Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Trennung nach über 10 Jahren: Habe ich richtig entschieden? (Es geht nicht vor und nicht zurück)

Danke für deinen ehrlichen Post. Ich denke es gibt Situationen/ Krankheiten oder vieles mehr da kann man sich tatsächlich nur selbst helfen. Der Partner kann das nicht tragen .. bzw. da nur bis zu einem gewissen grad helfen.

Bestimmte Dinge zu reparieren innerlich körperlich kostet viel Energie oftmals ist das schwieriger in einer Partnerschaft weil man nicht so funktioniert wie es der Partner gerne wollen würde oder wie es sagen wir angebracht wäre.
Und das kostet noch viel mehr Kraft.
 
Danke für deinen ehrlichen Post. Ich denke es gibt Situationen/ Krankheiten oder vieles mehr da kann man sich tatsächlich nur selbst helfen. Der Partner kann das nicht tragen .. bzw. da nur bis zu einem gewissen grad helfen.

Bestimmte Dinge zu reparieren innerlich körperlich kostet viel Energie oftmals ist das schwieriger in einer Partnerschaft weil man nicht so funktioniert wie es der Partner gerne wollen würde oder wie es sagen wir angebracht wäre.
Und das kostet noch viel mehr Kraft.

Ich rede da aber von beiden Seiten 🙂 es kostete dich Kraft und sie auch..
Auf eine andere Art und Weise versteht sich.
 
@Southstar89
Da ich das mit den Zitaten nicht hinbekomme,versuche ich es so. Im Grunde hast Du mich verstanden und bestätigt. Nur,das eine nicht. Nein,ich wollte dir keine Verantwortung oder gar Schuld zuweisen. Das gibt es in der Geschichte nicht,nur unglückliche Verkettungen. Deine Geschichte macht mich eher traurig,weil selbst wenn man wollte,es ist sehr verzwickt ....Ich wollte nur darstellen ,wie ich eure Dynamiken empfand,die euch dahinbrachten,obwohl es zum guten sein sollte. Mir fiel auf,wie Du dich in allem verloren hast. Es war ein Gedanke von mir,dass es vielleicht zu viel ist und da es so lange ging,entwickelt man eine Kondition dazu. Es war ein Hinweis,dort auf dich aufzupassen. Ja natürlich lese ich aus deinem Text,wieviel Du empfunden hast und tust und das Du Lara nicht schlecht redest,ganz im Gegenteil. Und ja,ich habe auch solche Erfahrungen und gerade wenn man einem Menschen helfen möchte,der Borderliner oder bei mir ein Narzisst ist,geht man irgendwann unter,wenn es nicht ankommt und man selbst nicht da raus geht,egal wieviel Verständniss oder Liebe man hat. Ich wünsche dir sehr,dass deine Therapie dir hilft es zu verarbeiten,damit Du ohne falsche Schuldgefühle für dich weitergehen kannst.
 
Sie ist eine ganz ruhige Persönlichkeit und hat unglaublich viele Talente. Wir waren beide sehr häuslich und sie hat einen tollen Blick für Details und hat uns das schönste Zuhause aller Zeiten geschaffen.

Mag sein, dass sie viele Vorzüge hat und du ebenso- aber ich vermute, dass ihr von früh an schon alle Zeichen und Hinweise missachtet habt. Du bist geblieben, obwohl sie dir gleich einmal nur mehr sehr spärlich Zuwendung gezeigt hat.

Bitte lass sie sich selber wieder finden und lebe du dich aus endlich. Diese Beziehung ist für beide doch ein Murks.
 

Teil 4/5

2025 Trennung – 2026 heute


Wir haben ja schon jahrelang aneinander vorbeigelebt. Ich bin alleine zu allen Events und Treffen gegangen, egal ob Freunde oder Familie. Ich war mit meinen Problemen alleine und bekam zusätzlich ihre dazu. Die ganzen Jahre drehte sich mein Leben darum, ihr gerecht zu werden. Sie missachtete ständig meine Grenzen. Für mich fühlte es sich an, als wäre ihr egal, was ich wollte. Nichts war gut genug. Egal was ich tat, ich reichte nicht. Das Gefühl, nicht zu genügen, wurde ein ständiger Begleiter.

Ich konnte bei ihr in vieler Hinsicht nicht ich selbst sein. Ich musste mich viel verbiegen. Sie hat vieles in meinem Leben verpasst, weil sie kein Teil davon sein wollte. Ich hätte mir immer gewünscht, dass sie überall an meiner Seite ist.

Jeder, der von dieser Geschichte weiß, sagt mir, dass es richtig war, mich zu lösen. Ich bin einerseits erleichtert, andererseits fühle ich mich miserabel. Lara sagt selbst, sie hätte nicht geglaubt, dass ich gehe. Sie hat mich nicht ernst genommen.
Sie sagt auch, ich müsse bedenken, dass es ihre erste Beziehung war. Sie schickt auch ihre Krankheiten vor (nicht diagnostiziert außer Depression). Ein Großteil ihrer Zeit hat sie damit verbracht, negatives Verhalten zu rechtfertigen durch Sätze wie:

"Du weißt, dass ich auch Zeichen von Autismus habe?"
"Dir ist schon klar, dass ich Borderline habe?"
"Du weißt schon, was meine Eltern früher mit mir gemacht haben?"

