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Tod, Leben nach dem Tod, gibt es ein Gott?

Andreas

Mitglied
Hallo,


ich bin momentan total verzweifelt. Ich habe auch schon hier im Forum 3 oder 4 mal darüber geschrieben. Bei mir ist die Stimmung gleich null. Schwere Depressionen, kein Selbstwertgefühl...gar nichts. Alles fing an mit einer Psychose die mich für 8 Wochen in die Psychatrie brachte. Ich trank auch viel Allkohol um mir den Schmerz aus der Seele zu trinken. Momentan keine Freunde und keine Freundin. Die Einzigsten sind meine Eltern, die zu mir halten. Wären die nicht, hätte ich glaube mich schon längst umgebracht.
Ich bin 33 und mitten in einer Umschulung. Die fällt mir Nervlich gesehen sehr schwer, noch 4 Wochen und dann ist Abschlussprüfung.
Wie denkt ihr über den Tod und gibt es ein Leben nach dem Tod und ist das Leben nur ein Test für den Menschen? Ich muß zugeben, ich glaube immer weniger an Gott. Ich habe immer Regelmäßig bis jetzt eigentlich Gebetet aber wenn ich mir die Welt so anschaue glaube ich immer weniger an einen Gott.

Glaubt ihr an GOTT ?
 
Hallo Andreas
Ich weiß nicht ob du von mir etwas hören willst?Aber ich tue es einfach mal,wenn kannst du es ja wieder löschen,OK!Ich glaube an Gott!Mir geht es sehr schlecht,und das seid über 6 Jahren.Es geht mir richtig schlecht.Trotzdem bete ich jeden Tag zu Gott,wenn ich ihn nicht hätte, hätte
ich schon längst Schluß gemacht.Natürlich helfen mir Menschen.Meine Frau,
mein Sohn,meine Mutter,meine Schwester,mein Schwager und meine Schwägerin.Außerdem mein Krankengymnast und ein netter Mensch den ich erst in dieser schlechten Zeit kennengelernt habe.Außerdem helfen mir unheimlich nette und liebe Menschen auf dieser Seite.Das alles zusammen hilft
mir und hält mich am Leben.Wenn es meine Gesundheit erlaubt besuche ich
2 Gottes-Grotten in unserer nähe.Dort ist es unheimlich schön und man ist dem lieben Gott sehr nah,meine Meinung.Du must anfangen zu glauben und deine Umwelt positiv zu sehen.Auch wenn es dir im Moment vielleicht sehr
schwer fällt.Schreib,wenn du im Moment keinen anderen hast,mir.Ich will dir gerne zuhören und dir ein paar Anregungen geben.Wenn du es möchtest?
Lese vorher bitte meine Seite "Schuldig im Sinne der Gesellschaft" auf dieser Seite.Ich kann dich gut verstehen wenn man meint es geht nicht weiter in diesem Leben.Also Andreas,Kopf hoch,es gibt immer Menschen die dir zuhören
und die mit dir reden(Schreiben) wollen.Einen schönen Abend,vielleicht bis bald
Looser59
 
Hi,

Ich glaube vielmehr an das ganze Zusammenspiel von Allem was da ist. Ich glaube dass jeder Mensch, jedes Tier, jeder Stein, jeder Wassertropfen, das kleinste Atom, der größte Planet, das Gute, das Böse, das Hässliche, das Schöne, das Kluge, das Törichte usw. eine wichtige Aufgabe hat, sonst wäre es nicht da. Das Ganze ist in meiner Vorstellung ein unendlicher pulsierender, sich immer verändernder Knäul von Materie und Energie. Alles in Allem, die Ordnung im Chaos. Ich, wie du ist ein Teil davon und wird es immer bleiben, nur verändert sich die Zusammensetzung immer, weil alles stehts in Bewegung ist, jeder Moment und jede Gestalt ist für immer einzigartig, so auch du und ich und wir alle. Wenn etwas stirbt, seis eine Zelle, ein Mensch oder ein Stern, wird es zerfallen und es wird sich wieder etwas neues daraus bilden. Es ist aber immernoch da, nur hat es eine andere Gestalt oder wird Teil etwas anderem. Der Motor des Lebens und des Kosmos. Sterben ist für einfach nur natürlich, weil sonst nichts neues entstehen kann und somit der Motor stehenbleiben würde. Für mich gibt es, dem zu Folge, ein Leben nach dem Tod, es wird unendlich viele geben. An ein Nirvana glaube ich allerdings nicht, weil wie soll man denn aus dem Kreislauf des Lebens und Sterbens ausbrechen können?

