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Therapie was passiert ?

L

lumiere_de_ciel

Gast
Hallo ihr


Da ich nun gar keine Erfahrung habe was Therapien angeht
würde ich gerne wissen was bei so einer Therapie passiert und was für eine Therapie für mich evt geeignet ist.

Ich selber habe ziemlich heftige Gewalterfahrungen.
Die Dinge sind zwar schon was her, aber zur Zeit häufen sich die Flashbacks
und das macht mir ehrlich gesagt ziemliche Angst weil ich dann genau in die gleichen Verhaltensmuster verfalle wie zu den Zeiten wo es passiert ist.

Könnt ihr mir da helfen ?


lg Olivchen
 
hallo olivchen!!

ich würde dir auf jedenfall zu einer therapie raten wenn du wirlich etwas ändern willst es wird nicht leicht denn man arbeitet an sich selbst und das nicht zu knapp!!
in der therapie gibt die ein therapeut hilfestellung das du das nicht alleine machen musst!! man redet viel und findet die ursachen und kann an ihnen arbeiten und dann geht es einem besser!!

lg lueletta
 
hallo, ich würde raten, erstmal bei einem Therapeuten einen probetermin zu vereinbaren und dann diese frage ihn direkt stellen, ich glaube der Therapeut kann dir besser erklären, wie so eine Therapie abläuft und was gut für dich ist.
 
Hallo Olivchen ,

alleine die Entscheidung eine Thera zu beginnen, ist Gold wert. *super*
Das es schwer werden wird, haste gelesen und ich denke das weißt Du auch.

Was genau passiert in der Thera? Hm... schwer zu sagen, Wunder kann man nicht erwarten. Na jedenfalls ist es nicht immer angenehm. Kommt drauf an.

Bei einer „Probesitzung“ (30min je nach K.-Kasse) ist es von Vorteil, wenn man weiß wer da sitzt, vor allem wo seine Stärke/Schwerpunkte liegen.
Es gibt ca. 150 verschiedene Theraformen, diese teilen sich auch noch!

Du ersparst Dir viel Kraft, wenn Du weist was genau, welche Form auf Dich zutrifft/passt/ sich warm anfühlt. Dadurch geht die Thera auch schneller und zuletzt auch erfolgreich zu ende, nicht in jedem Fall, dass will ich nicht verschweigen.

Grundsätzlich, eine Thera-Erfahrung (meine, kann ich Dir gerne weiter geben), ob die auf Dich zutrifft, dass erfährst Du erst, wenn Du sie machst. Also - Vorsicht damit!

Hier ist guter Rat teuer. Da auch andere Faktoren stimmig sein sollten, zum Beispiel Dein Umfeld, wo findet die Thera statt, die Chemie untereinander braucht`s auch,... Das läst sich aber alles regeln.

System, eine Form der Thera, hat mir sehr geholfen. Das ist eine sehr harte Gangart. Wer das richtig kann, läst Dich alles positiv durchleben. Doch dazu braucht es, wie bei allen, sehr sehr viel Vertrauen. Danach/dann geht’s schnell.

Früher habe ich mir Gedanken gemacht, wie denn mein Therapeut mit dem allem umgeht was er da von mir hört. (das ging schiff) Heute: Iss nicht mein Problem! Lach.

Alleine das Reden hilft schon viel, wie schon gesagt wurde. Man geht also wie zu einem guten Freund, vorausgesetzt die Chemie stimmt. Soweit ich weiß, darfst Du 5 versuche problemlos starten. Beim 6. kommt die KK und klopft mal an was das denn solle, musste verstehen, wir müssen Sparen, koste es was es wolle. Aber auch da findet sich ein Weg.

Deine KK gibt Dir auch Tipps und Adressen. Was aber doof ist, weil man sich erklären muss.

---

Soweit meine Erfahrung!

Viel Glück, Kraft und eine guten Psychologen wünscht,

Knut *lächel*

Ps: Ich schau mal ob ich was finde was passen könnte.
 
Vor garnicht zu langer Zeit war im Stern ein Bericht über Therapien, deren Formen und Erfahrungen.

Es war darin nicht alles in Ordnung.
Hatte ich vorher auch kritisch gesehen, zumal ich mal den Versuch machte obwohl es nicht nötig war. Hatte nur die Probezeit genutzt und konnte mir das schenken. Also ich finde eine Therapie kann auch eine halbherzige Lösung sein, wenn man an die richtigen Leute gerät. Aber genau das dürfte das größte Problem sein.

Wenn du negative Erfahrungen mit Gewalt gemacht hast, wäre für mich das naheliegendste dafür zu sorgen, dass du solche einseitigen Erfahrungen nicht mehr machen musst. Melde dich bei einer Kampfsportgruppe an und lerne, dich selbst zu verteidigen. Bzw. einem möglichen Peiniger das Leben etwas schwerer zu machen. Wenn du gut in Karate wirst, wirst du so schnell nicht mehr diese einseitigen Negativerfahrungen machen müssen.

Meiner Meinung helfen Therapien nicht wirklich.
In den wenigsten Fällen ist eine Therapie darauf ausgerichtet an den nötigen Stellen anzusetzen. Mängel an den vielen Selbst........ werden durch eine Therapie nicht verbessert.

