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Traumberuf Hausfrau? Ich will nur meine Ruhe vor dieser Welt....

tja, ich bau mal eine *was-wäre-wenn-maschine*

du und dein partner habt beide ne arbeit.
geld genug ist da, um
-die wäsche zur reinigung und zum bügeln zu bringen
-um jeden tag essen zu gehen, nach der arbeit
-um die seele am wochenende in´s "heitere nichts" zu hängen
-um ne tolle wohnung zu haben
-um die hobbies zu machen, die euch gefallen


du bist die hausfrau

kind eins, 2 jahre alt, ist krank und quengelt, aber eigentlich solltest du den säugling stillen, den es auch noch gibt, eigentlich solltest du bügeln und gleichzeitig kochen, aber-hilfe-staubsaugen und putzen, dein partner bringt geschäftskollegen mit u.s.w!!

hausfrau ist ein 24-stunden-job!!!
von wegen gemütlich und gechillt...
also, meine mutter hat uns großgezogen, 3 kinder.
sie hat ihre liebe an uns alle weitergegeben und war den GANZEN tag beschäftigt!!

der "beruf" hausfrau ist ein vollzeitjob, der alles abverlangt.
lg., frara
 
Der Beruf Hausfrau bedeutet:

- sein eigener Chef sein, die eigene Arbeit selbst einteilen, sich nicht reinreden lassen müssen

- keine Bezahlung, keine Ansicherung, kein eigenes Geld, keine Rentenansprüche!, und, nach zu vielen Jahren: keine Chance mehr auf einen guten Job, weil zu alt.

- kein Urlaub, keine Ferien, kein Wochenende, kein "Abschalten", denn Dein Arbeitsplatz ist da, wo andere die Füße hochlegen

-wenig Anerkennung: extreme Schufterei und dann wird einem gesagt, man sei eine faule Nuss, weil man ja "immer zu Hause ist"

Der Beruf Mutter bedeutet:

- Süße Kinderaugen und -bäckchen, einem ganz eigenen Menschlein staunend beim Wachsen und Gedeihen zusehen und diesen Prozess miterleben, begleiten, fördern

- spielen, basteln, Streitschlichten, erklären, vorlesen, Geduld, Geduld und nochmals Geduld haben, viel Liebe geben und auch bekommen

- vollgeschissene Windeln, vollgekotzte Betten, die Angst, wenn das Kind vor Fieber glüht und sich nicht senken lässt, Geschrei bei aufgeplatzter Haut und blauen Flecken, viel zu tun, wenig Anerkennung

- hohe Verantwortung, wenig eigene Zeit, wenig Schlaf, zeitweise die totale Überforderung und das Gefühl, nicht gut genug zu sein und als Mutter versagt zu haben (was natürlich meistens Quatsch ist)

Beide "Berufe" zusammen bedeuten:
kurz- und langfristig sehr sehr viel Glück und Liebe und viel Arbeit, die einem keiner bezahlt
langfristig eine hohe Gefahr, finanziell abhängig oder arm zu werden.

Wenn Dich all das nicht schreckt - nur zu.

PS.: Du brauchst einen Mann, der das mitmacht. Wenn Dein Freund die Idee gar nicht gut findet, solltest Du Dir das nochmal ganz genau überlegen.
 
Das gute an einem Frauenleben ist doch, dass es so viele Facetten gibt, die lebbar sind.

Wenn eine Frau als Hausfrau und Mutter ihr Glück sieht, das als ihr Ziel ansieht, ist das doch okay. Es ist ihre Entscheidung und ihr Leben. Wo ist da das Problem?

dass es Frauen gibt, die andere Ziele haben, ist doch auch okay.

Nach 40 Jahren Frauenbewegung sollte man schon verstanden haben, dass es unterschiedliche Lebenswege, Lebensbiographien und Lebensziele gibt. Ist doch gut, wenn man immer mehrere Alternativen hat.

