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Text

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 82285
  • Datum Start Datum Start

Hallo Gelöscht 82285,

schau mal hier: Text. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hallo.

Wenn er Fehler macht und ich seine Akte auf den Tisch bekomme und die Fehler bemerke, aber sie nicht ausbessere, dann kann das negative finanzielle Konsequenzen für das Unternehmen nach sich ziehen. Daher macht es Sinn, die Akten so fehlerfrei wie möglich zu halten und die Fehler auszubessern.

Fehler kosten einem Unternehmen immer Geld.
Aber gehört es denn zu deinem Aufgabenbereich, dass du die Fehlerkontrolle durchführst?
 
Guten Morgen
Der Kollege hat sozusagen ein Problem damit, dass er auch Fehler macht und wenn er Fehler von dir entdeckt, dann schreit er sozusagen in die Welt hinaus, damit er die Aufmerksamkeit von seinen Fehlern ablenken kann oder er sich halt dann auf deine Kosten besser darstellen kann.

Das funktioniert dann solange, wie die anderen in dem Spiel dann ruhig bleiben, wenn sie seine Fehler entdecken.
Interessant wäre seine Reaktion, wenn du ein gleiches Verhalten an den Tag legst, auch wenn dir das widerstreben dürfte. Es geht da nur darum, wie er darauf dann reagiert und vielleicht merkt er dann, dass du nicht mehr bereit bist, dass er dich kleinmachen kann.

Kann natürlich dann zum absoluten Zickenkrieg führen, wenn das dann alle genauso praktizieren.

Kannst du mit der Erklärung etwas anfangen?

Sowas ist natürlich überhaupt keine schöne Form des Fehlerhandlings und sorgt dafür, dass die anderen Kollegen aus Angst davor, dass sie Fehler machen könnten, dann wie gehemmt sind und sich überhaupt nicht mehr trauen etwas zu machen. Ist halt kontraproduktiv auch für das Betriebsklimma.

Welche Einstellung besteht denn hinsichtlich Fehlermanagment oder dem Umgang mit Fehlern bei euch in der Abteilung? Ist das Bestreben aus Fehlern zu lernen noch da oder herscht eine Stimmung der Angst, dass man einen Fehler machen könnte und dann sozusagen an den Pranger gestellt wird?

Da hilft meiner Meinung nach nur ein offenes Gespräch in der Runde.
Gibt es eine Vertrauensperson, mit der du sprechen könntest in deiner Abteilung, die das dann auch organisieren kann?


Gruß Jim
 
Mein Kollege hat aufgrund seiner größeren Erfahrung bei schwierigen Fällen alle paar Wochen eine Idee, auf die ich nicht gekommen wäre und ist, wie schon geschrieben, eigentlich gut in seinem Job. Aber das rechtfertigt nicht, dass er mich schlecht behandelt, zumal er dafür deutlich mehr Unaufmerksamkeitsfehler macht.
Nichts und niemand rechtfertig, dass dich jemand schlecht behandelt.
Es ist übrigesns niemand etwas Besseres. 3Tage bei Wasser und Brot und wir sind alle gleich, hat mal ein Bekannter zu mir gesagt.

Mir will halt nicht in den Kopf, wie jemand, der keinerlei Teamfähigkeit besitzt, unkollegial ist und keine der im Unternehmen für alle anderen geltenden Regeln einhält, mit seinem Verhalten noch gut ankommen kann. Niemand redet schlecht über ihn, alle finden sein Verhalten normal und mit drei Kollegen ist er sogar befreundet. Erst gestern Abend hat er sich wieder von den drei verbliebenen Kollegen, welche sich im Nebenbüro aufhielten, verabschiedet, bevor er (nach lediglich 7 Stunden Arbeitszeit) ging, von mir nebenan aber nicht, obwohl er wusste, dass ich auch noch da bin. Auch dieses Verhalten finden offenbar alle normal außer mir.

Wie reagiert er denn, wenn du ihn grüßt?
Ich hab da z.B. einen Kollegen, wenn der mich schaut, dann ist sein Tag versaut.
Der grüßt mich auch nie. Ist aber sein Problem.

Ich weiß nur nicht, wie ich mit meinem Kollegen umgehen soll. Zuletzt habe ich versucht, ihn komplett zu ignorieren. Dementsprechend gehe ich dieses Jahr auch nicht zur Weihnachtsfeier, weil dort ohnehin wieder eine One-Mann-Show veranstaltet wird und ich meine Freizeit nicht mehr verschwenden will, um mir seine "spannenden" Geschichten anzuhören.