Einen Gott gibt es auch in meiner Vorstellung. Aber auch unendlich viele. Denn das ganze Zusammenspiel von allem was da ist und nicht da ist, ist Gott für mich. Da aber Gott aus allem Besteht, ist jedes Teil davon, (ein Mensch, ein Tier, ein Stein, ein Wassertropfen, das kleinste Atom, der größte Planet, das Gute und das Böse, das Schöne und das Hässliche, das Frohe und das Traurige usw.) auch Gott. Wir sind in Gott und Gott ist in uns.

Das ist meine Vorstellung vom Leben nach dem Tod und von Gott. Ich hoffe es ist nicht zu wirr.
lg missbi
 
Looser59 meinte:
Hallo Andreas
Ich weiß nicht ob du von mir etwas hören willst?Aber ich tue es einfach mal,wenn kannst du es ja wieder löschen,OK!Ich glaube an Gott!Mir geht es sehr schlecht,und das seid über 6 Jahren.Es geht mir richtig schlecht.Trotzdem bete ich jeden Tag zu Gott,wenn ich ihn nicht hätte, hätte
ich schon längst Schluß gemacht.Natürlich helfen mir Menschen.Meine Frau,
mein Sohn,meine Mutter,meine Schwester,mein Schwager und meine Schwägerin.Außerdem mein Krankengymnast und ein netter Mensch den ich erst in dieser schlechten Zeit kennengelernt habe.Außerdem helfen mir unheimlich nette und liebe Menschen auf dieser Seite.Das alles zusammen hilft
mir und hält mich am Leben.Wenn es meine Gesundheit erlaubt besuche ich
2 Gottes-Grotten in unserer nähe.Dort ist es unheimlich schön und man ist dem lieben Gott sehr nah,meine Meinung.Du must anfangen zu glauben und deine Umwelt positiv zu sehen.Auch wenn es dir im Moment vielleicht sehr
schwer fällt.Schreib,wenn du im Moment keinen anderen hast,mir.Ich will dir gerne zuhören und dir ein paar Anregungen geben.Wenn du es möchtest?
Lese vorher bitte meine Seite "Schuldig im Sinne der Gesellschaft" auf dieser Seite.Ich kann dich gut verstehen wenn man meint es geht nicht weiter in diesem Leben.Also Andreas,Kopf hoch,es gibt immer Menschen die dir zuhören
und die mit dir reden(Schreiben) wollen.Einen schönen Abend,vielleicht bis bald
Looser59


