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Tief in mir Traurigkeit

Wenn ich erfahre, dass in Kürze die Welt untergeht, werde ich der Sache gelassen entgegensehen.

Ha! Das ist doch überaus positiv, so bist du von vielerlei Ängsten befreit!

Mir ist vieles in meinem Leben nur noch egal?, ich freue mich nicht, weil die Traurigkeit über allem steht. Ich hasse mich.

Vieles ist dir egal, und dennoch schreibst du von starken Empfindungen. Wenn das mal nicht Leben ist! Hass ist ein sehr großes Gefühl.

Aber weinen könnte ich jeden Tag, und der Wunsch, dass wie von Zauberhand über Nacht alles vorbei ist, kommt auch täglich.

Abgrundtiefe Traurigkeit, sehr intensiv.

Du könntest dich entscheiden, Deine Intensität auch mal auf andere Weise auszuleben - das müsste, wenn es erstmal erblühen und wachsen darf, aus deinem Inneren genährt wird, bei deiner Intensität das reinste Gefühlsfeuerwerk werden. Da dir Übung fehlt, müsstest du dir dafür natürlich Zeit geben.

Was hat dich so erstarren lassen, in dir eingesperrt, gefangen genommen?

Ich könnte mir vorstellen, dass liebevolle Berührungen der Schlüssel zu deiner Zelle sind. Nur gebend, nichts fordernd. Hingebungsvoll. Vertrauen wachsen lassend. Eine Art von Massage, die deine Seele streichelt.
Keine Ahnung, ob das in einer Sexualtherapie mit Surrogatpartner erfahrbar wäre.
Es sollte aber mit einer Sexualbegleiterin möglich sein, vielleicht informierst du dich darüber mal. Sex ist nebensächlich, dazu kann es kommen, muss aber nicht.

Was würdest du eigentlich mit einer Partnerin wollen, wenn du doch eigentlich gar nicht mehr leben willst?
 
Ha! Das ist doch überaus positiv, so bist du von vielerlei Ängsten befreit!



Vieles ist dir egal, und dennoch schreibst du von starken Empfindungen. Wenn das mal nicht Leben ist! Hass ist ein sehr großes Gefühl.



Abgrundtiefe Traurigkeit, sehr intensiv.

Du könntest dich entscheiden, Deine Intensität auch mal auf andere Weise auszuleben - das müsste, wenn es erstmal erblühen und wachsen darf, aus deinem Inneren genährt wird, bei deiner Intensität das reinste Gefühlsfeuerwerk werden. Da dir Übung fehlt, müsstest du dir dafür natürlich Zeit geben.

Was hat dich so erstarren lassen, in dir eingesperrt, gefangen genommen?

Ich könnte mir vorstellen, dass liebevolle Berührungen der Schlüssel zu deiner Zelle sind. Nur gebend, nichts fordernd. Hingebungsvoll. Vertrauen wachsen lassend. Eine Art von Massage, die deine Seele streichelt.
Keine Ahnung, ob das in einer Sexualtherapie mit Surrogatpartner erfahrbar wäre.
Es sollte aber mit einer Sexualbegleiterin möglich sein, vielleicht informierst du dich darüber mal. Sex ist nebensächlich, dazu kann es kommen, muss aber nicht.

Was würdest du eigentlich mit einer Partnerin wollen, wenn du doch eigentlich gar nicht mehr leben willst?

Es sind bei mir mehrere Faktoren. Ich weiß, dass Leute wie der Samuel Koch noch schlimmer dran sind im trotzdem noch gutes im Leben erfahren haben. Ich habe mit meinem Leben Mist gebaut, indem ich aus unentschuldbarer und unbedarften Naivität wertvolle Jahre für ein unsinnigen Studium vergeudet habe und nun einen kaputten Lebenslauf habe. Weil ich tiefe Probleme mit dem Thema Sexualität habe und mich nicht wie ein Mensch fühle. Weil ich ambivalent unrealistische Gefühle zum Thema Liebe und Beziehung habe. Alleon fühle ich mich, wie ein Ausserirdischet unter Menschen. Ich bin keine starke Person, ich wünsche mir innerlich, dass ich weggefegt werde, weil ich mit all dem nicht mehr leben möchte, müde bin. Ich hab für mich das Gefühl, dass alles durchgerechnet ist und mein Leben schon vorbei ist.
 
Guten Morgen!
Habe gestern den Film „Harold and Maude“ wieder angesehen. Warum ich das erwähne ist wegen eines Gedankens, den ich über die Jahre in mir zusammengesetzt habe.
Wenn man bereit ist, dass das Leben aufhört, wenn man lieber ins Jenseits will, als hier im Leben zu stehen, kann man vorher noch richtig viel Grenzen austesten, verrückte Sachen tun, die man sich früher nie getraut hat, weil man Angst vor den Folgen hatte, aus dem öden Grau ausbrechen und riskieren, dass man sich blamiert, sichVerlust einholt oder so. Das Risiko ist, dass du noch mehr ruinierst. Aber die Chance besteht, dass du nach der Phase einen anderen Blick in die Welt hast, dein Jetzt sich so geändert hat, dass du bleiben willst und gerne. Und wenn nicht, stehst du nicht viel weiter am Abgrund als mit dieser unendlich tiefen Trauer.

