlt der saubere Schlussstrich glaub ich eher.

Denn ich sehe hier rein garnichts, was dich mit dieser Frau verbindet.
 
Ich glaube, der Frauenmangel, das Alter und die Wohngegend sind entscheidende Faktoren dafür, dass du dir auf der Nase herumtanzen lässt und Vorgaben dieser Frau machen lässt. Wäre die Auswahl an normal tickenden Damen da größer, wäre die Frau längst Geschichte.

Ich würde persönlich aber auch eher tendieren dazu, den sauberen Schluss zu ziehen, lese hier auch keine wirkliche Basis heraus.

Egoistisch sehe ich eher diese Frau an, nicht dich.
 
Bin zwar ein Mann, aber würde dennoch gerne mal, entgegen dem bisherigen Tenor, versuchen das Thema bisschen mit Verständnis für sie zu sehen.

Du bist 47 und ich vermute, dass sie wohl dann auch Ü40 ist.
Da treffen also dann zwei Menschen aufeinander, die schon viel Leben, Liebe und Enttäuschungen erlebt haben.
Jeder schleppt ganz viel Ballast und Altlasten mit sich rum.

Ihr Verhalten lässt sich auf viele verschiedene Arten interpretieren.
Entweder als nervige Klette, die extrem needy ist ODER als eine Frau, die sich vielleicht einfach nur Hals über Kopf in dich verliebt hat und dabei ein Stück weit zu forsch war.
Nicht dass wir uns falsch verstehen, ihr Verhalten hätte mich persönlich auch genervt, aber du scheinst mir auch bisschen zu Schnellschüssen zu neigen.
Siehe hier:
Ich ging dann aus der Beerdigung weg und war so wütend, dass es richtig eskaliert ist. In diesem Telefonat dann stellte sie alles mit uns in Frage, woraufhin ich kurzfristig und ohne nachzudenken die Beziehung beendete.

War das denn überhaupt notwendig, gleich die Beziehung zu beenden?
Apropos Beziehung.
Bisschen stellst du es ja so dar als ob sie dich mehr oder weniger in eine solche gedrängt bzw. dich vor vollendete Tatsachen gestellt hat.
Siehe hier:
Sie machte mir schon klar "Du bist jetzt kein Single mehr, sondern in einer Beziehung"

Ist nicht böse gemeint, aber du bist ein gestandenes Mannsbild und gibst da irgendwie so die Verantwortung ab. Die Frau hat dich zu nichts drängen können, was du nicht auch selbst (zumindest teilweise) gewollt hast.

Ich sehe da bei dem, was du schilderst irgendwie eine stete Fehlkommunikation zwischen euch, Missverständnisse, die vielleicht auch aus unterschiedlichen Erwartungshaltungen resultiert sind usw. und du scheinst zum großen Teil eher passiv "mitgelaufen" zu sein.
Aber seis drum.
Die Nummer ist durch.
Wenn das seit Oktober ging, dann hattet ihr jetzt ein halbes Jahr Zeit, um euch vernünftig kennenzulernen, Missverständnisse zu klären, einander verstehen zu lernen, die Wünsche und Nöte des anderen auf dem Schirm zu haben und vieles mehr.
Das sie needy und ne Klette ist, hat sie dir doch im Grunde von Anfang an offen gezeigt.
Da hättest du gleich von Anfang an, ne klare Ansage machen können, wenn es dir so auf die Nerven geht oder sie so akzeptieren wie sie ist.
Du hast aber nichts Ganzes und nichts Halbes gemacht.
Wasch mich, aber mach mich nicht nass.
Oder.
Der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach.
Du beschreibst es ja selbst.
Wenige Möglichkeiten an deinem Wohnort und dann kommt sie (sogar noch attraktiv) ums Eck und hat Interesse an dir. Ich glaube, dass das Universum jede Form des Ungleichgewichts ausgleicht.
Sie sieht Bombe aus und will total krass was von dir, dann hat sie bestimmt irgendeinen anderen Makel. Und du hast ja schnell rausgefunden, welcher das ist...
Irgendeinen Grund wird es haben, warum sie Single ist.
ABER mein Freund.
Das gilt wohl auch umgekehrt für dich.
Auch du wirst Makel (so wie wir alle anderen auch) haben, die ein potentieller Partner "schlucken" muss. Vielleicht sind die dir nicht mal bewusst.
Beziehungen sind immer auch Kompromisse und ein Geben und Nehmen.

Dir wird nun nichts anderes übrig bleiben als nen Haken an die Sache zu machen und es halt als Erfahrung zu verbuchen.
 
Ich würde die Frau auch abhaken.
Allerdings glaube ich schon, dass sie total verliebt war und vielleicht noch ist, denn je stärker verliebt, desto stärker die Kränkung anschließend.

