Salome64
Aktives Mitglied
Ich kann beide Seiten verstehen, solange ich nicht mehr über den Trennungsgrund weiß.
Hast du deine Frau z. B. bereits betrogen, dann kann ich deine Familie sehr gut verstehen. Dann fände ich es sogar super, dass sie objektiv sind und nicht automatisch zu dir halten und dich in deinem Tun bestätigen.
Hast du dich einfach nur entliebt, fehlt dir etwas wichtiges, was dir deine Frau einfach nicht mehr gibt, fühlst du dich einsam in der Ehe, dann kann ich deine Gefühle wiederum total nachvollziehen. Warum sieht deine Familie das nicht bzw. steht dir diese Gefühle nicht zu.
Ich war schon auf beiden Seiten. Ich habe eine 14jährige Beziehung beendet, weil wir einfach nur noch wie Geschwister nebeneinander hergelebt haben. Es gab kein böses Blut, wir sind danach beste Freunde geworden. Aber meine Mutter und meine Oma haben es null verstanden, wie ich mich denn von „diesem tollen Mann“ trennen konnte. Ja, er war ein toller Mann, aber es passte eben nicht mehr für eine Beziehung mit uns. Dass ich mich einsam fühlte und nicht mehr als Frau gesehen, war der lieben Verwandtschaft total egal. Es wurde als erstes nur geschockt daran gedacht, was sie selbst dadurch nun wahrscheinlich verlieren würden. Meine Oma hätte ohne mit der Wimper zu zucken von mir erwartet, dass ich in einer unglücklichen Beziehung bleibe, nur damit sie ihre eigenen Vorteile daraus - z. B. von meinem Freund herumgefahren zu werden oder dass er für sie einkauft - nicht verliert. (Fun fact: Er hat es sogar nach unserer Trennung weiter gemacht, genau wie ich weiter ein super Verhältnis zu seiner Familie hatte.)
Letztes Jahr hat sich dann mein damaliger Partner nach 25 Jahren von mir getrennt, nachdem er meine Nachfolgerin, eine halb so alte Arbeitskollegin, schon in den Startlöchern hatte. Nach der Trennung hat er sich unter aller Sau verhalten und es mir so schwer gemacht, wie es nur ging. Inklusive anwaltlicher Kündigung aus dem noch gemeinsam bewohnten Haus und absolut respektlosen Taten und Aussagen. Keinerlei finanzielle oder sonstige Unterstützung, ich sollte nur verschwinden, von ihm aus auch in eine Notwohnung. Schließlich sollte die Neue ja so schnell wie möglich bei ihm einziehen.
In der Situation wäre ich froh gewesen, wenn seine Mutter wie deine Familie gewesen wäre, aber die hat sich seitdem nie mehr bei mir gemeldet und mir nicht mal mehr zum Geburtstag gratuliert. Und ich habe, wie gesagt, überhaupt nichts getan, habe die Beziehung nicht beendet und bin auch nicht fremdgegangen oder habe sonstiges verbrochen. Da fühlt man dann sich wirklich ausradiert und weggeworfen.
Was nun bei dir Sache ist, kannst nur du allein wissen. Vielleicht haben deine Eltern deine Frau ja auch schon voll in ihrer Zukunftsplanung mit eingerechnet, z. B. was mal die spätere Pflege angeht. Und jetzt wagst du es, ihnen ihre tollen Pläne zu zerstören. Das wäre ähnlich meiner ersten Trennung.
Vielleicht hast aber auch du einfach Mist gebaut und womöglich wissen sie das von deiner Frau, und halten deshalb zu ihr. Das wäre das, was ich mir bei der zweiten Trennung gewünscht hätte. Objektiv bleiben und nicht automatisch zum Sohnemann halten und den Kontakt nach 25 Jahren von heute auf morgen abbrechen, obwohl man so lange eben auch ein kleiner Teil dieser Familie war.
Oder sie lieben deine Frau nach den 29 Jahren ganz einfach, haben eine Trennung wirklich überhaupt nicht kommen sehen und sie tut ihnen nun wahnsinnig leid, weil sie total leidet und sie können nicht nachvollziehen, wie du ihr das antun kannst. Da könnte man aber trotzdem einsehen, dass du deine Grunde haben wirst und dich nicht als Buhmann hinstellen. Gleichzeitig spricht ja trotzdem nichts dagegen, weiter immer ein offenes Ohr und offene Arme für ihre langjährige Schwiegertochter zu haben. Man steht immerhin außen vor und muss sich ja nicht auf irgendeine Seite schlagen. Es ist eure Beziehung, nicht ihre.
Man weiß es also nicht und ich finde es unmöglich, sich aufgrund deiner bisherigen Infos da auf irgendeine Seite zu stellen. Z. B. wäre ja auch wichtig, wie häufig der bisherige Kontakt zu deiner Frau war. Hat deine Mutter sie quasi wie eine eigene Tochter angesehen, besteht ein total enges Verhältnis? Wie war dein Verhältnis zur Familie vorher? Kritisieren sie dich generell gerne oder ist das jetzt wirklich nur wegen der Trennung der Fall?
