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Transgender und Angst vor Sex

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Gast

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N'abend. Ich muss das grad mal irgendwie los werden, weil es mich seit einer oder zwei Wochen belastet...

Also ich bin transgender, um genau zu sein ftm. Das heißt, ich bin mit einem weiblichen Körper geboren, lebe aber seit Jahren mittlerweile als Mann. Seit viereinhalb Jahren nehme ich Hormone und werde nach außen hin nur noch als Mann gesehen... was ja an sich auch gut ist.

Die Brust ist operiert und dank Krafttraining auch ganz okay, nur leider sind da ein paar sehr breite, auffällig Narben entstanden... das größte Problem aber ist, dass ich unterhalb der Gürtellinie noch immer die "alten", weiblichen Genitalien habe. Das war für mich eine Enscheidung nach einer einfachen Kosten-Nutzen-Rechnung. Die OP untenrum besteht aus zwei bis drei einzelnen OPs, über mehrere Monate verteilt, die längste davon acht Stunden für ein Ergebnis, das optisch noch immer als "nicht richtiger" Penis erkennbar wäre... von daher erstmal... nein danke.

Das bringt aber Probleme im Bereich der Sexualität mit sich. Ich habe in meinem ganzen Leben bisher nur mit einer Frau sexuelle Erfahrungen gemacht, das war ein halbes Jahr etwas nach der Brust-OP. Sie wusste bereits vorher bescheid (wir waren im Vorfeld Freunde) und die ganze Annäherung lief eben über mehrere Monate mit Kuscheln und so weiter, bis wir dann wirklich mal im Bett landeten. Es war schön, aber ich war auch schrecklich in sie verliebt und sie wusste irgendwie instinktiv, wie sie mir näher kommen konnte... sie kam mir immer ein Stück entgegen irgendwie und hat gewartet, bis ich erwidern konnte.

Jedenfalls... ist das jetzt auch schon etwa eineinhalb Jahr her. Seither lief bei mir gar nichts, weil sie irgendwie auch die letzte war, die "vorher" bescheid wusste.
Ich habe keine sehr starke Libido und ob ich "geil" auf einen Menschen bin, hängt auch immer stark davon ab, wie interessant ich diesen Menschen finde. Jedenfalls gab es seit Sommer 2014 niemanden, auf den ich wirklich Bock hatte. Außerdem habe ich starke Probleme damit, mich vor anderen "frei" zu machen und mich an gewissen Stellen berühren zu lassen.
Jetzt gibt es aber eine gute Bekannte, von der ich weiß, dass sie gern mit mir ins Bett gehen würde (nicht von ihr direkt, sondern über ihre beste Freundin). Der Haken ist nur: sie hat keine Ahnung, dass sie da kein Penis erwartet, wenn sie sich ans Auspacken macht.

Ich will sie. Aber ich habe irgendwie auch wahnsinnig Panik davor und weiß nicht genau, was ich machen soll. Wie sage ich ihr, dass ich anders bin? "Zeit" für eine langsame Annäherung wie bei der anderen Dame gibt es nicht, da die Dame eher unkomplizierten Spaß sucht. Ich fürchte, ich bin da nicht der Richtige für sie. Aber es ärgert mich auch, auf diese Gelegenheit verzichten zu müssen.
Ich habe eine Art Prothese, die simpel gesagt eher ein Spielzeug aus medizinischem Silikon ist, das einem Penis nachempfunden ist und für die ich einen Gurt tragen muss, um sie zu nutzen. Auch da merkt man, dass es halt kein echter ist.

Mich würde interessieren... wie sehen das die Damen, die hier unterwegs sind? Wenn sie sich vorstellen, sie lernen einen jungen Mann kennen, man findet sich gegenseitig sympathisch und erhofft sich vielleicht sogar ein paar schöne Stunden... und stellt dann fest, dass der junge Mann anatomisch doch ein wenig anders ist, als andere Kerle?
 

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Maritha

Mitglied
N'abend. Ich muss das grad mal irgendwie los werden, weil es mich seit einer oder zwei Wochen belastet...
Jetzt gibt es aber eine gute Bekannte, von der ich weiß, dass sie gern mit mir ins Bett gehen würde (nicht von ihr direkt, sondern über ihre beste Freundin). Der Haken ist nur: sie hat keine Ahnung, dass sie da kein Penis erwartet, wenn sie sich ans Auspacken macht.