Hallo Looser 59,

vielen vielen Dank für deine Antwort. Ich habe bis jetzt auch immer an Gott geklaubt, aber nach meinen letzten 4-5 Jahren in meinem Leben hatte ich schon des öfteren daran gezweifelt. Mir geht es sehr schlecht, aber ich muß alles ändern. Ich hoffe und denke mal, dass ich in 4 Wochen meine Umschulung packe. Das wird mir Auftrieb und hoffentlich neue Kraft geben für einen neuen Anfang. Ich würde auch gerne hier meinen Onkel nennen, der absolut an Gott glaubt aber das war nicht immer so. Er hatte mal vor 30 Jahren einen schweren Unfall, er verlor ein Bein und war 3 Wochen im Koma gelegen. Da hatte er ein Erlebniss, dass seine Einstellung grundsätzlich änderte. In der Zeit der Bewußtlosigkeit hatte er ein Erlebniss, das mir nach seiner Erzählung irgendwie neue Hoffnung gab. Er schwebte durch eine Art Tunnel, er fühlte sich dabei unbeschreiblich leicht und wohl. Von weiten sah er ein Licht mit einer unbeschreiblichen Schönheit. Je mehr er durch den Tunnel hineinschwebte, um so naher kam das Licht. Je heller das Licht, um so wohler fühlte sich mein Onkel. Kurz vor Ende des Tunnels wachte mein Onkel auf. War das Gott? Was wäre passiert, wenn mein Onkel ganz durch den Tunnel geschwebt wär, wäre er dann gestorben ? Wäre das das Jenseits gewesen ?
Oder war es nur ein Traum oder eine normale Funktion des Gehirns?
Tatsache ist, das solche Erlebnisse Menschen im Koma schon des öfteren hatten. Ich bin zwar total verzweifelt aber solche Erlebnisse von Menschen geben mir immer wieder etwas Kraft um nicht aufzugeben.

Ich muß nach der Umschulung wieder unter Menschen, in ein Verein oder ähnliches beitreten, sonst gehe ich kaputt. Ich hatte mal viel Freunde aber als ich krank wurde und ich in eine Psychatrie kam, bemerkte ich sehr schnell, wer ein echter Freund und wer ein falscher Freund war. Leider sind sehr sehr wenige oder besser gesagt gar keiner übrig geblieben. Das tat sehr weh.


Lieber Looser 59,

ich habe deine Geschichte gelesen und es hat mich sehr mitgenommen.
Fast habe ich geheult und schuldgefühle bekommen, da meine Probleme gegen deine Proleme nichts sind !


Ich wünsche Dir in deine Zukunft nur das Beste und vor allem wieder eine gute Gesundheit. Mehr kann ich gerade nicht schreiben, da mir die Worte fehlen.

Wäre schön, wenn du aber trotzdem mal wieder schreiben würdest.

Liebe Grüße, Andreas
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Andreas!

Die Antworten auf Deine Fragen würden ganze Bibliotheken füllen.

Das Jenseits-Erlebnis Deines Onkels ist keine Funktionsstörung des Gehirns, wie gerne behauptet wird; von Leuten, die keine Ahnung haben.

Diese Tunnelerfahrung ist der Übergang zum Jenseits gewesen, was sich vollendet hätte, wenn der Körper Deines Onkels gestorben wäre.

Seele und Körper sind durch ein (Energie)-Band verbunden, das man Silberschnur nennt. Diese wird erst durchtrennt, wenn das physische Herz aufgehört hat, zu schlagen.

Während der Bewusstlosigkeit, auch während des Schlafes machen wir außerkörperliche Erfahrungen, an die wir uns in der Regel nicht erinnern können (dürfen). Unsere Seele mit dem in ihr befindlichen Geist braucht keinen Schlaf, und ist somit immer aktiv.

Unser derzeitiges Leben und unser Leid hat verschiedene Gründe und Ursachen, die bei jedem etwas anders geartet sind.

Erst mal werden wir so oft wiedergeboren, bis wir genug Erfahrungen gesammelt haben, und unser Geist reif genug ist, sich in anderen Welten (ohne materiellen Körper) aufhalten und weiterentwickeln zu können. Daß es unendlich viele Welten gibt, verrät uns schon die Zahl der Sterne, die wir niemals erfassen könnten. Somit sollten wir uns auch nicht um Dinge kümmern, die wir nicht überblicken können.

Was unser Schicksal angeht, so ist es ein Resultat unserer vergangenen Leben, gepaart mit den Aufgaben, die wir uns für diese Inkarnation vorgenommen haben.
Wie groß auch unser Leid ist; jeder von uns ist freiwillig hier und jeder wusste vorher, daß es schwer wird. Und jeder wusste, daß er stark genug sein kann, um das durchzustehen. So ist es.

