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Toxische Kollegin

Hey,

ich melde mich noch mal und hoffe, ihr könnt mir Rat geben. Ich bin gerade etwas mutlos.

Die Situation ist mittlerweile folgende: Das Verhalten meiner Kollegin mir gegenüber belastet mich so sehr, dass ich kaum noch arbeitsfähig bin. Schon auf dem Weg zur Arbeit überkommen mich mal mehr mal weniger starke Panikattacken. Und wenn ich es doch auf Arbeit schaffe, bin ich stundenlang extrem unruhig, extrem erschöpf und kann mich nicht konzentrieren. Hatte auch wieder einen Autoimmunschub.
Bin seit 2 Monaten immer mal wieder krankgeschrieben. Letzte Woche nach 3 Wochen Krankenstand wollte ich wieder arbeiten. Aber auf dem Weg dahin wurde es so schlimm, dass sogar der Rettungsdienst kommen musste. Seitdem bin ich wieder krankgeschrieben.
Ich habe es mit Ignorieren versucht, aber obwohl sie mich ja nicht direkt angreift oder irgendwelche fiesen Aktionen gegen mich unternimmt, reagiert mein Nervensystem so extrem.

Ich möchte ja arbeiten, aber ich komme ja nicht mal dahin. Der Personalrat hat das mitbekommen und bot mir an, mit mir zusammen mit meinem Chef und der Kollegin zu sprechen. Das ist sicher eine prima Idee, um eine Lösung für die Problematik zu finden. Aber ich habe keine Kraft, habe Angst dort wieder die Kontrolle zu verlieren und durch die Panikhölle zu gehen.

Habt ihr Erfahrungen, ob sich die Situation nach so einem Gespräch bessern kann oder macht es vielleicht alles nur noch schlimmer (wenn die Kollegin vor dem Chef auf ihr Verhalten angesprochen wird)?
Hat jemand Erfahrung mit einer stufenweisen Wiedereingliederung?
Mein Psychotherapeut hat mir eine psychosomatische Tagesklinik empfohlen. Bringt das was?

Vielen Dank euch schon mal und viele Grüße
Anette
 
A

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Re: Toxische Kollegin
Hallo Anette,

schau mal hier:
Toxische Kollegin. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Habt ihr Erfahrungen, ob sich die Situation nach so einem Gespräch bessern kann oder macht es vielleicht alles nur noch schlimmer (wenn die Kollegin vor dem Chef auf ihr Verhalten angesprochen wird)?

Habe ich tatsächlich schon so meine Erfahrungen damit, ohne ins Detail gehen zu wollen.

Meine persönliche Einschätzung:
Das gesamte Verhältnis zwischen euch beiden, ist komplett verbrannt. Wer, wie, warum daran Schuld hat kann ich nicht beurteilen.
Habe mir deinen Eingangspost nochmal durchgelesen und ich denk, dass du mindestens genauso ein Problem mit ihr hast wie umgekehrt.
Vermutlich tut ihr beide, jeder seinen Teil dazu, dass die Situation so ist wie sie ist.
Schon klar, dass du bei dir selbst keine Schuld siehst, aber ganz selten ist an sowas nur einer Schuld.

Ich finde es echt (und das ist ohne jede Wertung) erstaunlich, welchen Raum sie in deiner Gedankenwelt einnimmt.
Die ist ja nicht deine Chefin oder sowas.
Kein Machtgefälle oder ähnliches.

Der Personalrat hat das mitbekommen und bot mir an, mit mir zusammen mit meinem Chef und der Kollegin zu sprechen.

Aber was soll das bringen?
Du scheinst zu 100% die Schuld für die Situation bei ihr zu sehen.
Und sie wird sie wohl zu 100% bei dir sehen.
Und das Thema läuft ja nicht erst seit gestern.

Bei solchen Gesprächen muss man halt immer aufpassen, dass man am Ende nicht selbst derjenige ist der plötzlich sein Fett wegbekommt. Ein Versuch kann nichts schaden, nur zu. Dann hast du es wenigstens mal probiert, aber all zu viele Hoffnungen würde ich mir da realistisch nicht machen.
Sobald du den Chef mit ins Boot holst, wird sie ohnehin keinerlei Bock haben und gleich dir gegenüber dicht machen.
Nur meine Vermutung.