Ich will sie. Aber ich habe irgendwie auch wahnsinnig Panik davor und weiß nicht genau, was ich machen soll. Wie sage ich ihr, dass ich anders bin? "Zeit" für eine langsame Annäherung wie bei der anderen Dame gibt es nicht, da die Dame eher unkomplizierten Spaß sucht. Ich fürchte, ich bin da nicht der Richtige für sie. Aber es ärgert mich auch, auf diese Gelegenheit verzichten zu müssen.


Mich würde interessieren... wie sehen das die Damen, die hier unterwegs sind? Wenn sie sich vorstellen, sie lernen einen jungen Mann kennen, man findet sich gegenseitig sympathisch und erhofft sich vielleicht sogar ein paar schöne Stunden... und stellt dann fest, dass der junge Mann anatomisch doch ein wenig anders ist, als andere Kerle?
Naja, sich sympatisch finden und villeicht ein paar schöne Stunden verbringen ist was anders als sich ein Beziehung zu erhoffen. Auf jeden Fall täuscht du deiner Bekannten was vor. Wenn dein Äußeres oder dein Verhalten keinen Hinweis auf deine wahre Indentität gibt, bist du gezwungen, dich verbal zu offenbaren, und zwar vorher.

Die Mehrzahl von Frauen wird wohl beim "Auspacken" sauer reagieren, wenn sie feststellen, dass du sie getäuscht hast. Ob sich eine trotzdem auf Sex mit dir einlässt, ist eine andere Frage. Solls ja auch geben.
 
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Gast

Gast
Da es von mir aus bisher wirklich keinerlei Annäherungsversuche gab, habe ich ihr bisher auch nichts vorgetäuscht. Das Leben als Mann ist das Leben, das ich jetzt lebe und mein Alltag, so wie er für mich sein sollte. Das hat nichts mit vortäuschen zu tun, denn Vortäuschen ist vorsetzlich. Ich lebe einfach nur. So gesehen ist das, was ich lebe, meine "wahre Identität" ;)

Dass ich natürlich vorher was sagen würde, ist klar. Die Frage ist nur, wann und unter welchen Umständen. Und ob ich es nicht gleich komplett lassen sollte. Also inklusive eines Annäherungsversuches.

Natürlich würde ich auch nicht daran sterben, für den Rest meines Lebens auf Sex und Co. zu verzichten. Aber ich bin an sich ja nicht asexuell, der Wunsch ist ja da und das wäre irgendwie traurig. Und indem ich solche Situationen von vornherein immer umgehe und es letztlich zu nichts kommt, ändert sich an meiner Angst vor solchen Situationen ja auch nichts.
 
G

Gast

Gast
Hallo! :)

Ich bin ebenfalls fzm (PräAlles) und bisexuell.
Viele Erfahrungen habe ich nicht (bin auch noch nicht so alt), aber vielleicht helfen sie dir trotzdem.

Generell ist es das beste offen zu sein.
Bei Liebe ist das einfacher. Man redet, man lernt sich kennen, man redet auch darüber.
Ich persönlich sage immer dann was in dieser Hinsicht Sache ist, wenn es relevant wird.
Wenn mir jemand sympathisch ist und ich denke, daraus könnte etwas ernstes werden, ist es eines der ersten Dinge, die ich anspreche.

Aber bei Sex ohne alles ist das nicht so einfach. Man redet nicht viel.
Bei liebe geht es um den Charakter, die Person, in die man sich verliebt, mit der man dann auch Sex haben möchte, einfach weil man sich nahe sein möchte, egal welches Geschlecht oder man liebt ohne Sex und ist sich auf andere Weise nahe.

Bei reinem Sex, ONSs und Affären ist das anders. Da geht es hauptsächlich um den Körper und das, auf was man Lust hat.
Es wäre gelogen zu sagen, das körperliche Geschlecht ist dabei egal, sonst wären alle bisexuell. Und selbst ich, wo das bin, habe manchmal auf die eine oder andere Seite keine Lust.