Hast du deine Frau z. B. bereits betrogen, dann kann ich deine Familie sehr gut verstehen. Dann fände ich es sogar super, dass sie objektiv sind und nicht automatisch zu dir halten und dich in deinem Tun bestätigen.
Hast du dich einfach nur entliebt, fehlt dir etwas wichtiges, was dir deine Frau einfach nicht mehr gibt, fühlst du dich einsam in der Ehe, dann kann ich deine Gefühle wiederum total nachvollziehen. Warum sieht deine Familie das nicht bzw. steht dir diese Gefühle nicht zu.
Ich war schon auf beiden Seiten. Ich habe eine 14jährige Beziehung beendet, weil wir einfach nur noch wie Geschwister nebeneinander hergelebt haben. Es gab kein böses Blut, wir sind danach beste Freunde geworden. Aber meine Mutter und meine Oma haben es null verstanden, wie ich mich denn von „diesem tollen Mann“ trennen konnte. Ja, er war ein toller Mann, aber es passte eben nicht mehr für eine Beziehung mit uns. Dass ich mich einsam fühlte und nicht mehr als Frau gesehen, war der lieben Verwandtschaft total egal. Es wurde als erstes nur geschockt daran gedacht, was sie selbst dadurch nun wahrscheinlich verlieren würden. Meine Oma hätte ohne mit der Wimper zu zucken von mir erwartet, dass ich in einer unglücklichen Beziehung bleibe, nur damit sie ihre eigenen Vorteile daraus - z. B. von meinem Freund herumgefahren zu werden oder dass er für sie einkauft - nicht verliert. (Fun fact: Er hat es sogar nach unserer Trennung weiter gemacht, genau wie ich weiter ein super Verhältnis zu seiner Familie hatte.)
Letztes Jahr hat sich dann mein damaliger Partner nach 25 Jahren von mir getrennt, nachdem er meine Nachfolgerin, eine halb so alte Arbeitskollegin, schon in den Startlöchern hatte. Nach der Trennung hat er sich unter aller Sau verhalten und es mir so schwer gemacht, wie es nur ging. Inklusive anwaltlicher Kündigung aus dem noch gemeinsam bewohnten Haus und absolut respektlosen Taten und Aussagen. Keinerlei finanzielle oder sonstige Unterstützung, ich sollte nur verschwinden, von ihm aus auch in eine Notwohnung. Schließlich sollte die Neue ja so schnell wie möglich bei ihm einziehen.
In der Situation wäre ich froh gewesen, wenn seine Mutter wie deine Familie gewesen wäre, aber die hat sich seitdem nie mehr bei mir gemeldet und mir nicht mal mehr zum Geburtstag gratuliert. Und ich habe, wie gesagt, überhaupt nichts getan, habe die Beziehung nicht beendet und bin auch nicht fremdgegangen oder habe sonstiges verbrochen. Da fühlt man dann sich wirklich ausradiert und weggeworfen.
Was nun bei dir Sache ist, kannst nur du allein wissen. Vielleicht haben deine Eltern deine Frau ja auch schon voll in ihrer Zukunftsplanung mit eingerechnet, z. B. was mal die spätere Pflege angeht. Und jetzt wagst du es, ihnen ihre tollen Pläne zu zerstören. Das wäre ähnlich meiner ersten Trennung.
Vielleicht hast aber auch du einfach Mist gebaut und womöglich wissen sie das von deiner Frau, und halten deshalb zu ihr. Das wäre das, was ich mir bei der zweiten Trennung gewünscht hätte. Objektiv bleiben und nicht automatisch zum Sohnemann halten und den Kontakt nach 25 Jahren von heute auf morgen abbrechen, obwohl man so lange eben auch ein kleiner Teil dieser Familie war.
Oder sie lieben deine Frau nach den 29 Jahren ganz einfach, haben eine Trennung wirklich überhaupt nicht kommen sehen und sie tut ihnen nun wahnsinnig leid, weil sie total leidet und sie können nicht nachvollziehen, wie du ihr das antun kannst. Da könnte man aber trotzdem einsehen, dass du deine Grunde haben wirst und dich nicht als Buhmann hinstellen. Gleichzeitig spricht ja trotzdem nichts dagegen, weiter immer ein offenes Ohr und offene Arme für ihre langjährige Schwiegertochter zu haben. Man steht immerhin außen vor und muss sich ja nicht auf irgendeine Seite schlagen. Es ist eure Beziehung, nicht ihre.
Man weiß es also nicht und ich finde es unmöglich, sich aufgrund deiner bisherigen Infos da auf irgendeine Seite zu stellen. Z. B. wäre ja auch wichtig, wie häufig der bisherige Kontakt zu deiner Frau war. Hat deine Mutter sie quasi wie eine eigene Tochter angesehen, besteht ein total enges Verhältnis? Wie war dein Verhältnis zur Familie vorher? Kritisieren sie dich generell gerne oder ist das jetzt wirklich nur wegen der Trennung der Fall?
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