Einige Seelen erklären sich bereit, einen Behinderten zu „spielen“, um so die Menschen in ihrer Umgebung zu schulen.
Das ist nur ein kleines Beispiel.

Unser gesamtes Dasein funktioniert nach Gesetzen. Ursache und Wirkung; ein ewiges Spiel.

Um die Sache mit Gott einigermaßen erfassen zu können, müssen wir in viel größeren Dimensionen denken.

Somit ist ein Leben auf dieser schönen Erde auf unser gesamtes Dasein gesehen nichts anderes als eine Minute schwere Arbeit.

Und wie oft sagen wir uns: „Das bringen wir jetzt hinter uns, auch wenn es unangenehm ist“.

Dann stehen wir Schweres durch und freuen uns, wenn wir es geschafft haben.

Ich selbst hatte Gelegenheit, meine Gotteserfahrung zu machen, deshalb ist das für mich etwas Selbstverständliches.

Die Energie Gottes, mit der Geistheiler arbeiten, habe ich zu spüren bekommen, ein wundervolles Gefühl. Man kann auch lernen, damit umzugehen und sie auf andere zu richten, um ihnen zu helfen.

Weiterhin konnte ich einen Blick ins Jenseits werfen, und ich kann Dir versichern, daß unser Sein nicht von Zeit oder Raum abhängig ist.

Eine lineare Zeit existiert nur in unserem Verstand, aber nicht in der wirklichen Ewigkeit. (Ewigen Wirklichkeit)

Du hast schon recht, wir sind ebenfalls hier, um einen Test zu bestehen, nämlich den, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, und das Richtige zu tun.
Das wird die Grundlage für unser nächstes Leben sein. (Karma)

Schau Dir an, wie viele Menschen es gibt, die diese Bezeichnung gar nicht verdienen.
Auf sie wartet auch der gerechte Lohn.

Vielleicht haben wir in der Vergangenheit auch Dinge getan, für die wir heute bezahlen müssen.
Vielleicht tragen wir auch eine Schuld von einem geliebten Wesen mit ab.
Vieles ist möglich.

Es ist schon sehr wichtig, mit Gott zu sprechen. Ihm die eigenen Probleme anzutragen, Ihm danken, Ihn bitten.
Er hört uns und wird uns helfen, so gut er kann.

Dabei ist zu bedenken, daß Er nicht gegen Seine eigenen Gesetze verstoßen darf.

Die Freiheit des Menschen, der freie Wille ist heilig, und somit muß Er vieles zulassen, was Er lieber nicht würde.
Aber da sich alles ausgleichen muß, ist es in der Gesamtheit gesehen meist nicht so tragisch, sonst würde er tatsächlich eingreifen.
(So, wie Er es in Amerika tun muß, durch die Hurrikans ect.)

Nur ist dort auch nur wenig Erfolg zu verzeichnen, da die Hälfte der Amerikaner zu den schlimmsten, menschenverachtendsten Dingen fähig und auch gewillt ist.
Aber sie begreifen es nicht.

Das Licht am Ende dieses Tunnels ist nicht Gott. Gott ist viel größer, unendlich groß. Und alles, was existiert ist ein Teil von Ihm, da ja alles aus Ihm entstanden ist, und alles miteinander verbunden ist.

Gott liebt Seine Kinder über alles, Er versucht ständig und immer wieder unsere Aufmerksamkeit zu bekommen, damit wir endlich begreifen, was Sache ist.
Aber viele Menschen sehen Ihn nicht, wollen es auch nicht.

Vor 2000 Jahren war Er persönlich hier, aber Seine Lehren wurden von der Kirche verzerrt und zum eigenen Machtmissbrauch verwendet.

Seit dem gibt Er immer wieder Botschaften durch, die von einem Medium empfangen und aufgeschrieben werden. (z.B. Jakob Lorber)

Aber kaum einen interessiert es.