Das Erste was dein Chef tun wird, nach dem du bei ihm warst, wird sein, sie unter vier Augen nach ihrer Sicht zu befragen und wer weiß, was sie da dann über dich vom Stapel lässt..Am Ende ist dein Kopf in der Schlinge und nicht ihrer, vor allem da sie sich wohl auch besser verkaufen kann als du.

Eine Frage wäre für mich wichtig:
Bitte benenne mal dein konkretes Ziel:
Wenn du einen Wunsch frei hättest, was würde dann mit der Kollegin passieren? bzw. wie würde eure Zusammenarbeit dann ausschauen?
 
Zuletzt bearbeitet:
- ignorieren, Raum verlassen, Aufeinandertreffen wegorganisieren
Mittlerweile hat es sich so entwickelt:
- geht mir komplett aus dem Weg, schaut, dass wir so gut wie nie zusammentreffen (z.B. wenn sie was aus dem Büro holen muss), ich seh sie mitunter tagelang nicht
- vermeidet Augenkontakt, hasserfüllter Gesichtsausdruck, wenn wir uns zufällig begegnen
- keine mündliche berufliche Kommunikation von ihrer Seite (privat schon seit 3 Jahren nicht mehr), schriftliche Patientenübergaben bei Urlaubsvertretung
- wenn es sein muss, nur noch schriftliche Kommunikation
- drückt sich um die in der Stellenbeschreibung stehenden Aufgaben, z.B. ambulante Patienten anzunehmen. Sie arbeitet ausschließlich im stationären Bereich. (wo grundsätzlich weniger zu tun ist)
- ignoriert Absprachen
- bringt benutzte Arbeitsmittel nicht zurück, stellt sie in den zweiten Behandlungsraum. Oder bringt sie zurück, wenn ich zur Mittagspause weg bin. Einiges bunkert sie gleich ganz auf der Station.
- verändert bestehende Arbeitsprozesse, ohne mit mir darüber zu sprechen
- grüßt nicht, wünscht keinen schönen Urlaub/schönen Feiertag, meldet sich selber nicht in/aus Urlaub ab/zurück
- verändert Dinge im Behandlungsraum, den hauptsächlich ich für meine Kunden nutzte.
- neuerdings schreibt sie mir Zettel, mit Anweisungen oder mit Bemerkungen, wenn sie meint, dass ich was falsch gemacht habe
- spielt sich als meine Chefin auf, kontrolliert meine Arbeit, weist mir Aufgaben zu, die sie nicht übernehmen will
- vermutlich zieht sie auch über mich vor Kollegen aus anderen Abteilungen her (kann ich nicht beweisen)

Wenn ich mir diese Vorwurfliste so anschaue, dann sehe ich Dinge die laufen für mich unter "legitim" und dann sehe ich aber auch Dinge, die finde ich schon bisschen unfair, ihr das vorzuwerfen.

z.B. das sie keinen schönen Urlaub/Feiertag wünscht oder dir aus dem Weg geht (vielleicht kann sie nicht so gut mit dir und will halt nicht unnötig Nähe zu dir)
Oder das sie sich als Chef aufspielt, was auch immer das heißen soll oder Dinge in DEINEM Behandlungsraum verändert (!) und dein letzter Vorwurf, sie würde über dich herziehen ist ja nur eine reine Vermutung, von dir. Mehr nicht.

Horch doch mal in dich und frage dich, ob manche der Vorwürfe die du da erhebst, nicht auch ein Anzeichen dafür sein könnten, dass du auch nicht ganz einfach bist.
 
Der Chef kann oder will nicht vermitteln - das ist nicht untypisch, denn viele Vorgesetzte wollen einfach ihre Ruhe haben und sehen nicht, dass es eigentlich an ihnen wäre, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Arbeitsteilung klar ist, ohne jemanden zu bevorzugen oder - im Umkehrschluss- zu benachteiligen. Und da er das nicht vermag würde ich ihn an dieser Stelle auch außen vor lassen. Genauso unglücklich finde ich die Einbindung des Personalrates, da du ja vor denen gar nicht unbefangen auftreten kannst ohne dir womöglich selber zu schaden. Das solltest du denen gegenüber natürlich nicht so äußern, sondern einfach dahingehend argumentieren, ob nicht ein unabhängiger Mediator von extern hinzugezogen werden könnte, damit offen, vertraulich (und angstfrei) gesprochen werden kann, ohne dass jemandem Nachteile entstehen.

