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Tochter 12 verprügelt Mädchen 13

G

Gast

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Hallo

Ich bin völlig ratlos.
Ich wende mich aus diesem Grund an dieses Forum vielleicht kann mir jemand helfen

Ich versuche es mal kurz zu fassen:
Tochter geht zur Mittagsbetreuung, soweit so gut.
Bis 17 Uhr war noch die Welt für mich in Ordnung.
Anruf aus der Tagesstätte holen sie ihr kind ab sie hat ein anderes mädchen verprügelt an den harren gezogen blutet etwas am kopf
Blaue flecken am arm und sie ( das mädchen) wurde mit dem kopf gegen die wand gehauen!
Die Leiterin versuchte beide parteien zu trennen.
Bei dieser aktion bekam sie auch eine ab ins gesicht und mit einem tritt ans bein.
Kind wurde abgeholt.
Auf die frage, was der Grund des Verhaltens war?
!Sie hat mich beleidigt!
So,welche folgen kann das ganze mit sich ziehen?
Sie war schon öfter auffällig sei zuhause oder in def Tagesstätte sie ist ADHS/lerin
Und ist auf meyikamente und in behandlung.
Aber das war eindeutig zuviel!
Ich überlege sie in ein heim zu stecken.
 

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xx(w)

Mitglied
Hallo,
deine Tochter scheint sich in einer schwierigen Phase zu befinden. Da ist es nur selbstverständlich, dass du dir Sorgen machst. Ich vermute stark, dass deine Tochter, dass andere Mädchen nicht schwer verletzten wollte- sonder in Rage war. Du schreibst, dass sie auch in anderen Situationen auffällig war- auffällig unkontrolliert? ADHS ist nicht nur für dich anstrengend- auch für SIE! Das was sie jetzt sicher am meisten braucht ist Halt. Wenn du sie in ein Heim steckst wird sie den Halt verlieren, den ihr ihr durch die Familie möglicherweise gebt. Zeig ihr, dass sie geliebt wird und wertvoll ist. Wenn sie genug Selbstvertrauen hätte, würde sie sich nicht durch einfache Beleidigungen so angreifen lassen.

Ein Heim würde ihr vermitteln, dass sie "wertlos" ist. (Ihr eigener Vater schiebt sie ab?)
 
G

Gast

Gast
Ich überlege sie in ein heim zu stecken.
Um Gottes Willen, das arme Kind!

Natürlich ist das schlimm. Sprich mit ihr darüber, dass sowas nicht geht und dass sie das nicht tun darf. Versuch, rauszufinden, WARUM sie so handelt. Also, warum sie mit Frustration nicht anders umgehen kann. Du schreibst, dass sie sowieso in Behandlung ist, dann sprich den Vorfall dort an.

Aber vermittle Deinem Kind auf keinen Fall, dass Du überlegst, sie wegzugeben, nur weil sie nicht perfekt funktioniert, das ist echt haarsträubend!
 
G

Gast

Gast
Ich dringe nicht zu Ihr durch.
Sie zeigt keine reue nichts
Die leitung hat mir die kündigung zukommen gelassen
Selbst das ist ihr egal.
 