Ich finde, wenn du in der Lage bist, dich selbst besser zu schützen, mit einem gestärkten Selbstbewusstsein durch dein zukünftiges Leben gehen zu können, ist dir mehr geholfen als mit einer Therapie die meist nur auf Verständnis und Mitgefühl hinausläuft.
 
Hallo,

bei Gewalterfahrungen wäre eine Traumatherapie sinnvoll. Ggf.im Anschluss noch ne Verhaltenstherapie.
DA meine Schwester eine Verhaltenstherapie gemacht hat und immer noch macht weiss ich wie so was abläuft. Hier wird das Hauptaugenmerk auf aktuelle Probleme gerichtet. Man erstellt ein Gesambild, indem man erstmal guckt was in der Vergangenheit gewesen ist und guckt was man akutell verändern möchte..und wie man das hinkriegen kann.

Grundsätzlich ist Therapie kein Wundermittel..nur ANalsysemittel und man erhält Tipps wie man was ändern kann, aber umsetzen muss man das natürlich selber. Therapie ist nur Hilfe zur Selbsthilfe..aber das ist auch gut so, sonst entsteht ja ggf.ein schräges Abhängigkeitsverhältnis.
Eine Therapie läuft nie nur auf Verständnis und Mitgefühl raus..wie toyotafan_66 schrieb, der wohl schlechte Erfahrungen gemacht und die Erwartungshaltung gehabt zu haben scheint, dass allein ne Therapie es bringt...ne gute Therapie ist wertneutral...analysiert und das ist oft Knochenarbeit...Innenschau ist nicht immer nur lustig..man wird hier mit seinen dunkelsten Seiten konfrontiert...mit belastenden ERinnerungen..aber das ist gut so..da sollte man durch um Altlasten rauszuwerfen aus der Seele.
Grad das hilft sehr um ein stärkeres Selbstbewusstsein wieder aufzubauen, dass ja durch ein Gewalttrauma nen schweren Schlag erlitten hat. Hier ist halt Analyse wichtig um genau zu gucken wo man getroffen wurde, wie sich das auf das aktuelle Verhalten ausgewirkt hat und wie man davon dann wegkommt.

Therapie ist ein Verarbeitungsbeschleuniger..man macht sich Dinge bewusst, lernt sie auszusprechen, klar beim Namen zu nennen und somit erleichtert einen das. Ob eine Therapie erfolgreich ist hängt entscheidend von der inneren Grundhaltung und auch der eigenen Mitarbeit ab..Wenn man von vornherein sagt: hilft mir eh nicht...heul..dann wird man sich so verhalten, dass es auch nix bringen wird...oft hauen sich viele Menschen selber die Türen zum Erfolg durch ungünstige und negative Haltung ggü der Welt und den Dingen und einer Therapie zu.
Diejenigen, die einen Mindestglauben an sich selbst und auch die Therapie haben, die schaffen es an sich recht gut.

Grundsätzlich passiert in einer Therapie nur das, was du auch passieren lassen willst..ein guter Therapeut erklärt dir auch genau wie er vorgehen wird und den Rest muss man auch mal einfach neugierig und am besten wertneutral einfach auf sich zukommen lassen. Ausprobieren und gucken ob es was bringt.

Jeder kommt mit einer anderen Therapieform besser klar..einigen liegt Gesprächstherapie, einigen eher Tiefenpsychologie, anderen Gestalttherapie, wieder anderen systemische oder kognitive Verhaltenstherapie, die ich persönlich für am besten halte, da sie Elemente aus vorgenannten und anderen Therapieformen in sich vereint und ganzheitlich rangeht. Es gibt ne Menge Therapieformen..aber diese 150 auf die Knut/Ruehloser hinwies lassen sich auf 3 oder 4 Hauptstränge zurückführen...hab das mal wieder vergessen..wusste ich mal im Studium...zudem löst die Umgebung da das Problem der Qual der Wahl oft indem man bei sich vor Ort eh oft nur ein spezifisches Angebot zur Verfügung hat...Ich wohne in einer Universitätsstadt, da hat man so gut wie alle Formen zur Verfügung.
Du kannst dich da mal erkundigen, was es bei dir in der NÄhe gibt und dir überlegen womit du klar kommen würdest..kannst ja auch mal hie und da zu Probesitzungen und dich von den Fachleuten beraten lassen bevor du dich festlegst.

Grundsätzlich finde ich deine Entscheidung zu einer Therapie gut, das zeugt von Verantwortungsbewusstsein dir selber ggü und ist ein sehr wichtiger erster Schritt. Gratuliere! + weiter so!

Gruß
Tyra
 
Mache zzt. eine Verhaltenstherapie, und bin echt positiv überrascht mache es zwar erst seit 5 Wochen, 1x pro woche, aber meine psychologin ist wirklich einfach nur wow! Beim ersten gespräch, hatte sie schon einen punkt erreicht wo ich mir echt das weinen verkneifen musste, danach gings wieder! Ich hoffe ich schaffe es bald meine ängste zu überwinden und ein normales leben führen zu können!


glg Mario🙂
 
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