Eine Mediation läuft normalerweise in mehreren Phasen ab. Erst werden getrennt voneinander die Statusse erhoben, also wie sind euer beider Sichten auf die aktuelle Situation? Wo seht ihr die Probleme? Darüber werden eure Themen identifiziert. Dann geht es darum Lösungsoptionen zu entwickeln. Also was könnte ein Weg sein, damit sich die Lage bessert? Am Ende werden diese Möglichkeiten gemeinsam erörtert, ggfs. versucht Kompromisse zu erarbeiten und Vereinbarungen getroffen, wie es weitergeht. Später dann gibt es nochmal einen Review, um zu schauen, ob sich die Lage verbessert hat, ansonsten nachzubessern. Das hielte ich in eurem Fall auch für zielführender.

Ob deine Kollegin etwas tut, was sie eigentlich nicht darf, hat dich nur insofern zu interessieren, als dass daraus kein Nachteil für dich entstehen sollte. Wenn genau das passiert ist, weil aus ihrer 100%-Stelle jetzt eine Teilzeitstelle entstanden ist und du die Mehrarbeit auffangen sollst, wüsste ich nicht, warum da nicht ebenfalls eine Teilzeitkraft nachbesetzt werden können sollte. Grundsätzlich gilt aber: Der Chef weiß Bescheid, hat es abgesegnet, damit bist du an dieser Stelle raus.

Dass du dich auf das Zettelspiel nicht einlassen und Gleiches mit Gleichem beantworten möchtest, kann ich verstehen. Niemand zwingt dich aber, überhaupt auf Zettel zu reagieren. Du kannst ihr sagen, wenn sie etwas von dir möchte, soll sie dich bitte ansprechen. Und dass du auf die Zettelchen nicht mehr reagieren wirst. Und dann würde ich auch Nein sagen, wenn etwas für dich nicht umzusetzen ist und mir von ihr keine Arbeit geben lassen.

Tatsächlich glaube ich, dass du so angepiekt bist, dass du Lappalien von gravierenden und validen Punkten nicht mehr gut trennst. Frag dich das mal selbstkritisch.
Ein Fehler wäre es m.E., wenn du dir auch deinen Chef zum Gegner machst. Schnell wirst dann nämlich du von Außenstehenden zum Sündenbock gemacht, als diejenige, die wohl mit niemandem klar kommt. Dass dein Chef keine gute Führungskraft ist, da er nicht in der Lage zu sein scheint, für euren Konflikt selber eine Lösung zu finden, ist zwar offensichtlich. Mit ihm dazu in den Disput zu gehen bringt aber voraussichtlich eher nichts; daher würde ich an dieser Stelle auch nicht weiter kämpfen.

