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Trennen oder weiter quälen

Joly
danke für diese Nachricht - die ist so - " kann ich nicht beschreiben".
Wäre ich glücklich - hätte ich die Affäre niemals kennengelernt - den Kontakt aufrecht erhalten - intensiviert ( wir schreiben seit Monaten täglich - mehrmals ) - und sogar mich auch in Sie verliebt - dass habe ich aber erst vor ein paar Wochen gespürt und gefühlt.
Danke dir für diese Offenheit. Und ja, genau das ist ein wichtiger Punkt, denn wer wirklich glücklich ist, öffnet sein Herz nicht über Monate hinweg für jemand anderen, verliebt sich nicht, beginnt nicht innerlich neu zu leben. Das passiert nicht aus Leichtsinn, sondern aus einem tiefen Mangel heraus.
Deine Gefühle sind kein Beweis von Schwäche oder Charakterlosigkeit, sondern ein ehrliches Signal dafür, wie leer es in dir geworden ist.
Dass du das erst vor ein paar Wochen wirklich gefühlt hast, zeigt eher, wie lange du funktioniert hast, ohne auf dich zu hören.
Was auch immer du entscheidest, nimm diese Gefühle ernst.
Sie wollen dir nichts kaputtmachen, sie wollen dir etwas zeigen.
 
Ich würde versuchen mich möglichst sanft und langsam zu trennen.
Erzähle deiner Frau jetzt nix von deiner Freundin.
Du könntest ihr sagen.. dass du jetzt erstmal mehr Ruhe und Zeit für dich selber brauchst.
 
Nichts überstürzen. Wenn du sicher bist, daß eine Trennung erfolgen muss, dann informiere dich in Ruhe, was da alles dran hängt und was es sich kostet. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Also Internetrecherche, mit Leuten sprechen die ähnliches durchgemacht haben, und vielleicht auch mal zum Anwalt gehen zwecks Beratung.

Langjährige Ehe und finanzielle Abhängigkeit der Frau bedeutet, dass du Trennungsunterhalt und vielleicht nach der Ehesxheidung Ehegattenubterhalt leisten musst. Deine Rentenansprüche werden über den Versorgungsausgleich sowieso mit ihren verrechnet, und am Ende bekommt sie natürlich sehr viel mehr von dir als umgekehrt.

Über das Haus und was dazu gehört kann man sich vielleicht einigen. Wenn aber nicht, wird das ein Streitthema. Sie verliert ja ihre Unterkunft, da sie dich nicht (?) auszahlen kann.

Getoppt wird das nur noch durch den Zugewinnausgleich, der auch obligatorisch ist. Wenn das Haus in der Ehe erworben wurde, kann man es am Ende praktisch häftig teilen und es gab keinen Zugewinn. Aber die Rexhnung kann auch ganz anders ausgehen.

Bedenke das, wenn es geht.
 
Lieber TE,
Was mir in den Sinn kommt, als ich deine Zeilen las: als ihr zusammen kamt, war sie in einer ganz anderen Lebensphase als du. Um einiges älter, mit Kindern, und einer gescheiterten Ehe.
Du hast dich damals sehr für sie engagiert, trotz deines jungen Alters.
Ganz ehrlich, wenn ich einen so viel jüngeren Mann an mich gebunden hätte, dann hätte ich Verständnis dafür, dass er in seinem Leben diese Dinge vielleicht auch erleben möchte - also nicht unbedingt Scheidung, klar - aber vielleicht doch eigene Kinder, oder jedenfalls eine Beziehung, die (auch altersmäßig?) auf Augenhöhe ist. Du bist ja immerhin in einem Alter, wo viele Männer Väter von noch jungen Kindern sind.

