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Tochter 10 Monate ist so jähzornig...

Ich bin auch der Meinung, dass man ein Baby nicht schreien lassen sollte. Aber es ist ja ein Unterschied, ob man sie einfach irgendwo ablegt oder setzt oder ihnen etwas verbietet, sie deswegen schreit und man sie dann natürlich tröstet.

Und mit nachts "schreien lassen" meine ich natürlich nicht allein in ihrem Bett. Ich würde sie ja mit allen Mitteln trösten nur halt nicht an die Brust lassen. Aber bisher war es mir dann immer zu heftig und dann wurde sie doch gestillt. Aber eigentlich müsste es doch für ein 10 Monate altes Baby zumutbar sein nachts nicht mehr gestillt zu werden oder nicht?😕
 
@gast: habe deine Frage noch gar nicht beantwortet. Ja sie bekommt natürlich Beikost. Ich stille tagsüber nicht mehr, auch abends und morgens nicht, nur nachts. Sie isst insgesamt sehr gut und will auch immer mehr von "unserem" Essen abhaben. Nur nachts kann sie nicht aufs Stillen verzichten. Wenn es Hunger wäre, müsste sie ja zumindest mit ein oder zweimal stillen auskommen, aber sie will es bei jedem aufwachen. Und da sie oft schlecht schläft, kann das schon mal eher 5 mal oder mehr sein. Und in guten Nächten wenn sie nur ein oder zweimal aufwacht, trinkt sie halt nur ein oder zweimal...😕

entschuldigt das rumgejammer...aber ich habe schon immer viel schlaf gebraucht und diese ständigen schlafunterbrechungen rauben mir echt viel energie.
 
@gast: habe deine Frage noch gar nicht beantwortet. Ja sie bekommt natürlich Beikost. Ich stille tagsüber nicht mehr, auch abends und morgens nicht, nur nachts. Sie isst insgesamt sehr gut und will auch immer mehr von "unserem" Essen abhaben. Nur nachts kann sie nicht aufs Stillen verzichten. Wenn es Hunger wäre, müsste sie ja zumindest mit ein oder zweimal stillen auskommen, aber sie will es bei jedem aufwachen. Und da sie oft schlecht schläft, kann das schon mal eher 5 mal oder mehr sein. Und in guten Nächten wenn sie nur ein oder zweimal aufwacht, trinkt sie halt nur ein oder zweimal...😕

entschuldigt das rumgejammer...aber ich habe schon immer viel schlaf gebraucht und diese ständigen schlafunterbrechungen rauben mir echt viel energie.

Also ich hatte ein jahr kinderpflege, hab einen neffen und jetzt wohl auch eine nichte, also von mein freund, die nichte. Und ich bin ja fast schon dabei wie sie aufwächst und ich finde meine schwester hat vieles falsch gemacht und jetzt ist mein neffe ein richtiger dickkopf und verwöhnt bis da hinaus. Sie hat ihn sehr lange gestillt und hat gleich wenn er geschrien hat ihn auf den arm genommen und ihm alles erlaubt. Was falsch ist. Du must ihn gleich grenzen setzen, du darfst ihn ab einen gewissen alter auch mal schreien lassen. Aber ist ja klra mit 10 monaten sollst du das natürlich nicht machen. Mein freunds schweter macht es richtig. Sie hat glaub ich ab den 9 oder 10 monat aufgehört mit stillen. Ich denke du kannst ihr auch mal milich so zubreiten, also pulver und wasser. Und sie so dran gewöhnen, wasser ist fade für die kinder die wollen milch, und andauernd die brust zu geben kann anstrengend sein, auf jeden fall must du sie an dei flasche gewöhnen, als wir mal auf seine nichte aufgepasst haben, da war sie noch sehr klein, jetzt ist sie ja einerhalb. Und wir haben ihr auch milch in der flasche gegeben, so entwöhnt man babys auch. Und du solltest sie auch nicht andauernd tragen, den dann wollen die immer wennw as ist getragen werden und tun auch mal dann einfach so weinen nur um auf den arm gehalten zu werden. Das ist der größte fehler den man machen kann. So werden sie verwöhnt. Du kannst sie auch mal sebst spielen lassen, oder mal auf den boden setzen wenn du kochst, aber nicht zu weit weg, du must sie nicht 24 stunden am tag auf den arm halten. Kauf dir am besten Bücher über erziehung, da lernst du auch viel davon oder geh in so einem forum für mütter. Da kannst du dich auch austauschen. Natürlich ihr viel liebe geben, ein mittelmass einfach finden mti dem tragen. Und auf jeden fall sollst du ihr erklären warum sei manche sachen nicht darf, es ist wichtig das du viel mit ihr redest, den sie wird mit ihren lippen schon das nachmachen was du tust, z.b. halt auch die wörter formen und irgendwann je mehr du mit ihr redest desto besser lernt sie sprechen. Babys und kinder machen sowieso viel nach was erwachsene machen, deshalb must du auch mit einerhalb schon aufpassen was du sagst. Meine nichte spricht schon viele wörter. Und daher müssen wir aufpassen was wir sagen, den sie spricht es gleich nach^^
 