Wenn selbst die Mediation nichts bringt würde ich wechseln. Da bist du doch - sofern ich dich beruflich jetzt richtig einordne - in einer recht komfortablen Situation.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ MisterEko
Ich hab auch schon überlegt, was ich dazu beigetragen haben könnte. Ich wollte immer ein gutes Verhältnis zu ihr, auf Augenhöhe (nicht als die eine ist länger da und die andere ist die "Neue". So bin ich nicht). Wir sind ja nur ein zweier Team. Als ich merkte, dass sich ihr Verhalten mir gegenüber änderte, habe ich es angesprochen, aber keine Antwort drauf bekommen. Also bin ich weiter freundlich zu ihr gewesen und habe versucht auf professioneller Ebene eine gute Zusammenarbeit zu bewahren. Ich bin eher introvertiert. Wahrscheinlich hätte ich immer wieder nachfragen sollen, was das Problem ihrer Meinung nach ist. Oder anders auf ihr Verhalten reagieren sollen. Keine Ahnung. Aber ich denk mir, wenn es wirklich ein Problem gäbe, wenn ich mich falsch verhalten hätte oder irgendwie anders der Schuh drückt, hätte sie das doch irgendwann mal gesagt und nicht seit 3 Jahre dieses Verhalten beibehalten, oder?
Ich würde mich nicht als kompliziert einschätzen. Habe früher in einem Team aus 9 Frauen gearbeitet und wir haben gut zusammengearbeitet. Mit meinen KollegInnen aus den anderen Abteilungen verstehe ich mich auch sehr gut. Wahrscheinlich nimmt das alles deswegen so viel Raum in meiner Gedankenwelt ein.
Den Chef möchte ich da auch gar nicht einbeziehen. Habe da die gleichen Befürchtungen wie du. Der hat ja auch eigentlich Wichtigeres zu tun.
Wenn ich einen Wunsch frei hätte: Ich wünsche mir, dass wir auf einer guten professionellen, erwachsenen Basis zusammenarbeiten und am gleichen Strang für unsere Patienten und die Entwicklung unserer kleinen Abteilung ziehen. Dass wir miteinander flaxen und lachen können und dass gute Laune im Team herrscht.
 
Wahrscheinlich hätte ich immer wieder nachfragen sollen, was das Problem ihrer Meinung nach ist

ich glaube ich hatte mich bisschen falsch ausgedrückt.
Klar gehören zwei zum Tango. Damit meinte ich aber nicht, dass du da bewusst irgendwie Öl ins Feuer gekippt hast oder sowas. Im Gegenteil. Ich glaube, dass sowas mit Nichtigkeiten, Missverständnissen und falschen gegenseitigen Erwartungen losgeht und sobald man einmal in der Richtung unterwegs ist, schaukelt sich das langsam immer mehr hoch. Wobei es am Anfang reicht, wenn es sich nur bei einer Seite hochschaukelt, weil es dann nur ne Frage der Zeit ist, bis sich das Verhalten so sehr ändert, dass du es auch wahrnimmst und dann ist man in so ner Feedbackschleife, wie es bei euch der Fall ist.
Wahrscheinlich erinnert sich keine von euch mehr an den eigentlichen Auslöser und aktuell stört euch ALLES aneinander.
Ne blöde Situation.

hätte sie das doch irgendwann mal gesagt und nicht seit 3 Jahre dieses Verhalten beibehalten, oder?

Keine Ahnung.
Schwierig.
Manche Leuten rücken nicht mit der Sprache raus. Ist meiner Erfahrung nach sogar eher die Regel als die Ausnahme und wenn dann, nur durch die Blume. Ich bin ja Führungskraft und habe jeden Tag Leute bei mir stehen, die gegenüber ihren Kollegen wüsteste Anschuldigen vortragen. Gehe ich dann raus zu den Leuten, sehe ich sie miteinander lachen und Späße machen, obwohl sie fünf Minuten vorher bei mir waren und mir Dinge erzählt haben, die teilweise die Kündigung nach sich ziehen könnten, wenn sie wahr wären...Da brodeln teils richtige Feindschaften, von denen manche nicht mal Wissen, dass sie Teil davon sind... Zu 90% wegen absoluten Nichtigkeiten.
Die Neid und Missgunst zu der ganz normale Menschen fähig sind, ist abartig. Vergiss das nicht.

Ich wünsche mir, dass wir auf einer guten professionellen, erwachsenen Basis zusammenarbeiten und am gleichen Strang für unsere Patienten und die Entwicklung unserer kleinen Abteilung ziehen. Dass wir miteinander flaxen und lachen können und dass gute Laune im Team herrscht.

Denke nicht, dass das realistisch ist.
Vielleicht tritt mal ein gespielter "Frieden" ein. Aber miteinander Spaß machen und Lachen (aufrichtig) wird da nicht drin sein befürchte ich.
Ihr habt ein massives Problem miteinander. Sowas kann man nicht überspielen.