Dann soll man Ihm noch einen Vorwurf machen, daß Er Sich nicht „blicken“ lässt, Sich nicht um uns kümmert??!!

Mehr kann Er nicht tun.

Viele Grüße und alles Gute

Marcus
 
Andreas meinte:
Hallo,


ich bin momentan total verzweifelt. Ich habe auch schon hier im Forum 3 oder 4 mal darüber geschrieben. Bei mir ist die Stimmung gleich null. Schwere Depressionen, kein Selbstwertgefühl...gar nichts. Alles fing an mit einer Psychose die mich für 8 Wochen in die Psychatrie brachte. Ich trank auch viel Allkohol um mir den Schmerz aus der Seele zu trinken. Momentan keine Freunde und keine Freundin. Die Einzigsten sind meine Eltern, die zu mir halten. Wären die nicht, hätte ich glaube mich schon längst umgebracht.
Ich bin 33 und mitten in einer Umschulung. Die fällt mir Nervlich gesehen sehr schwer, noch 4 Wochen und dann ist Abschlussprüfung.
Wie denkt ihr über den Tod und gibt es ein Leben nach dem Tod und ist das Leben nur ein Test für den Menschen? Ich muß zugeben, ich glaube immer weniger an Gott. Ich habe immer Regelmäßig bis jetzt eigentlich Gebetet aber wenn ich mir die Welt so anschaue glaube ich immer weniger an einen Gott.

Glaubt ihr an GOTT ?


Hallo Andreas,

ich sehe das Leben nicht als *Test* sondern als eine Möglichkeit um zu lernen,zu erleben,zu erfahren.
Meine Seele wäre sicherlich nicht inkarniert wenn sie nicht bestimmte Dinge erleben will.
Wenn ich dir nun sage das jeder Einzelne für sein Leben die Verantwortung übernimmt und die Verantwortung trägt wirst du vielleicht denken ich hab einen *Knall*.
Am Ende des Lebens sehen wir es,das wir genau das *Leben* gelebt haben welches wir im Grunde genommen gewählt haben.

Du hast die Möglichkeit etwas zu ändern,auch wenn du zur Zeit unter Depressionen leidest. Eine Depression kommt ja auch nicht von ungefähr......da gibt es einen Grund.
Ein Erlebnis in deinem Leben z.B das du noch nicht verarbeitet hast.

Deine *Seele* macht sich bemerkbar,nur du hattest sie nicht gehört erst als dein Körper zu reagieren begann bist du aufmerksam geworden.
Auch in der Medizin sind sie mittlerweile soweit,nicht nur der Körper sondern,der Geist und die Seele bilden die Einheit eines *Menschen*.

lg
anny
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf die Frage in diesem Thread antworte ich, nein, es gibt kein Leben nach dem Tod, kein Leben und auch keine Existenz, nur das absolute Nichts. Es wird nach dem Tode so sein, wie vor der Geburt. Erinnert ihr euch an das was ihr wart, in all den Jahrhunderten und Jahrmillionen vor eurer Geburt? Nein ihr erinnert euch an nichts, denn ihr wart nichts, ihr wart einfach nicht da, und genauso wird es nach dem Tod auch sein.
Ist das nicht eigentlich sehr amüsant fast schon? Denn wenn nach dem Tod für alle Ewigkeit die eigene Existenz beendet sein wird, dann ist doch eigentlich alles was davor ist ohne jeden Belang, denn nichts wird im Tode einen noch kümmern, da nichts mehr für einen existiert, man selbst nicht mehr existiert. Und sehr befreiend ist es auch. Denn wenn man entgültig für immer weg ist, dann ist das die vollkommene Erlösung.
Und die Angst vor dem Tod wird so auch genommen. Ein Ausspruch eines griechischen Philosophen lautete ungefähr: Der Tod braucht uns nicht zu kümmern. Er betrifft uns nicht. Denn wenn wir existieren, ist der Tod weit weg. Und wenn wir tot sind, so existieren wir nicht mehr.