Hallo Amy,

Vorab möchte ich sagen, dass ich (deiner Beschreibung nach zu urteilen) sehr gut finde, wie du mit deiner Tochter umgehst. Und was du beschreibst, sind "normale" Probleme im Alltag und der Kindererziehung - also du bist nicht allein, vielen geht es genau so!

Ich kann dir zum Beispiel aus eigener Erfahrung berichten, dass ich echt nervös werde, wenn mein 12 Monate alter Sohn mit Schmackes auf den Flachbildfernseher haut, der aber auch genau auf seiner Augenhöhe steht. Anfangs habe ich immer wieder "Nein" gesagt, es ihm erklärt, bin wütend geworden, weil er überall ran darf, alles ist gesichert und Kinder freundlich, aber es musste der Fernseher sein. Er fand es nur witzig, wenn ich genervt war und geschimpft habe.
Also habe ich mir Rat geholt. Man muss sich einfach klar machen, dass Kinder in dem Alter forschen und es besonders interessant finden, wenn auf ihr Handeln eine Reaktion folgt. Ändert sich die Reaktion, verändert sich auch die Handlung. Ich habe mich mit meinem Baby hingesetzt und den Fernseher "abgeklopft", damit er nicht mehr so interessant ist. Außerdem habe ich das Wort "Nein" gestrichen, was echt nicht einfach ist, aber es verliert komplett seine Bedeutung, wenn es permanent gesagt wird. Es sollte tatsächlich möglichst nur in gefährlichen Situationen benutzt werden.
Und wenn mein Sohn jetzt manchmal noch an den Fernseher geht (deutlich seltener), biete ich ihm sofort eine Alternative (mit ihm ein Buch anschauen, auf einen Topf schlagen etc). In diesem Alter lassen sie sich noch gut ablenken 🙂 und lange Erklärungen begreifen sie noch nicht.

Das mit dem Stillen ist da schon schwieriger. Ich selbst stille auch noch und mein Baby schläft in meinem Bett (und ich trage ihn zum Leidwesen meiner Arme ständig rum), da die Ansicht, man würde sein Kind mit solch einer Behandlung "verziehen", mehr als vorsintflutig ist.
Du gibst deinem Kind damit Liebe und Sicherheit, damit es selbständig und stark wird und später eben NICHT verzogen, überanhänglich, aggressiv oder ähnliches wird.
Du solltest dir zum Abstillen Rat und Hilfe (d)einer Hebamme holen, da das ein längerer Prozess ist. Es kann auch sein, dass deine Tochter gerade einen Entwicklungsschub hat und dadurch anhänglich ist (und Nachts dauernd an die Brust will). Dann ist das Abstillen eh schwierig. Und das Stillen hat nichts mit dem Durchschlafen zu tun, sondern mit der Reife des Gehirns. Der Zeitpunkt des Durchschlafen-Könnens ist bei Kindern einfach unterschiedlich und (leider) Glückssache.