Um das Problem zu lösen, müsste erstmal auf den Tisch, was genau es ist.
Aber vielleicht weiß sie das selbst nicht.
Mittlerweile stört sie so vieles an dir und umgekehrt, ja wo fängt man da jetzt an, wenn ich daran denke, was da alle auf deiner Liste steht 🙁
 
@ Pfefferminzdrops
Danke für den Tipp mit der Mediation. Das ist eine gute Idee. Ich würde gern den Chef da raushalten. Weiß nur nicht, ob der Chef oder der Personalrat jemanden von extern für uns engagieren würde. Aber ich werde das auf alle Fälle vorschlagen.
Mag sein, dass ich mittlerweile auf Kleinigkeiten anspringe, weil das alles so an meinen Nerven zerrt.
Eine andere Teilzeitkraft für die frei gewordenen Stunden wird nicht eingestellt. Das hatte mir der Chef schon klipp und klar gesagt, als ich ihn um Unterstützung bat. Eine Kollegin aus einer anderen Abteilung wollte sich zu uns versetzen lassen. Das wäre eine super Lösung gewesen. Aber auch das hat er leider nicht bewilligt.
Ich versuche jetzt irgendwie wieder zu Kräften zu kommen und nach vorn zu schauen. Ich wollte nie, dass das so ausufert. Weder unser Miteinander noch meine gesundheitlichen Probleme. Mehr als ihr anzubieten mit mir zu reden, kann ich nicht. Aber das wollte sie bisher nicht.
 
Mehr als ihr anzubieten mit mir zu reden, kann ich nicht. Aber das wollte sie bisher nicht.

Ja mehr kannst du tatsächlich nicht machen.
Eine Sache würde mir vielleicht einfallen, wenn auch sehr unkonventionell.
Schreibe ihr nen Brief oder ne Mail (keine Ahnung was bei euch üblich ist)
Ohne irgendwelche Schuldzuweisungen.
Sag ihr klipp und klar, dass dir bewusst ist, dass die Situation zwischen euch angespannt ist und dich das belastet. Sie soll den Brief als eine Hand sehen, die du in ihre Richtung ausstreckst, weil es für euch beide so wie es jetzt ist, nicht angenehm sein kann.
Bringe zum Ausdruck, dass du dir wünscht, dass ihr im Sinne eines vernünftigen miteinander wieder näher zusammenrückt. Übernimm Verantwortung dafür, dass du dich nicht schon früher darum bemüht hast, dass alles wieder ins Lot zu bringen (stimmt natürlich nicht zu 100%, aber es kann den Gegenüber entwaffnen, wenn man nicht mit Vorwürfen kommt, sondern die Verantwortung auf die eigene Kappe nimmt, irgendwer muss die Größe haben, da über seinen Schatten zu springen, was du natürlich schon getan hast, aber dann tust es halt nochmal). Ich würde damit schließen, dass es mal ne Zeit gab, in der ihr gut miteinander konntet und du dir diese Art des Umgangs wieder zurückwünscht.
Kein Herumreiten, auf dem was sie getan oder nicht getan hat.
Nur eine aufrichtige Bitte nach einem vernünftigen Miteinander ABER nochmal ohne Schuldzuweisungen oder ähnliches.

Mehr geht nicht.
 
Eine andere Teilzeitkraft für die frei gewordenen Stunden wird nicht eingestellt. Das hatte mir der Chef schon klipp und klar gesagt, als ich ihn um Unterstützung bat.
Dann müssen Aufgaben wegfallen bzw. es ist die Verantwortung deines Chefs neu zu priorisieren. Es kann nicht sein, dass du dann 150% arbeiten sollst, während deine Kollegin es gemütlich angehen lässt und cherrypicking betreibt. Wahrscheinlich hättest du das schon viel früher verlangen sollen nämlich als man erstmals die ursprünglich deiner Kollegin zugeordneten Aufgaben dir zugeschustert hast. Dass das so nicht funktionieren kann sollte eigentlich auch deinem Chef einleuchten.

Ein Mediator kostet nicht die Welt. Falls kein Externer bewilligt würde, käme natürlich auch jmd. Internes in Frage, wenn man sich auf Stillschweigen verständigt über das, was besprochen wird. In meinem "ersten Leben" habe ich einige Jahre bei HR gearbeitet und bei uns war beides möglich, bedurfte nur der Empfehlung/Genehmigung durch den/die Vorgesetzte/-n.
 

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