Violetta Valerie

Moderator
Teammitglied
Ok, Klar hier muss schleunigst gehandelt werden. Deine Tochter ist erst 12- da kann man noch viel machen.
Auf jeden Fall rate ich dirngend ab, sie in ein Heim zu stecken. Was soll das bringen? Das würde das Problem doch nicht lösen, sondern nur verlagern. damit würdest Du lediglich die Verantwortung von Dir schieben und sie alleine lassen- das ist nicht hilfreich, sondern würde alles noch schlimmer machen!
Also vergiss das mit dem Heim!
Du bist jetzt als Mutter besonders gefragt: Solche Argessionen entstehen nicht von heute auf morgen. Da muss mehr dahinterstecken.
Es muss einiges vorangegangen sein.
Ich rate Dir dringend: Rede mal mit der Schule und den Lehrern dort. Lass Dir schonungslos berichten, was los ist und wo sie die Ursache sehen. Vielleicht sehen sie mehr als Du- manchmal ist man als Mutter betriebsblind. Also lass Dir die Wahrheit sagen, auch wenn Du dabei schlecht weg kommst. Das ist jetzt nicht der Zeitpunkt, etwas zu verdrängen: Jetzt muss gehandelt werden und dazu gehört auch, eigene Fehler zuzugeben.
Dann würde Ich Dir raten, dich an einen Jugendpsychologen zu wenden. Von aussen lassen sich solche eingeschliffenen Dinge viel leichter entwirren. Frag mal Deinen Hausarzt nach einem guten Jugendpsychologen.
Das wichtigste: Bleib dran! Rede mit Deinem Kind! Lass Dich nicht abwimmeln. Zeig ihr, dass Du zu ihr stehst. Du mißbilligst ihr Verhalten, aber Du hast sie dennoch lieb!!!!!
Deswegen reichst Du ihr die Hand um das Problem gemeinsam zu lösen!
Denn: Es ist nunmal so: Probleme bei Kindern sind immer Probleme der gesamten Familie und müssen deshalb auch zusammen gelöst werden.
Viel Glück dabei! Gib Deine Tochter nicht auf!
 

diabolo

Aktives Mitglied
Was war denn der Grund für ihren Ausraster?

Hat deine Tochter noch zusätzliche Therapieangebote?

Ergotherapie? Verhaltenstherapie? Psychotherapie (sie wird wahrscheinlich Probleme mit anderen Kindern und eventuell auch Betreuungspersonen haben, da kann das hilfreich sein) ?

Habt ihr Eltern ein Elterntraining mitgemacht (Da gibt es sehr gute für Eltern von AD(H)S-Kindern.)?

Dass du überlegst, deine Tochter wegen dem einen Vorfall hier ins Heim stecken zu wollen, zeigt mir, dass du Hilfe brauchst.

Schau doch mal hier rein:
www.bke-elternberatung.de

oder auch hier: [url]http://www.ads-hyperaktivitaet.de/Forum/forum.html

[/URL]
 
G

Gast

Gast
Also, wenn sie ein Junge wäre, dann würde das nicht so dramatisch gesehen werden. Sie muss sicher lernen, dass Gewalt keine Lösung ist. Aber man sollte den Vorfall auch nicht hochspielen. Habt ihr schon mal an Kampfsport als Freizeitbeschäftigung gedacht? Dort kann sie Aggressionen loswerden, sich auspowern und lernt außerdem Disziplin und Respekt, da das ein wesentlicher Bestandteil der asiatischen Kampfsportarten ist. Ich bin erschrocken, dass man ein Kind wegen einem Vorfall ins Heim geben will. So quasi: wenn es Probleme gibt, dann wird das Kind abgeschoben, anstatt dass man sie gemeinsam löst.
 
G

Gast

Gast
Es liest sich nach Frustration aber auch Resignation.
Gewalt ist kein Mittel ein Problem zu lösen.
Sie scheint keine anderen Strategien zu haben.
Ich würde zwar eindeutig erklären, dass Gewalt keine Lösung ist aber
versuchen herauszufinden was wirklich mit ihr ist.

Erkläre ihr die Situation und bessere Verhaltensweisen.
Was könnte man an dieser Stelle anstatt Gewalt tun?
Gib ihr das als eine Art "Beipackzettel" mit.
Kann man einen Streit diplomatisch lösen?
Kann man versuchen die Frustrationstoleranz hoch zu setzen?
Eine Art innere Instruktion. Tief Luft holen, bis 10 zählen, auf die
Atmung achten, versuchen den Streit zu neutralisieren. Also kein Öl ins Feuer kippen.

Ist sie überlastet?
Will sie Aufmerksamkeit?
Ahmt sie Verhalten nach?

Versuch ihr Verständnis und Zuwendung zu geben. Gerade nach solchen Situationen wollen
sich Kinder nicht allein gelassen fühlen!

Gleichzeitig solltest Du aber auch Konsequenzen aufzeigen. Sie muss die eindeutigen Grenzen kennen.
Ich würde ihr erklären, dass es bei wiederholtem Male eine unangenehme Gesprächsrunde geben wird.
Man müsste dann über eine Verhaltenstherapie nachdenken. Das Kind wird bestimmt nicht noch mehr zusätzliche
Termine haben wollen.
 

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