Allerdings kann ich zustimmen, der massive Frauenmangel auf dem Land führt mit unter dazu, dass genau sowas vorkommt, total merkwürdige Konstellationen und Männer, die sich fast alles gefallen lassen aus Angst vorm Alleinsein.

Im Normalfalle sind es eher Männer, die deutlich länger brauchen, um für sich klar zu machen, dass sie jetzt nicht mehr Solo sondern in einer Beziehung sind.

In dem Alter sieht es für Frauen noch gut aus, jedenfalls tendenziell wenn sie attraktiv sind, aber natürlich ist der Ofen auch irgendwann aus, daher der Deckel drauf

Früher sagte man oft, man zieht ja so gewisse Typ Menschen an, heute kann ich aber sagen, dass viele garkeine Auswahl mehr haben, sondern wie man hier auch liest, das nehmen, was einfach verfügbar ist und versuchen, es mit Kompromissen auszugleichen, anders bleibt man Solo.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin zwar ein Mann, aber würde dennoch gerne mal, entgegen dem bisherigen Tenor, versuchen das Thema bisschen mit Verständnis für sie zu sehen.

Du bist 47 und ich vermute, dass sie wohl dann auch Ü40 ist.
Da treffen also dann zwei Menschen aufeinander, die schon viel Leben, Liebe und Enttäuschungen erlebt haben.
Jeder schleppt ganz viel Ballast und Altlasten mit sich rum.

Ihr Verhalten lässt sich auf viele verschiedene Arten interpretieren.
Entweder als nervige Klette, die extrem needy ist ODER als eine Frau, die sich vielleicht einfach nur Hals über Kopf in dich verliebt hat und dabei ein Stück weit zu forsch war.
Nicht dass wir uns falsch verstehen, ihr Verhalten hätte mich persönlich auch genervt, aber du scheinst mir auch bisschen zu Schnellschüssen zu neigen.
Siehe hier:


War das denn überhaupt notwendig, gleich die Beziehung zu beenden?
Apropos Beziehung.
Bisschen stellst du es ja so dar als ob sie dich mehr oder weniger in eine solche gedrängt bzw. dich vor vollendete Tatsachen gestellt hat.
Siehe hier:


Ist nicht böse gemeint, aber du bist ein gestandenes Mannsbild und gibst da irgendwie so die Verantwortung ab. Die Frau hat dich zu nichts drängen können, was du nicht auch selbst (zumindest teilweise) gewollt hast.

Ich sehe da bei dem, was du schilderst irgendwie eine stete Fehlkommunikation zwischen euch, Missverständnisse, die vielleicht auch aus unterschiedlichen Erwartungshaltungen resultiert sind usw. und du scheinst zum großen Teil eher passiv "mitgelaufen" zu sein.
Aber seis drum.
Die Nummer ist durch.
Wenn das seit Oktober ging, dann hattet ihr jetzt ein halbes Jahr Zeit, um euch vernünftig kennenzulernen, Missverständnisse zu klären, einander verstehen zu lernen, die Wünsche und Nöte des anderen auf dem Schirm zu haben und vieles mehr.
Das sie needy und ne Klette ist, hat sie dir doch im Grunde von Anfang an offen gezeigt.
Da hättest du gleich von Anfang an, ne klare Ansage machen können, wenn es dir so auf die Nerven geht oder sie so akzeptieren wie sie ist.
Du hast aber nichts Ganzes und nichts Halbes gemacht.
Wasch mich, aber mach mich nicht nass.
Oder.
Der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach.
Du beschreibst es ja selbst.
Wenige Möglichkeiten an deinem Wohnort und dann kommt sie (sogar noch attraktiv) ums Eck und hat Interesse an dir. Ich glaube, dass das Universum jede Form des Ungleichgewichts ausgleicht.
Sie sieht Bombe aus und will total krass was von dir, dann hat sie bestimmt irgendeinen anderen Makel. Und du hast ja schnell rausgefunden, welcher das ist...
Irgendeinen Grund wird es haben, warum sie Single ist.
ABER mein Freund.
Das gilt wohl auch umgekehrt für dich.
Auch du wirst Makel (so wie wir alle anderen auch) haben, die ein potentieller Partner "schlucken" muss. Vielleicht sind die dir nicht mal bewusst.
Beziehungen sind immer auch Kompromisse und ein Geben und Nehmen.

Dir wird nun nichts anderes übrig bleiben als nen Haken an die Sache zu machen und es halt als Erfahrung zu verbuchen.
So in etwa dachte ich auch. Für mich las es sich auch so, als ob Du statt recht früh zu klären, wie Ihr Eure Beziehung führen wollt, Dich entweder gebeugt oder eben brummelnd Dein Ding gemacht hast. Und dann ist Dir irgendwann der Kragen geplatzt.

Ja, sie liest sich nervig und irgendwie auch merkbefreit.