Hey Real,

du hast auf der einen Seite sicherlich Recht, sprich "das Lebenskonzept des Jeweiligen ist unantastbar"; aber dennoch sollte man sich eben fragen, wie man das mit den sozialen Sicherungssystemen bewerkstelligt. Jemand, der kaum bis gar nicht arbeitet, wird ja im Alter bestenfalls Grundsicherung bekommen. Und was ist, wenn man gesundheitliche Probleme dann hat? Es gibt genügend Behandlungsarten, Medikamente, Therapien, die von den Kassen nicht bezahlt werden. Von daher finde ich schon, dass es gerechtfertigt ist, am jeweiligen Lebensmodell das Für und Wider abzuwägen. Ich sehe das ja bei den paar gesundheitlichen Sachen, die ich habe, schon, wie das ins Geld auf Dauer geht. Wenn ich auf Dauer nur insgesamt 700-800 Euro zum Leben hätte, könnte ich mir diese medizinischen Aspekte überhaupt nicht finanzieren. Tut mir leid, aber an so etwas sollte man einfach mal denken. Und sich da nur vom Partner abhängig zu machen, finde ich demzufolge echt nicht gut. Kann ja auch beim Partner durchaus sein, dass die Rente nicht besonders hoch ist... und man im Todesfall des Partners nur eine minimale Witwenrente bekommt (man bekommt ja als Zurückgebliebene auch nicht den vollen Rentensatz des Partners).
Wir werden alle immer älter und das sollte man definitiv mit einkalkulieren. Darüber hinaus ist ja auch nicht gesagt, dass man mit dem einen Partner wirklich ein Leben lang zusammen bleibt und was bleibt dann? Das liebe Hartzen. 😉 Weil so easygoing ist es irgendwann nicht mehr, ins Berufsleben einzusteigen, wenn man Jahrelang nur Hausfrau war. (ich will damit keinen abwerten, sondern nur mal die faktische Lage beschreiben).

LG
Löwi
 
Hey Real,

du hast auf der einen Seite sicherlich Recht, sprich "das Lebenskonzept des Jeweiligen ist unantastbar"; aber dennoch sollte man sich eben fragen, wie man das mit den sozialen Sicherungssystemen bewerkstelligt. Jemand, der kaum bis gar nicht arbeitet, wird ja im Alter bestenfalls Grundsicherung bekommen. Und was ist, wenn man gesundheitliche Probleme dann hat? Es gibt genügend Behandlungsarten, Medikamente, Therapien, die von den Kassen nicht bezahlt werden. Von daher finde ich schon, dass es gerechtfertigt ist, am jeweiligen Lebensmodell das Für und Wider abzuwägen. Ich sehe das ja bei den paar gesundheitlichen Sachen, die ich habe, schon, wie das ins Geld auf Dauer geht. Wenn ich auf Dauer nur insgesamt 700-800 Euro zum Leben hätte, könnte ich mir diese medizinischen Aspekte überhaupt nicht finanzieren. Tut mir leid, aber an so etwas sollte man einfach mal denken. Und sich da nur vom Partner abhängig zu machen, finde ich demzufolge echt nicht gut. Kann ja auch beim Partner durchaus sein, dass die Rente nicht besonders hoch ist... und man im Todesfall des Partners nur eine minimale Witwenrente bekommt (man bekommt ja als Zurückgebliebene auch nicht den vollen Rentensatz des Partners).
Wir werden alle immer älter und das sollte man definitiv mit einkalkulieren. Darüber hinaus ist ja auch nicht gesagt, dass man mit dem einen Partner wirklich ein Leben lang zusammen bleibt und was bleibt dann? Das liebe Hartzen. 😉 Weil so easygoing ist es irgendwann nicht mehr, ins Berufsleben einzusteigen, wenn man Jahrelang nur Hausfrau war. (ich will damit keinen abwerten, sondern nur mal die faktische Lage beschreiben).

