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Trauer um Lebenswunsch

Bin ich so sonderbar in meinen Wünschen? Darf mich dieser Gedanke so unsagbar traurig machen?

Nein, das sind keine sonderbaren Wünsche. Ich verstehe das sogar ganz gut. In den Achtzigern bspw. war das noch ganz selbstverständlich, "jeder" hatte wenn er wollte eine Familie. Kommt mir jedenfalls so vor. Es ist aber jetzt nicht mehr so selbstverständlich. Denke auch schon, dass man mindestens als Frau an der Stelle irgendwann aufgeben muss. Wenn es so ein Lebenstraum ist/wahr, natürlich hart. Ich sehe es mittlerweile so, dass ein Kind bei mir nicht gerade die besten Bedingungen gehabt hätte. Ich habe doch eher mit mir selbst zu kämpfen. 😉 Möchte ich dann niemandem antun. Habe mich also damit abgefunden. Allerdings habe ich den Anspruch früh aufgegeben, dass ich irgendwann mal eine Familie habe - oder nie zu stellen gewagt.

(Hier in der Pampa allerdings ne Katastrophe. Es wird auch bescheiden damit umgegangen. Man darf sich teilweise anranzen lassen, Kinder "seien doch das Schönste am Leben, aber das muss ja jeder selber wissen" oder ich werde von oben herab behandelt "du kannst es ja nicht wissen, du hast ja keine Kinder". )
 
Ich habe aktuell einfach nur Angst vor mir selber, wie ich damit umgehe.

Nein, das sind keine sonderbaren Wünsche. Ich verstehe das sogar ganz gut. In den Achtzigern bspw. war das noch ganz selbstverständlich, "jeder" hatte wenn er wollte eine Familie. Kommt mir jedenfalls so vor. Es ist aber jetzt nicht mehr so selbstverständlich. Denke auch schon, dass man mindestens als Frau an der Stelle irgendwann aufgeben muss. Wenn es so ein Lebenstraum ist/wahr, natürlich hart. Ich sehe es mittlerweile so, dass ein Kind bei mir nicht gerade die besten Bedingungen gehabt hätte. Ich habe doch eher mit mir selbst zu kämpfen. 😉 Möchte ich dann niemandem antun. Habe mich also damit abgefunden. Allerdings habe ich den Anspruch früh aufgegeben, dass ich irgendwann mal eine Familie habe - oder nie zu stellen gewagt.

(Hier in der Pampa allerdings ne Katastrophe. Es wird auch bescheiden damit umgegangen. Man darf sich teilweise anranzen lassen, Kinder "seien doch das Schönste am Leben, aber das muss ja jeder selber wissen" oder ich werde von oben herab behandelt "du kannst es ja nicht wissen, du hast ja keine Kinder". )

Es ist noch viel zu früh, zu wissen ob ich aufgeben möchte/sollte/kann/müsste etc. Aber ich weiß jetzt, dass es niemals so sein wird wie ich mal dachte. Wie gesagt, ich dachte wenn die Voraussetzungen stimmen wird das wohl. Aber so ist dem wohl doch nicht. Je länger ich gewartet habe und auf die guten Voraussetzungen gewartet habe umso ungesünder wurde ich. Nicht dass warten falsch war, aber es war auch rückblickend nun ein Problem?

Egal ob sich die Chance wieder ergeben würde, oder auch nicht. Die Angst, diese unbegreiflich starke Angst es kann schiefgehen, wäre nicht zu ertragen.

Ich weiß gerade nicht was die nächsten Schritte sind.
 
Je länger ich gewartet habe und auf die guten Voraussetzungen gewartet habe umso ungesünder wurde ich. Nicht dass warten falsch war, aber es war auch rückblickend nun ein Problem?

Egal ob sich die Chance wieder ergeben würde, oder auch nicht. Die Angst, diese unbegreiflich starke Angst es kann schiefgehen, wäre nicht zu ertragen.

Ich weiß gerade nicht was die nächsten Schritte sind.
Ja, und das versuche, ich nicht mehr zu machen. Diese Vorwürfe nach hinten in die Vergangenheit. Ich habe damals gedacht, es war richtig, also. 😉 Vorwürfe mache ich mir nur da, wo ich wirklich auch ein Bauchgrummeln hatte und mich dennoch so entschieden habe. Aber manchmal geht ja auch das nicht anders. Klar, rückblickend leicht gesagt, du hattest schon Bauchgrummeln, also hättest du es anders machen müssen. Man _konnte_ wohl nicht. Ich denke, man muss hier etwas lockerer lassen. Hätte ich früher locker gelassen, hätte ich im Leben mit Sicherheit teilweise andere Ergebnisse und wäre weniger krank.
 
Mit Voraussetzungen meine ich vor allem, meine psychische Stabilität. Jahrelange Therapie etc.
Ich wage deswege sowas nicht, aber das ist eine persönliche Entscheidung. Ob die Kinder der ganzen hinter verschlossenen Türen schreieenden Paare jetzt besser dran sind, als ein Kind es bei mir wäre, ist natürlich ne Frage.
Ich fürchte, es ist ein Tabuthema. Kinder kriegen darf jeder, das darf man den Menschen nicht verbieten. Aber wenn man nen Hund kauft, muss man oft x Quadratmeter Garten bspw. nachweisen. 😀
 
Verständlich, dass du da schlecht draufkommst.
Du musst zeitnah eine Entscheidung treffen.
Aber Zeit für Trauer muss noch nicht sein -
du kannst dir deinen Wunsch noch erfüllen.
 

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