Ihn auf freundliche Art und Weise darauf aufmerksam zu machen, wie Du Dir eine Wohlfühlbeziehung vorstellst und was dabei Deine Erwartungen an den Partner sind... halte ich für einen guten Weg, unmissverständlich zu sein.
Klarheit eben... frage ihn ruhig mal, ob er bereit ist zu lernen. Und aus Worten muß auch ein Tun erfolgen.
Wenn Du ihn immer wieder - auf nette Art und Weise - mit Deinen Vorstellungen konfrontierst, wird er sich entscheiden, ob er sich das immer wieder anhört (weil er nichts tut) oder ob er was ändert .... oder irgendwann wegbleibt, weil er sich zum Lernen und zum Tun nicht aufraffen kann oder will.
Ich halte es für gering wahrscheinlich, dass sich ein Mensch über 30 von seinen alten Verhaltensgewohnheiten trennt. Ja, das gibt es durchaus in zahlreichen Fällen. Ich bin immer für eine neue Chance. Aber ich bin nicht bereit, das Schlechte zu ignorieren oder gar gut zu nennen. Das Nutzen einer Chance liegt bei ihm. Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung. Diskutieren, schön reden, erscheint mir oft als Rückwärtsschritt.
LG; Nordrheiner