Der Film bringt es auch nochmal sehr gut rüber.

Vielleicht kannst du etwas davon für dich gewinnen. Eine Garantie hab ich nicht, und ich kann auch nicht behaupten, dass ich es gemacht hätte und es erfolgreich war. Für mich ist das aber eine sichere Sache, bevor ich mich fürs gehen entscheiden sollte. Dann werde ich vorher alle Risiken angstfrei in Kauf nehmen und aus dem Gedankengefängnis ausbrechen. Man hat dann nichts mehr zu verlieren.

Grüße
Linda
 
Guten Morgen!
Habe gestern den Film „Harold and Maude“ wieder angesehen. Warum ich das erwähne ist wegen eines Gedankens, den ich über die Jahre in mir zusammengesetzt habe.
Wenn man bereit ist, dass das Leben aufhört, wenn man lieber ins Jenseits will, als hier im Leben zu stehen, kann man vorher noch richtig viel Grenzen austesten, verrückte Sachen tun, die man sich früher nie getraut hat, weil man Angst vor den Folgen hatte, aus dem öden Grau ausbrechen und riskieren, dass man sich blamiert, sichVerlust einholt oder so. Das Risiko ist, dass du noch mehr ruinierst. Aber die Chance besteht, dass du nach der Phase einen anderen Blick in die Welt hast, dein Jetzt sich so geändert hat, dass du bleiben willst und gerne. Und wenn nicht, stehst du nicht viel weiter am Abgrund als mit dieser unendlich tiefen Trauer.

Der Film bringt es auch nochmal sehr gut rüber.

Vielleicht kannst du etwas davon für dich gewinnen. Eine Garantie hab ich nicht, und ich kann auch nicht behaupten, dass ich es gemacht hätte und es erfolgreich war. Für mich ist das aber eine sichere Sache, bevor ich mich fürs gehen entscheiden sollte. Dann werde ich vorher alle Risiken angstfrei in Kauf nehmen und aus dem Gedankengefängnis ausbrechen. Man hat dann nichts mehr zu verlieren.

Grüße
Linda
Ein Risiko werde ich eingehen. Eine Angst angehen. Mich dem Thema Sexualität stellen. Hab ich ja schon gepostet an anderer Stelle. Ich will eine Prostituierte aufsuchen. Mehr führe ich hier nicht aus, es wurde in meinem anderen Beitrag schon viel darüber geschrieben. Ich will mich dem Thema stellen, da mich schon so lange belastet.
 
Ich weiß, dass Leute wie der Samuel Koch noch schlimmer dran sind i

Welche Relevanz hat das denn für dein Leben?
Schlimmer geht immer, das relativiert aber nichts.

Allerdings ist in der Vergangenheit verharren, ihr zuviel Macht über das Jetzt geben und es sich in einer Opferhaltung bequem zu machen auch nicht sinnvoll für ein zufriedenes, erfülltes Leben.

Ich habe mit meinem Leben Mist gebaut, indem ich aus unentschuldbarer und unbedarften Naivität wertvolle Jahre für ein unsinnigen Studium vergeudet habe und nun einen kaputten Lebenslauf habe.

Wie kann ein Studium unsinnig sein? Du hast dir damit Wissen angeeignet, das ist der Sinn eines Studiums. Diese Zeit ist somit nicht vergeudet.
Das macht keinen Lebenslauf kaputt.

Wenn dein Lebenslauf nicht geradlinig ist, wo ist das Problem? Manche wechseln mehrfach in ihrem Leben die Richtung.
Was daran ist denn schlimm?

Weil ich tiefe Probleme mit dem Thema Sexualität habe und mich nicht wie ein Mensch fühle.

Dafür wird es Gründe geben, die du nicht verarbeitet hast.

Weil ich ambivalent unrealistische Gefühle zum Thema Liebe und Beziehung habe.

Wenn du erkennst, dass etwas unrealistisch ist, gibt dir das die Möglichkeit, daran zu arbeiten und dich auf Realiatisches zu konzentrieren.
"Geht nicht" heißt in letzter Konsequenz nichts anderes als "Ich will nicht".
Wenn dem so ist, arbeite daran deine Haltung zu akzeptieren und gut damit zu leben oder - wenn du das nicht willst - deine Haltung entsprechend zu verändern.

Alleon fühle ich mich, wie ein Ausserirdischet unter Menschen.

Damit bist du nicht allein.

Ich bin keine starke Person,

Meist sind wir stärker als wir denken.
Ich glaube, du glaubst zu sehr an das, was du denkst.
Versuch's doch mal mit dem unbequemen Weg.

Du traust dir etwas nicht zu?
Dann tu es.
In kleinen Schritten. Aber tu es.
Nur so kannst du herausfinden, wer du wirklich bist. Vielleicht überraschst du dich selbst mehr, als du dir vorstellen kannst. 🙂
 

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