Es ist ein langer Text geworden, aber vielleicht ist was Nützliches dabei. So wie die Sicherheit, dass du nicht allein damit bist 🙂

Sit
 
Liebe SittingStone, ich akzeptiere ja deine Erziehung und deinen Umgang mit deinem Kind, jedoch finde ich es nicht in Ordnung andere Tipps als "vorsintflutlich" abzutun. Hebammen, Ärzte und auch Erzieher haben unterschiedliche Auffassung davon, wie man ein Kind richtig erzieht. Man sollte sich für sich einfach das persönlich passenste heraus suchen, dabei aber bitte andere Meinungen nicht negativ abtun. Ich habe beispielsweise gelernt, ein Kind nicht zu lange zu stillen, es nicht ins Familienbett zu holen (sondern bei mir gibt es ein Beistellbett), und ab einem gewissen Alter das Kind auch mal ab zu setzen und nicht ständig herum zu tragen, bzw auf schreien aufgrund von Verboten oder nicht durchgebrachtem Willen zu reagieren. Ich würde mein Kind natürlich niemals nachts schreien lassen, bzw wenn ihm Grundbedürfnisse fehlen, aber wenn er ein Verbot bekommt und schreit wird darauf nicht reagiert bzw er wird abgelenkt, genauso nicht immer auf den Arm genommen. Ab einem gewissen Punkt sollte man lernen sich von dem KInd ein wenig zu distanzieren, genau so muss das Kind langsam entwöhnt werden. Dass das jeder Mutter schwer fällt ist logisch. Die Kinder sind in dem Alter schon gut darin, zu wissen welche Knöpfe sie drücken müssen und verstehen mehr als man denkt. Mütter die anders handeln aus Überzeugung tun sicherlich das für sie richtige. Ich würde trotzdem nie deren Verhalten direkt als vorsintfluchtlich abtun.
 
Du machst es schon richtig so. Das mit im bett sschlafen ist auch gut so. Meine schwester hat mein neffen immer im bett schlafen lassen das ist nicht gut, er hat sich bis jetzt noch nicht dran gewöhnt allein zu schlafen, und er ist sechs!! Meine nichte schläft jetzt auch alleine im zimmer und wenn was ist hört seine schwester es auch.
 
Für mich sind Bedürfnisbefriedigung und Erziehung zwei unterschiedliche Dinge. Stillen beispielsweise dient der Nahrungsaufnahme und Bindung und ist kein Mittel zur Erziehung. Die WHO rät, Babys mindestens ein Jahr lang zu stillen, aber auch darüber hinaus ist es völlig in Ordnung. Genauso wie es ok ist, gar nicht zu stillen, denn natürlich soll es der Mutter dabei gut gehen.
Nicht ok dagegen finde ich eben die Auffassung, sein Kind mit der Befriedigung seiner Bedürfnisse zu verwöhnen. Diese Haltung hat ihren Ursprung in der Industrialisierung und gilt (gerade bei Fachleuten, also Hebammen, Ärzten, Pädagogen etc) als überholt, da Forschungen in Bezug auf Babys und Kleinkinder neue Erkenntnisse gebracht haben. Trotzdem hält sich diese Meinung hartnäckig.

In Erziehungsfragen soll jeder tun, was er für richtig hält und was sich im gesetzlichen Rahmen bewegt. In meiner Antwort habe ich mich auf Babys bezogen (bis ca. zum ersten Lebensjahr), die sich einfach regelmäßig in Entwicklungsschüben befinden und dann meist sehr viel Nähe und Sicherheit brauchen.
Dass das bei einem Dreijährigen, der gerade seinen Willen nicht bekommt und rumwütet, etwas anderes ist, hielt ich eigentlich für selbstverständlich.
 

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