Zur Frage ob es einen Gott gibt: Niemals kann das sein. Ich glaube es absolut nicht. Was für einen Sinn hätte das denn auch schon? Ausserdem ist alles was so hier ist viel zu rational erklärbar entstanden, im Grunde aus Zufall. Alles was nötig war sind die physikalischen Naturgesetze und die Elemente. Der Rest lief von alleine ab. Die Frage ist nun, wer hat die Naturgesetze und die Elemente und den Raum erschaffen. "Wer". Das wird wohl kein Schwein jemals beantworten können.
Die Weltreligionen zeigen immerhin eindrucksvoll, dass der Mensch es noch mit jeder beliebigen Sache geschafft hat, sie zu seinem eigenen Vorteil auszunutzen. Kein Hinweis auf Gott. Aber auf die Welt mit ihren Gesetzen, die keiner ändern kann.
 
Lieber Andreas,
kann es sein, dass Du Dich extrem haltlos fühlst. Werte, Gott, Dinge an die Du geglaubt hast, auf die Du gebaut hast scheinen eines nach dem anderen wegzubrechen. Du hängst in der Luft, weißt nicht mehr was Du glauben sollst und was nicht. Unterscheidung von gut und böse scheint zu verschwimmen und Du sehnst Dich nach irgendetwas Verlässlichem, einer Orientierung oder einfach irgendetwas, das Dir wieder Halt gibt. Wenn es Dir so ergeht, dann ist es an der Zeit für ein paar neue Einsichten. Alles was außerhalb von Dir selbst liegt ist nicht von Dauer, ist nicht belastbar. Wird es (egal was/wer es ist) angegriffen, angezweifelt oder torpediert fällst Du mit, wenn Du Dich in diesem Moment darauf stützt. Gedanken, Gefühle, Erinnerungen sind ebenso vergänglich und bieten keinen Halt. Das Einzige aus dem heraus verlässlicher Halt entstehen kann, ist die Kenntnis der Wirklichkeit gewonnen aus dem eigenen Erfahren heraus. Wenn Du wirklich weißt wie die Dinge liegen, dann hast Du ein sicheres Fundament. Entdecken kannst Du dieses jedoch nur in Dir selbst. Es geht also um Wissen. Wenn Du Dir Wissen z.B. aus Büchern aneignest spielt immer der Zweifel mit. Das Buch könnte falsche Informationen enthalten.- Der Schreiber hat sich vielleicht geirrt. Nicht so bei Wissen, das Du aus Dir selber heraus schöpfst. Da fängt der Zweifel an zu schwinden. Wenn Du etwas wirklich weißt, - ich meine wirklich, wirklich weißt, dann gibt es keinen Zweifel mehr. Das ist das verlässliche Fundament.
Alles Gute.
dersogeht
 
Ja, Frederik, ich stimme Deinem ersten Beitrag hier vollends zu und könnte es auch nicht anders ausdrücken. Der Mensch allein ist verantwortlich für das eigene Leben und den Zustand der Erde. Alles andere - wir sammeln hier Erfahrung für ein nächstes "Leben" - ist reiner Unsinn, denn diese "gesammelte Erfahrung" müsste die Menschen ja insgesamt gescheiter gemacht haben. Die Wirklichkeit sieht aber anders aus. Ich habe gestern, als ich so mal einige Beiträge durchgelesen habe, zuerst mal überlegt, ob entweder ich oder manche Schreiberlinge unter Drogen stehen. Da ich aber seit langen Jahren nichts mehr dergleichen genieße......Begeistert hat mich einzig und allein die von einem Beitragenden angeführte "Silberschnur". Da lacht doch gleich das Herz jedes alten Kameraden. Diese Silberschnur ist bei der Bundeswehr eine Auszeichnung für gutes Schießen. Ich selbst habe auch so ein Teil - [...]
Na ja, wollte es nur mal gesagt haben.
 
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