Du schreibst, dass dich verändert hast in der Beziehung - das liegt auf der Hand, du warst ja zu Beginn noch so jung, und zudem noch unsicher und schüchtern.
Ich, als ältere Frau, würde das bei aller Liebe akzeptieren und dich freigeben, auch wenn es weh tut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
das sind ja ziemlich schnell erste Reaktionen - die sehr eindeutig ausfallen. Ich hätte eher erwartet - ich werde in der Luft zerrissen - so ala typisch Mann - zu feige - und und und ....
Das etwas nicht stimmt - ahnt meine Noch-Frau garantiert schon - der "Haussegen" hängt eh etwas schief - da ich nach all den Jahren einfach nicht mehr ALLES mitmache - nur weil sie es sagt.
Ich hatte gedacht - ich schaffe die Weihnachtstage mit einer besseren Maske - aber das war wohl nichts .....
Dann werde ich mich wohl mal nach einer Unterkunft umschauen müssen - die ich hoffentlich irgendwie bezahlen kann ( sehr schwierig hier vor Ort ) - denn das ist mir durchaus bewusst - ich werde sofort gehen müssen ( was ich durchaus verstehen kann ) - egal ob mit oder ohne Affären-Geständnis.
.
Ich gehe nun mal erstmal um den Block - bis nachher sind noch einige Kommentare / Fragen gekommen....
Ne, keiner will so etwas lesen. Bei deinem Beitrag hat mir tatsächlich gefehlt was plötzlich sich verändert hat.
Du schreibst es ist seit mehreren Jahren, aber nach so einer langen Zeit, was war der Grund?
Die Affäre finde ich feige, da du eigentlich leider alle um einen sauberen Schlussstrich betrogen hast. Man kann auch nicht von Respekt reden, wenn man betrügt und so angewidert von seiner noch Frau redet, wenn es ums küssen oder umarmen geht. Da muss doch noch was anderes sein. Es klang nicht so als ob du sie noch magst, trotzdem der gemeinsamen Zeit. Finanziell ist sie von dir abhängig? Kann man da einen fairen Weg gehen? Um so schneller du dich trennst um so besser, man merkt Ablehnung bewusst oder unbewusst ist da auch egal.
Es ist natürlich schade vor Weihnachten wäre natürlich besser gewesen mit einem größeren Abstand aber so ist das nun Mal.
 
Soll ich in einer Ehe bleiben - nur aus Respekt - damit der Partner ein vermeintliches Glück und finanzielle Absicherung hat?
Natürlich nicht.
(Die finanzielle Absicherung hat sie nach 20 Jahren Ehe im Hausfrauenmodus ohnehin. Auch nach erfolgter Scheidung.)
Ich finde es stark, dass deine Affaire geduldig auf dich wartet und es ihr auch nichts auszumachen scheint, dass du nach der Trennung wenig Geld haben wirst.
Aber sie ist ja auch die echte Liebe; nach 20 Jahren Qual wohlverdient.
Warum ziehst du nicht zu ihr?
 
Ich finde, du kannst ruhig ehrlich sein und auch von deinem Fremdgehen erzählen.
Das tut ihr dann wahrscheinlich erst einmal weh, gibt ihr dann aber später einen Grund auf dich wütend zu werden.
Zeig ihr deinen Respekt mit der fairen Trennung.

Du schreibst, dich ekelt vor Zärtlichkeiten mit deiner Frau.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie das nicht spürt.
Wie kannst du unter diesen Umständen darüber nachdenken, bei ihr zu bleiben?
Gibt ihr ( und dir selbst) eine Chance auf ein neues Glück!
 
Ich finde, du kannst ruhig ehrlich sein und auch von deinem Fremdgehen erzählen.
Das tut ihr dann wahrscheinlich erst einmal weh, gibt ihr dann aber später einen Grund auf dich wütend zu werden.
Zeig ihr deinen Respekt mit der fairen Trennung.

Du schreibst, dich ekelt vor Zärtlichkeiten mit deiner Frau.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie das nicht spürt.
Wie kannst du unter diesen Umständen darüber nachdenken, bei ihr zu bleiben?
Gibt ihr ( und dir selbst) eine Chance auf ein neues Glück!
Vermutlich ist das alles schon längst zum taktischen Vorgeplänkel geworden.
Wer von den Beiden die (beidseits innerlich längst beschlossene) Trennung ausspricht, ist der Doofe und stellt sich selbst damit in ein schlechtes Licht und erschwert damit eine respektvolle, faire Trennung auf Augenhöhe.

"DU wolltest doch, dass wir uns trennen. Dann leb mit den Konsequenzen. Du kriegst mich hier nicht aus dem Haus " (Nur mal so als Beispiel wie es dann weiter gehen könnte).
 
Ich finde, du kannst ruhig ehrlich sein und auch von deinem Fremdgehen erzählen.
Das tut ihr dann wahrscheinlich erst einmal weh, gibt ihr dann aber später einen Grund auf dich wütend zu werden.
Zeig ihr deinen Respekt mit der fairen Trennung.

Du schreibst, dich ekelt vor Zärtlichkeiten mit deiner Frau.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie das nicht spürt.
Wie kannst du unter diesen Umständen darüber nachdenken, bei ihr zu bleiben?
Gibt ihr ( und dir selbst) eine Chance auf ein neues Glück!
Mit Sicherheit würde ich nix vom Ekel erzählen.
Das sind unnötige tiefe Verletzungen und Demütigungen.
 

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