Allerdings ist es mit Frauen häufig leichter. Es genügt sich kurz zu erklären und die Tatsache wird akzeptiert. Es kommen vielleicht ein paar kleine Nachfragen, aber das war es meistens.
Als TMann gegenüber Männer besonders in Sachen Beziehung, Homosexualität, muss man erst viel darüber reden, sich beweisen, dafür sorgen akzeptiert zu werden und wenn es intimer wird dem anderen klar machen, dass mann nur körperlich weiblich ist und er deswegen nicht "weniger schwul" oder sonst was ist.

Das kann ein ziemlicher Prozess sein und beim homosexuellen Partner, der sich in einen Mann mit weiblichen Körper verliebt hat, für ziemliche Selbstzweifel sorgen, aber letztendlich bedeutet Homosexualität beim Mann und Heterosexualität bei der Frau ja nicht, dass sie sich in einen Penis verlieben, sondern in einen Mann.

Der Teil zur Homosexualität trifft zwar auf dich nicht zu, aber es ist denkbar, dass solche Gedanken und Gefühlslagen auch bei Frauen auftreten. ;)

Meistens reagieren heterosexuelle Frauen aber (seltsamerweise) ziemlich gelassen, manche geradezu experimentierfreudig. Woran das liegt, kann ich nicht erklären.
Die Chancen, auf eine positive Reaktion zu treffen stehen aber meiner Einschätzung nach nicht schlecht.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Das wissen wir als Transgender ganz besonders, nicht?
Wenn man nicht zu sich steht, kann man auch nicht glücklich werden, also versuch es. ;)

Ich würde (falls es nur um Intimitäten geht) versuchen, mich ihr erst anzunähern und ihr dann, wenn es richtig ernst wird, zwischen ein paar Nettigkeiten ins Ohr flüstern, was Sache ist und dann abwarten, was passiert.
Eventuell braucht sie etwas Zeit, um das zu verdauen und höchst wahrscheinlich wird sie Fragen haben.
Vielleicht geht sich auch, aber vielleicht braucht sie auch nur Bedenkzeit. So eine Situation ist ja auch nicht alltäglich. :D

Aber ich würde es wirklich versuchen.
Falls du mehr willst (Beziehung), ist aber auf jeden Fall REDEN angesagt! Sonst wirst du immer unsicherer, hast das Gefühl etwas zu verheimlichen und wenn du es dann sagst, ist es bei ihr am Ende das selbe Gefühl.

Allerdings gibt es natürlich auch Menschen, die zwar im Alltag mit Transidentität klar kommen, für die Beziehung und Sex aber so unvorstellbar ist. Auch mit sowas musst du rechnen. Das sind die Grenzen dieser Leute, die meinen das nicht böse und können auch nichts dafür.
Manche können sich auch keine Beziehung mit dicken oder kleinen Menschen vorstellen. Das ist einfach so, das ist nichts persönliches sondern wie gesagt eine Grenze.
Klar ist das dann enttäuschend, aber man muss es eben hinnehmen. Trotzdem ist es ein Versuch sicherlich wert. Mehr als einen Korb kriegen kannst du nicht und das kriegen Cis-Männer (für die unwissenden als Mann geborene Männer ;)) auch mal.

Ich wünsche dir viel Glück! ;)
 

Maritha

Mitglied
Da es von mir aus bisher wirklich keinerlei Annäherungsversuche gab, habe ich ihr bisher auch nichts vorgetäuscht. Das Leben als Mann ist das Leben, das ich jetzt lebe und mein Alltag, so wie er für mich sein sollte. Das hat nichts mit vortäuschen zu tun, denn Vortäuschen ist vorsetzlich. Ich lebe einfach nur. So gesehen ist das, was ich lebe, meine "wahre Identität" ;)

Dass ich natürlich vorher was sagen würde, ist klar. Die Frage ist nur, wann und unter welchen Umständen. Und ob ich es nicht gleich komplett lassen sollte. Also inklusive eines Annäherungsversuches.