Aber ich lese nirgendwo, dass Ihr Euch hingesetzt hättet und das mal grundsätzlich besprochen hättet.

Für spätere Beziehungen vorsorglich: gerade als Menschen mit schon etwas Leben hinter sich ist das zwingend notwendig. Und nein, ich kenne es auch nciht so, dass man sein Leben weiter lebt und nur die Schnittmengen nutzt. Du bist busy, sie ist busy. Wenn man sich da nicht bespricht, bleibt nicht viel übrig.

Und üblicherweise will man am Leben des anderen teilhaben.

Möglicherweise hat sie es übertrieben, ja. Aber vielleicht hätte sich das gelegt.
 
So in etwa dachte ich auch. Für mich las es sich auch so, als ob Du statt recht früh zu klären, wie Ihr Eure Beziehung führen wollt, Dich entweder gebeugt oder eben brummelnd Dein Ding gemacht hast. Und dann ist Dir irgendwann der Kragen geplatzt.

Ja, sie liest sich nervig und irgendwie auch merkbefreit.

Aber ich lese nirgendwo, dass Ihr Euch hingesetzt hättet und das mal grundsätzlich besprochen hättet.

Für spätere Beziehungen vorsorglich: gerade als Menschen mit schon etwas Leben hinter sich ist das zwingend notwendig. Und nein, ich kenne es auch nciht so, dass man sein Leben weiter lebt und nur die Schnittmengen nutzt. Du bist busy, sie ist busy. Wenn man sich da nicht bespricht, bleibt nicht viel übrig.

Und üblicherweise will man am Leben des anderen teilhaben.

Möglicherweise hat sie es übertrieben, ja. Aber vielleicht hätte sich das gelegt.

Das ist ein sehr brauchbarer Rat, wenn nicht für diese, dann für die nächste Beziehung. Grenzen stecken in der Form, die eigenen Bedürfnisse klar und deutlich machen. Dann kann auch der andere für sich entscheiden, ob das überhaupt was für ihn ist.

Wenn der eine zb ständig auf dem Fußballplatz sein mag und der andere kuschelnd auf der Couch, könnte schwierig werden, oder man findet eben Kompromisse. Klar ist, man kann nicht Single weiterleben, ohne Absprache.

Denke auch, es ist ein Kommunikationsproblem gewesen, das man aber von Beginn klar machen muss und dann explodiert einer plötzlich, weil er versucht, sein Leben herum zu basteln, so um die Beziehung.
 
Schwieriges Thema.
Auf der einen Seite möchtest du eine feste Beziehung, andererseits bist du aber auch nicht dazu bereit, deinen bisherigen Lebensstil an deine Partnerin anzupassen.
Da sie gemeinsame Zeit mit dir verbringen möchte hat sie andere Kontake zurückgestellt.
Natürlich erwartet sie dann ähnliches auch von dir.
Da sind dann Kompromisse gefragt, wie man das so geregelt bekommt, daß beide Seiten am Ende zufrieden sind.
Vielleicht waren aber auch eure Erwartungshaltungen einfach zu unterschiedlich. Das hätte man dann aber in Gesprächen klären müssen, wie man diese Probleme evtl lösen kann.
Wenn beide Seiten ihr eigenes Leben wie bisher weiterleben, bleibt für den Partner/in meist nicht allzuviel Zeit übrig.
Das kann sehr schnell zur Unzufriedenheit führen.
Überdenke deshalb ganz genau was dir im Leben wichtig ist, und versuche bei der nächsten Beziehung dieses klar zu formulieren.
Eine Partnerschaft lebt von Gemeinsamkeiten. Wenn's nicht passt kann man nichts erzwingen.
 
Eine Partnerschaft lebt von Gemeinsamkeiten. Wenn's nicht passt kann man nichts erzwingen.

Das ist ein großes Problem.
Ich wandere gern, fahre gern Rad und bin auch "mal" gern unterwegs feiern, aber nicht ständig. Ich hatte leider viele Partner, die weder gern draußen in der Natur waren, sondern alles mit dem Auto erledigen wollten, keinen Schritt zu Fuß gehen wollten und dann aber auch keine eigenen Dinge hatten. Wenn ich mal Wandertouren machen wollte, waren wir dann stellenweise Samstags getrennt und das schmeckte ihnen nicht. Umgekehrt wollte ich nicht ständig abends in den Club und sah als vergebener Mensch da auch wenig Sinn darin.

Jedenfalls ist es schwer, wenn man keine Quality Time gemeinsam verbringen kann.

Ich hatte auch Partner, mit denen konnte ich zusammen Radtouren machen, da war man in Bewegung und konnte wo einkehren, was trinken, also das geht schon, aber die Schnittmenge muss da sein. Denn sonst macht wirklich jeder sein Ding und es kommen keine Themen auf.
 

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