Das könnte dir dann vielleicht negativ von deinen anderen Kollegen ausgelegt werden.
Und mach dir klar, auf solchen Feiern, da kannst du Netzwerke aufbauen usw.
Und vielleicht auch mal deinen Kollegen so durch die Blume darauf ansprechen, und ihm mitteilen, was dich stört.

Mal ne andere Frage, hast du mal in Betracht gezogen, ihm schriftlich mitzuteilen? Vielleicht beruht das ja alles auch auf mißverständliche Wahrnehmung beiderseits. Vielleicht nimmt er dich ja als nur als eingebildet war und hat einen total falschen Eindruck von dir. Ging mir früher übrigens genauso, da wurde meine Schüchternheit mit Eingebildet gleichgesetzt.

Und dass er sich gewisse Sachen rausnimmt, so etwas kann auch nur dein persönlicher Eindruck sein. Kennst du denn die genauen Konditionen seines Arbeitsvertrages?

Nur mal so als Beispiel noch. Ich habe eine zeitlang auch 2. Schicht gearbeitet. Hatte Gleitzeit und habe diese 2 Schicht oft dazu genutzt, da Abends eher zu gehen, wenn es meine Arbeit erlaubte, um so auch wieder Stunden abzubauen.
Ein andere Kollege hat sich damals darüber in einer Gruppensitzung aufgeregt, dass er so lange immer bleiben müsse, während andere Kollegen ja schon viel früher auf 2.ter Schicht gehen würden.
Ihm war nicht bekannt, dass ich dies mit meinem Vorgesetzten vorher so abgeklärt hatte.

Gruß Jim
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich erkenne mich in deinem Post so wieder und es fühlt sich an, als hätte mir jemand aus der Seele geschrieben. Verstehen kann ich dich voll und ganz.

Das Wort Zweiklassengesellschaft verwende ich dafür immer ganz gerne. Der eine hat Narrenfreiheit, der andere kann den Geröllhaufen, den der eine hinterlässt, entsorgen.

Die Suche eines Lösungsweges blieb bisher erfolglos. Ich kann dir aber folgendes mitgeben:
Verändere deine Arbeitsweise grundsätzlich nicht aber ab und zu kannst du deinem Kollegen mal den Spiegel vor die Schnauze halten, indem du seine Arbeitsmoral "kopierst", nur nicht zu auffällig.
Sei vielleicht auch einen Tag mal lustlos oder erzähle mal über dich, was am Wochenende los war, usw.
Ansonsten hilft vollkommenes Ignorieren ganz gut, dann kommt er früher oder später auf dich zu und fragt, was Sache ist.

Viel Glück 🙂
 
Bzgl. der Weihnachtsfeier sind dein Kopf und dein Bauch einig, dann ist das für dich auch die richtige Entscheidung.

Wenn er laut wird, kannst du auch mal folgendes probieren:

Er sagt was zu dir und wird laut dabei.
Dann sagst du: " Entschuldigung, wenn jemand laut zu mir wird, dann hör ich auf zuzuhören. Können Sie das bitte nochmal in normalem Tonfall sagen?"

Wenn er dann in normalem Tonfall es sagen sollte ist das ja dann auch ok.

Sollte er jedoch dann wieder werden, dann kannst du sagen:
"Ich habs ja gleich gesagt, dass Sie es nicht in normalem Tonfall sagen können."

Das sind dann so kleine Fotzeleien, um jemanden so richtig auf die Palme zu bringen.

Bzgl. dem Grüßen, da würde ich jetzt erst recht nett und freundlich grüßen, schon um mich nicht auf dessen Niveau zu begeben.
Wobei ich da nicht erwarte, dass da groß was zurück kommt.

Manches was du da schilderst liest sich für mich so, als ob er vieles irgendwie hindrehen würde, wie er es gerade braucht.

Gruß Jim
 
Hallo Fragende1804,

mich würde interessieren, wie es dir inzwischen mit deinem Kollegen ergangen ist?

Ich habe auch so einen Kollegen, der zwischenmenschlich unterste Schublade ist (außer man ist irgendwie nützlich für ihn, dann vollführt er eine 180°-Wendung).
Bei uns herrscht allerdings ein anderes Machgefüge, er ist mein ehemaliger Ausbilder und war bis letztes Jahr Abteilungsleiter.
Das aber nur als Randinfo, hauptsächlich interessiert mich Dein Werdegang 🙂

Liebe Grüße
Ray
 

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