Natürlich würde ich auch nicht daran sterben, für den Rest meines Lebens auf Sex und Co. zu verzichten. Aber ich bin an sich ja nicht asexuell, der Wunsch ist ja da und das wäre irgendwie traurig. Und indem ich solche Situationen von vornherein immer umgehe und es letztlich zu nichts kommt, ändert sich an meiner Angst vor solchen Situationen ja auch nichts.
Die Täuschung liegt in der Sache selbst. Du gibst dich nach außen als Mann, bist körperlich aber eine Frau. Eine gewisse Vorsätzlichkeit sehe ich da schon, denn du lebst ja ganz bewusst und gewollt so.

Solange du damit nicht offen und ehrlich umgehst, wird deine Angst vor einer "Ent-täuschung" bleiben. Ich denke du hast nicht Angst vor Sex, sondern Angst vor einer Entdeckung deiner "Doppelidentität", bzw. deines "Geheimnisses".

Damit wirst du immer leben müssen, es sei denn, du bewegst dich mit deinen sexuellen Ambitionen in Kreisen deinesgleichen, wo jeder weiß, mit wem er/sie es zu tun hat.
 

aprilshower

Mitglied
Hallo lieber Gast!

Ich als (pansexuelle) Frau sehe es so, wie der Gast vor mit geschrieben hat: Frauen sind da gelassen ;) Mich persönlich würde es nicht stören. Sex ist ja nicht nur auf das bezogen, was zwischen den Beinen ist! Wenn sie an dir als Person interessiert ist, sich mehr vorstellen kann als Sex, ist es eventuell für sie nicht so wichtig, wie du befürchtest!

Trotzdem musst (nicht solltest) du ihr sagen, dass du Transgender bist. Und das am besten, bevor es überhaupt zur Sache geht. Du bist in einem weiblichen Körper geboren, das ist ja auch eine Tatsache. Sie muss das wissen.

Danach gibt es zwei Möglichkeiten: es ist okay für sie, weil sie an dir als Mensch interessiert ist. Dann ist alles gut und Genitalien nebensächlich. Auch mit weiblichen Genitalien kannst du ja Sex haben! Oder sie findet es nicht okay, dann hakst du sie ab! So oder so lernst du daraus, wie du es anderen möglichen Partnern sagen kannst. Du gewinnst also!

Ich rate dir, es zu versuchen! Wenn sie dich mag, wird sie es in Ordnung finden. Es wird komisch sein, weil anders, als erwartet, aber kein Drama. Sie wird ja wohl so schlau sein, nicht die Genitalien als non plus ultra zu sehen ;)

Viel Glück!
 
G

Gast

Gast
Hallo,

stell`dir die Frage umgekehrt - du lernst eine Frau kennen, die dich erotisch reizt, deren Weiblichkeit dich anmacht und mit der du gerne schlafen möchtest. Als es dann zu Intimitäten kommt, siehst du, dass sie einen Penis hat und keine Scheide. Und ihre Brüste sind nicht echt.
Was würdest du denken/fühlen, wenn du völlig unerwartet auf diese Weise erfahren würdest, dass die "junge Dame anatomisch doch ein wenig anders ist, als andere Damen"?
Ich würde unbedingt im Vorfeld darüber reden.
Ich bin zwar nicht der TE, aber ich würd mich trotzdem darauf einlassen und das ganze spannend finden. :D
Kann ja die Person nichts für ihre Genitalien.
Man läuft ja auch nicht weg, wenn man beim ausziehen feststellt, der Partner hat einen kleinen Penis oder die Partnerin lange Schamlippen.
Und das ist auch nichts anderes. ;)
 

TomTurbo

Aktives Mitglied
Dass ich natürlich vorher was sagen würde, ist klar. Die Frage ist nur, wann und unter welchen Umständen.
Dieser Sichtweise stimme ich zu.

Fall nicht mit der Tür ins Haus! Flirte mal mit ihr und schau, ob sie überhaupt Interesse hat. Andernfalls kannst du euch beiden die peinliche Situation getrost ersparen.
Aber sage es auch nicht zu spät, damit sie noch einen Rückzieher machen kann, ohne dass sie das Gesicht verliert. Ich würde sagen, noch vor ihr euch küsst.


Und ob ich es nicht gleich komplett lassen sollte. Also inklusive eines Annäherungsversuches.
Das kann dir in diesem Forum niemand sagen. Wie willst du dein Leben führen? Was ist dir wichtig?