LG
Löwi


da ist ja die sache mit den verscheidenen lebenskonzepten und erwartungen ans leben...
(ich selbst war ja einige jahre hausfrau und mutter,habe versucht und auch geschafft daraus zu kommen,wolte halt die rsten jahre fürs kind da sein..fand ich okay.hatte aber auch oft das gefühl ich verblöde...denn ausser kids und deren mütter mit gesprächen über kids war da wenig, sollte man auch bedenken.😉)
ich habe eine schwester die keien ausbildung hat und sich mit ihrem mann aufs typische rolenmodell geeinigt hat. 2 kids ,sie blieb zu haus er versorgt die familie finanziell. sie war und ist wohl so glücklich.(kein kontakt mehr momentan. ) aber sie war bis dahin wo ich kontakt hatte so zufrieden,er auch. die kids sind schon 14 und 19 jahre alt.
aus langeweile und ums geld etwas aufzustocken geht sie etwas arbeiten.ein paar stunden. reicht ihr. ich habe oft gefragt warum sie nichts mehr lernt beruflich. sie meinte sie bräuchte das nicht. ihr gings gut so wie es ist.
(im grunde hat sie aber oft gejammert wie unzufrieden sie ist, weil immer nru das gleiche in ihrem leben geschieht und ich sehe das bei ihr auch als flucht an....aber sie ist anderer meinung)
sie sagt sie würde es genauso nochmal machen, familienleben und andere versorgen wäre genau ihr ding. warum sollte sie nen beruf erfassen ausser haus sein und andere versorgen,wenn sies ihrer familie gut tun kann, so redet sie und es ist ja ihre sache.klar.
aber manche findens okay so.
was später sit ist ihr egal. in dem sinne,wird schon klappen und ich habe ja mein leben lang gut gelebt...so sagt sie. später ist ihr eben nicht wichtig,hauptsache solange familienleben wies geht.
sie können halt auch sparen,weil der mann sehr gut verdient und so.

manche menschen sind eben so zufrieden und da kann man noch so anders denken..ist eben so.
wenn sie wirklich so leben und den kids alles erdnkliche mitgeben können find ichs voll okay,für sie eben..sehe da auch viele schweirigkeiten ,die sie nicht sehen,aber den kids scheints gut zu gehen....das ist doch die hauptsache, finde ich. die erwachsenen haben gewählt as die kids nichts konnten.deshalb sollte das leben für sie gut egtsaltet sein.
wobei ich auch mängel sehe,denn die beiden bekommen von dem rollenmodell nicht nur gutes als vorbild,so hat der junge schon irgendwo diese machoalüren...von wegen ich gehe arbeiten,wasch du mir die wäsche und so...


sorry bin is quatschen gekommen,😱hat mich innerlich beschäftigt, weil ich diese person,meine schwetser nicht ganz verstehe und auch glaube,es ist eine art flucht vor dem leben.
 
Das ist Prostitution ohne Sinn und Verstand.

Wäre ich dein Freund, würde ich rennen....

Hausfrau, weil man zu faul ist zur Erwerbstätigkeit?

Schauder....

Zudem wärst du immer von ihm abhängig.
 
Hey Schmetterling,

ich sage ja auch nicht, dass man das nicht mal ein paar Jahre machen kann. Du bist ja ein Beispiel dafür, dass auch noch wieder was anderes kommen kann. 🙂 Hängt auch noch damit zusammen, wie flexibel man ist und wie man sich verkaufen kann, sicherlich. 🙂

Nur habe ich eben mal aufzeigen wollen, was für weitere Schwierigkeiten damit verbunden sein können. Klar, ist es toll, die Kinder live aufwachsen zu sehen, mit ihnen Freud und Leid direkt zu teilen usw. 🙂 Wenn man denn welche hat. :wein: Aber ich halte es z.T. für umsichtiger, wenn man versucht, mehrere Modelle miteinander zu verknüpfen. Es muss ja nicht nur das eine Extrem immer sein, also entweder nur Kinder und Haushalt oder nur Karriere. Sollte ich als Lehrer Kinder haben, lass ich meine Stunden auf 50-75% runtersetzen. Man kann ja auch nicht immer davon ausgehen, dass man in der Kernfamilie bleibt. ich wll meine Kinder auch selbst versorgen können und das ist selbst mit 50-75% der Lehrerstelle ohne Weiteres möglich, zumal es ja auch noch Kindergeld und Familienaufschlag gibt, sowohl bei den Angestellten als auch bei dem Beamten. 😉 (also das nur mal zu mir - ich gehe momentan eh nicht davon aus, dass ich irgendwie an ne eigene Familie komme; aber das ist ein anderes Thema). 🙂

