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Tierschutzhunde Ausland

@beiheimpelsuntersSofa:
Ja eben. Wieso geht man dann nicht in ein deutsches Tierheim und holt sich dort einen Hund aus dem Ausland? Dann würde das nicht passieren, dass man sich dort einen verhaltensgestörten Hund holt und so dermaßen überfordert ist, wenn man vorher Gassi geht und einen Probetag macht.
 
Ich habe damals auch eine Nummer von einer Frau vom Tierschutz bekommen, die jahrelange Erfahrung mit Hunden aus Rümänien hat. Die sagte mir unter anderem, dass von Straßenhunden aus Rümänien generell abzuraten sei, weil da öfter Mal ein Wolf eingekreuzt sein kann, da die da bekanntlich auch rumlaufen. Und diese Tiere seinen dann charakterlich nicht als Familienhunde geeignet.

Habe mich auch woanders mal umgehört. Viele deutsche Tierheime importieren Auslandshunde, um mehr Spenden zu bekommen. Es sind vorwiegend junge Hunde wo es dann heißt "aus der Tötungsstation gerettet" um möglichst auf die Tränendrüse der Spendenden zu drücken. Davon ab wird die Hälfte des gespendeten Futters weggeschmissen, denn die Tierheime bekommen zu viel. Würden sie das öffentlich machen, wäre die Spendenbereitschaft nicht mehr so hoch.
Ist halt auch alles Business. Natürlich läuft es aber auch nicht überall so.

In Tierheimen in meiner Umgebung finde ich meist fast nur Schäferhunde, Listenhunde und Herdenschutzhunde. Die sind nicht für jedermann was. Ich könnte z.B. einen Schäferhund von 30 Kilo im Notfall körperlich gar nicht händeln. Da muss man bei allem guten Willen realistisch sein.
Außerdem suchen die als Halter die eierlegende Wollmilchsau. Ich kenne einen Fall wo einer in 4 Tierheimen nicht mal eine Katze adoptieren durfte, weil er 5 Stunden am Tag arbeitet. Dann brauchen sich die Tierheime nicht wundern, wenn sie auf den Tieren sitzen bleiben.
 
Im Zweifel soll man sich erst mal über das nächste Tierheim zu dem jeweiligen Verein erkundigen, denn bei denen würde das Tier im Problemfall früher oder später landen. Die Tierheime in Nürnberg und Umgebung arbeiten u. a. mit Auffangstationen in Spanien zusammen, bekommen da häufig Windhunde (Galgos - Rasse mit sehr alter Abstammungslinie), die für Rennen gezüchtet und "weggeworfen" wurden, das sind sehr schöne und dekorative, zwar große aber trotzdem gut zu händelnde Tiere, die meisten von ihnen sehr dankbar bei guter Behandlung. Wenn ich ein Hundemensch wäre und mir was anschaffen wollte, würde ich nach so einem Tier fragen.
 
Wir hatten angebelich einen Schäferhund-Mix aus der Tötungsstation gerettet.Aber später entpuppte er sich als reinrassiger Malinois,der sich mit keinem anderen anderen Hund vertrug,abgemagert war bis auf die Knochen und an den Seiten Striemen von Peischenschlägen hatte.Noch dazu hatte man ihm die Fangzähne abgefeilt und den Kiefer gebrochen, so das er schwierigkeiten beim Fressen hatte.Er sollte angeblich 9 Jahre alt sein.War aber schon12
 
Generell würde ich von Auslandhunden abraten. Doch wird selten kontrolliert und dementsprechend Schindluder getrieben. Da sind wir als Kunde auch oft selber Schuld. Denn statt paar Hundert Euro mehr für einen gesunden Hund beim einem anerkannter Züchter zu kaufen, nehmen viele lieber den Auslands[...]hund zum scheinbaren "Schnäppchenpreis" und wundern sich dann, wenns mit dem Tier nur Probleme gibt.

Würde es keine so große Nachfrage geben, würde es eben nicht oft geben.
 
Ich verstehe auch nicht, warum man sich krankgezüchtete Rasse[...]hunde aus zweifelhaften ausländischen Quellen, oft geschmuggelt, mit gefälschten Papieren und wahlweise schwerkrank oder verhaltensgestört, anschaffen muß, wo doch die deutschen Tierheime überquellen mit Tieren, die genauso schön und deutlich gesünder sind und von denen die Tierheimmitarbeiter genau wissen und gerne Auskunft geben, mit welchen Macken man als Halter rechnen muß.
 
Ich verstehe auch nicht, warum man sich krankgezüchtete Rasse[...]hunde aus zweifelhaften ausländischen Quellen, oft geschmuggelt, mit gefälschten Papieren und wahlweise schwerkrank oder verhaltensgestört, anschaffen muß, wo doch die deutschen Tierheime überquellen mit Tieren, die genauso schön und deutlich gesünder sind und von denen die Tierheimmitarbeiter genau wissen und gerne Auskunft geben, mit welchen Macken man als Halter rechnen muß.

Naja, überlege mal, wann überhaupt Hunde geschaftt werden: Es sind oft die Kinder, die natürlich ganz junge, süße und hübsche Welpen haben. (So einen alten Hund interessiert sich kaum ein Kind heutzutage) Sie wollen es dann unbedingt haben und nerven dann dementsprechend die Eltern so lange bis sie irgendwo den passenden Hund angeschafft haben. Da bieten so billige Auslandshunde sich gut an. Und da kindliches Interesse und deren Aufmerksamkeitsspanne genauso lang dauert wie eine Eiskugel in der Sonne, wird das Tier links liegen gelassen, endet in einem Karton oder kann im städtischen Tierheim versauern am Ende.
 
"Billig" sind diese Auslandshunde meist gar nicht, weil die kriminellen Züchter die als 1-A-Rassewelpen mit (gefälschten) Papieren bis zu Adam und Eva zurück verkaufen. Wer unbedingt einen Welpen haben muß, kriegt den auch vom deutschen Züchter um die Ecke, nur dann halt nicht mit "von und zu". Allerdings ist ein Welpe eh kein Anfängerhund und daher ungeeignet für Kinder.
 
Ein Hund (auch ein Welpe im entsprechenden Alter) aus dem Ausland von einer guten Tierschutzorga ist eine Klasse Sache (Also nicht der Hund, der ist natürlich keine Sache sondern Familie😘).
Man muss sich halt informieren, von wo der Hund kommt und wer ihn vermittelt. Die Schutzgebühr ist meist zwischen 200 - 400€.
Natürlich bringt so ein Auslandshund oft irgendwelche Macken mit, aber wie gesagt, vorher informieren, dann weiss man auf was man sich einlässt.
Und natürlich nicht irgendwelche viel zu jungen Rasse-Welpen aus dem Kofferraum oder sonstigen dubiosen Quellen kaufen.
Wie gesagt, bevor man sich einen Hund zulegt sollte man sich sowieso so viel wie möglich informieren. Dann bekommt man auch den Hund der zu einem passt und weiss, was auf einen zukommt.
Das sage ich mit der Erfahrung schon mehrere Hunde aus benachbarten Zufallswürfen und jetzt einen Hund aus dem Auslandstierschutz adoptiert zu haben.
Man muss sich nur auf den Hund einlassen und nicht zu viel erwarten.
Dann klappt das schon.
 

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