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  • Starter*in Starter*in Gelöscht 82285
  • Datum Start Datum Start

Hallo Gelöscht 82285,

schau mal hier: Text. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Es gibt sogenannte Stressinterviews, zu denen es auch gehören kann, einen Bewerber warten zu lassen. Mehr als ein akademisches Viertel würde ich persönlich niemandem einräumen und dann proaktiv Kontakt herstellen beziehungsweise Lösungsmöglichkeiten aufzeigen.

Zeit ist Geld und wenn man so nachlässig schon mit der eigenen Zeit umgeht, dass man bereit ist über eine Stunde zu warten, wie geht man dann wohl mit seiner Arbeitszeit um? Gerade ein Chef sollte dafür Verständnis haben und zu einem vernünftigen Umgang miteinander gehört auch offene Kommunikation, indem man in einer solchen Situation konstruktiv und freundlich Kritik übt:

"Das ist nun nicht schön gelaufen. So lange zu warten macht für mich wenig Sinn. Ich würde vorschlagen, wir vereinbaren einfach einen neuen Termin."
 
Ich hätte tatsächlich keine 70 Minuten gewartet.
Das du deine Bewerbung zurückgezogen hast ist richtig und konsequent.
 
So etwas ist mir vor vielen Jahren auch einmal geschehen, bei einer Zeitarbeitsfirma. Ob es als Machtinstrument eingesetzt wurde oder nicht, werde ich wohl nie erfahren. Habe jedenfalls damals ein Buch aus meiner Tasche genommen und die sehr lange Zeit lesend verbracht. Denn mich für so ein extrem unverschämtes Verhalten, wollte ich mich nicht selbst kirre machen. Der Job war mir dann auch egal, denn mit so einem unverschämten Arbeitgeber, wollte ich in Zukunft auch nie wieder etwas zu tun haben.

Diese Zeitarbeitsfirma bekam, bis sie einige Zeit danach wieder aufgelöst wurde, allgemein auch einen sehr schlechten Ruf. So etwas passierte aber auch nur einmal und würde ich mir auch nicht wieder gefallen lassen, vorher aufstehen und gehen. Wenn Unzuverlässigkeit der Grund für das Wartenlassen ist, dürfte das auch kein gute Grundlage für eine akzeptalbe Zusammenarbeit bilden.
 
Ich hatte auch einmal ein sehr merkwürdiges Vorstellungsgespräch.

2018/2019 war ich in einem Kurs, den die Arbeitsagentur leitete. Eines Tages sagte man mir, eine Gärtnerei würde eine Sekretärin suchen, ich solle zum Vorstellungsgespräch kommen.

Der Chef und die Chefin dieser Gärtnerei seien jeden Tag auf Wochenmärkten (es war Herbst) unterwegs, ich solle also in eine andere Stadt (mit dem Bus über eine Stunde Fahrzeit) fahren und sie dort um 13.00 Uhr auf dem Markt treffen. Das allein war schon ulkig.

Ich fuhr nun in diese Stadt, gehe auf den Markt und stelle mich dem Chef vor. Dieser meinte seine Schwester, die zweite Chefin ist, wäre noch nicht da und ich solle irgendwo in der Nähe warten.

Ich habe bis nach 14.00 Uhr dort gestanden, es war kalt und regnete leicht. Ich wäre am liebsten gegangen. Als dann endlich die Chefin kam, standen wir mitten auf dem Markt, die beiden blätterten in meinen Bewerbungsunterlagen und der Chef wurde noch unverschämt, unterstellte mir mehrere Dinge, z.B. dass ich mein Zeugnis von der IHK doch wohl selber gedruckt hätte, weil ich einen Notendurchschnitt von 1,1 aufwies.

Am Ende wollten sie jemand, der nur 2 Stunden täglich im Büro hilft und den Rest der Arbeitszeit auf dem Feld und im Gewächshaus schuftet. Der Chef schaute mich dann an und meinte, ich sehe ja kräftig genug aus für schwere Arbeiten.

Ich habe mich verabschiedet und dem Kursleiter nebst Chef der Gärtnerei am nächsten Tag mitgeteilt, dass ich dort ganz bestimmt nicht anfangen werde. Fand ich damals sehr frech und merkwürdig das Ganze.
 
Ich hatte auch einmal ein sehr merkwürdiges Vorstellungsgespräch.

2018/2019 war ich in einem Kurs, den die Arbeitsagentur leitete. Eines Tages sagte man mir, eine Gärtnerei würde eine Sekretärin suchen, ich solle zum Vorstellungsgespräch kommen.

Der Chef und die Chefin dieser Gärtnerei seien jeden Tag auf Wochenmärkten (es war Herbst) unterwegs, ich solle also in eine andere Stadt (mit dem Bus über eine Stunde Fahrzeit) fahren und sie dort um 13.00 Uhr auf dem Markt treffen. Das allein war schon ulkig.

Ich fuhr nun in diese Stadt, gehe auf den Markt und stelle mich dem Chef vor. Dieser meinte seine Schwester, die zweite Chefin ist, wäre noch nicht da und ich solle irgendwo in der Nähe warten.

Ich habe bis nach 14.00 Uhr dort gestanden, es war kalt und regnete leicht. Ich wäre am liebsten gegangen. Als dann endlich die Chefin kam, standen wir mitten auf dem Markt, die beiden blätterten in meinen Bewerbungsunterlagen und der Chef wurde noch unverschämt, unterstellte mir mehrere Dinge, z.B. dass ich mein Zeugnis von der IHK doch wohl selber gedruckt hätte, weil ich einen Notendurchschnitt von 1,1 aufwies.

Am Ende wollten sie jemand, der nur 2 Stunden täglich im Büro hilft und den Rest der Arbeitszeit auf dem Feld und im Gewächshaus schuftet. Der Chef schaute mich dann an und meinte, ich sehe ja kräftig genug aus für schwere Arbeiten.

Ich habe mich verabschiedet und dem Kursleiter nebst Chef der Gärtnerei am nächsten Tag mitgeteilt, dass ich dort ganz bestimmt nicht anfangen werde. Fand ich damals sehr frech und merkwürdig das Ganze.

Sehr traurig, wie man manchmal in unserer Gesellschaft behandelt wird. Als sei man gar kein mensch
 
V-Gespräch 1 bei Frau vom Chef. Die guckt die Leute von oben nach unten an. Passt der das Gesamtbild, darf man zum Ehemann. Stellt man bei dem Spinner was in Frage, kann man nach Hause.

Ganz bizarr war es mal bei mir in einem riesengroßen Autohaus. Der liess mich eine Stunde warten, dann laberte der mir eine Stunde mein Ohr zu von seinen Visionen.

Der Job war alles umfassend. Der Frau bei der Buchhaltung helfen, Büroorganisation, Verkauf, Autos bei Kunden abholen, Autos hinbringen, Zulassungsstelle, Reinigungsarbeiten zwischendurch, Neuwagen im Werk abholen, zwischendurch noch für seine Finanzfirma Arbeiten durchführen, etc. Als der mir den Lohn genannt hatte, ist mir der Kaffee aus der Hand gefallen. Ich nahm meine Mappe vom Tisch und sagte zu ihm, dass ich bei Ausbeutern auch kein Auto kaufe. Ich hätte nicht gedacht, dass der Besitzer von einem Glaspalast so einer ist. Dem seine Luxuskarosse verbrennt beim Anlassen sicher mehr Kohle als man in einer Stunde verdient.
 

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