Das mit deiner Schwester finde ich auch komisch.
Hattest du aber nicht mal gemeint, die wäre auch eher karriereorientiert, oder verwechsele ich das jetzt? 😱

LG
von eurer Löwi
 
Das ist Prostitution ohne Sinn und Verstand.

Wäre ich dein Freund, würde ich rennen....

Hausfrau, weil man zu faul ist zur Erwerbstätigkeit?

Schauder....

Zudem wärst du immer von ihm abhängig.


solch eine aussage verstehe ich immer nicht, ich mein wenn man doch kids haben möchte,sollte die auch ejmand versorgen oder nicht? gleich von prostitution zu sprechen find ich echt nicht übertreiben. sie redet ja auch von kids und will nicht "nur hausfrau " sein.

es gibt doch paare die entscheiden sich eben dafür.findest du das dann auch prostitution oder nur bei der te?
 
Hey Schmetterling,

ich sage ja auch nicht, dass man das nicht mal ein paar Jahre machen kann. Du bist ja ein Beispiel dafür, dass auch noch wieder was anderes kommen kann. 🙂 Hängt auch noch damit zusammen, wie flexibel man ist und wie man sich verkaufen kann, sicherlich. 🙂

Nur habe ich eben mal aufzeigen wollen, was für weitere Schwierigkeiten damit verbunden sein können. Klar, ist es toll, die Kinder live aufwachsen zu sehen, mit ihnen Freud und Leid direkt zu teilen usw. 🙂 Wenn man denn welche hat. :wein: Aber ich halte es z.T. für umsichtiger, wenn man versucht, mehrere Modelle miteinander zu verknüpfen. Es muss ja nicht nur das eine Extrem immer sein, also entweder nur Kinder und Haushalt oder nur Karriere. Sollte ich als Lehrer Kinder haben, lass ich meine Stunden auf 50-75% runtersetzen. Man kann ja auch nicht immer davon ausgehen, dass man in der Kernfamilie bleibt. ich wll meine Kinder auch selbst versorgen können und das ist selbst mit 50-75% der Lehrerstelle ohne Weiteres möglich, zumal es ja auch noch Kindergeld und Familienaufschlag gibt, sowohl bei den Angestellten als auch bei dem Beamten. 😉 (also das nur mal zu mir - ich gehe momentan eh nicht davon aus, dass ich irgendwie an ne eigene Familie komme; aber das ist ein anderes Thema). 🙂

Das mit deiner Schwester finde ich auch komisch.
Hattest du aber nicht mal gemeint, die wäre auch eher karriereorientiert, oder verwechsele ich das jetzt? 😱

LG
von eurer Löwi

nee meine schwester ist nicht karriereorientiert.... sie wollte immer nur familienleben,hat sie auch so gelebt.
hab noch ne andere,aber selbst die ist nicht wirklich karriereorientiert, die geht arbeiten weil sie einfach muss.😀
karriere wäre ihr auch egal.
bin bei uns so ziemlich die einzigste die immer nach beruflichen guten alternativen gesucht hat und es noch tut.

ich wollte mit meinem beitrag auch nicht gegen dein geschriebenes reden, hatte nur plauderlust und wollte meinen senf dazu geben.😉😀

 
Sie hat Kinder?

Wo steht das?

nein aber sie möchte welche,wenn sie denn zu solch leben als hausfrau kommt. sie sind für sie eingeplant,so habe ich das verstanden,im eingangspost.

ich glaube aber auch die ganze diskussion ist irgendwie überflüssig, da ihr partner eh nicht mitspielt.
dann müsste sie sich trennen und beginnen ihr lebenskonzept mit jemand anderen zu verwirklchen...
 

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