Wie gut könntest du eine Ablehnung verkraften?
Hör' mal in dich rein.
 
G

Gast

Gast
Die Täuschung liegt in der Sache selbst. Du gibst dich nach außen als Mann, bist körperlich aber eine Frau. Eine gewisse Vorsätzlichkeit sehe ich da schon, denn du lebst ja ganz bewusst und gewollt so.

Solange du damit nicht offen und ehrlich umgehst, wird deine Angst vor einer "Ent-täuschung" bleiben. Ich denke du hast nicht Angst vor Sex, sondern Angst vor einer Entdeckung deiner "Doppelidentität", bzw. deines "Geheimnisses".

Damit wirst du immer leben müssen, es sei denn, du bewegst dich mit deinen sexuellen Ambitionen in Kreisen deinesgleichen, wo jeder weiß, mit wem er/sie es zu tun hat.
Nochmal, ich bin nicht der TE aber auch ftm.

Und ich muss mal sagen, das sind ganz schöne Vorurteile.
Weißt du denn genau was Transidentität bzw Transsexualität ist?
Oder verwechselt du das mit Transvestismus?
Transidentität hat nämlich nichts mit sexuellen Ambitionen zu tun.
Der TE ist ein Mann und Punkt. Als Mutter Natur ihn in einen weiblichen Körper gepackt hat, war das ein Versehen.
Aber da die Operationen die angleichend wirken würden, riskant und nicht naturgemäß sind, wollen manche eben das Risiko einer vollständigen Anpassung nicht eingehen.

Da ist keine Doppelidentität (oder Identitätsspaltung oder sonstige psychische Krankheiten oder Geheimnisse) vorhanden.
Der TE ist ein Mann mit Vagina. Punkt.
Nur weil er seine Genitalien nicht auf dem Präsentierteller vor sich herträgt, täuscht er damit niemanden und schon gar nicht vorsätzlich.
Oder verlangst du, dass wir alle (Du eingeschlossen) jedem potentiellen Partner erst mal unsere Genitalien zeigen oder beschreiben müssen?

Du merkst hoffentlich, dass das absurd wäre, du machst das sicherlich auch nicht. ;)

Und ein Transgender lebt auch nicht bewusst oder gewollt in seinem richtigen Geschlecht, sondern von Natur aus, so wie du.

Tut mir Leid, wenn das ein bisschen harsch ist, aber ich finde, das muss gesagt werden, weil diese Auslegung einfach unzutreffend ist.
Vielleicht weißt du einfach nicht viel über das Thema, dann würde ich dir empfehlen, dich damit zu befassen. Es ist sehr interessant. Ich kann dir gerne Links zu Infoseiten geben, wenn du magst. ;)

In einer Sache muss ich dir aber völlig Recht geben. Es anzusprechen ist unumgänglich, weil es sonst schwierig wird.
Allerdings denke ich nicht, dass der TE Angst davor hat, zu seiner Vergangenheit zu stehen, sondern auf Vorurteile und Ablehnung zu stoßen, weil er ist, wie er ist.
Und mit deinem Post erweckst du wie gesagt auch den Eindruck Vorurteile zu haben und ihn nicht als vollen Mann zu nehmen. :(
Das finde ich sehr schade (und als Mitbetroffener auch schmerzhaft) und vor allem kontraproduktiv.
Wir wollen dem TE doch seine Befürchtungen nehmen und sie nicht verstärken. ;)

Lg und nicht böse sein. Ich wollte nur mal sagen, was Transgenderismus eigentlich ist. ;)
 

Maritha

Mitglied
Nochmal, ich bin nicht der TE aber auch ftm.

Und ich muss mal sagen, das sind ganz schöne Vorurteile.
;)
Sehe ich nicht so.

Transsexualität eines Menschen bedeutet nach Definition der WHO „den Wunsch, als Angehöriger des anderen Geschlechtes zu leben und anerkannt zu werden“ ( Wiki )

Dass sich jemand zu 100 % als Mann fühlt und auch als ein solcher anerkannt werden möchte, ändert nichts an den biologischen Gegebenheiten, die erst im Falle eines sexuallen Kontaktes offenbar werden.
 

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