Negatives Verhalten wurde stets darüber gerechtfertigt. Verantwortung wurde nicht übernommen. Jetzt sei es angeblich anders.

Für mich sind solche Aussagen keine Rechtfertigung, einen Menschen, den man liebt, jahrelang schlecht zu behandeln. Alles, was sie aktuell fühlt, wie Einsamkeit, Verlustangst, Liebeskummer und Ohnmacht, hatte ich jahrelang, während sie neben mir saß.
Sie sagt, ich habe sie im Stich gelassen. Aber sie hat mich schon vor Jahren hängen lassen und sieht es nicht.
Ich weiß nicht, wann ich mich zuletzt gleichzeitig so gut und so schlecht gefühlt habe. Es fühlt sich wie Verrat an und als hätte ich nicht das Recht, mich gut zu fühlen.
Hallo,
ich kann deine Gedanken so gut nachfühlen. 11 Jahre sind eine lange Zeit, und dass ihr sogar noch geheiratet habt, macht den Schmerz und die Zweifel oft noch schwerer.
Zu deiner Frage mit den Schuldgefühlen: Ich habe selbst erlebt, dass man irgendwann an einen Punkt kommt, an dem es kein 'Retten' mehr gibt, sondern nur noch Selbstschutz. Man gibt nicht die Liebe auf, sondern man rettet das eigene Überleben. Wahre Veränderung beim Partner passiert leider selten aus Verlustangst, sondern müsste von innen kommen, das ist oft die schmerzhafteste Erkenntnis.
Du fragst, ob es falsch war zu gehen: Nein. Auch wenn noch Liebe da ist, darf Liebe nicht zerstörerisch sein. Ich habe lange gebraucht, um das zu verstehen und habe meine eigenen Erfahrungen (auch mit diesen Dynamiken) intensiv verarbeitet, um heute wieder gesund leben zu können.

Gib dir Zeit. Du hast genug getan.
Liebe Grüße Mara
 
Hallo,
ich kann deine Gedanken so gut nachfühlen. 11 Jahre sind eine lange Zeit, und dass ihr sogar noch geheiratet habt, macht den Schmerz und die Zweifel oft noch schwerer.
Liebe Mara, danke für deine Worte, du weißt wovon du sprichst, das merkt man.
Ja, 11 Jahre sind lange und noch heute nach knapp 8 Monaten habe ich Tage, wo ich tief traurig bin, obwohl mein Leben weiter läuft. Ein Teil davon wird immer in meinem Herzen bleiben. Sich trennen zu müssen obwohl man es nie wollte ist einfach schlimm. Ich werde mich wohl immer wieder mit diesem "was wäre wenn.." Gedanken auseinandersetzen und Zweifel an der Entscheidung haben.
Zu deiner Frage mit den Schuldgefühlen: Ich habe selbst erlebt, dass man irgendwann an einen Punkt kommt, an dem es kein 'Retten' mehr gibt, sondern nur noch Selbstschutz. Man gibt nicht die Liebe auf, sondern man rettet das eigene Überleben.
Genau das ist einfach das Paradoxon und das, was einen so fertig macht. Was so zerreißt und diese Akzeptanz, dass es genau so ist wie du sagst. Das versteht auch Niemand, der es nicht selbst erlebt hat.
Wahre Veränderung beim Partner passiert leider selten aus Verlustangst, sondern müsste von innen kommen, das ist oft die schmerzhafteste Erkenntnis.
Richtig, deshalb ist ja auch nach der Trennung plötzlich alles Möglich, was man sich gewünscht hat. Aber genau dann ist es bei Menschen wie dir und mir zu spät. Es wäre nicht mehr das Selbe und man kann dann einfach nicht mehr.
Du fragst, ob es falsch war zu gehen: Nein. Auch wenn noch Liebe da ist, darf Liebe nicht zerstörerisch sein. Ich habe lange gebraucht, um das zu verstehen und habe meine eigenen Erfahrungen (auch mit diesen Dynamiken) intensiv verarbeitet, um heute wieder gesund leben zu können.
"Liebe nicht zerstörerisch sein"
Das trifft es, es wird immer irgendwo in mir Liebe für Lara da sein, die Zeit und Erlebnisse sind ein Teil von mir. Der Abschied ist so ein langer Prozess...
Ich habe mich ab Mitte April um eine Therapie bemüht, die ich dann antreten werde.
Gib dir Zeit. Du hast genug getan.
Liebe Grüße Mara
Ich danke dir nochmal für deine Worte, das hat wirklich gut getan, DANKE!
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
S Steuerklassen nach der Trennung Liebe 24
H Brief an Ex Freundin Nach Trennung, Trennung nach 4.5 Jahren Liebe 37
M Trennung nach 17 Jahren Liebe 40

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben