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Tierschutzhunde Ausland

Wir haben eine Hündin aus Spanien.
Die deutschen Tierheime wollten uns keinen Hund geben, weil unsere Gemeinschaftsgarten nicht komplett eingezäunt ist - wundert mich, denn wozu brauchen wir den Garten, wenn wir 2 Std am Tag Gassi gehen....?
Nun gut, wir stellten uns auf ein 10 Monate altes Überraschungspaket ein, der Tierschutz bereitete uns schonmal auf Schwierigkeiten vor.
Unser Hund ist ein hübsches Goldstück, liebevoll und zutraulich, aber auch nach 3 Jahren noch ängstlich. Wir arbeiten hart daran und sind froh, dass er bei uns ist.
Beim nächsten Mal würden wir aber nur noch einen Hund von einer Pflegestelle nehmen.

Zwischen illegalen Welpenhandel und Auslandstierschutz besteht übrigens ein himmelweiter Unterschied 😵
 
Naja, überlege mal, wann überhaupt Hunde geschaftt werden: Es sind oft die Kinder, die natürlich ganz junge, süße und hübsche Welpen haben. (So einen alten Hund interessiert sich kaum ein Kind heutzutage) Sie wollen es dann unbedingt haben und nerven dann dementsprechend die Eltern so lange bis sie irgendwo den passenden Hund angeschafft haben. Da bieten so billige Auslandshunde sich gut an. Und da kindliches Interesse und deren Aufmerksamkeitsspanne genauso lang dauert wie eine Eiskugel in der Sonne, wird das Tier links liegen gelassen, endet in einem Karton oder kann im städtischen Tierheim versauern am Ende.
Warum haben Sie (und so auffällig viele sog. Tierschützer) eine so schlechte Meinung bezüglich Kindern? Man bekommt den Eindruck, das Kind sei der natürliche Feind des Tieres...das stimmt aber doch nicht.
Haben Sie selber Kinder?
Mein Sohn behandelt unsere Tiere und jedes andere mit Liebe und Respekt.
Kinder , die mit Tieren groß werden, lernen sie verstehen.
Und die Kinder von heute sind die potentiellen Tierschützer von morgen, vlt bedenken Sie das mal?
Kurze Aufmerksamkeitsspanne? Interesse verlieren? Darauf haben Kinder kein Monopol, das passiert oft Erwachsenen, wo Kinder sich oft rührend und beharrlich mit ihren begrenzten Mitteln einsetzen.
Für die meisten Kinder sind Tiere wichtige Familienmitglieder und vertraute Freunde.
Es fehlt ihnen nicht an Mitgefühl.
Es liegt an uns, Kinder richtig anzuleiten.
 
Ich bin generell und absolut gegen den Transport von Hunden aus anderen Ländern zu uns.
- sie schleppen Krankheiten ein
- jeder Züchter hier muss sich 100000 Fragen gefallen lassen von den gleichen Leuten, die dann für ein paar Euro einen Hund per Foto importieren lassen
- es gibt eine Hundemaffia, hier und im Ausland, die mit den Viechern und deren Not Geld verdient
- die Zustände vor Ort werde nicht geändert
- die Tierheime werden gefüllt

Entweder Hund vom VDH-Züchter, der vom Tierschutz überprüft worden ist und dessen Welpen zeitlebens durch den Rasseverein ein Netzwerk haben, durch die sie nicht in das Tierheim müssen.
Oder einen Hund aus dem Tierschutz, der hier in D seinen Platz verloren hat.
Aber
- kein Import und auch
- kein Hund von sog. Vermehrern, die 1000.- für einen Hund der aussieht wie ein Rassehund, ohne Papiere verlangen.
 
Ich habe damals meinen Schäferhund aus einem spanischen Tierheim geholt. Da saß er 5 Monate, war 4 Jahre alt, Abgabegrund war Scheidung. Er wurde mir ebenfalls als sehr lieb und sozial beschrieben. Ist er im Grunde auch. Allerdings war er damals sehr unsicher. Das Leben in einem Dorf kannte er offenbar nicht, hatte Angst vor Autos, Hunden, etc, war mit diesen Situationen überfordert. Diese Unsicherheit schlug dann schnell in Aggressionen um.

Das Problem an der Sache war wohl, dass das Tierheim sehr abgelegen war, irgendwo oben in den Bergen wo ich meinen alten Opel nur mit Müh und Not hoch gequält habe. Ich bin deswegen nur einmal mit ihm spazieren gegangen und habe ihn dann gleich mitgenommen.

Wäre ich also öfters mit ihm spazieren gegangen dann wäre mir die starke Unsicherheit sicherlich aufgefallen. Aber vermutlich hätte ich ihn dann trotzdem genommen, wer weiß das schon.

Jedenfalls habe ich die Aggressionen gegenüber Artgenossen nie wirklich in den Griff bekommen, sodass wir im Prinzip noch heute einen Bogen um andere Hunde machen. Mittlerweile ist er knapp 15 und hat zumindest bei kleinen Hunden oder Hündinnen kein Interesse mehr rumzustänkern.
 
Ich bin generell und absolut gegen den Transport von Hunden aus anderen Ländern zu uns.
- sie schleppen Krankheiten ein
- jeder Züchter hier muss sich 100000 Fragen gefallen lassen von den gleichen Leuten, die dann für ein paar Euro einen Hund per Foto importieren lassen
- es gibt eine Hundemaffia, hier und im Ausland, die mit den Viechern und deren Not Geld verdient
- die Zustände vor Ort werde nicht geändert
- die Tierheime werden gefüllt

Entweder Hund vom VDH-Züchter, der vom Tierschutz überprüft worden ist und dessen Welpen zeitlebens durch den Rasseverein ein Netzwerk haben, durch die sie nicht in das Tierheim müssen.
Oder einen Hund aus dem Tierschutz, der hier in D seinen Platz verloren hat.
Aber
- kein Import und auch
- kein Hund von sog. Vermehrern, die 1000.- für einen Hund der aussieht wie ein Rassehund, ohne Papiere verlangen.
Wenn Hunde aus dem Ausland legal über Tierhilfsvereine nach Deutschland kommen, haben sie die üblichen Gesundheitsprüfungen, Quarantäne etc. durchstanden, wer sich dagegen illegal irgendein Tier einschmuggelt oder schmuggeln läßt, ist selber schuld wenn er sich Krankheiten ins Haus holt.
Außerdem werden diese importierten Hunde üblicherweise sofort kastriert, so daß eine weitere Vermehrung dieser "Ausländer" nicht möglich ist - der unerwünschte Nachwuchs, der hier die Tierheime füllt, stammt von deutschen Tieren mit unverantwortlichen Haltern, die sich nicht ums rechtzeitige Kastrieren kümmern.

Züchter braucht man angesichts der unzähligen ungewollten Hunde in Tierheimen eigentlich nirgendwo unterstützen, nicht in Deutschland und schon gar nicht die skrupellosen Vermehrer irgendwo im Ausland.
Bei Hunden die für eine bestimmte Arbeit vorgesehen sind, wie Polizei- und Jagdhunde oder Herdenschutzhunde, mag es vielleicht noch wichtig sein, die Abstammung zu kennen, um bei Jungtieren das zukünftige Wesen beurteilen zu können, aber bei Hunden für Privatpersonen ist doch der rassereine Stammbaum mit von und zu die reine Angeberei. Braucht eigentlich niemand, Charakter muß zählen beim Hund, nicht wer seine Vorfahren waren.
 

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