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Trauer und Angst ,Reaktion Ehemann

Männer sind häufig in solchen Situationen unbeholfen und manchmal auch überfordert.
Gerade weil er keine gute Beziehung zur seiner Mutter hat, ist seine Reaktion nicht überraschend.
Natürlich verstehe ich das du dir etwas mehr Emontionalität wünscht, aber was genau erwartest du von ihm?
Das er mittrauert um eine Person die ihm nicht viel angeht? Das er dich "auffängt" obwohl es nicht deine Mutter ist? Das er über den Tod diskutiert?

Viele Männer sind da einfacher und rationaler gestrickt. Betrifft sie nicht, wird zur Kenntnis genommen und abgehakt. Alles andere kommt, wenn es soweit ist. Fertig
 
Viele Männer sind da einfacher und rationaler gestrickt. Betrifft sie nicht, wird zur Kenntnis genommen und abgehakt. Alles andere kommt, wenn es soweit ist. Fertig
Ja genau so hab ich meinen Schriebs gemeint.
Wo dann jemand sagte, komm doch nicht mit der Geschlechterrolle.
doch da ist was dran. ich kenne z.b. keine weibliche Person in meinem Umfeld, die so reagiert.
Was natürlich nicht heissen soll, das es das nicht gibt, siehe da...
Das ist kein Geschlechterding.

Ich bin eine Frau, von mir hätte das auch kommen können. Ich halte es für sinnfrei, sich Sorgen um Dinge zu machen, die noch gar nicht eingetreten sind.
 
Ich verstehe, dass dich die Reaktion von deinem Mann enttäuscht hast.
Auch Ängste , die man selber nicht kennt, sind Ängste, die man ernst nehmen müsste.

Angst vor Verlust eines geliebten Menschen, ist für mich sehr gut nachvollziehbar.
Mein Tipp dazu:
Da tatsächlich irgendwann der Zeitpunkt eintritt und man nichts dagegen tun kann, versuche die Zeit, die du hast, mit deiner Mutter zu genießen.
Macht öfters etwas Schönes, mach ihr Freude, besuche sie so oft wie möglich.
Drück ein Auge zu , wenn sie Mal nervt.
Verschiebe geplante gemeinsame Momente nicht in weiter Ferne!

Meine Mama ist gerade 90 geworden.
Mein Mann hatte seine schon mit 17 verloren.
Ich wünsche, dass du deine noch für sehr , sehr lange Zeit bei dir haben darfst!
 
Ich finde die Reaktion vom Mann sehr unempathisch. Von ihr wird hier sofort verlangt zu bedenken, dass er kein gutes Verhältnis zu seiner Mutter hatte, und sie deshalb kein Verständnis erwarten darf. Man kann aber genauso gut vom Mann verlangen, dass er sich in seine Frau reinversetzt , die Angst hat vor dem Tod Ihrer Mutter, eben weil sie ein gutes Verhältnis zu ihr hat.
Ängste des Partners abzutun, nur weil man sie selbst nicht, hat finde ich ziemlich daneben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Er meinte, dass Angst ja wohl fehl am Platz wäre, da jeder mal stirbt.
Solche Typen lässt man am besten bei er nächsten Gelegenheit ein Löffelchen ihrer eigenen Medizin kosten.
Er hat Männerschnupfen und bittet um Tabletten und Tee, schnieft rum?
"Das ist ja wohl fehl am Platz, jeder ist mal erkältet!"
Er äußert sich besorgt über die mit den Jahren abnehmende Standfestigkeit seines Gliedes?
"Das ist ja wohl fehl am Platz, da jeder irgendwann impotent wird!"
Dem würde ich was husten, ganz ehrlich...
Er spricht dir deine Gefühle ab, um nicht von ihnen belästigt zu werden.
Wetten?
 

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